Quark-Hexalogie: Beauty (Bottom)

Sanfte, gleichmäßige Stöße.
Eindringlich von hinten.

Wir liegen hintereinander, zusammengekuschelt.
Du greifst nach meinen Brüsten.

Deine Stöße werden fester und heftiger.
Ich taste nach hinten, spüre deine warme Haut. Ich höre deinen Atem, fühle deine Erregung in mir.

Mit geschlossenen Augen genieße ich. Die Lust wächst.

Du ergießt dich in mich.
Ich komme.

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Quark-Hexalogie: Charm

Du hast mich gegen die Wand gedrückt.
Keine Chance, zu entweichen.

Du streichst mit einer Hand meine Seite entlang, raffst den Rock nach oben.
Hast es eilig einzudringen.
Wirst ungeduldig, bis du alle Hindernisse überwunden hast.

Endlich steht nur noch dein Freudenspender,
aber nichts mehr zwischen uns.

Hart nagelst du mich gegen die Wand.

Meine Sinne schwinden halb.
Ich bin nur noch Lust und Hingabe.

Ich komme.

Quark-Hexalogie: Strange

Auf allen Vieren und mit verbundenen Augen warte ich nackt auf dich.
Einladend lasse ich mein ausladendes Hinterteil harmonisch schwingen.

Du streichst mit beiden Händen über meine Backen, bevor du eindringst.
Deine horizontalen Stöße berühren mich im Innersten.
Vertraut, und doch jedesmal neu und fremd.

Ich atme laut stöhnend.
Du knetest erst meine Backen, beugst dich dann nach vorne, um meine Brüste zu erreichen.

Schon zerreißt es mich innerlich, als ich dich immer tiefer in mir spüre.

Ich komme.

Quark-Hexalogie: Up

Gleich einem Normalenvektor strebt dein Glücksbringer empor, als du entspannt auf dem Rücken liegst.

Auf allen Vieren krabble ich von deinen Füßen her über dich.
Über deiner Mitte mache ich halt, lasse mich auf dich nieder.
Ich beuge mich hinunter zu dir und küsse dich.
Als ich dich in mich einverleibe, dich eingliedere, rutscht du glitschig in meine Enge.

Ich stütze meine Hände neben deinen Schultern ab.
Rhythmisch beschleunige ich meinen Schwerpunkt mit der Kraft meiner Schenkeln nach oben, und lasse mein Becken wieder auf dich hinunter plumpsen.

Du hebst beide Hände und fasst meine Brüste.
Ich schließe die Augen, konzentriere mich auf meine periodische Bewegung.
Wie tief und voluminös du in mir bist!

Und auf deine Hände, die meine Brüste kneten, die Warzen zwirbeln.
Ich kreise langsam mit meinen Hüften über dir. Genuss.

Wieder bewege ich mich entlang der Stange auf und ab.
Ich werde schneller. Erhöhe den Hub.

Ich spüre dich.
Tief.
In mir.

Ich komme.

Quark-Hexalogie: Down

Meine Augen sind geschlossen.
Schwer liegst du auf mir, hältst mich fest. Überwältigend.
Mein Widerstand erlahmt.

Mit einer Hand streichst du über meine Brüste, folgst meiner hyperbolisch-konkaven Silhouette über Taille und Hüften nach unten.

Ich nehme dich in mir auf.
Du bist in mir.
Tief.

Du ahnst, dass ich es hart brauche.
Fest stößt du in mich hinunter. Ich zucke.
Du nimmst mir den Atem.
Ich spüre dein Begehren, fühle deine Lust, gebe mich deiner Leidenschaft hin.
Du lässt nicht nach. Stößt noch härter und fester.
Schneller.

Ich schlinge meine Beine eng um dich.
Ich spüre dich. Erfüllend. Hart und fordernd in meinem Innersten.
Nimm mich!

Ich komme.

Kleines Zwischenspiel

Mein Körper wand sich unter seinen Stößen. Zitterte. Bäumte sich auf.

Ich schloss die Augen und gab mich ganz den Empfindungen tief in meinem Leib hin.

Unkontrolliert zuckten meine Beine, ohne dass ich das verhindern konnte. Ohne dass ich es verhindern wollte.

Immer fester und schneller stieß er tief in mich hinein. Ich genoss es, wie gut er mich ausfüllte.

Der Höhepunkt war überwältigend.

