Quark-Hexalogie: Truth (Top)

Wir liegen nebeneinander und schauen uns an.
Du streichst über meine Hüften, ziehst mich eng an dich.
Ich ziehe mein Bein hoch, um mich weit zu öffnen.
Du dringst ein.

Zunehmend heftig schwingen unsere Becken gegenphasig.
Ich spüre dich fest in mir, genieße deine Härte.
Ich schließe die Augen, fühle dich tief in meinem Innersten.

Schneller.
Fester.
Härter.
Tiefer.

Ich komme.

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Quark-Hexalogie: Beauty (Bottom)

Sanfte, gleichmäßige Stöße.
Eindringlich von hinten.

Wir liegen hintereinander, zusammengekuschelt.
Du greifst nach meinen Brüsten.

Deine Stöße werden fester und heftiger.
Ich taste nach hinten, spüre deine warme Haut. Ich höre deinen Atem, fühle deine Erregung in mir.

Mit geschlossenen Augen genieße ich. Die Lust wächst.

Du ergießt dich in mich.
Ich komme.

Quark-Hexalogie: Charm

Du hast mich gegen die Wand gedrückt.
Keine Chance, zu entweichen.

Du streichst mit einer Hand meine Seite entlang, raffst den Rock nach oben.
Hast es eilig einzudringen.
Wirst ungeduldig, bis du alle Hindernisse überwunden hast.

Endlich steht nur noch dein Freudenspender,
aber nichts mehr zwischen uns.

Hart nagelst du mich gegen die Wand.

Meine Sinne schwinden halb.
Ich bin nur noch Lust und Hingabe.

Ich komme.

Quark-Hexalogie: Strange

Auf allen Vieren und mit verbundenen Augen warte ich nackt auf dich.
Einladend lasse ich mein ausladendes Hinterteil harmonisch schwingen.

Du streichst mit beiden Händen über meine Backen, bevor du eindringst.
Deine horizontalen Stöße berühren mich im Innersten.
Vertraut, und doch jedesmal neu und fremd.

Ich atme laut stöhnend.
Du knetest erst meine Backen, beugst dich dann nach vorne, um meine Brüste zu erreichen.

Schon zerreißt es mich innerlich, als ich dich immer tiefer in mir spüre.

Ich komme.

Quark-Hexalogie: Up

Gleich einem Normalenvektor strebt dein Glücksbringer empor, als du entspannt auf dem Rücken liegst.

Auf allen Vieren krabble ich von deinen Füßen her über dich.
Über deiner Mitte mache ich halt, lasse mich auf dich nieder.
Ich beuge mich hinunter zu dir und küsse dich.
Als ich dich in mich einverleibe, dich eingliedere, rutscht du glitschig in meine Enge.

Ich stütze meine Hände neben deinen Schultern ab.
Rhythmisch beschleunige ich meinen Schwerpunkt mit der Kraft meiner Schenkeln nach oben, und lasse mein Becken wieder auf dich hinunter plumpsen.

Du hebst beide Hände und fasst meine Brüste.
Ich schließe die Augen, konzentriere mich auf meine periodische Bewegung.
Wie tief und voluminös du in mir bist!

Und auf deine Hände, die meine Brüste kneten, die Warzen zwirbeln.
Ich kreise langsam mit meinen Hüften über dir. Genuss.

Wieder bewege ich mich entlang der Stange auf und ab.
Ich werde schneller. Erhöhe den Hub.

Ich spüre dich.
Tief.
In mir.

Ich komme.

Quark-Hexalogie: Down

Meine Augen sind geschlossen.
Schwer liegst du auf mir, hältst mich fest. Überwältigend.
Mein Widerstand erlahmt.

Mit einer Hand streichst du über meine Brüste, folgst meiner hyperbolisch-konkaven Silhouette über Taille und Hüften nach unten.

Ich nehme dich in mir auf.
Du bist in mir.
Tief.

