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Max stellt sich vor

Hallo! Ich bin Max aus dem Schoß der Kolch… äh, nein. (Obwohl mir das Lied gut gefällt.)

Natürlich ist Max nur ein PseudoNühm, wie auch Anne. Aber ich bin der männliche Protagonist dieser Geschichte, und ja, mich gibt es wirklich, wie ihr vielleicht schon anhand des einen oder anderen Kommentars unter den vorangegangenen Einträgen erahnen konntet. Ich hoffe, euch hat diese – unsere – Geschichte gefallen.
Der Untertitel dieses Blogs lautet Fi©ktive Kurzgeschichten, und so ist auch diese Geschichte eine frei erfundene Fi©ktion. Wie ihr vielleicht wisst, hat Anne schon die eine oder andere Geschichte hier veröffentlicht, die nicht völlig frei erfunden war, sondern auf verfremdeten und um zusätzliche Elemente ergänzten realen Ereignissen beruht. Die heutige Geschichte ist mehr als nur pure Fi©ktion – und doch hat sie nie, auch nicht so ähnlich, zwischen uns stattgefunden.

Sie ist vielleicht auch die längste Kurzgeschichte, die hier bislang gebloggt wurde. Mit der Option auf Fortsetzung, wenn Anne dazu Lust hat, und ihr mehr wollt. (Ihr könnt gern Kommentare hinterlassen, ob Ihr an Fortsetzungen mit unseren beiden Charakteren interessiert seid – und ob wir die Dialekt/Hochdeutsch-Fassungen so beibehalten sollen, oder lieber die Dialekte in die Mouseover-Texte legen sollen.)

Hier sind sich zwei Personen online – und nur online – begegnet, die festgestellt haben, dass ihre persönliche Geschichte vielleicht einen anderen Verlauf genommen hätte, wenn sie sich in ihrer Vergangenheit im realen Leben über den Weg gelaufen wären.

Konkret heißt das, dass ich heutzutage kein Interesse an Affären, Bettbeziehungen, „Freundschaft plus“, oder gar One-Night-Stands mehr habe, in meiner Vergangenheit aber durchaus für so etwas offen war (wobei die One-Night-Stands sich an zwei Fingern abzählen lassen – je nach Definition im Dezimal- oder Binärsystem), wenn es sich ergab – und Anne seit längerem mit ihrem Carsten glücklich, ja sogar seit einiger Zeit mit ihm verheiratet ist, während sie früher bezüglich ihrer Partner einen etwas (*hüstel*) unsteteren Lebenswandel führte.

Unsere Geschichte spielt daher in der Vergangenheit, so in etwa im Jahr 2008 (+/- 1 Jahr), als wir beide noch jünger waren, ich mir meine Hörner noch nicht ganz abgestoßen hatte, und Anne noch nichts von ihrem zukünftigen Glück mit Carsten ahnte. Wie gesagt, wir sind uns nie begegnet – aber wenn wir uns damals begegnet wären, dann hätte die Geschichte sich so zutragen können.

Was hat uns dazu gebracht, gemeinsam diese Geschichte zu verfassen?
Nun, wir hatten uns über meine schon länger erfolglose Partnersuche unterhalten, und als ich Anne meine Kontaktanzeige zu lesen gab, kam überraschenderweise keine Kritik. Eigentlich hatte ich ihr die Anzeige geschickt, weil ich eine weibliche Meinung dazu hören wollte, was darin so abschreckend wirkt, dass schon seit einem Jahr keine Reaktion darauf kam. Statt dessen meinte sie „Sehr sympathisch, dein Profil.“, „Du wärst [damals] ein heißer Kandidat für eine Affäre gewesen.“ und „Wenn wir uns im passenden Zeitfenster getroffen hätten, hätten wir uns bestimmt großartig verstanden.“. Normalerweise zitiere ich nicht aus privater Kommunikation, aber ich hoffe, in diesem Fall sei es mir verziehen. Hätte ich nicht gesessen, es hätte mich wirklich umgehauen. Ein größeres Kompliment hätte sie mir fast nicht machen können. (Ein „Heirate mich doch einfach und mach mich zur Mutter Deiner Kinder“ wäre aus Annes Mund auch alles andere als wahrscheinlich, nicht wahr?) Und ja, gewisse Körperregionen gerieten dadurch auch in Wallung.

Ich kann das Kompliment leider nicht uneingeschränkt erwidern, da es mir, wie euch allen, leider nie vergönnt war, Annes Gesicht unverfremdet zu sehen, und das Gesicht meiner Meinung nach einen nicht unwesentlichen Teil dazu beiträgt, ob man jemanden optisch anziehend (und somit insgesamt ausziehend) findet. Aber ich kann bestätigen, dass Anne und ich mental und emotional ziemlich genau auf einer Wellenlänge liegen, mit kleinen Varianzen natürlich. Ich möchte zum Beispiel noch Nachwuchs zeugen. Diesen Wunsch auf eine eventuelle beginnende Midlife-Crisis zu schieben, wie Anne es bei Carsten tat, wäre verfehlt, denn ich will es schon seit grob 15 Jahren und bin in etwa in Annes Alter.

Eine Binsenweisheit ist, dass zu gutem Sex ein gutes Kopfkino gehört – aber wenn in zwei Kopfkinos der gleiche Film läuft, entstehen solche Was-Wäre-Gewesen-Wenn-Geschichten wie diese hier.

Übrigens: Ursprünglich hatten wir das so geplant, dass das Ausformulieren der Story, das Ausschmücken mit all den signifi©kanten Details, und das Niederschreiben größtenteils Annes Werk werden sollte, während ich ihr genug über mich erzählen, und ausreichend Hintergrundinformationen liefern sollte, dass sie die Geschichte so real wie möglich gestalten könnte und wir beide uns darin wiederfinden. (Denn das hatte ich mir ausbedungen – wenn sie die Geschichte veröffentlicht, möchte ich einen Einfluss darauf haben, wie ich dargestellt werde, und nicht nur ein Statist und willenloser Sklave ihrer Fantasie sein. Nicht, dass irgendwann eine Leserin herausfindet, wer ich bin, mich stalkt, und dann ganz enttäuscht ist, dass ich überhaupt nicht so bin, wie in der Geschichte dargestellt. ;-)) Im Laufe der Zeit wurde aber mehr und mehr eine echte Gemeinschaftsproduktion daraus.

Ein paar Details mussten wir natürlich trotzdem ändern, um nicht leichtfertig unsere wahren Identitäten zu gefährden.
Gleichzeitig haben wir aber auch ein paar „Insider“ eingebaut, als Eastereggs für Leute, die ungefähr erahnen, wo unsere Geschichte spielt. Wenn Ihr weitere gemeinsame Geschichten von uns lesen wollt – wir haben noch einige Ostereier auf Lager.

NB: Sollten mir aus meiner Mitarbeit irgendwelche Urheberrechte an der Geschichte zustehen, so trete ich hiermit sämtliche Ansprüche daraus an Anne ab. Natürlich freue ich mich, wenn sie mir einen gerechten Anteil am Gewinn zukommen lässt, falls sie diese Geschichte irgendwann kommerziell veröffentlichen kann, aber es ist explizit keine Bedingung.

Es grüßt: Max, der andere AnoNühmus

Nahverkehr auf Umwegen (7. Teil)

Zum 1., 2., 3. , 4. , 5. und 6. Teil

Hand in Hand gingen wir hintereinander durch einen Großraumwaggon, in dem schon deutlich mehr Platz war, als in unserem heute Mittag.

Aber Max zog mich sanft weiter. Er hatte wohl etwas vor. Und in der Tat, wir fanden einen Waggon – er musste Max wohl bei der Einfahrt aufgefallen sein – in dem nichts los war. Gar nichts! Wir hatten also ein Abteil ganz für uns allein! Und hoffentlich auch ungestört.
Wir legten unser Gepäck einfach auf den freien Sitzen ab, und setzten uns einander gegenüber ans Fenster.

Der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Sitzen war geringer als die Summe unserer Oberschenkellängen, so dass wir einander mit den Knien in die Quere kamen. Das störte uns allerdings nicht im Geringsten, und wir machten uns eine Weile einen Spaß daraus, jeweils ein Knie des anderen mit den eigenen Beinen zu drücken, während wir uns provozierende, grinsende Blicke zuwarfen, wer denn jetzt gerade kräftiger drückt.

Max beugte sich nach vorn und legte seine Hand zärtlich auf mein nacktes Knie.

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Ich blickte ihm direkt in die Augen und meinte herausfordernd: „Des is obber nur die Beriferie. Findesde ah den Zendralbrozessor?“
Er lachte: „Ha no, da Haubdschaldr hanne ja wohl scho gfonda!“, und ließ seine flache Hand weiter an die Innenseite meiner Schenkel entlanggleiten. Während seine Finger ihren Weg immer weiter unter meinen Rock fanden, wuchs meine Lust unaufhörlich, noch einmal mit ihm hier im Zug den Nahverkehr ganz wörtlich zu nehmen.

Wie doof nur, dass wir keine passenden Kondome mehr hatten. Verdammt! Ich sollte mich besser zusammenreißen. Andererseits läuft mir so ein Prachtexemplar im doppelten Sinn schließlich nicht jeden Tag über den Weg.

Ich drehte meine Beine also ein Stück zur Seite, um mein IO-System etwas außer Reichweite seiner Messfühler zu bringen.
Dann griff ich nach unten, zog eine meiner Sandalen aus und legte den Fuß auf seinen Schoß. Ich musste das Bein fast etwas zu sehr strecken, deshalb rutschte ich mit dem Gesäß so weit auf dem Sitz vor, wie möglich.

Mit den Zehen begann ich über seinen Schritt zu krabbeln. Max lehnte sich zurück, atmete tief ein, und schloss genießerisch seine Augen.
Als ich meinen Fuß wiederholt auf und ab gleiten ließ, bemerkte ich an einem bebenden Zucken, dass sein bestes Stück offenbar schon wieder sehnsüchtig auf seinen nächsten Einsatz wartete.

„Mädle, Du schbialsch middam Feir…“, stöhnte Max.