Erfüllung

Spürst du meinen Körper unter dir zucken? Wie er sich aufbäumt? Wie sich dir mein Becken bei jedem Stoß entgegendrängt?
Voller Hingabe nehme ich dich in meinen Schoß auf. Umfasse dich vollständig. Leicht ziehen sich meine Muskeln rhythmisch zusammen, wenn du in mir bist.
Du stößt und stöhnst dabei. Dringst ein, und ziehst dich wieder zurück.
Tief, sehr tief. Du füllst mich aus, erfüllst mich und erfühlst mich.

Unser gemeinsames Paradies ist zwischen meinen Schenkeln.

Erzwungene Schwingungen

Die Diplomprüfungen rückten allmählich näher, so dass ich mich heute wieder mit meiner Lerngruppe treffen wollte. Wir hatten die gleichen Prüfer, und auch die Termine so gelegt, dass es sinnvoll war, zusammen den Stoff durchzugehen, miteinander Unklarheiten zu besprechen und unterschiedliche Fälle zu diskutieren.

Wir trafen uns also bei Andreas, der eine relativ große Wohnung zusammen mit seiner Freundin Tanja hatte. Als ich eintraf, war Nico bereits da. Marcus erschien kurz nach mir.

Wir setzten uns um den großen Esstisch im Wohnzimmer. Ich hatte eine Tafel Schokolade mitgebracht, die ich nach und nach an mit meinen Kommilitonen teilen wollte.

Heute stand Theoretische Mechanik auf unserem Plan. Das war zwar eigentlich Stoff für’s Vordiplom, aber unser Theo-Prüfer hatte den Ruf, gerade auch älteren Stoff gründlich abzuprüfen.

Wir stellten also die allgemeine Bewegungsgleichung für eine erzwungene Schwingung auf. Soweit waren wir noch einig. Doch dann gingen die Meinungen nach dem besten Lösungsansatz auseinander. Während Marcus und ich eine Fourier-Reihe vorschlugen, war Andreas mit der Formulierung der Bewegungsgleichung noch nicht zufrieden, und Nico hatte die anregende Funktion bereits auf einen reinen Sinus reduziert, und wollte die Lösung direkt hinschreiben. Schließlich einigten wir uns doch auf eine komplexe Fourierreihe als Ansatz.

Während ich noch dabei war, zu differenzieren und in die Bewegungsgleichung einzusetzen, spürte ich plötzlich unter dem Tisch einen Fuß (es musste der von Marcus sein, der rechts neben mir saß) an meiner Wade auf- und abstreichen. Ich sah von meinem Blatt auf und schaute in seine Richtung.

Er grinste mich frech an, und fragte dann in die Runde: „Machen wir heute wirklich nur Theo?“

Verständnislos erwiderte Andreas: „Professor Loring prüft nie Mechanik.“

„Ich dachte ja auch an den Carnot-Prozess“, meinte Marcus.

Ich musste leise kichern, aber Andreas antwortete: „Thermodynamik wollen wir nächste Woche lernen. Machen wir jetzt hier weiter.“

Also löste ich die Gleichung zu Ende. Wir diskutierten dann den Einfluss der Parameter auf die Koeffizienten der Lösung. Als wir gerade die Abhängigkeit der Amplitude von der Anregungsfrequenz im Resonanzfall betrachteten, spürte ich erneut Marcus‘ Fuß an meinem Bein. Er war eine Zeitlang mein Praktikumspartner gewesen, hatte aber niemals irgendwelche Annäherungsversuche gewagt, noch sonstige Andeutungen gemacht. Er war immer ein reiner Kumpeltyp gewesen.

Aber jetzt hatte ihn offenbar der Übermut gepackt. Er griff unter dem Tisch nach meinem Knie und zog ein Stück meines Rockes hoch. Ich war überrascht, da ich nicht so recht wusste, was ich jetzt davon halten sollte, aber ließ mein Bein stehen, wo es war. Und ich war auch neugierig, wie weit er gehen würde.

Während Andreas und Nico jetzt dazu übergegangen waren, als Eingangsfunktion den Spezialfall eines Delta-Peaks zu diskutieren, schob Marcus seine Hand allmählich immer weiter nach oben. Wir taten so, als seien wir noch mit unseren eigenen Berechnungen beschäftigt, so dass unser untertischliches Treiben den anderen nicht auffiel.

Unauffällig rutschte ich mit meinem Stuhl etwas mehr in Marcus‘ Richtung, und drehte mein ihm zugewandtes Bein in seine Richtung. Seine Berührungen wurden immer fester, aber Strumpfhose und Slip stellten ein Hindernis dar.

