Archiv für den Monat September 2014

Intermezzo zur guten Nacht

Eine warme Hand auf meinem Rücken.

Langsam bewegt sie sich nach oben.
Streichelt sanft über meine Schultern.
Berührt zärtlich meinen Nacken.
Wickelt eine Strähne meiner Haare um den Finger.

Ich schließe die Augen, atme entspannt aus.

Die Hand wandert wieder nach unten.
Streicht meinen Rücken entlang, verfolgt die Krümmung meiner Wirbelsäule.
Jetzt legt sie sich flach auf meinen Lendenbereich, verharrt dort kurz.
Ich spüre die Wärme der Haut.

Finger streichen über meinen Po, krallen sich vorsichtig ins Fleisch.
Lassen wieder los, um langsam an der Außenseite meines Schenkels entlang zu fahren.

Dann an der Innenseite, nach oben, gleiten zart in mich hinein.
Liebkosen ausgiebig meine weiche Höhle.

Wohlig genieße ich die Berührungen.
Mein Körper ist schwer.
Ich bin müde.
Verliere mich in Träumen.

Wild im Wald

Nach der Schule ging ich ab und zu zum Wildschweingehege, um dem Treiben der Rotte zuzusehen. Zuerst verfütterte ich ein paar alte Brot- und Gemüsereste, die ich von zu Hause mitgebracht hatte.

Eine der Bachen hatte kürzlich Frischlinge geworfen, und trottete mit ihnen im Schlepptau durch das Gehege.

Ich saß gemütlich auf dem Hochsitz und beobachtete das Verhalten der Tiere.

Irgendwann wurde es mir zu langweilig, und ich wollte wieder hinunterklettern. Aber – oh Schreck! – bereits die zweite Sprosse löste sich auf einer Seite der Leiter, und ich hing einen Moment lang in der Luft. Zum Glück konnte ich mich gerade noch festhalten.

Ich muss wohl kurz aufgeschrien haben, denn bevor ich noch überlegen konnte, wie ich sicher hinunterklettern könne, stand unten plötzlich ein Mann, den ich bereits gelegentlich im Bus gesehen hatte.

„Spring runter! Ich fang dich auf“, rief er mir zu.

Die oberste Sprosse, auf der ich stand, knarzte bedenklich. So drehte ich mich vorsichtig um, stieß mich ab, und ließ mich nach unten in seine Richtung fallen.

Ich landete in seinen Armen. Er hielt mich einen Moment länger fest, als nötig gewesen wäre, und ich spürte die harte Beule zwischen seinen Beinen.

„Danke“, meinte ich etwas verlegen, „das Holz ist doch schon morscher, als ich gedacht hatte.“

„Der Wald hier birgt so einige Gefahren“, grinste er zurück, „insbesondere für so ein junges, hübsches Mädchen, das ganz alleine unterwegs ist.“

Ohne Vorwarnung schob er mich plötzlich gegen den Stamm eines Baums. Irgendwie gelang es mir, mich von ihm loszureißen. Aus einem Impuls heraus begann ich zu rennen. Er war knapp hinter mir und hatte mich schnell eingeholt. Als ich bei einer Wurzel ausweichen musste, warf er sich auf mich und riss mich mit zu Boden.

Ich versuchte, mich mit Armen und Beinen zur Wehr zu setzen, aber sein Gewicht drückte mich zu Boden. Seine Hand schob sich unter meinen Rock und zog den Slip ein Stück nach unten.

Meine Bewegungsfreiheit war stark eingeschränkt, so dass ich mich nicht unter ihm vorwinden konnte. Mit einer Hand öffnete er seine Hose.

Als er in mich eindrang, nahm es mir für einen Augenblick den Atem.

„Nein .. oh .. nicht“, stöhnte ich auf und schloss die Augen.

Er begann – zuerst langsam, dann zunehmend heftiger – in mich hineinzustoßen. Als meine Schreie immer lauter wurden, hielt er mir den Mund zu.

Mein Körper begann zu zittern und bäumte sich unter ihm auf. Er stieß noch härter und schneller, bis er schließlich schwer atmend in sich zusammensank.

Einen Moment lang blieb er auf mir liegen, dann rollte er sich zur Seite und stand wieder auf. Auch ich rappelte mich auf.

Wir hatten hatten beide Laub und Baumnadeln in Kleidern und Haaren, und halfen uns gegenseitig unter den wachsamen Augen des Keilers beim Säubern.

Ziemlich plötzlich und kurzangebunden verabschiedete sich jener von mir, und verschwand zwischen den Bäumen.

Ich warf den Wildschweinen noch ein paar Eicheln, die ich auf dem Boden fand, ins Gehege. Dann ging ich müde und zufrieden nach Hause.

 

Ein paar Tage später sah ich ihn im Bus wieder. Er zwinkerte mir zu. Beim Aussteigen kam ich in seine Nähe und raunte ihm leise zu: „Heute Nachmittag gehe ich wieder zu den Wildschweinen.“