Er fing an, in seinem Rucksack auf dem Sitz neben ihm nach etwas zu tasten, und meinte „Warddamole, do hanna misst doch eigendlich no …“, während ich ihn weiter mit meinem Fuß provozierte.
„Do, des war a mol a Werbegschengle von ra Eiti-Sichrheidsfirma! ‚Dr ix-el-Schuddz fir Ihra eiti!‘ S isch zwar koi Big Ben, sondrn a weng greeßr, abr so ogfähr kennds scho au bassa. Als Reservefallschirm emmr no bessr wia niggs. Ond abglaufa ischs au no edd.“

Genau in diesem Moment wurde die Abteiltür aufgerissen, und der Ruf „NochzugeschtiegndieFaaahrscheinebidde!“ erschallte.

Schnell zog ich meinen Fuß wieder zu mir zurück. Max hatte das Kondom zum Glück so in der Hand, dass die Kontrolleuse – eine kleine, dralle Person – es beim Hereinkommen nicht sehen konnte, und ließ es unauffällig zurück in den Rucksack fallen.

Wir kramten beide nach unseren Fahrkarten. Aus dem Augenwinkel sah ich, dass die Kontrolleuse dabei unentwegt auf Max‘ ausgebeulten Hosenstall starrte. Anscheinend hatten wir ihr gerade ein schönes Kopfkino beschert. Schließlich fand ich meine Fahrkarte, und reichte sie ihr. Das schien sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Max brauchte etwas länger – ihn hatte ihr Blick wohl etwas aus dem Konzept gebracht – aber auch er hatte seinen Fahrschein schließlich gefunden.

Sie betrachtete unsere Fahrkarten gründlich, und meinte, als sie sie abknipste,
„Ah, noch zwei Opfer der Streckensperrung.“ (Offenbar hatte sie bemerkt, dass diese eigentlich für einen viel früheren Zug gelöst wurden).
„Dann trotz der Verspätung noch eine gute Weiterfahrt!“ wünschte sie uns, bevor sie weiterging, um ihren Kontrollgang fortzusetzen.

Wir warteten sicherheitshalber noch wenige Minuten, bis sie wieder auf ihrem Rückweg an uns vorbeikam. Als wir die Verbindungstür zum nächsten Wagen sich öffnen und wieder schließen hörten, kannten wir allerdings kein Halten mehr.

Max zog das Kondom erneut aus der Rucksacktasche. Ich beugte mich zu ihm hinüber, und öffnete ihm die Hose. Er riss die Schutzfolie des Kondoms auf, und streifte sich dieses über. Leider saß es nicht so gut wie die Big Bens. Folglich würden wir besonders aufpassen müssen, dass es nicht versehentlich abrutschte.

Ich stand ebenfalls auf, drehte mich um, und setzte mich dann – ihn einverleibend – auf seinen Schoß.
Hoppe-Reiter-mäßig bewegte ich mich auf und ab. Max hatte schon wieder die Hände unter meinem Top. Ich stöhnte laut und lustvoll auf, als seine geschickten Hände ihr Werk taten.

Es war uns egal, dass jeder, der an unserem Abteil vorbeigekommen wäre, unfreiwillig Zuschauer unseres wilden Treibens geworden wäre. Im Gegenteil, insgeheim reizte mich die Vorstellung, dass fremde Augen uns lüstern beobachten könnten.

Nach kurzer Zeit sah ich ein, dass dieses Schoßhopping aufgrund des ungünstigen Eindringwinkels nicht zielführend war (auch wenn es Max spürbar anschärfte), und außerdem wollte ich doch noch ein bisschen ausnutzen, dass er zu den besser bestückten Kerlen gehörte, bevor ich aufgrund meiner sensitiven Brüste schon wieder willenlos würde.

Ich löste mich von ihm – vorsichtig darauf bedacht, nicht versehentlich das Kondom mit herunterzuziehen – aber nur, um mich auf einen der Sitze am Fenster zu knien. Mit den Händen hielt ich mich am Gitter der Gepäckablage über meinem Kopf fest.
Max stellte sich hinter mich, und ich sah nach hinten zu ihm. Der Anblick seines besten Stücks machte mich jedes Mal aufs neue an. Er griff nach seinem strammen Max und nestelte noch etwas am Kondom herum, um den Sitz zu korrigieren.

„Oh, mach endlich weider!“, stöhnte ich leise, als er mir den Rock nach oben klappte, und zuerst nur mit seinen Händen mein Gesäß umspielte, „besorch mer’s noch ämol! Du geiler Hengsd! Du wessdoch, dass mer nimmer viel Zeid gehomm!“

„Hey, a bissle aufgeila muss drin sei!“, lachte er, worauf mir nur ein ungeduldiges, fast schon gereiztes „Nä, bann ebbes *dinne* sei söll, dann *du* in *mir*! Los! Mach scho endlich! Schieb’en mir nei!“, entfuhr.

Der sollte mich nicht so zappeln lassen! Manchmal brauchen Männer eben klare Ansagen, Nerd hin oder her.

Bei unseren bisherigen Vergnügungen hatte er mich immer nur an der Hüfte oder an der Schulter gepackt, wenn er mich von hinten genommen hatte. Nun packte er mich mit einer Hand an den Haaren, und griff fest zu.

„Jaaaa, los! Nur kä Hemmunge! Gebs mer so richtich hadd!“ stöhnte ich, während ich endlich wieder einen Orgasmus auf mich zu rollen fühlte. Mein Körper bebte bereits bedenklich.

Dieses Mal würde er nicht so lange durchhalten wie vorhin, denn ich wollte es jetzt, und ich wollte es schnell. Ich zog alle Register. Beckenkreisen. Lautes Stöhnen. Muskulatureinsatz. Und ich hatte recht. Keine zwei Minuten später hatte ich ihn (und praktischerweise mich auch – ich hatte mich unvermeidlicherweise selbst mit heiß gemacht) so weit. Ich schaute ihm über meine Schulter zu, als er hilflos mit ansehen musste, wie er den vermutlich schnellsten Orgasmus seines Lebens verspürte, während mich die Erregungswelle meiner eigenen kleinen inneren Explosion durchflutete, ausgelöst vom heftigen Pulsieren seines Lustspenders in mir.

Max kollabierte regelrecht über mir, küsste mich sanft in den Nacken, während er meinen ganzen Oberkörper zu umklammern schien, und wir drehten uns gemeinsam auf den Sitz, auf dem ich bis eben noch kniete. So sehr ich das Gefühl auch genoß, ihn noch in mir zu spüren, mit diesem Kondom war es zu heikel.

Offenbar war Max dies wohl ebenso klar, denn er zog sich vorsichtig aus mir zurück, und hielt es dabei fest, sodass es nicht vorzeitig herunterrutschen konnte.
Dann streifte er es ab und warf es in den Abfallbehälter vor dem Fenster. Schließlich brachte er auch sich selbst wieder in einen jugendfrei vorzeigbaren Zustand.

Ich setzte mich anschließend auf den Platz neben ihn, um wenigstens noch etwas seine Nähe zu spüren, lehnte meinen Kopf gegen seine Schulter, und streichelte gedankenverloren an der Knopfreihe seines Hemds entlang.

So aneinandergeschmiegt verbrachten wir den nächsten Teil unserer gemeinsamen Fahrt wieder mit einem angenehmen Gespräch (Fachsimpeleien und Nerdwitze – zum Glück keine sentimental-romantische Gefühlsduselei), wie heute Mittag, als wir uns kennengelernt hatten.

In W. mussten wir beide in denselben IC umsteigen. Die Umstiegszeit war nicht gerade üppig, aber ausreichend. Bis auf ein bisschen mehr oder weniger unauffälliges gegenseitiges Aneinander-Herum-Gegrabsche verlief der Umstieg unspektakulär.

Der IC war jetzt am Abend zum Glück nicht sehr voll, und bei uns beiden hatte inzwischen die Müdigkeit eingesetzt. So hatten wir dieses Mal weniger Probleme, uns zu beherrschen, und beließen es bei etwas oberflächlicher Fummelei. Schließlich dämmerten wir nur noch aneinandergekuschelt gemeinsam vor uns hin.

„In wenigen Minuten erreichen wir F.“, riss mich die Lautsprecherdurchsage aus meinem Dösen, „Sie haben Anschluss nach …“
Sofort war ich hellwach. Dieser IC würde in F. halten. Der ICE, mit dem ich ursprünglich hätte fahren wollen, wäre bis nach N. durchgefahren. Wenn ich in F. aussteigen könnte, würde ich einige Zeit durch einen früheren Anschluss sparen.

Max rührte sich im Halbschlaf. Als ich von meinem Platz aufstand, öffnete er die Augen, und fragte: „Wasischnlos? Semmr scho en N.?“
„Nein, aber in F.“, antwortete ich kurz, „ich muss mich beeilen, um auszusteigen und meinen Anschluss zu erwischen.“
„Was? Wia? Hald, noi!“ Max wurde langsam wach, aber es war zu spät, um noch Kontaktdaten auszutauschen.

Etwas überstürzt packte ich meine Tasche, hauchte Max noch einen letzten Kuss auf die Wange (er war immer noch nicht wach genug, um wirklich zu realisieren, dass ich gerade ging), und machte mich auf den Weg zur nächsten Tür.

Der Zug fuhr bereits in den Bahnhof ein und bremste stark ab, so dass ich mich gut festhalten musste.
Nach einigen anderen Reisenden verließ ich den Zug.

Eine Weile später war ich endlich wieder zu Hause.
Dieser Nachmittag mit Max blieb mir unvergessen.

Schade, dass er so weit weg wohnte. Den Sex mit ihm gelegentlich (oder auch öfter) zu wiederholen, wäre schon verlockend gewesen.

Ende.

Nahverkehr auf Umwegen (6. Teil)

Zum 1., 2., 3. , 4. und 5. Teil

Ein wiederholtes Pfeifgeräusch aus der Ferne riss uns jäh aus unseren Gedanken.
„Oh!“, meinte Max (wohl insgeheim froh darüber, das Thema wechseln zu können).

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(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

Ich fragte: „Wor des en Zuch?“, worauf Max antwortete: „Ich vermut‘ mal. Glaub kaum, dass hier a Auto oder LKW ’s Morsa aafängt.“

Verwundert fragte ich zurück: „Häh, Morsen?“
Er erklärte: „Ha no, Lang-Kurz-Lang. Des isch ein ‚K‘ in Morse-Code.“
„Ah, geh, du schbinnsd doch. Waröm solld en Zuch gemors?“, fragte ich zurück.