Nico und Andreas waren jetzt auf die Idee gekommen, den Delta-Peak zu falten, und besprachen das so eifrig, dass sie nicht bemerkten, dass Marcus und ich uns nicht mehr am Gespräch beteiligten.

Nylon-Strumpfhosen sind nicht sehr robust, so dass es Marcus schon bald gelang, ein Loch neben dem Zwickel hineinzureißen.

Ich legte meinen Stift auf den Tisch und tastete mit der Hand nun unter dem Tisch nach Marcus‘ Hose. Was ich unter dem Reißverschluss spürte, gefiel mir, und ich ließ meine Hand ein paar Mal auf und ab gleiten.

Marcus‘ Finger hatten inzwischen ihren Weg vorbei an meinem Slip gefunden, und begannen, mich intim zu verwöhnen.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte.

Abrupt beendeten Andreas und Nico ihre Diskussion, und schauten uns an.

Marcus zog schnell seine Hand zurück. Ich griff nach dem Stift, und muss wohl rot angelaufen sein.

„Was macht ihr denn da?“, fragte Andreas gereizt, während Nico wie gebannt auf uns sah.

Doch Marcus grinste: „Ich war gerade dabei, die Lösung experimentell zu bestätigen.“

„Hey!“, warf ich ein, „ich bin doch nicht dein Versuchsobjekt!“

„Wollt ihr lieber alleine weiterforschen?“, wollte Andreas jetzt ironisch wissen, „oder machen wir jetzt alle weiter mit dem nächsten Kapitel?“

„Warum forschen wir nicht alle weiter?“, mischte sich Nico ein. Sieh an! Ich hatte ihn bisher eher für schwul gehalten, aber sein unverwandter Blick auf mich belegte, dass meine Vermutung falsch gewesen war.

Unvermittelt legte Marcus seinen Arm um mich, und meinte: „Ich bin auch für praktische Forschung.“

Andreas schien noch unentschlossen. „Tanja hat noch bis fünf ein Seminar .. und wenn sie dann heim kommt ..“

„Hab ich wohl gar nichts mitzureden?“, rief ich schließlich. Es war nicht so, dass ich Einwände gehabt hätte, aber mich vor vollendete Tatsachen wollte ich mich auch nicht stellen lassen.

„Nein, hast du nicht!“ Marcus drehte sich auf seinem Stuhl vollends in meine Richtung, zog mich an sich, und küsste mich.

Er ließ mich los, um meinen Oberkörper über den Tisch zu drücken, schob meinen Rock nach oben, und begann, mir die Strumpfhose samt Slip herunterzuziehen.

„Hey!“, protestierte ich, „Beugung am Spalt gehört aber nicht zum Prüfungsstoff!“

Marcus ließ sich nicht beirren. Er hatte sich offenbar inzwischen ebenfalls freigelegt, denn ich spürte gleich darauf, wie er in mich eindrang.

Einen Moment lang blieb mir die Luft weg. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass Nico sich inzwischen ebenfalls entblößt hatte, und damit beschäftigt war, bei sich selbst Hand anzulegen. Dabei ließ er Marcus, der mich mit beiden Händen an den Hüften festhielt, und mich nicht aus den Augen.

Marcus‘ Stöße in mich wurden immer heftiger, so dass ich mich an der Tischplatte festkrallte, und stöhnend die Augen schloss.

Kurz darauf zog eine Hand meinen Kopf an den Haaren nach oben. Es war Andreas, der irgendetwas von „mündlicher Prüfung“ murmelte. So genau konnte er sich offenbar nicht mehr artikulieren.

Ich musste meine Position etwas verlagern, um sein bestes Stück zuerst mit der Hand greifen zu können, und schließlich meinen Mund fest darum schloss.

„Gehen wir doch besser ins Schlafzimmer“, keuchte er schließlich, „und machen da weiter.“

Als Marcus sich daraufhin aus mir zurückzog, entfuhr mir ein Laut der Enttäuschung.

Alle zusammen gingen wir zum Bett. Ich zog mich schnell aus, und legte mich mit breit gespreizten Beinen in die Mitte.

Marcus legte sich auf mich, und drang missionierend in mich ein. Andreas und Nico setzten sich jeweils auf eine Seite des Bettes. Sie begannen, jeweils eine meiner Brüste zu liebkosen, während ich mit den Händen – so gut es in dieser Lage ging – ihre Lustkolben verwöhnte.