Du ahnst, dass ich es hart brauche.
Fest stößt du in mich hinunter. Ich zucke.
Du nimmst mir den Atem.
Ich spüre dein Begehren, fühle deine Lust, gebe mich deiner Leidenschaft hin.
Du lässt nicht nach. Stößt noch härter und fester.
Schneller.

Ich schlinge meine Beine eng um dich.
Ich spüre dich. Erfüllend. Hart und fordernd in meinem Innersten.
Nimm mich!

Ich komme.

Kleines Zwischenspiel

Mein Körper wand sich unter seinen Stößen. Zitterte. Bäumte sich auf.

Ich schloss die Augen und gab mich ganz den Empfindungen tief in meinem Leib hin.

Unkontrolliert zuckten meine Beine, ohne dass ich das verhindern konnte. Ohne dass ich es verhindern wollte.

Immer fester und schneller stieß er tief in mich hinein. Ich genoss es, wie gut er mich ausfüllte.

Der Höhepunkt war überwältigend.

Erfüllung

Spürst du meinen Körper unter dir zucken? Wie er sich aufbäumt? Wie sich dir mein Becken bei jedem Stoß entgegendrängt?
Voller Hingabe nehme ich dich in meinen Schoß auf. Umfasse dich vollständig. Leicht ziehen sich meine Muskeln rhythmisch zusammen, wenn du in mir bist.
Du stößt und stöhnst dabei. Dringst ein, und ziehst dich wieder zurück.
Tief, sehr tief. Du füllst mich aus, erfüllst mich und erfühlst mich.

Unser gemeinsames Paradies ist zwischen meinen Schenkeln.

Erzwungene Schwingungen

Die Diplomprüfungen rückten allmählich näher, so dass ich mich heute wieder mit meiner Lerngruppe treffen wollte. Wir hatten die gleichen Prüfer, und auch die Termine so gelegt, dass es sinnvoll war, zusammen den Stoff durchzugehen, miteinander Unklarheiten zu besprechen und unterschiedliche Fälle zu diskutieren.

Wir trafen uns also bei Andreas, der eine relativ große Wohnung zusammen mit seiner Freundin Tanja hatte. Als ich eintraf, war Nico bereits da. Marcus erschien kurz nach mir.

Wir setzten uns um den großen Esstisch im Wohnzimmer. Ich hatte eine Tafel Schokolade mitgebracht, die ich nach und nach an mit meinen Kommilitonen teilen wollte.

Heute stand Theoretische Mechanik auf unserem Plan. Das war zwar eigentlich Stoff für’s Vordiplom, aber unser Theo-Prüfer hatte den Ruf, gerade auch älteren Stoff gründlich abzuprüfen.

Wir stellten also die allgemeine Bewegungsgleichung für eine erzwungene Schwingung auf. Soweit waren wir noch einig. Doch dann gingen die Meinungen nach dem besten Lösungsansatz auseinander. Während Marcus und ich eine Fourier-Reihe vorschlugen, war Andreas mit der Formulierung der Bewegungsgleichung noch nicht zufrieden, und Nico hatte die anregende Funktion bereits auf einen reinen Sinus reduziert, und wollte die Lösung direkt hinschreiben. Schließlich einigten wir uns doch auf eine komplexe Fourierreihe als Ansatz.

Während ich noch dabei war, zu differenzieren und in die Bewegungsgleichung einzusetzen, spürte ich plötzlich unter dem Tisch einen Fuß (es musste der von Marcus sein, der rechts neben mir saß) an meiner Wade auf- und abstreichen. Ich sah von meinem Blatt auf und schaute in seine Richtung.

Er grinste mich frech an, und fragte dann in die Runde: „Machen wir heute wirklich nur Theo?“

Verständnislos erwiderte Andreas: „Professor Loring prüft nie Mechanik.“

„Ich dachte ja auch an den Carnot-Prozess“, meinte Marcus.