Aber Max beharrte darauf und fuhr fort: „Woisch, d‘ gleiche Tonsequenz hanne au schon beim Zuagfahra aus de Lautsprecher g’hört, bloß mit diaf-hoch-diaf schdatt lang-kurz-lang. Drnoch sieht ma meischdens da Schaffner zur näggschda Sprechstell‘ renna. Des ‚K‘ schdoht f’r ‚Kommen‘, däd i mol saga.“

Jetzt hatte er mir natürlich wieder eine Steilvorlage geliefert. Ich sang: „LAA – la – LAA“, schaute ihn betont herausfordernd lächelnd an, machte eine dramatische Pause und neckte ihn dann in meinen besten Berufsjargon: „Tja, bei dir scheint das Experiment fehlgeschlagen zu sein. Ich konnte deine Hypothese nicht verifizieren.“ Ich lächelte süffisant, und fügte noch hinzu: „Du bisd scho so en richdicher Dausendsassa. Jedz konnsde ah noch gemors!“

Max antwortete: „Ha noi, ned viel meh als SOS und so – manche Händis machad Dididit-Dahdah-Dididit wenna SMS kommd, des hod me neigierig gmachd, nau hanne mol guugld, was‘ sonschd no fir gengige Abkirzonga mid Morse geid.“ Er zuckte mit den Schultern. „I merk‘ mir so an Scheiß halt. Meischdens sogar, ohne dass i’s mir merka will.“

Okay. Wenn vorhin noch irgendwelche Restzweifel bestanden haben sollten, dass Max ein Nerd ist, dann waren sie hiermit ausgeräumt.

Wir zogen uns beide wieder an, und packten unsere Sachen zusammen.

Max war so umsichtig, den von uns produzierten Abfall aufzusammeln, nur wusste er scheinbar nicht so recht, wohin damit. Zum Glück fand sich in meiner Handtasche noch eine zerknüllte kleine Plastiktüte, in der ich ursprünglich einen kleinen Imbiss eingepackt hatte. Ich gab sie ihm, er steckte unseren Abfall hinein, und verstaute sie anschließend in seiner Hosentasche.

Wir tranken noch abwechselnd meine Wasserflasche leer, und machten uns dann auf den Weg zurück zum Bahnhof.

Diesmal war ich darauf vorbereitet, dass er mich vor dem Überqueren des Grabens einfach hochhob und über seine Schulter warf. Trotzdem quiekte ich albern auf, und zappelte mit gespieltem Protest.

Wieder war mein Rock ein Stückchen nach oben verrutscht, als er mich auf der anderen Seite des Grabens wieder herunterließ.

„Du wesst doch genau, dass mer kä bassende Kondome mehr gehomm!“, erklärte ich betont streng, als ich meinen Rock fast hektisch wieder nach unten schob. Max schien mich dabei schon wieder mit seinen begehrlichen Blicken – und nicht nur mit diesen – ausziehen zu wollen, so dass ich schleunigst ein paar Schritte Abstand zwischen uns brachte.

Ich musste ihn unbedingt ablenken und auf andere Gedanken bringen. So fragte ich ihn, ob er öfters mit dem Zug fahren würde, denn das war das erstbeste, das mir einfiel.

„Scho,“, sagte er, abr normalerweis andre Schdregga. Meischdns nach A. oder en ledschdr Zeid au beruflich nach H. En N. be i schbädeschdens em Herbschd widdr, do griag e a Freikardd fir d‘ N3T von meim Brötchengeb’r.“
„Zur N3T?“, hakte ich nach, von der hobich ah scho gehörd. Die könnd inderessand gewer.“

Wir unterhielten uns weiter, während wir weiter Hand in Hand in Richtung Bahnstation liefen.

Trotz des vergnüglichen Nachmittags lag mir doch sehr daran, bald wieder heimzukommen, also verzichtete ich darauf, nochmals meine Fingernägel in seiner Handfläche zum Einsatz zu bringen.

Inzwischen war 19 Uhr durch, und ich hatte bestimmt noch weit über hundert Kilometer vor mir.
So war ich nicht erfreut, als wir nach einigen Minuten sehen mussten, dass der Zug, mit dem wir angekommen waren, bereits Richtung Osten fuhr.

Doch Max beruhigte mich: „Des wird gwiaß no idd dr ledschde gwea sei. Dui fahrad ja laud Fahrblaah‘ äll halba Schdond. No koi Angschd, do kommad no a baar.“
Da nun wieder Zugverkehr herrschte, war Max der Weg über die Gleise zu riskant für uns. Deswegen nutzten wir die dafür vorgesehene Fußgängerunterführung.

„Gugg amole!“, meinte Max grinsend, und deutete auf die Wand der Unterführung. Irgendjemand mit unbestritten künstlerischer Begabung hatte da mit einigen wenigen Strichen eine Zeichnung an die Wand gemalt, die trotz ihrer Einfachheit zweifelsfrei erkennen ließ, dass sie die Futurama-Figuren Fry und Leela darstellen sollte. Dabei nahm Fry eindeutig Leela im Doggystyle, wobei sich zwischen ihnen ein bemerkenswert großer horizontaler Abstand befand, den Fry dennoch überbrückte.
„Des kommt mer irchendwie bekannd vor!“, kicherte ich, „und da is der Bender!“.

Mit einer schnellen Bewegung fasste ich Max en passant in den Schritt. Offenbar hatte ich ihn damit überrumpelt, denn er japste nach Luft, und ihm entfuhr ein überraschtes: „Urgh!“.
Seine weitere Reaktion hatte ich so in der Form nicht vorhergesehen, und da mir klar war, dass wir ja keine passenden Kondome mehr haben, hätte ich sie auch nicht absichtlich provoziert.

Jedenfalls drückte er mich ohne Vorwarnung gegen die Wand (ja, gerade an die gewisse Stelle zwischen Fry und Leela). Seine Arme waren plötzlich überall, und es fiel mir schwer, einen klaren Kopf zu behalten. Ich schloss die Augen, während Max eine Hand unter meinem Top, und die andere unter meinem Rock hatte. Seine Finger drangen bereits fordernd in mich ein, so dass mir fast der Atem stockte.

Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn nicht plötzlich zu hören gewesen wäre, dass jemand die Treppe herunterkommt. Abrupt ließ Max mich los, und ich rückte schnell meine Kleidung wieder zurecht, bevor wir weitergingen.

Wir waren noch auf den obersten Treppenstufen, als bereits eine Lautsprecherdurchsage zu vernehmen war, dass der nächste Zug in unsere Richtung bereits in wenigen Minuten einfahren würde.

Allerdings war unser Gepäck noch immer zwischen den Gleisen im Splitterschutzbunker – ein ganzes Stück von uns entfernt – aufbewahrt.
„Max, wie kommer denn jedz widder on unner Gebägg?“, fragte ich ihn.

Er schaute „unseren“ Bahnsteig entlang, und meinte: „So wias grad aussiahd, kemmr des erscht mol abhoka. Do schdandad viel z viel Leid aufam Bahnschdeig. Und schnell irgendwo a Feuerle zur Ablenkung macha, wia heut‘ mittag, isch glaub kei guter Plan.“

Er nun wieder! Während ich die Augen verdrehte, fuhr er fort: „Wart mer erscht mol ab, ob no so viel auf am Bahnschdeig los sich, wenn der Bommlzuag do hanna nausgfahra isch.“

Sein Plan war gut. Der Bahnsteig war, nachdem der aktuelle Zug abgefahren war, komplett leer.
So sah niemand, wie Max wieder um die Absperrung kletterte und unsere Sachen aus dem Bunker holte, während ich – unnötigerweise – Schmiere stand, wie er mich gebeten hatte.

„Wos wer denn dei Blan gewese, bann doch noch enner hier rumgeschdanne wer?“, fragte ich, als wir mit unserem Gepäck wieder wie zwei normale Reisende auf dem Bahnsteig standen.

„I han doch no da Müll von vorher eischdegga.“
Während Max den Müll wegwerfen ging, verstaute ich meine leere Wasserflasche wieder in meinem Gepäck.

Nachdem er vom Mülleimer zurückkam, meinte er: „Siehsch, ond wenn etz no meh los gwä wär, hädd i de da Müll wegschmeißa gschiggd, bloß am Mülloimr am andra Ende vom Bahnschdeig. Wenn da na no dei Röckle a weng höher naufzoge häddsch, häddad se älle bloß Dir nochguggd, ond i hädd onsr Zeug schnell holla kenna.“

Auch wenn der Plan vielleicht sogar funktioniert hätte, war ich froh, dass wir nicht auf ihn zurückgreifen mussten. Trotzdem gab das erst mal einen sanften Knuff in die Rippen für ihn, und ich verzog erst gespielt beleidigt, dann aber schmunzelnd das Gesicht. Er grinste nur breit, zog mich eng an sich heran, und küsste mich.

Die restliche Wartezeit, bis der Zug einfuhr, verbrachten wir im Wartehäuschen nebeneinander sitzend.
Ich hatte meine Sandalen abgestreift und mich quer auf den Sitz direkt an der Wand des Häuschens gesetzt, die Seitenwand somit als Lehne im Rücken. Meine Beine schlug ich über Max‘ Oberschenkel, so dass meine Füße auf dem Sitz neben ihm zu liegen kamen.

Max hatte sich ebenfalls zurückgelehnt. Er schloss die Augen und streichelte sanft meine Beine entlang. Zärtlich begann er, meine Waden zu kneten. Das war keine so gute Idee, denn an den Waden ist mir das irgendwie unangenehm. Ich zog also meine Beine leicht zurück, woraufhin er sich meinen Oberschenkeln zuwandte. Mir war klar, auf was das wieder hinauslaufen würde. Bevor ich jedoch noch überlegen konnte, ob ich mich trotzdem darauf einlassen wollte, fuhr bereits der Zug mit quietschenden Bremsen ein.

Wir gingen zusammen zu einer der Doppeltüren des Zuges. Als ich beim Öffnen meiner Tür Probleme hatte, da sie klemmte, half mir Max, und zog sie mir auf.