Aber schon bald konnte ich mich nicht mehr darauf konzentrieren, weil mein ganzer Körper nur noch ein einziges Zentrum der Lust war. Einerseits empfand ich die penetrativen Stöße mehr als heftig, andererseits spürte ich das süß-qualvolle Ziehen in meinen beiden Brüsten.

Mein Körper zitterte, zuckte, wurde schließlich ganz starr, als ich mit einem langgezogenen Schrei meine Erregung aus mir heraus ließ.

Marcus war offenbar auch fertig, obwohl ich das in meinem quasi mental-absenten Zustand gar nicht richtig mitgekriegt hatte. In fliegendem Wechsel tauschte er mit Nico.

Dessen erste Stöße ließen meinen Körper erneut verkrampfen. Anscheinend war diese Aktivität für Nico noch ungewohnt, aber schnell fand er eine Stoßfrequenz, die mich wieder alles um mich vergessen ließ.

Bevor ich mich noch ganz fallen lassen konnte, war Nico offenbar schon gekommen, denn er sank plötzlich auf mir zusammen.

Andreas schien zu zögern, ob er nun Nico’s Platz einnehmen sollte. Ich nutzte die Gelegenheit, drehte mich erst auf die Seite, um dann auf alle Viere zu gehen. Als ich dann noch etwas mit dem Hintern wackelte, verlor er alle Bedenken.

Er kniete sich hinter mich, hielt mich an den Hüften fest, und drang in mich ein. Seine eher sanften Stöße ließen meine Erregung wie Wellen auf- und abschwellen. Ich stützte mich auf die Unterarme und schloss die Augen.

Mein Stöhnen wurde lauter, bis sich mein Körper schließlich aufbäumte und unkontrollierbar zuckte. Mit einem letzten, tiefen Stoß kam es auch Andreas. Einen Moment lang blieb er noch in mir, dann zog er sich aus mir zurück.

Ich zog schnell wieder meine Kleider an, und ging dann ins Wohnzimmer zu den anderen, die inzwischen schon wieder am Diskutieren waren, zurück.

Gut, dass ich die Schokolade mitgebracht hatte. An der konnten wir uns jetzt alle wieder stärken.

Max stellt sich vor

Hallo! Ich bin Max aus dem Schoß der Kolch… äh, nein. (Obwohl mir das Lied gut gefällt.)

Natürlich ist Max nur ein PseudoNühm, wie auch Anne. Aber ich bin der männliche Protagonist dieser Geschichte, und ja, mich gibt es wirklich, wie ihr vielleicht schon anhand des einen oder anderen Kommentars unter den vorangegangenen Einträgen erahnen konntet. Ich hoffe, euch hat diese – unsere – Geschichte gefallen.
Der Untertitel dieses Blogs lautet Fi©ktive Kurzgeschichten, und so ist auch diese Geschichte eine frei erfundene Fi©ktion. Wie ihr vielleicht wisst, hat Anne schon die eine oder andere Geschichte hier veröffentlicht, die nicht völlig frei erfunden war, sondern auf verfremdeten und um zusätzliche Elemente ergänzten realen Ereignissen beruht. Die heutige Geschichte ist mehr als nur pure Fi©ktion – und doch hat sie nie, auch nicht so ähnlich, zwischen uns stattgefunden.

Sie ist vielleicht auch die längste Kurzgeschichte, die hier bislang gebloggt wurde. Mit der Option auf Fortsetzung, wenn Anne dazu Lust hat, und ihr mehr wollt. (Ihr könnt gern Kommentare hinterlassen, ob Ihr an Fortsetzungen mit unseren beiden Charakteren interessiert seid – und ob wir die Dialekt/Hochdeutsch-Fassungen so beibehalten sollen, oder lieber die Dialekte in die Mouseover-Texte legen sollen.)

Hier sind sich zwei Personen online – und nur online – begegnet, die festgestellt haben, dass ihre persönliche Geschichte vielleicht einen anderen Verlauf genommen hätte, wenn sie sich in ihrer Vergangenheit im realen Leben über den Weg gelaufen wären.

Konkret heißt das, dass ich heutzutage kein Interesse an Affären, Bettbeziehungen, „Freundschaft plus“, oder gar One-Night-Stands mehr habe, in meiner Vergangenheit aber durchaus für so etwas offen war (wobei die One-Night-Stands sich an zwei Fingern abzählen lassen – je nach Definition im Dezimal- oder Binärsystem), wenn es sich ergab – und Anne seit längerem mit ihrem Carsten glücklich, ja sogar seit einiger Zeit mit ihm verheiratet ist, während sie früher bezüglich ihrer Partner einen etwas (*hüstel*) unsteteren Lebenswandel führte.