Ich musste leise kichern, aber Andreas antwortete: „Thermodynamik wollen wir nächste Woche lernen. Machen wir jetzt hier weiter.“

Also löste ich die Gleichung zu Ende. Wir diskutierten dann den Einfluss der Parameter auf die Koeffizienten der Lösung. Als wir gerade die Abhängigkeit der Amplitude von der Anregungsfrequenz im Resonanzfall betrachteten, spürte ich erneut Marcus‘ Fuß an meinem Bein. Er war eine Zeitlang mein Praktikumspartner gewesen, hatte aber niemals irgendwelche Annäherungsversuche gewagt, noch sonstige Andeutungen gemacht. Er war immer ein reiner Kumpeltyp gewesen.

Aber jetzt hatte ihn offenbar der Übermut gepackt. Er griff unter dem Tisch nach meinem Knie und zog ein Stück meines Rockes hoch. Ich war überrascht, da ich nicht so recht wusste, was ich jetzt davon halten sollte, aber ließ mein Bein stehen, wo es war. Und ich war auch neugierig, wie weit er gehen würde.

Während Andreas und Nico jetzt dazu übergegangen waren, als Eingangsfunktion den Spezialfall eines Delta-Peaks zu diskutieren, schob Marcus seine Hand allmählich immer weiter nach oben. Wir taten so, als seien wir noch mit unseren eigenen Berechnungen beschäftigt, so dass unser untertischliches Treiben den anderen nicht auffiel.

Unauffällig rutschte ich mit meinem Stuhl etwas mehr in Marcus‘ Richtung, und drehte mein ihm zugewandtes Bein in seine Richtung. Seine Berührungen wurden immer fester, aber Strumpfhose und Slip stellten ein Hindernis dar.

Nico und Andreas waren jetzt auf die Idee gekommen, den Delta-Peak zu falten, und besprachen das so eifrig, dass sie nicht bemerkten, dass Marcus und ich uns nicht mehr am Gespräch beteiligten.

Nylon-Strumpfhosen sind nicht sehr robust, so dass es Marcus schon bald gelang, ein Loch neben dem Zwickel hineinzureißen.

Ich legte meinen Stift auf den Tisch und tastete mit der Hand nun unter dem Tisch nach Marcus‘ Hose. Was ich unter dem Reißverschluss spürte, gefiel mir, und ich ließ meine Hand ein paar Mal auf und ab gleiten.

Marcus‘ Finger hatten inzwischen ihren Weg vorbei an meinem Slip gefunden, und begannen, mich intim zu verwöhnen.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte.

Abrupt beendeten Andreas und Nico ihre Diskussion, und schauten uns an.

Marcus zog schnell seine Hand zurück. Ich griff nach dem Stift, und muss wohl rot angelaufen sein.

„Was macht ihr denn da?“, fragte Andreas gereizt, während Nico wie gebannt auf uns sah.

Doch Marcus grinste: „Ich war gerade dabei, die Lösung experimentell zu bestätigen.“

„Hey!“, warf ich ein, „ich bin doch nicht dein Versuchsobjekt!“

„Wollt ihr lieber alleine weiterforschen?“, wollte Andreas jetzt ironisch wissen, „oder machen wir jetzt alle weiter mit dem nächsten Kapitel?“

„Warum forschen wir nicht alle weiter?“, mischte sich Nico ein. Sieh an! Ich hatte ihn bisher eher für schwul gehalten, aber sein unverwandter Blick auf mich belegte, dass meine Vermutung falsch gewesen war.

Unvermittelt legte Marcus seinen Arm um mich, und meinte: „Ich bin auch für praktische Forschung.“

Andreas schien noch unentschlossen. „Tanja hat noch bis fünf ein Seminar .. und wenn sie dann heim kommt ..“

„Hab ich wohl gar nichts mitzureden?“, rief ich schließlich. Es war nicht so, dass ich Einwände gehabt hätte, aber mich vor vollendete Tatsachen wollte ich mich auch nicht stellen lassen.