Schnell wuchtete ich mich samt meiner Tasche die steilen Stufen vor der Tür hinauf.
Max war direkt neben mir. Den Rucksack hatte er beim Einsteigen auf den Rücken genommen. Mit einer Hand hielt er sich an der Griffstange der Tür fest. Die andere Hand spürte ich unvermittelt wieder zwischen meinen Beinen. Hastig zog ich mich vollends nach oben in den Einstiegsbereich. Wir sollten wirklich erst einmal einen geeigneten Platz finden, bevor wir in dieser Hinsicht weitermachten.
Ich verpasste Max einen sanft-freundschaftlichen Stoß mit dem Ellenbogen in seine Rippen, um ihn zu etwas mehr Contenance zu ermahnen.
Fast hätte er das Gleichgewicht verloren, nur seine Standfestigkeit verhinderte dies. Ich drehte mich halb zu ihm um, und meinte herausfordernd grinsend:
„Suchemer uns doch erst ämal en bequeme Bladz, wu mer ungeschdörd sinn. Mir wolle ja den Resd der Fahrd ned nur zum Fensder nausgegugg, odder?“

Fortsetzung folgt.

Nahverkehr auf Umwegen (5. Teil)

Zum 1., 2., 3. und 4. Teil

Er drückte meinen Oberkörper sanft wieder nach unten, so dass ich flach da lag, und begann, meinen Rücken zu streicheln und meinen Nacken zu küssen. Als seine Erregung anfing, abzuklingen, griff er kurz zwischen meine Beine, richtete sich auf, und zog dabei sein bestes Stück samt Sicherheitsverpackung aus mir heraus. Eine kleine gutturale Unmutsäußerung über die Enttäuschung, dass ich nun so leer war, konnte ich mir nicht verkneifen.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
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„Du hörsch dich ja an wie mei Katz‘ früher, wenn ‘ra was ned bassd hat!“, neckte er mich, und fügte hinzu: „No koi Angschd, i mach me bloß‘ g’schwend sauber.“

Dabei zog er sich das Kondom herunter und tupfte sich mit einem Taschentuch trocken.

Ich legte meinen Kopf auf den einen Unterarm ab, den andern zog ich unter den Körper und platzierte ihn zwischen meinen Brüsten, um diese vom Druck meines Körpers zu entlasten.

Er hatte es sichtlich eilig, wieder Körperkontakt mit mir zu suchen und schmiegte sich sanft gegen meinen Rücken. Dabei war er darauf bedacht, mich nicht die volle Gewichtskraft seiner Gesamtmasse spüren zu lassen, weswegen er sich mit seinen Armen und Beinen links und rechts von mir aufstützte.

Nachdem unsere Körper sich entlang eines Großteils ihrer Länge berührten und wir das Gefühl genossen, drehte er sich auf die Seite, und zog mich dabei sanft mit. Mit leicht angezogenen Beinen lag er löffelnderweise hinter mir.

Sein unterer Arm wurde fast ausgestreckt zu meinem Kopfkissen. Zärtlich knabberte er ein bisschen an meinem Ohrläppchen. Dabei meinte er, mit einer sehr entspannten Stimme: „Großkätzle wär eigentlich dr richtige Schbitzname für Dich. Groß, schmusig, ond scheene Kralla hat se au.“, wobei er seine Finger mit meinen verhakte, und eine meiner Hände mit der seinen vor unsere Köpfe hielt, um auf meine Fingernägel anzuspielen. Zum Beweis, dass diese Krallen nicht nur hübsch, sondern auch funktional waren, krallte ich nun in seine Handflächen. Hoppala, mit der Reaktion hätte ich nicht gerechnet – das war also seine Schwachstelle. Er stöhnte lustvoll auf, bog den Rücken wieder ins Hohlkreuz durch, und ich merkte, dass sich in seiner Körpermitte schon wieder etwas regte. Ich kicherte, hörte aber erst mal wieder auf, und er knabberte lustvoll an meinem Hals herum. Ein bisschen Erholungsphase musste ich ihm schon gönnen.

Oooh, und was für eine Erholungsphase das war! Sein Geknabber ging in Küsse über, die er über meinen ganzen Nacken und meine Schultern verteilte, während eine Hand zärtlich auf meinem Bauch lag und die andere mit meiner oberen verschränkt war.

Dann begann die Hand von meinem Bauch über meinen ganzen Körper zu wandern, wobei er sichtlich bemüht war, meine empfindlichsten Zonen eher zu vermeiden. Das wollte er sich wohl für später aufbewahren. Ganz schaffte er es allerdings nicht, und die eine oder andere lustvolle Zuckung meiner Hüften konnte ich nicht unterdrücken.

Plötzlich hielt er Abstand, rief „Ih, do grabbld ond zwiggd me äbbas!“, und sprang auf, sein Gesäß mit den Händen abbürstend. Da hatte ihn wohl glatt ein vorwitziger Ohrwurm oder eine Ameise an der Pobacke erwischt.

Wie hypnotisiert konnte ich meine Blicke nicht von seiner Körpermitte lassen, wo sein Normalenvektor jede Bewegung mit einer zeitlichen Verzögerung mitmachte, und dadurch zu einer Schwingung angeregt wurde.

Entweder hatte ich auch so eine anregende Wirkung auf ihn, oder er war genauso dauerrollig wie ich. Wobei er das dann wohl im Gegensatz zu mir nicht so intensiv auslebte, wenn ich seiner vorher im Zug getroffenen Äußerung bezüglich seines Singledaseins glauben durfte.

Egal, woran es lag – es war noch früh genug am Tag, um diesen Zustand zur beiderseitigen Befriedigung ausnutzen zu können.

Ich drehte mich auf den Rücken, setze mich halb auf, und lehnte mich entspannt nach hinten, mich mit den Ellenbogen aufstützend, und bog Schultern und Rücken durch. Damit hatte Max wieder ungehinderte Sicht auf meine sich ihm darbietenden, verlockenden Brüste.

Nun zog ich die Beine etwas an und spreizte sie noch leicht, damit er auch die Möglichkeit für einen Blick auf meine intimste Stelle erhielt.

Während ich meine Schenkel etwas gegeneinander auf- und zu schwingen ließ, fragte ich ihn so unbeteiligt, wie ich konnte: „Na? Bisde scho ferdich für die nächsde Runde? Odder mussde dich noch ä weng ausgeruh? Bisde vielleichd zu müd?“

Ich schaute ihn herausfordernd an. Als er nicht sofort reagierte, beschloss ich, ihn noch etwas provozierender zu necken: „Beschdimmd konnste no ned so gleich widder.“

„Abr wart, Dir zoig‘ e’s!“, rief er, und ihm war anzusehen, wie sich innerhalb von Sekundenbruchteilen sein Verstand in die Körpermitte verlagerte.

Die Reaktion war wohl in meinem Sinne, aber dass sie so heftig ausfallen würde, hatte ich dann doch nicht erwartet: Beinahe hätte er mich in der ersten Überraschung ohne Kondom genommen. Als er auf mich zuhechtete, schlug ich schnell die Beine zusammen, und rief laut: „Schdobb!“

Max war wie in Trance, und nahm meinen Einwurf offenbar gar nicht wahr. Jedenfalls machte er keine Anstalten, seinen Penetrationsversuch abzubrechen. Ich entschied mich für ein energischeres „Ersd ä Kondom drüber!“ und drückte mit der flachen Hand abwehrend gegen seine Brust.

Das verlagerte zum Glück temporär seinen inneren Blutfluß in ausreichender Menge und lange genug in sein derzeit minderversorgtes oberes Denkzentrum, dass er sich noch schnell eintüten konnte.

Ich nutzte die Zeit, ein paar Zentimeter zur Seite zu rutschen, denn ausgerechnet unter meinem Rücken befand sich so ein blödes Stück Baumwurzel.

Wie er danach über mich herfiel (es passt kein anderer Ausdruck: Max war ungestüm und grob – aber ich kann nicht abstreiten, dass mir das außerordentlich gut gefiel – schließlich hatte ich es geschafft, ihn in diesen Zustand zu versetzen), lässt sich bezüglich der Stellung recht einfach beschreiben – es begann als Missionarsstellung, bei der ich zunächst die Beine noch geschlossen hatte. Aufgrund unserer relativ geringen Transversalausdehnung ging das so. Besser ist es allerdings, die Beine zu spreizen. Ich drückte also beide Beine leicht nach außen, was er auf Anhieb richtig verstand. Abwechselnd hob er dann seine beiden Beine leicht an, was mir ermöglichte meine Beine unter seinen durch nach außen zu schieben.

Um ihm ein noch tieferes Eindringen zu ermöglichen, zog ich dann meine Beine an, und stellte sie seitlich von ihm auf.

„Wart no, DU griagsch’s – etzt – so richtig – feschd – bsorgd!“ rief er im Takt seiner Stöße, zog meine Hüfte noch näher an seine, und drückte sich mit Schwung vom Boden ab.

Dabei hakte er sich mit seinen Armen in meinen Kniekehlen ein, bevor er die Stellung vollends wechselte und meine Beine ganz auf seine Schultern schwang.

Ich wurde von ihm regelrecht eingerollt, und es war ihm anzumerken, wie er möglichst weit in mich einzudringen versuchte, was ich zutiefst genoss. Er fühlte sich durch meine leichte Provokation von vorhin wohl wirklich genötigt, zu beweisen, dass und wie gut er schon wieder konnte.

„Oh .. jaaa! Geb’s mer nur richdich! Jaaa! Fesd!“, stöhnte ich laut auf, während seine Stöße mich immer intensiver und hart durchrammelten.

Meine Brüste wurden dieses Mal nicht so ausgiebig von seinen Händen verwöhnt, dafür wechselte er immer wieder zwischen heftigen Stößen in mich und wollüstigem Saugen an meinen Brüsten ab.

Meine Erregung wurde immer stärker. Unkontrolliert fuchtelte ich mit meinen Armen umher.

Dann schlang ich sie fest um Max, drückte meine Fingernägel fest in seinen verschwitzten Rücken.

Max ächzte wollüstig auf. Seine Stöße wurden erneut härter. Ich war nur noch eine einzige Senke der Begierde. Bei jedem seiner Stöße entfuhr mir ein lautes Stöhnen. Mein gesamtes Sein war nur noch auf ihn und mich fokussiert. Die Welt um uns verschwand im Nichts.

Als mich der erste Orgasmus unabänderlich überrollte, zog ich laut schreiend meine Fingernägel über seinen Rücken, was er mit einem lustvollen, tiefen, gestöhnten „Jjjjjjiiiaaaaa!“, und einem kurzzeitig noch härter werdenden Lustspender quittierte.