Unsere Geschichte spielt daher in der Vergangenheit, so in etwa im Jahr 2008 (+/- 1 Jahr), als wir beide noch jünger waren, ich mir meine Hörner noch nicht ganz abgestoßen hatte, und Anne noch nichts von ihrem zukünftigen Glück mit Carsten ahnte. Wie gesagt, wir sind uns nie begegnet – aber wenn wir uns damals begegnet wären, dann hätte die Geschichte sich so zutragen können.

Was hat uns dazu gebracht, gemeinsam diese Geschichte zu verfassen?
Nun, wir hatten uns über meine schon länger erfolglose Partnersuche unterhalten, und als ich Anne meine Kontaktanzeige zu lesen gab, kam überraschenderweise keine Kritik. Eigentlich hatte ich ihr die Anzeige geschickt, weil ich eine weibliche Meinung dazu hören wollte, was darin so abschreckend wirkt, dass schon seit einem Jahr keine Reaktion darauf kam. Statt dessen meinte sie „Sehr sympathisch, dein Profil.“, „Du wärst [damals] ein heißer Kandidat für eine Affäre gewesen.“ und „Wenn wir uns im passenden Zeitfenster getroffen hätten, hätten wir uns bestimmt großartig verstanden.“. Normalerweise zitiere ich nicht aus privater Kommunikation, aber ich hoffe, in diesem Fall sei es mir verziehen. Hätte ich nicht gesessen, es hätte mich wirklich umgehauen. Ein größeres Kompliment hätte sie mir fast nicht machen können. (Ein „Heirate mich doch einfach und mach mich zur Mutter Deiner Kinder“ wäre aus Annes Mund auch alles andere als wahrscheinlich, nicht wahr?) Und ja, gewisse Körperregionen gerieten dadurch auch in Wallung.

Ich kann das Kompliment leider nicht uneingeschränkt erwidern, da es mir, wie euch allen, leider nie vergönnt war, Annes Gesicht unverfremdet zu sehen, und das Gesicht meiner Meinung nach einen nicht unwesentlichen Teil dazu beiträgt, ob man jemanden optisch anziehend (und somit insgesamt ausziehend) findet. Aber ich kann bestätigen, dass Anne und ich mental und emotional ziemlich genau auf einer Wellenlänge liegen, mit kleinen Varianzen natürlich. Ich möchte zum Beispiel noch Nachwuchs zeugen. Diesen Wunsch auf eine eventuelle beginnende Midlife-Crisis zu schieben, wie Anne es bei Carsten tat, wäre verfehlt, denn ich will es schon seit grob 15 Jahren und bin in etwa in Annes Alter.

Eine Binsenweisheit ist, dass zu gutem Sex ein gutes Kopfkino gehört – aber wenn in zwei Kopfkinos der gleiche Film läuft, entstehen solche Was-Wäre-Gewesen-Wenn-Geschichten wie diese hier.

Übrigens: Ursprünglich hatten wir das so geplant, dass das Ausformulieren der Story, das Ausschmücken mit all den signifi©kanten Details, und das Niederschreiben größtenteils Annes Werk werden sollte, während ich ihr genug über mich erzählen, und ausreichend Hintergrundinformationen liefern sollte, dass sie die Geschichte so real wie möglich gestalten könnte und wir beide uns darin wiederfinden. (Denn das hatte ich mir ausbedungen – wenn sie die Geschichte veröffentlicht, möchte ich einen Einfluss darauf haben, wie ich dargestellt werde, und nicht nur ein Statist und willenloser Sklave ihrer Fantasie sein. Nicht, dass irgendwann eine Leserin herausfindet, wer ich bin, mich stalkt, und dann ganz enttäuscht ist, dass ich überhaupt nicht so bin, wie in der Geschichte dargestellt. ;-)) Im Laufe der Zeit wurde aber mehr und mehr eine echte Gemeinschaftsproduktion daraus.

Ein paar Details mussten wir natürlich trotzdem ändern, um nicht leichtfertig unsere wahren Identitäten zu gefährden.
Gleichzeitig haben wir aber auch ein paar „Insider“ eingebaut, als Eastereggs für Leute, die ungefähr erahnen, wo unsere Geschichte spielt. Wenn Ihr weitere gemeinsame Geschichten von uns lesen wollt – wir haben noch einige Ostereier auf Lager.