„Nein, hast du nicht!“ Marcus drehte sich auf seinem Stuhl vollends in meine Richtung, zog mich an sich, und küsste mich.

Er ließ mich los, um meinen Oberkörper über den Tisch zu drücken, schob meinen Rock nach oben, und begann, mir die Strumpfhose samt Slip herunterzuziehen.

„Hey!“, protestierte ich, „Beugung am Spalt gehört aber nicht zum Prüfungsstoff!“

Marcus ließ sich nicht beirren. Er hatte sich offenbar inzwischen ebenfalls freigelegt, denn ich spürte gleich darauf, wie er in mich eindrang.

Einen Moment lang blieb mir die Luft weg. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass Nico sich inzwischen ebenfalls entblößt hatte, und damit beschäftigt war, bei sich selbst Hand anzulegen. Dabei ließ er Marcus, der mich mit beiden Händen an den Hüften festhielt, und mich nicht aus den Augen.

Marcus‘ Stöße in mich wurden immer heftiger, so dass ich mich an der Tischplatte festkrallte, und stöhnend die Augen schloss.

Kurz darauf zog eine Hand meinen Kopf an den Haaren nach oben. Es war Andreas, der irgendetwas von „mündlicher Prüfung“ murmelte. So genau konnte er sich offenbar nicht mehr artikulieren.

Ich musste meine Position etwas verlagern, um sein bestes Stück zuerst mit der Hand greifen zu können, und schließlich meinen Mund fest darum schloss.

„Gehen wir doch besser ins Schlafzimmer“, keuchte er schließlich, „und machen da weiter.“

Als Marcus sich daraufhin aus mir zurückzog, entfuhr mir ein Laut der Enttäuschung.

Alle zusammen gingen wir zum Bett. Ich zog mich schnell aus, und legte mich mit breit gespreizten Beinen in die Mitte.

Marcus legte sich auf mich, und drang missionierend in mich ein. Andreas und Nico setzten sich jeweils auf eine Seite des Bettes. Sie begannen, jeweils eine meiner Brüste zu liebkosen, während ich mit den Händen – so gut es in dieser Lage ging – ihre Lustkolben verwöhnte.

Aber schon bald konnte ich mich nicht mehr darauf konzentrieren, weil mein ganzer Körper nur noch ein einziges Zentrum der Lust war. Einerseits empfand ich die penetrativen Stöße mehr als heftig, andererseits spürte ich das süß-qualvolle Ziehen in meinen beiden Brüsten.

Mein Körper zitterte, zuckte, wurde schließlich ganz starr, als ich mit einem langgezogenen Schrei meine Erregung aus mir heraus ließ.

Marcus war offenbar auch fertig, obwohl ich das in meinem quasi mental-absenten Zustand gar nicht richtig mitgekriegt hatte. In fliegendem Wechsel tauschte er mit Nico.

Dessen erste Stöße ließen meinen Körper erneut verkrampfen. Anscheinend war diese Aktivität für Nico noch ungewohnt, aber schnell fand er eine Stoßfrequenz, die mich wieder alles um mich vergessen ließ.

Bevor ich mich noch ganz fallen lassen konnte, war Nico offenbar schon gekommen, denn er sank plötzlich auf mir zusammen.

Andreas schien zu zögern, ob er nun Nico’s Platz einnehmen sollte. Ich nutzte die Gelegenheit, drehte mich erst auf die Seite, um dann auf alle Viere zu gehen. Als ich dann noch etwas mit dem Hintern wackelte, verlor er alle Bedenken.

Er kniete sich hinter mich, hielt mich an den Hüften fest, und drang in mich ein. Seine eher sanften Stöße ließen meine Erregung wie Wellen auf- und abschwellen. Ich stützte mich auf die Unterarme und schloss die Augen.