Meine Erregung ebbte leicht ab. Unverdrossen stieß Max weiter in mich hinein. Ja! Genau das wollte ich! „Ohh .. jaaa! .. Ned aufgehör!“keuchte ich nach Luft ringend.

Schon wieder war ich so weit, dass die pure, animalische Lust einfach aus mir heraus wollte.

Auch in seinen Augen sah ich dieses wilde, unkontrollierbare Verlangen. Mein Körper begann zu zucken, und bäumte sich unter dem seinem auf.

Mit einem stöhnenden Laut (welcher sich eher nach einem verletzten Tier angehört haben muss) kam ich erneut.

Wie von Sinnen – absolut ungezügelt und hemmungslos – fuhr Max mit seinen Stößen fort. Mein Körper drängte ich ihm immer noch entgegen. Ich hatte noch nicht genug und konnte nur noch wimmern vor lauter Geilheit. Mein ganzer Körper – mit Ausnahme der Stelle, an der mich Max gerade erfolgreich um den Verstand brachte, schien zu erstarren. Es war ein Gefühl, als verschmolzen wir zu einem einzigen Körper. Meine Gedanken verschwammen. Ich spürte Max‘ Singularität noch weiter tief in mir anschwellen. Seine Stöße wurden immer schneller und fester. Er entlud sich heftigst in mir. Hörte dabei nicht auf zu stoßen. Sein lautes, gestöhntes „Jaaaaaaaaaah!“ begleitete meinen dabei einsetzenden nächsten Höhepunkt. Ich spürte, dass ich meinen noch lauter herausschreien würde als die Male zuvor.

Eher unterbewusst nahm ich Max‘ Unterarm wahr. Er befand sich nicht weit von meinem Mund entfernt. Ich drehte meinen Kopf etwas zur Seite. Ohne darüber nachzudenken, erstickte ich meine eigenen Lustschreie dadurch, dass ich fest zubiss. Das löste einen zweiten Schrei von ihm aus – aber auch dieser klang mehr nach Lust denn nach Schmerz. Erneut stieß er kräftig nach.

Sollte ein multipler Orgasmus bei Männern entgegen allem, was ich damals zu wissen glaubte, etwa doch möglich sein?

Erschöpft und atemlos lag ich da, und schaffte es gerade noch, zu keuchen: „Oaah! Du hasd mich echd ferdich gemachd!“

Er kniete – mehr als befriedigt – mit den Händen aufgestützt halb über mir, schaute mir mit triumphierendem Grinsen ins Gesicht, und schnaufte: „Glaub’sch mer’s etz?“

Ich konnte nur noch nicken und ein genüssliches „Mmmhmmm.“ von mir geben, während ich die Augen halb schloss, halb nach oben verdrehte. Für mehr reichte meine Kraft aktuell nicht mehr.

Er legte sich noch einen Moment auf mich, um den innigen Körperkontakt zu genießen, drehte sich dann aber alsbald wieder von mir herunter auf die Seite, nur seine Hand auf meiner Hüfte lassend und mich seines strammen Maxes beraubend.

Dann fiel mir ein, dass ich ihn durch Einsatz meiner Krallen und Zähne vielleicht verletzt haben könnte, und ich fragte ihn: „Hob ich dir wehgedon?“
„Wehdoa?“ – er schaut mich mit großen Augen und leicht irritiertem Blick an, während er auf hochdeutsch weiterredete – „Ver-GISS es! Das war der geilste Sex seit langem! Ich wünschte, ich hätt‘ das jeden Tag! Das Kratzen und Beißen war was neues, aber davon abgesehen, hatte ich die letzte so heftige Nummer vor grob 15 Jahren, da war ich fast noch Jungfrau, und ich war früher nicht gerade abstinent. Echt! Das eben war genial!“ (so wie sich seine Stimme anhörte, war er ebenfalls deutlich aus der Puste).

So langsam verabschiedete sich das Tier in ihm und er driftete wieder in den Modus des zärtlichen und fürsorglichen Liebhabers – wie zum Beweis bekam ich ein paar zärtliche Küsse auf meine Wangen, bevor er sich wieder das Kondom abstreifte, und es zu den anderen stummen Zeugen unserer vorangegangenen Lust legte.

Er säuberte sich, und zog wieder seine knackig engen Shorts an. Ich liebte den Anblick der sich durch den Stoff abzeichnenden Konturen seiner männlichen Hardware.

Sichtlich zerknirscht bedeutete er mir, mich aufzusetzen, während er sich ebenfalls setzte. Ihm lag wohl noch etwas auf dem Herzen.

„Anne, wegen vorhin, das tut mir leid. Ich wäre um ein Haar wirklich ohne Kondom über dich hergefallen.“, sagte er, und schaute etwas verlegen beiseite. Er fuhr fort: „Schau, es kommt selten genug vor, dass mir eine große und attraktive Frau über den Weg läuft, die dann auch noch Interesse an mir zeigt. Normalerweise habe ich mittlerweile die Beherrschung, meinen Trieben nicht immer sofort nachzugeben – bei dir ist es mir aber nicht mehr gelungen. Wobei ich mal zu behaupten wage, dass dir das zumindest bis vorhin auch ganz recht war. Nur hast du mit deiner Provokation eben einen draufgesetzt. Ich will dir da nicht die Schuld geben, es ist schließlich meine Schwäche. Aber mit so einer Nummer weckst du eben das Tier in mir. Also bitte, wenn du das nicht noch mal erleben willst, dann reiz‘ mich nicht mehr gar so dolle, ja? Ich hab‘ da selbst Angst davor, was dann passiert.“

Er gab mir noch einen zärtlichen Schmatzer auf die Stirn, wobei er meinen Kopf sanft am Kinn zu sich herzog.

Ich hatte ihm zugehört, und seine Worte zur Kenntnis genommen. Ungeschützter Geschlechtsverkehr kam für mich – zumindest, so lange mein Verstand nicht ebenfalls aussetzte – keinesphalls in Frage. Mir war bewusst, dass seine Kondome inzwischen aufgebraucht waren.

Seine Stimme schien mir – gerade jetzt, da er wieder mehr ins Hochdeutsche schwenkte – so vertraut. Irgendwie rief das auch längst verschollene Erinnerungen in mir wach.

Fortsetzung folgt.

Nahverkehr auf Umwegen (4. Teil)

Zum 1. Teil, zum 2. Teil, zum 3. Teil

Als ich wieder zu mir kam, saßen wir beide auf dem Boden, er direkt hinter mir, mich mit seinen Beinen seitlich fixierend. Er stützte mich mit seinen Armen ab und hielt mich, so dass ich mich beschützt und geborgen fühlen konnte. Ich spürte seine warme, behaarte Brust an meinem Rücken.

Unserer relativen Position zueinander nach zu urteilen, musste er sich wohl mit mir in seinen Armen nach hinten sinken gelassen haben, als mich die Ohnmacht (und nicht nur die) übermannte.

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Er reichte mir meine Flasche Wasser, und forderte mich in einem besorgt-bestimmten Tonfall auf, mehr zu trinken (da war er wieder, der Papamodus von vorhin – irgendwie aber doch sehr sympathisch, und ich genoss seine Fürsorge). Gleichzeitig schwang auch Zuneigung in seiner Stimme, als er mich aufforderte: „Mädle, Du musch mehr drenga, bei derra Hitz!“

Hastig trank ich einiges von dem lauwarmen Wasser. Dies belebte mich, und schnell ging es mir wieder deutlich besser.
Als er sah, dass ich mich zusehends erholte, meinte er – selbst noch etwas irritiert von dem soeben erlebten: „Des war jetzt äbbas neu’s. Dass I beim erschda Mal selber gar ned komm, okee, des isch mir vor Jahren schommol bassierd, aber ohnmächtig g’vögelt han ich vor Dir no koina. Ich glaub, für d‘ Runde zwoi lassa mer uns no a wenig Zeid ond gangad’s a bissel sachter ah?“

Sprach’s, gab mir einen Schmatzer auf die Backe, und zog mich noch etwas fester an sich heran, so dass er mich noch intensiver von hinten bekuscheln konnte.

Ich spürte, dass er das Kondom mittlerweile abgezogen und sich vermutlich mit dem Papiertaschentuch gesäubert hatte, das halb zerknüllt neben ihm auf dem Boden lag.
An meinem Rücken spürte ich zunehmend Druck durch seinen Freudenspender, der immer noch fast so groß und steif wie vorhin gewesen sein dürfte, und sich immer stärker in mein Bewusstsein drängte. Ich lehnte mich noch etwas fester zurück, um ihn noch näher an meinem Körper zu fühlen.

Seinen Dialekt fand ich zunehmend erfrischend, so dass ich mir vornahm, meine eigene Mundart ebenfalls noch ein wenig deutlicher durchschlagen zu lassen. Er hatte vorhin ja auch schon signalisiert, dass ihm dies gefiel.
„Des is ja lieb von dir. Aber bassd scho“, meinte ich, nachdem ich die Wasserflasche abgesetzt hatte. Ich drehte meinen Kopf und Oberkörper so, dass ich ihm ins Gesicht schauen konnte. „So viel Rücksicht brauchst du gar ned genehm. Mir geht’s scho widder ganz gut, und ich bin immer noch dodal scharf auf dich“, zwinkerte ich ihm zu.

Dabei griff ich mit einer Hand hinter mich, kraulte ein bisschen durch sein buschiges Schamhaar und fing wieder an, seinen Lustkolben zu verwöhnen. Er schmiegte sich so eng es ging an mich, rieb seine Brust an meinem Rücken, küsste meinen Nacken, und ließ mich spüren, dass auch er noch einiges mehr wollte, als er bislang bekommen hatte.

„Komm‘, ich will ämol gegugg, ob des mit denne Kondome dadsächlich so stimmt“, meinte ich – inzwischen wieder munterer geworden – streckte mich ein Stück zur Seite, und wühlte ein Kondom aus meiner Handtasche.

Er meinte grinsend: „A Erekina, ond au no eggschdra reißfeschd!“ Dann schnaubte er belustigt: „Na des ka‘ ja was werda!“, während er mir zärtlich durch die Haare wuschelte. Ich drehte mich vollständig zu ihm um, schubste ihn keck auf den Rücken und setzte mich auf seine nun ausgestreckten Beine.