NB: Sollten mir aus meiner Mitarbeit irgendwelche Urheberrechte an der Geschichte zustehen, so trete ich hiermit sämtliche Ansprüche daraus an Anne ab. Natürlich freue ich mich, wenn sie mir einen gerechten Anteil am Gewinn zukommen lässt, falls sie diese Geschichte irgendwann kommerziell veröffentlichen kann, aber es ist explizit keine Bedingung.

Es grüßt: Max, der andere AnoNühmus

Nahverkehr auf Umwegen (7. Teil)

Zum 1., 2., 3. , 4. , 5. und 6. Teil

Hand in Hand gingen wir hintereinander durch einen Großraumwaggon, in dem schon deutlich mehr Platz war, als in unserem heute Mittag.

Aber Max zog mich sanft weiter. Er hatte wohl etwas vor. Und in der Tat, wir fanden einen Waggon – er musste Max wohl bei der Einfahrt aufgefallen sein – in dem nichts los war. Gar nichts! Wir hatten also ein Abteil ganz für uns allein! Und hoffentlich auch ungestört.
Wir legten unser Gepäck einfach auf den freien Sitzen ab, und setzten uns einander gegenüber ans Fenster.

Der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Sitzen war geringer als die Summe unserer Oberschenkellängen, so dass wir einander mit den Knien in die Quere kamen. Das störte uns allerdings nicht im Geringsten, und wir machten uns eine Weile einen Spaß daraus, jeweils ein Knie des anderen mit den eigenen Beinen zu drücken, während wir uns provozierende, grinsende Blicke zuwarfen, wer denn jetzt gerade kräftiger drückt.

Max beugte sich nach vorn und legte seine Hand zärtlich auf mein nacktes Knie.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

Ich blickte ihm direkt in die Augen und meinte herausfordernd: „Des is obber nur die Beriferie. Findesde ah den Zendralbrozessor?“
Er lachte: „Ha no, da Haubdschaldr hanne ja wohl scho gfonda!“, und ließ seine flache Hand weiter an die Innenseite meiner Schenkel entlanggleiten. Während seine Finger ihren Weg immer weiter unter meinen Rock fanden, wuchs meine Lust unaufhörlich, noch einmal mit ihm hier im Zug den Nahverkehr ganz wörtlich zu nehmen.

Wie doof nur, dass wir keine passenden Kondome mehr hatten. Verdammt! Ich sollte mich besser zusammenreißen. Andererseits läuft mir so ein Prachtexemplar im doppelten Sinn schließlich nicht jeden Tag über den Weg.

Ich drehte meine Beine also ein Stück zur Seite, um mein IO-System etwas außer Reichweite seiner Messfühler zu bringen.
Dann griff ich nach unten, zog eine meiner Sandalen aus und legte den Fuß auf seinen Schoß. Ich musste das Bein fast etwas zu sehr strecken, deshalb rutschte ich mit dem Gesäß so weit auf dem Sitz vor, wie möglich.

Mit den Zehen begann ich über seinen Schritt zu krabbeln. Max lehnte sich zurück, atmete tief ein, und schloss genießerisch seine Augen.
Als ich meinen Fuß wiederholt auf und ab gleiten ließ, bemerkte ich an einem bebenden Zucken, dass sein bestes Stück offenbar schon wieder sehnsüchtig auf seinen nächsten Einsatz wartete.

„Mädle, Du schbialsch middam Feir…“, stöhnte Max.

Er fing an, in seinem Rucksack auf dem Sitz neben ihm nach etwas zu tasten, und meinte „Warddamole, do hanna misst doch eigendlich no …“, während ich ihn weiter mit meinem Fuß provozierte.
„Do, des war a mol a Werbegschengle von ra Eiti-Sichrheidsfirma! ‚Dr ix-el-Schuddz fir Ihra eiti!‘ S isch zwar koi Big Ben, sondrn a weng greeßr, abr so ogfähr kennds scho au bassa. Als Reservefallschirm emmr no bessr wia niggs. Ond abglaufa ischs au no edd.“

Genau in diesem Moment wurde die Abteiltür aufgerissen, und der Ruf „NochzugeschtiegndieFaaahrscheinebidde!“ erschallte.

Schnell zog ich meinen Fuß wieder zu mir zurück. Max hatte das Kondom zum Glück so in der Hand, dass die Kontrolleuse – eine kleine, dralle Person – es beim Hereinkommen nicht sehen konnte, und ließ es unauffällig zurück in den Rucksack fallen.