Mein Stöhnen wurde lauter, bis sich mein Körper schließlich aufbäumte und unkontrollierbar zuckte. Mit einem letzten, tiefen Stoß kam es auch Andreas. Einen Moment lang blieb er noch in mir, dann zog er sich aus mir zurück.

Ich zog schnell wieder meine Kleider an, und ging dann ins Wohnzimmer zu den anderen, die inzwischen schon wieder am Diskutieren waren, zurück.

Gut, dass ich die Schokolade mitgebracht hatte. An der konnten wir uns jetzt alle wieder stärken.

Max stellt sich vor

Hallo! Ich bin Max aus dem Schoß der Kolch… äh, nein. (Obwohl mir das Lied gut gefällt.)

Natürlich ist Max nur ein PseudoNühm, wie auch Anne. Aber ich bin der männliche Protagonist dieser Geschichte, und ja, mich gibt es wirklich, wie ihr vielleicht schon anhand des einen oder anderen Kommentars unter den vorangegangenen Einträgen erahnen konntet. Ich hoffe, euch hat diese – unsere – Geschichte gefallen.
Der Untertitel dieses Blogs lautet Fi©ktive Kurzgeschichten, und so ist auch diese Geschichte eine frei erfundene Fi©ktion. Wie ihr vielleicht wisst, hat Anne schon die eine oder andere Geschichte hier veröffentlicht, die nicht völlig frei erfunden war, sondern auf verfremdeten und um zusätzliche Elemente ergänzten realen Ereignissen beruht. Die heutige Geschichte ist mehr als nur pure Fi©ktion – und doch hat sie nie, auch nicht so ähnlich, zwischen uns stattgefunden.

Sie ist vielleicht auch die längste Kurzgeschichte, die hier bislang gebloggt wurde. Mit der Option auf Fortsetzung, wenn Anne dazu Lust hat, und ihr mehr wollt. (Ihr könnt gern Kommentare hinterlassen, ob Ihr an Fortsetzungen mit unseren beiden Charakteren interessiert seid – und ob wir die Dialekt/Hochdeutsch-Fassungen so beibehalten sollen, oder lieber die Dialekte in die Mouseover-Texte legen sollen.)

Hier sind sich zwei Personen online – und nur online – begegnet, die festgestellt haben, dass ihre persönliche Geschichte vielleicht einen anderen Verlauf genommen hätte, wenn sie sich in ihrer Vergangenheit im realen Leben über den Weg gelaufen wären.

Konkret heißt das, dass ich heutzutage kein Interesse an Affären, Bettbeziehungen, „Freundschaft plus“, oder gar One-Night-Stands mehr habe, in meiner Vergangenheit aber durchaus für so etwas offen war (wobei die One-Night-Stands sich an zwei Fingern abzählen lassen – je nach Definition im Dezimal- oder Binärsystem), wenn es sich ergab – und Anne seit längerem mit ihrem Carsten glücklich, ja sogar seit einiger Zeit mit ihm verheiratet ist, während sie früher bezüglich ihrer Partner einen etwas (*hüstel*) unsteteren Lebenswandel führte.

Unsere Geschichte spielt daher in der Vergangenheit, so in etwa im Jahr 2008 (+/- 1 Jahr), als wir beide noch jünger waren, ich mir meine Hörner noch nicht ganz abgestoßen hatte, und Anne noch nichts von ihrem zukünftigen Glück mit Carsten ahnte. Wie gesagt, wir sind uns nie begegnet – aber wenn wir uns damals begegnet wären, dann hätte die Geschichte sich so zutragen können.