Über meine Versuche, ihm das Kondom überzuziehen, mussten wir beide albern kichern – er lachte etwas schief, da es ihm sein bestes Stück wirklich sichtlich einengte, aber wir hatten beide unseren Spaß dabei. „Siehsch’s jetzt ei?“, meinte er am Schluss mit einem leicht gequälten Grinsen, als es zwar irgendwie seinen Joystick umspannte, aber nicht unbedingt formgerecht saß, worauf ich antwortete: „Eier seh ich sogar zwee, und ä schönne, heiße Boggwurschd!“

Spielerisch streichelte ich dabei mit den Fingerspitzen über die weiche Haut seines Hodensacks.
Er kam mit dem Oberkörper hoch, knuffte mir sanft in die Rippen, und meinte „Du Gsälz­äffle!“, musste dann aber auch laut lachen. Als wir uns wieder vom Lachen beruhigt hatten, ließ ich ihn das Kondom selbst herunterziehen (ich wollte ihm nicht versehentlich weh tun, denn ich hatte ja noch so einiges mit ihm vor). Zum Glück hatte er ja noch seine eigenen dabei, die besser passten.

Ich streckte mich nach seiner Kondompackung, die gerade noch in meiner Reichweite lag (wobei ich erneut über den Markennamen und die Verpackungsgestaltung schmunzeln musste).
Mit großem Bedauern wurde mir bewusst, dass die Verpackung nur noch zwei Kondome enthielt. Wir mussten also sparsam sein. Insbesondere wollte ich sicher gehen, dass ich keines versehentlich mit meinen Fingernägeln oder durch zu ungestümes Handling beschädigen würde. Um sicher zu gehen, war es wohl sinnvoll, das Überstreifen Max selbst zu überlassen.

Ich selektierte ohne genau hinzusehen ein beliebiges der beiden übriggebliebenen Kondome heraus, und reichte es ihm mit aufforderndem Lächeln: “Mach du des. Damit mer endlich weider geschbiel gekönne.“

„Isch ganz oifach, wenns a bassnds isch. Gugg!“, sagte er, und streifte es mit ein, zwei Handbewegungen über, nachdem er es ausgepackt hatte.

Kaum war er mit dem Überstreifen fertig, stützte ich meine Hände ein Stück vor mir auf dem weichen und trockenen Waldboden ab, nahm den Oberkörper nach vorn, und ließ mich dann auf die Knie nieder, so dass ich mich auf allen Vieren vor ihm befand.
Mein Hinterteil war ihm zugewandt, mit dem Gesäß nicht weit vor seinem Kopf. Verführerisch wackelte ich damit vor ihm hin und her.
Eigentlich wollte ich noch etwas aufforderndes sagen, aber das konnte ich mir sparen. Der Anblick meines ín Schwingungen versetzten Pos hatte ihm gereicht, um sofort über mich herzufallen.

Wer von uns beiden es wohl schon länger mal wieder so richtig nötig gehabt hatte, so leicht, wie er auf meine optischen Reize ansprang?

Diese Stellung schien ihm noch besser zu gefallen als die vorherige, und ich konnte mich definitiv auch nicht beklagen.
Ich fühlte mich jedenfalls erneut von ihm richtig gut ausgefüllt und auf eine mir angenehme Art und Weise benutzt. Um ihn noch intensiver in mir zu spüren, ließ ich mich auf die Unterarme herab. So war mir das auch bequemer. Noch einen Schwächeanfall wollte ich nicht provozieren.

Nach einer Weile legte sich mit seinem Oberkörper flach über meinen Rücken, und griff mit beiden Händen nach meinen Brüsten. „Oooooh ja!“ entfuhr es mir laut.

An seiner Reaktion merkte ich, dass er wohl auch auf akustische Reize ansprang, denn seine Stöße wurden heftiger und ich fühlte, wie sein Eindringling noch stärker anschwoll.

Max keuchte fast heiser “Oooarh, Anne, melk mi‘ leer!“, woraufhin ich meine Scheidenmuskulatur rhythmisch kontrahieren ließ.

Damit hatte ich Max wohl völlig überrumpelt , denn er stammelte: „Was – was machsch Duuuu?“
Tat ihm das etwa weh? Ich hörte lieber auf, und ließ wieder ganz locker.
„Noi, noi, ned aufheera!“, rief er jetzt hektisch hinterher und stieß umso heftiger und schneller in mich hinein.

OK. Er konnte gerne noch einer Fortsetzung meiner sehr speziellen Massagetechnik haben.
Ich konzentrierte mich darauf, mit niedriger Frequenz isometrisch anzuspannen und wieder loszulassen.
Max nahm nun wieder eine Hand an meine Hüfte, um definierter zustoßen zu können, und ich ließ ihn meine Muskulatur spüren, so gut ich noch dazu in der Lage war. Denn er verwöhnte mit der anderen Hand immer noch meine korrespondierende Brust, womit er mich ja vorhin schon gut aus dem Konzept zu bringen wusste. Ich hielt nun mit meinen Lustschreien nicht mehr hinter dem Berg – und musste feststellen, dass ich nicht nur ihn, sondern auch mich selbst damit erregte.

Ob Max gerade egoistisch sein und sich seinen Spaß holen wollte, oder ich ihn gerade mit meinen Muskelspielchen in den Wahnsinn trieb, ich weiß es nicht – aber ich spürte plötzlich tief in mir, wie sein Glücksbringer noch etwas härter wurde. Das brachte mich vollends um den Verstand und ich bekam kurzzeitig überhaupt nicht mehr mit, was um uns herum noch vor sich ging. Wir rissen einander mit in einem wilden Taumel der überwältigenden Lust.

Wir kamen zwar nicht exakt gleichzeitig (schließlich besagt die spezielle Relativitätstheorie ja auch, dass es keine wirkliche Gleichzeitigkeit geben kann – ja, ja, ist hier eigentlich nicht anwendbar, aber das war mir in diesem Moment egal), aber mit minimalem Zeitdelta – und dieses Mal  waren wir beide LAUT.

Halleluja! Wo hatte der Mann gelernt so efficktiv zu kopulieren?

Ich schob meine Hände noch weiter nach vorn, um den Oberkörper langsam auf den Boden legen zu können. Dabei war ich immer darauf bedacht, dass er schön in mir drin blieb, genoss das Gefühl, wie voluminös sein Zauberstab auch jetzt noch war, spielte noch mal ein bisschen mit meinen Muskeln, was ihm sehr zu gefallen schien, und drehte Oberkörper und Kopf leicht in seine Richtung. Wir grinsten uns wie zwei erfolgreiche Verschwörer an.

Insgeheim fürchtete ich, dass man mein langgezogenes, orgasmisches „Jjiiiiiiaaaaaaaaaoouuuuuhhh!“ vorhin noch bis zum Bahnhof gehört hatte. Sein Höhepunkt muss für ihn ähnlich intensiv gewesen sein, denn er hatte lauter rote Flecken im Gesicht und am Oberkörper.

Fortsetzung folgt.

Nahverkehr auf Umwegen (3. Teil)

Zum 1. Teil, zum 2. Teil
Ich drückte meinen Körper noch näher an seinen, und tastete nach seiner Hose. Momentan war es da zu eng, um den Gürtel zu öffnen, also entschloss ich mich, beim Hemd zu beginnen.

Oops! Beinahe hätte ich mich an seiner Krawattenklammer gepiekt (wie konnte es auch anders sein bei einem IT-Menschen: Natürlich eine mit einem Nerdmotiv, einem roten Teufelchen). Seine Krawatte trug er gelockert, und die zwei obersten Knöpfe hatte er mittlerweile geöffnet.

Während er noch meine Pobacken ausgiebig bearbeitete, dabei sich gleichzeitig immer wieder mit seinen Lippen an meinem Hals zu schaffen machte (Rrrrr!), und simultan auch noch die Finger leicht zwischen meine Beine gleiten ließ, schaffte ich es, alle seine Hemdknöpfe zu öffnen, bis auf den untersten, weil sein Hemd noch in der Hose steckte.

Da ich dort nicht weiter kam, zerrte er selbst ungeduldig das Hemd vollends aus der Hose. Hinter den Knöpfen trat eine behaarte Brust zu Tage. Mit beiden Händen fasste ich nun unter das offene Hemd und fuhr ihm langsam und geschmeidig durch die Brustbehaarung, wobei er genüsslich ein Hohlkreuz machte und scharf Luft holte.

Dabei bemerkte ich wieder das Päckchen in seiner Brusttasche. Ich griff hinein – und musste kichern. Es war ein Dreierpäckchen Kondome – quietschegelb und mit dem Namen „Big Ben“. Das ließ ja schon mal hoffen, dass mich mein erster Eindruck im Zug nicht getäuscht hatte, aber trotzdem trug der Name nicht gerade zu meiner Ernsthaftigkeit in der Situation bei.

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Ich hielt ihm das Päckchen demonstrativ vor das Gesicht. „So so, ‚Big Ben‘, hm? Dann guggemer doch ämol, wie gut dein Glöbbel mei Glocke zum Klinge bringt!“ neckte ich ihn.

Er wirkte wie ertappt, und riss mir das Päckchen mit einem schnellen, fast schon groben Griff aus der Hand.

Etwas weniger selbstsicher als sonst antwortete er halblaut: „Ach, ’s isch gar nedd mal so sehr wega d’r Länge. Sonsch müsst’e ja irgendwelche XXL-Gummis kaufa. Aber normale Gommis sitzad bei m’r irgendwie unangenehm eng, des isch scho beim Drüberziaha ällaweil so a Drama.“

Max lief dabei leicht rot an. Er steckte die Packung nun in seine Hosentasche, zog sein Hemd ganz aus, und warf es zu Boden.

„Bassd scho“, schmunzelte ich, schmatzte ihm auf die Wange, und fuhr fort „Hasde etwa gedacht, ich hab‘ Angst vor gut bestückten Männern?“.

Er begann einen Satz mit „Also, ’s hadd scho Fraua gäbba, denne …“ – aber bevor er diesen zu Ende aussprechen konnte, hielt ich ihm schnell den Mund zu, und küsste ihn anschließend.

Er hielt mich einen Augenblick lang fest in seinen Armen. Dann machte er sich daran, mir mein Top über den Kopf zu ziehen. Dabei bückte er sich etwas, als ich es gerade vor dem Gesicht hatte, und verpasste meinen bereits erigierten Brustwarzen zwei schnelle Küsse. Unwillkürlich schnappte ich nach Luft, und war kurz davor, die Besinnung zu verlieren. Doch dann fing ich mich wieder, und warf das Top auf den Boden.