Wir kramten beide nach unseren Fahrkarten. Aus dem Augenwinkel sah ich, dass die Kontrolleuse dabei unentwegt auf Max‘ ausgebeulten Hosenstall starrte. Anscheinend hatten wir ihr gerade ein schönes Kopfkino beschert. Schließlich fand ich meine Fahrkarte, und reichte sie ihr. Das schien sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Max brauchte etwas länger – ihn hatte ihr Blick wohl etwas aus dem Konzept gebracht – aber auch er hatte seinen Fahrschein schließlich gefunden.

Sie betrachtete unsere Fahrkarten gründlich, und meinte, als sie sie abknipste,
„Ah, noch zwei Opfer der Streckensperrung.“ (Offenbar hatte sie bemerkt, dass diese eigentlich für einen viel früheren Zug gelöst wurden).
„Dann trotz der Verspätung noch eine gute Weiterfahrt!“ wünschte sie uns, bevor sie weiterging, um ihren Kontrollgang fortzusetzen.

Wir warteten sicherheitshalber noch wenige Minuten, bis sie wieder auf ihrem Rückweg an uns vorbeikam. Als wir die Verbindungstür zum nächsten Wagen sich öffnen und wieder schließen hörten, kannten wir allerdings kein Halten mehr.

Max zog das Kondom erneut aus der Rucksacktasche. Ich beugte mich zu ihm hinüber, und öffnete ihm die Hose. Er riss die Schutzfolie des Kondoms auf, und streifte sich dieses über. Leider saß es nicht so gut wie die Big Bens. Folglich würden wir besonders aufpassen müssen, dass es nicht versehentlich abrutschte.

Ich stand ebenfalls auf, drehte mich um, und setzte mich dann – ihn einverleibend – auf seinen Schoß.
Hoppe-Reiter-mäßig bewegte ich mich auf und ab. Max hatte schon wieder die Hände unter meinem Top. Ich stöhnte laut und lustvoll auf, als seine geschickten Hände ihr Werk taten.

Es war uns egal, dass jeder, der an unserem Abteil vorbeigekommen wäre, unfreiwillig Zuschauer unseres wilden Treibens geworden wäre. Im Gegenteil, insgeheim reizte mich die Vorstellung, dass fremde Augen uns lüstern beobachten könnten.

Nach kurzer Zeit sah ich ein, dass dieses Schoßhopping aufgrund des ungünstigen Eindringwinkels nicht zielführend war (auch wenn es Max spürbar anschärfte), und außerdem wollte ich doch noch ein bisschen ausnutzen, dass er zu den besser bestückten Kerlen gehörte, bevor ich aufgrund meiner sensitiven Brüste schon wieder willenlos würde.

Ich löste mich von ihm – vorsichtig darauf bedacht, nicht versehentlich das Kondom mit herunterzuziehen – aber nur, um mich auf einen der Sitze am Fenster zu knien. Mit den Händen hielt ich mich am Gitter der Gepäckablage über meinem Kopf fest.
Max stellte sich hinter mich, und ich sah nach hinten zu ihm. Der Anblick seines besten Stücks machte mich jedes Mal aufs neue an. Er griff nach seinem strammen Max und nestelte noch etwas am Kondom herum, um den Sitz zu korrigieren.

„Oh, mach endlich weider!“, stöhnte ich leise, als er mir den Rock nach oben klappte, und zuerst nur mit seinen Händen mein Gesäß umspielte, „besorch mer’s noch ämol! Du geiler Hengsd! Du wessdoch, dass mer nimmer viel Zeid gehomm!“

„Hey, a bissle aufgeila muss drin sei!“, lachte er, worauf mir nur ein ungeduldiges, fast schon gereiztes „Nä, bann ebbes *dinne* sei söll, dann *du* in *mir*! Los! Mach scho endlich! Schieb’en mir nei!“, entfuhr.

Der sollte mich nicht so zappeln lassen! Manchmal brauchen Männer eben klare Ansagen, Nerd hin oder her.

Bei unseren bisherigen Vergnügungen hatte er mich immer nur an der Hüfte oder an der Schulter gepackt, wenn er mich von hinten genommen hatte. Nun packte er mich mit einer Hand an den Haaren, und griff fest zu.

„Jaaaa, los! Nur kä Hemmunge! Gebs mer so richtich hadd!“ stöhnte ich, während ich endlich wieder einen Orgasmus auf mich zu rollen fühlte. Mein Körper bebte bereits bedenklich.