Was hat uns dazu gebracht, gemeinsam diese Geschichte zu verfassen?
Nun, wir hatten uns über meine schon länger erfolglose Partnersuche unterhalten, und als ich Anne meine Kontaktanzeige zu lesen gab, kam überraschenderweise keine Kritik. Eigentlich hatte ich ihr die Anzeige geschickt, weil ich eine weibliche Meinung dazu hören wollte, was darin so abschreckend wirkt, dass schon seit einem Jahr keine Reaktion darauf kam. Statt dessen meinte sie „Sehr sympathisch, dein Profil.“, „Du wärst [damals] ein heißer Kandidat für eine Affäre gewesen.“ und „Wenn wir uns im passenden Zeitfenster getroffen hätten, hätten wir uns bestimmt großartig verstanden.“. Normalerweise zitiere ich nicht aus privater Kommunikation, aber ich hoffe, in diesem Fall sei es mir verziehen. Hätte ich nicht gesessen, es hätte mich wirklich umgehauen. Ein größeres Kompliment hätte sie mir fast nicht machen können. (Ein „Heirate mich doch einfach und mach mich zur Mutter Deiner Kinder“ wäre aus Annes Mund auch alles andere als wahrscheinlich, nicht wahr?) Und ja, gewisse Körperregionen gerieten dadurch auch in Wallung.

Ich kann das Kompliment leider nicht uneingeschränkt erwidern, da es mir, wie euch allen, leider nie vergönnt war, Annes Gesicht unverfremdet zu sehen, und das Gesicht meiner Meinung nach einen nicht unwesentlichen Teil dazu beiträgt, ob man jemanden optisch anziehend (und somit insgesamt ausziehend) findet. Aber ich kann bestätigen, dass Anne und ich mental und emotional ziemlich genau auf einer Wellenlänge liegen, mit kleinen Varianzen natürlich. Ich möchte zum Beispiel noch Nachwuchs zeugen. Diesen Wunsch auf eine eventuelle beginnende Midlife-Crisis zu schieben, wie Anne es bei Carsten tat, wäre verfehlt, denn ich will es schon seit grob 15 Jahren und bin in etwa in Annes Alter.

Eine Binsenweisheit ist, dass zu gutem Sex ein gutes Kopfkino gehört – aber wenn in zwei Kopfkinos der gleiche Film läuft, entstehen solche Was-Wäre-Gewesen-Wenn-Geschichten wie diese hier.

Übrigens: Ursprünglich hatten wir das so geplant, dass das Ausformulieren der Story, das Ausschmücken mit all den signifi©kanten Details, und das Niederschreiben größtenteils Annes Werk werden sollte, während ich ihr genug über mich erzählen, und ausreichend Hintergrundinformationen liefern sollte, dass sie die Geschichte so real wie möglich gestalten könnte und wir beide uns darin wiederfinden. (Denn das hatte ich mir ausbedungen – wenn sie die Geschichte veröffentlicht, möchte ich einen Einfluss darauf haben, wie ich dargestellt werde, und nicht nur ein Statist und willenloser Sklave ihrer Fantasie sein. Nicht, dass irgendwann eine Leserin herausfindet, wer ich bin, mich stalkt, und dann ganz enttäuscht ist, dass ich überhaupt nicht so bin, wie in der Geschichte dargestellt. ;-)) Im Laufe der Zeit wurde aber mehr und mehr eine echte Gemeinschaftsproduktion daraus.

Ein paar Details mussten wir natürlich trotzdem ändern, um nicht leichtfertig unsere wahren Identitäten zu gefährden.
Gleichzeitig haben wir aber auch ein paar „Insider“ eingebaut, als Eastereggs für Leute, die ungefähr erahnen, wo unsere Geschichte spielt. Wenn Ihr weitere gemeinsame Geschichten von uns lesen wollt – wir haben noch einige Ostereier auf Lager.

NB: Sollten mir aus meiner Mitarbeit irgendwelche Urheberrechte an der Geschichte zustehen, so trete ich hiermit sämtliche Ansprüche daraus an Anne ab. Natürlich freue ich mich, wenn sie mir einen gerechten Anteil am Gewinn zukommen lässt, falls sie diese Geschichte irgendwann kommerziell veröffentlichen kann, aber es ist explizit keine Bedingung.

Es grüßt: Max, der andere AnoNühmus