Hastig öffnete ich dann noch meinen Rock, an dem er auch schon seine Hände hatte – flink war er, das musste man ihm lassen – und zog ihn ebenfalls aus. Die Sandalen waren schnell abgestreift.

Jetzt fiel mir erst richtig auf, wie groß er doch eigentlich war. Durch meine nicht gerade flachen Sandalen waren wir die ganze Zeit praktisch auf Augenhöhe, aber nun musste ich etwas zu ihm aufschauen. Max grinste zu mir herab – und wäre ich nicht bereits nackt vor ihm gestanden, hätte er mich gerade mit seinen Blicken ausgezogen.

Meine Brüste hatten es ihm offenbar besonders angetan. Max‘ „festklebender“ Blick war ein nonverbales Kompliment und ließ mich spüren, dass meine schlanke Figur – mit ihren zwar nicht übermäßig großen, aber schön geformten und sehr sensitiven Brüsten – für ihn äußerst attraktiv war, ein Naturliebhaber im doppelten Sinne.

Ich nutzte das natürlich weidlich aus, drückte meine Brüste erst recht ostentativ nach vorne, und drehte meinen Oberkörper um einen kleinen Winkel langsam hin und her, um Max noch mehr Appetit zu machen, auf das, was ihn erwartete.

Am Begehren in seinen Augen und an seinem immer breiter werdenden Grinsen sah ich, dass mein Algorithmus wunderbar funktionierte.

Als nächstes war sein Gürtel dran, und Knopf sowie Reißverschluss seiner Hose. Ich schob sie noch etwas nach unten, Max erledigte den Rest, nahm dabei die Kondompackung wieder in die Hand, und zog auch Schuhe und Socken aus.

Unter seinen schwarzen, eng anliegenden Boxershorts zeichnete sich deutlich das ab, was ich wollte, auf das ich die ganze Zeit so begierig gewartet hatte.

Langsam fasste ich den Bund mit beiden Händen und schob die Shorts herunter. Sein bestes Stück ploppte heraus – ein ansehnliches, ordentliches Kaliber, so wie ich das mag.

Als ich sein herausragendes Merkmal behutsam mit der Hand packte, stöhnte Max auf. Er kniff die Augen leicht zusammen. Ich genoss, wie steif und fest es sich anfühlte, und ließ meine Hand daran vor- und zurückgleiten, was er mit einem „Ooooarh, du geils Ludr!“ quittierte.

Ich konnte es kaum erwarten, den strammen Max endlich tief in mir zu spüren.

„Los, bidde, besorch mer’s richdich!“, keuchte ich gierig in sein Ohr, mich eng an ihn schmiegend, und meinen Beckenbereich heftig an seiner Hüfte reibend, während ich nach wie vor sein bestes Stück in der Hand hielt und verwöhnte.

Max strich mir zuerst sanft über die Haare. Dann wurde sein Griff fester, und er verpasste meinem Kopf ein Drehmoment, das mich dazu brachte, ihn loszulassen, und mich um 180° um meine vertikale Körperachse zu drehen. Was hatte er vor? Er drückte meine Schulter ein Stück nach vorne, so dass ich mich leicht bücken musste, und mich an einem Ast, der in meiner Nähe hing, festhielt.

Einen erwartungsvollen Blick über meine Schulter werfend, sah ich, dass Max inzwischen eines der verpackten Kondome aus der Packung entnommen und die schützende Umhüllung aufgerissen hatte. Er ließ diese neben sich auf den Boden fallen, und zog sich das Kondom flott mit überraschender Geschicklichkeit über.

Dann wandte er sich wieder meinem nackten, zu allem bereiten Körper zu.

Er drückte meine Schulter nochmals leicht nach unten, um besser in mich eindringen zu können. Der erste Stoß ist immer etwas besonderes, und dieser war es auf ganz außergewöhnliche Weise. Überrascht hielt ich den Atem an. Ich liebe dieses ausgefüllte Gefühl. Ich liebe dieses abwechselnde Schieben und Ziehen. Aber dass der erste Stoß gleich zielgenau die richtigen Stellen erwischt, um mich halb um den Verstand zu bringen, ist selten.

Auch Max‘ weitere Stöße landeten exakt dort, wo sie den MAXimalen Effekt erzielten. Optimaler Wirkungsgrad – in jeder Hinsicht.

Nach wenigen Stößen war ich bereits mental so gut wie weggetreten. Ich konzentrierte mich nur noch auf die Empfindungen tief in meinem Körper.

Max hatte sich bisher an meinen Hüften festgehalten. Nun tastete er mit beiden Händen zuerst nach oben, dann nach vorn, und griff schließlich mit jeder Hand jeweils eine meiner Brüste. (Mist, und ich dachte, ich hätte meinen Schwachpunkt vorhin noch nicht so deutlich offenbart.) Er schob die Hände langsam und mit leichtem Druck abwechselnd ein Stück nach oben und nach unten. Das machte mich dann vollends kirre.

Einerseits diese tiefen, rhythmischen Stöße, die meinen gesamten Unterleib erschütterten, andererseits seine Liebkosungen an meinen Brüsten, trieben meine Erregung immer weiter empor. Immer öfter entfuhr mir ein unwillkürliches Stöhnen. Mein gesamter Körper lebte nur noch für diese Lust, für diese einzigartige, unermessliche Lust, die mir den Verstand aus dem Kopf trieb und mich als sein willenloses Spielzeug zurückließ, das nur noch ein Ziel hatte: „Mehr!“

Unerwartet früh für ein erstes gemeinsames Mal kam es mir, und sogar überraschend heftig für diese eher ungünstige Stellung. Ich krallte mich fester in das Holz des Baumes, um nicht noch unter seinen Stößen das Gleichgewicht zu verlieren. Ich schloss die Augen, und sank danach erschöpft etwas in mich zusammen, während Max seine Stöße kurzzeitig sanfter und langsamer werden ließ. Er hatte wohl bemerkt, was er gerade in mir ausgelöst hatte.

Schon wieder begann meine Erregungskurve anzusteigen.

Max war sich dessen offenbar bewusst, denn er stieß wieder zunehmend heftig in mich hinein.

Ich gab mich ganz diesem wundervollen Gefühl hin. Mit Max hatte ich wirklich einen guten Treffer gelandet. Wer hätte gedacht, dass sich im Zug hinter dieser Zeitschrift so ein verdammt guter Liebhaber verbarg!

Genießend mit geschlossenen Augen nahm ich die Stoßimpulse wieder in mich auf. Meinen Kopf hatte ich etwas auf meinem Arm abgestützt, und hing mehr an dem Ast, als richtig fest auf dem Boden zu stehen.

Max gab tiefe, wollüstige Laute von sich, die belegten, dass ihm unsere Interaktionen genauso gut gefielen wie mir.

Während ich einfach nur genoss, begannen plötzlich meine Beine zu zittern, teils aufgrund der Erregung, teils wegen der Hitze und Anstrengung (ich stand leicht auf den Zehenspitzen, um den Eindringwinkel zu optimieren).

Er muss das bemerkt haben, denn er bremste seinen aktuellen Stoß abrupt ab, hielt besorgt inne, und umschlang meinen Oberkörper mit seinen Armen, eine Hand auf meinem Bauch, die andere mittig knapp oberhalb meiner Brüste, als hätte er eine Vorahnung.

„He, isch älles OK bei dir?“, fragte er besorgt.
„Mir .. is .. schwindlich“, brachte ich gerade noch hervor. Dann wurde mir schwarz vor den Augen.

Fortsetzung folgt.

Nahverkehr auf Umwegen (2. Teil)

Zum 1. Teil

Kurze Zeit später quäkte eine Durchsage durch den Lautsprecher: „Sehr geehrte Fahrgäste, auf dem vor uns befindlichen Streckenabschnitt befindet sich ein liegengebliebener Zug. Unsere Weiterfahrt verzögert sich daher auf unbestimmte Zeit. Die Türen sind wieder freigegeben, wer will, kann aussteigen, sich die Beine vertreten oder eine rauchen gehen. Wer aussteigt, bleibt aber bitte auf dem Bahnsteig und achtet auf die Lautsprecherdurchsagen.“

Auch das noch!

Zwar hatte ich es mir hier inzwischen schon gemütlich gemacht, aber trotzdem war mir diese weitere Verzögerung nicht willkommen.

Auf jeden Fall würde es aber draußen nicht so heiß und stickig sein wie im Zug, also bemühten wir uns, unsere Kleidung notdürftig zurechtzurücken, nahmen unser Gepäck, und gingen auf den Bahnsteig hinaus.

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„Das Kuhkaff kenn‘ ich.“, murmelte Max, „Gleich hinterm Bahnhof gibt’s a schaddigs Wäldle. Magsch midkomma?“

Ich überlegte. Das war natürliche eine angenehme Alternative zu diesem stickigen Zug, der sich ohne Kühlung durch den Fahrtwind noch weiter aufheizen würde.

Mir gefiel sein leichter Dialekt. „Mal schauen, ob er meinen auch mag“, dachte ich, und beschloss, mich nicht mehr ganz so sehr um lupenreines Hochdeutsch zu bemühen, wenn ich mit ihm sprach.

„Einverstanne!“, antwortete ich kurz, und fügte hinzu: „Was machemer mit mei Dasche und dein Ruggsagg?“

Sein drolliges Grinsen, kaum dass ich den Mund aufgemacht hatte, zeigte mir, dass mein Dialekt wohl seinen Geschmack getroffen hatte, und bevor er antwortete, küsste er mich noch mal.

Aber wir mussten jetzt erst einmal sehen, wie wir weiter kamen.

„Siehsch des flache graue Teil da hinten rechts, kurz nacham Bahnsteigende, des aussieht, als hätt‘ man so a orangschene Streusandkischd mit Beton übergosse‘?“

Da hinten war so ein kleines flaches Häuschen. Es war wirklich nicht viel höher als eine Streusandkiste, nur im Vergleich zu dieser etwas in die Länge gezogen. Aber ich wusste nicht so recht, worauf er hinaus wollte.