Dieses Mal würde er nicht so lange durchhalten wie vorhin, denn ich wollte es jetzt, und ich wollte es schnell. Ich zog alle Register. Beckenkreisen. Lautes Stöhnen. Muskulatureinsatz. Und ich hatte recht. Keine zwei Minuten später hatte ich ihn (und praktischerweise mich auch – ich hatte mich unvermeidlicherweise selbst mit heiß gemacht) so weit. Ich schaute ihm über meine Schulter zu, als er hilflos mit ansehen musste, wie er den vermutlich schnellsten Orgasmus seines Lebens verspürte, während mich die Erregungswelle meiner eigenen kleinen inneren Explosion durchflutete, ausgelöst vom heftigen Pulsieren seines Lustspenders in mir.

Max kollabierte regelrecht über mir, küsste mich sanft in den Nacken, während er meinen ganzen Oberkörper zu umklammern schien, und wir drehten uns gemeinsam auf den Sitz, auf dem ich bis eben noch kniete. So sehr ich das Gefühl auch genoß, ihn noch in mir zu spüren, mit diesem Kondom war es zu heikel.

Offenbar war Max dies wohl ebenso klar, denn er zog sich vorsichtig aus mir zurück, und hielt es dabei fest, sodass es nicht vorzeitig herunterrutschen konnte.
Dann streifte er es ab und warf es in den Abfallbehälter vor dem Fenster. Schließlich brachte er auch sich selbst wieder in einen jugendfrei vorzeigbaren Zustand.

Ich setzte mich anschließend auf den Platz neben ihn, um wenigstens noch etwas seine Nähe zu spüren, lehnte meinen Kopf gegen seine Schulter, und streichelte gedankenverloren an der Knopfreihe seines Hemds entlang.

So aneinandergeschmiegt verbrachten wir den nächsten Teil unserer gemeinsamen Fahrt wieder mit einem angenehmen Gespräch (Fachsimpeleien und Nerdwitze – zum Glück keine sentimental-romantische Gefühlsduselei), wie heute Mittag, als wir uns kennengelernt hatten.

In W. mussten wir beide in denselben IC umsteigen. Die Umstiegszeit war nicht gerade üppig, aber ausreichend. Bis auf ein bisschen mehr oder weniger unauffälliges gegenseitiges Aneinander-Herum-Gegrabsche verlief der Umstieg unspektakulär.

Der IC war jetzt am Abend zum Glück nicht sehr voll, und bei uns beiden hatte inzwischen die Müdigkeit eingesetzt. So hatten wir dieses Mal weniger Probleme, uns zu beherrschen, und beließen es bei etwas oberflächlicher Fummelei. Schließlich dämmerten wir nur noch aneinandergekuschelt gemeinsam vor uns hin.

„In wenigen Minuten erreichen wir F.“, riss mich die Lautsprecherdurchsage aus meinem Dösen, „Sie haben Anschluss nach …“
Sofort war ich hellwach. Dieser IC würde in F. halten. Der ICE, mit dem ich ursprünglich hätte fahren wollen, wäre bis nach N. durchgefahren. Wenn ich in F. aussteigen könnte, würde ich einige Zeit durch einen früheren Anschluss sparen.

Max rührte sich im Halbschlaf. Als ich von meinem Platz aufstand, öffnete er die Augen, und fragte: „Wasischnlos? Semmr scho en N.?“
„Nein, aber in F.“, antwortete ich kurz, „ich muss mich beeilen, um auszusteigen und meinen Anschluss zu erwischen.“
„Was? Wia? Hald, noi!“ Max wurde langsam wach, aber es war zu spät, um noch Kontaktdaten auszutauschen.

Etwas überstürzt packte ich meine Tasche, hauchte Max noch einen letzten Kuss auf die Wange (er war immer noch nicht wach genug, um wirklich zu realisieren, dass ich gerade ging), und machte mich auf den Weg zur nächsten Tür.

Der Zug fuhr bereits in den Bahnhof ein und bremste stark ab, so dass ich mich gut festhalten musste.
Nach einigen anderen Reisenden verließ ich den Zug.

Eine Weile später war ich endlich wieder zu Hause.
Dieser Nachmittag mit Max blieb mir unvergessen.

Schade, dass er so weit weg wohnte. Den Sex mit ihm gelegentlich (oder auch öfter) zu wiederholen, wäre schon verlockend gewesen.

Ende.