„Häh?“

„Des isch a alter Splitterschutzbunker für Rangierer“,, erklärte er, „noch aus’m Zweite‘ Weltkrieg. Da hen die sich bei de Luftangriff‘ drin verschteckt. In den guckt so schnell keiner nei.“ Er grinste. „Oder meinschd, der dridde Weltkrieg bricht demnächst aus?“

„Nä, aber woher weißt du des?“, staunte ich beeindruckt.

„Schwülwarme Sommernächt‘, in denne ma‘ kaum einschlafe‘ kann, und diverse Folge‘ von ‘Eisenbahn-Romantik‘ auf YouTube.“ Frotzelnd – und wieder mit hochgezogener Augenbraue – fügte er noch auf Beinahe-Hochdeutsch hinzu: „Willst Du *wirklich* die Details wissen, oder schau mer, dass mer unser Gepäck loswerdat?“

Irgendwie zögerte ich noch, so dass er nochmals nachhakte: „Wie sieht’s aus, kommst du?“

„Das werden wir seh’n“, antwortete ich augenzwinkernd, „ich hoff‘ doch.“

Er verdrehte kurz die Augen.

Wir tranken schnell einen Schluck aus unseren mitgebrachten Getränken. Ich hatte stilles Wasser dabei, er ein Spezi. Ich verstaute dann mein Notebook zusätzlich in der Reisetasche, während Max seine Anzugjacke achtlos in seinen Rucksack stopfte. Er nestelte noch kurz an einer kleineren Tasche seines Rucksacks herum, aber ich konnte nicht genau sehen, was er tat – nur, dass er sich irgendetwas kompaktes in die Brusttasche seines Hemds steckte. Zum Glück keine Zigarettenschachtel – das hätte mein Interesse an ihm schlagartig auf unter Null reduziert. Aber das hätte ich wohl vorhin schon am Geschmack seiner Küsse gemerkt.

Falls er von sich aus daran dachte, Kondome einzupacken, gäbe das schon wieder einen Pluspunkt. Für alle Fälle hatte ich ja immer ein paar in meiner Handtasche, aber besser zu viele, als zu wenige.

Dann machten wir uns auf den Weg.

Am Bahnsteig standen bereits etliche Reisende, die ihrer Nikotinsucht frönten, gehüllt in eklige Rauchschwaden.

Max nahm mich an der Hand und bahnte uns den Weg in Richtung des Splitterschutzbunkers. Uns kam zugute, dass alle in die letzte Fahrtrichtung des Zuges schauten, wo sich in einiger Entfernung eine graugelbe Rauchsäule erhob. Aus der gleichen Richtung und auch vom Dach eines nahen Gebäudes waren abgehackte Sirenenklänge zu hören.

Er ging voran, deutete mit dem Daumen über seine Schulter in Richtung der anderen Fahrgäste und der Rauchsäule, und meinte: „Liegengebliebener Zug, von wääga. Des Vehikel da vorne brennt, sonsch wär hier nedd so ein Bohei.“

Da er ein ziemliches Tempo drauf hatte, konnte ich mit meiner schweren Tasche kaum Schritt halten, so dass er mir anbot, sie mir abzunehmen. Großzügig ließ ich ihn gewähren.

Wie auf Bestellung fuhren die ersten Feuerwehrfahrzeuge am Bahnhof vorbei, als wir uns am Bahnsteigende um die Absperrung in Richtung Bunker mogelten. Die Meute war ausreichend abgelenkt und ignorierte uns.

„Siehsch, bloß d‘ Feuerwehr. Koi dritter Weltkrieg, koi Fliegeralarm. Der hätt‘ sich andersch angehört. Und frag‘ bitte nicht schon wieder, woher ich des weiß.“, frotzelte Max.

Na, da hatte ich mir ja jemanden geangelt! Seine Flachwitze und meine Doppeldeutigkeiten, das kann ja nur was werden! Diesmal verdrehte *ich* amüsiert die Augen.

Unbeobachtet verstauten wir unser Gepäck. Max versicherte mir, auch mein Notebook sei dort sicher. Nur meine Handtasche behielt ich lieber doch bei mir und die Flasche Wasser war wohl auch notwendig.

Höchstgradig illegal huschten wir über die Gleise. Nun mussten wir den Bahndamm und eine kleine Böschung hinunterklettern. Max ging voran, aber ich kam mit den Keilabsätzen meiner Sandalen ins Rutschen. Er konnte mich gerade noch auffangen.

„Dir isses ja wirklich dringend!“, meinte ich lachend, als ich eng an ihn geschmiegt mein Gleichgewicht wiederfand.

„Des said d‘ Richtiga!“, lachte er, und fuhr fort: „Wer von uns zwoi hat denn nix drunter? Ernschdhaft, Mädle, läufsch Du ällaweil so rum? Kannsch froh sei, dass ich a Schwäche für Fraua han, die da erschda Schridd machad, ond dass da mir so gut g’fellsch, sonsch hätt’s me mehr abgschreckd als hoiß g’machd.“

Er schien es nicht ganz ernst zu meinen, doch ein bisschen schaute er auch besorgt. Ob er wohl verunsichert war, auf wen er sich da eingelassen hatte? Wenn er nicht vorhin im Zug hätte durchblicken lassen, dass er schon längere Zeit Single ist, hätte ich ihm in dem Moment glatt den treusorgenden Familienvater und ernsthaft besorgten Papa abgenommen.

Ich verdrehte die Augen. Er selbst war mit Krawatte und hochgeschlossenem Hemd im Zug gesessen – dass ich mich nur wettergerecht gekleidet hatte, kam ihm scheinbar nicht in den Sinn.

„Es ist Hochsommer! Mir war so furchtbar, furchtbar heiß …“, säuselte ich, „… und mit dir neben mir isses auch nicht leichter geworden. Ganz im Gegenteil, …“

Ich zwinkerte ihm vielsagend lächelnd zu, und ergänzte noch: „… da war ich fast schon einer Ohnmacht nah.“

Er zog wieder die Augenbraue hoch und blieb diesmal im Hochdeutschen, als er mit betonter Strenge sagte: „Das wäre also Deine Taktik gewesen, wenn die Beinberührung nicht bei mir gezogen hätte? Darauf zu hoffen, dass ich zur Mund-zu-Mund-Beatmung schreite? Du bist schon ein bisschen verdorben, kann das sein, hmm?“ Zum Glück sah ich an seinem Gesichtsausdruck, dass er das nun eindeutig nicht mehr ernst meinen konnte. Und er zog mich dabei wieder fest an sich heran. Es schien ihn also schon ein wenig anzuschärfen, nicht das brave Mädchen vom Lande vor sich zu haben. Seine untere Körperregion sprach in der Hinsicht Bände.

„Was hältst du von mir!“, tat ich entrüstet, drückte mich spielerisch ein Stück von ihm weg, und meinte „Ich gebe dir mein Wort, im Zug habe ich noch nie jemanden verführt! Mir war heute wirklich nur heiß!“

Es entsprach ja auch der Wahrheit – im Zug war ich bisher noch nie auf’s Ganze gegangen (schließlich war ich eher selten mit der Bahn unterwegs). Und von den anderen Gelegenheiten musste er erst recht nichts wissen …

„Na, dann hätt‘ mer des ja jetzt auch geklärt.“, meinte er mit dem drolligen Grinsen, an dem ich in so kurzer Zeit schon so viel Gefallen gefunden hatte, nahm mich an der linken Hand, und lief mit mir einen Feldweg entlang.

Nach kurzer Zeit meinte er „Sodele, da hinten isch eine schöne, ruhige Lichtung. Mir missad bloß noch ein Stückle durch den Wald.“

Also gingen wir weiter einen schmalen Pfad entlang. Er hatte mittlerweile trotz der Hitze den Arm um mich gelegt, aber hier war es schattiger, und auszuhalten.

Ich tastete mich vorsichtig von seinem Hosenbund weiter nach unten zu seiner Gesäßbacke, um leicht daran herumzudrücken. Er revanchierte sich, und tätschelte seinerseits an meinem Po herum. Zwischendurch blieben wir immer wieder stehen, um Küsse auszutauschen.

Ich hatte überhaupt nicht mehr auf den Weg geachtet, als Max mich zur Seite zog, wo ein breiter Graben verlief.

„Da müssen wir drüber.“ Und in seinem niedlichen Schwäbisch, auf das ich inzwischen schon fast süchtig war, fragte er nach: „Schaffsch des alloi?“

„Ich glaub‘ ned. Hilfst du mir?“

Eigentlich hätte ich erwartet, dass er mir die Hand gibt, um den Schwung, den ich nehmen müsste, zu steuern und abzusichern. Stattdessen packte er mich, und warf mich wie einen Mehlsack über seine linke Schulter. So unvorbereitet konnte ich nicht verhindern, dass mir ein überraschtes Quietschen entfuhr.

Er machte einen großen Schritt über den Graben, und setzte mich erst nach ein paar weiteren Schritten ab.

Nach der ersten Überraschung wollte ich protestierten, denn das war unbequem gewesen, und mein Rock war bei der Aktion hochgerutscht.

Aber er erstickte meine Worte mit einem Kuss, nahm dann meine nackten Pobacken in die Hände, drückte sie, zog mich näher an sich, und gab dabei ein genießerisches, langes „mmmmmmmh“ von sich.

Fortsetzung folgt.

 

Nahverkehr auf Umwegen (1. Teil)

Na toll!

Eigentlich wollte ich nur noch heim. Die Präsentation beim Kunden war anstrengend gewesen. Zum Glück hatte ich außer meinem Notebook nur das Notwendigste dabei.

Die Sonne schien heiß an jenem Spätnachmittag im Sommer 2008, als ich am Hauptbahnhof in S. stand, und meinen Zug nach N. suchte.

Da kam eine Durchsage, dass mein ICE was-weiß-ich-warum ausfiele. Der Zug, der als Alternative genannt wurde, würde erst in über einer Stunde fahren.

Auf der elektronischen Abfahrtstafel sah ich, dass die nächste Verbindung in meine Richtung irgend so ein Bummelzug über eine bedeutungslose Nebenstrecke war, die mir gar nichts sagte. Aber auch dieser Zug war noch nicht am Gleis.

Also hatte ich noch ein paar Minuten Zeit, so dass ich auf der Toilette erst mal das Businesskostüm auszog. Unterwäsche und Strümpfe klebten fast an der Haut. Darauf verzichtete ich, und zog ein bequemes Top (eigentlich ein ganz durchschnittlich langes und normal ausgeschnittenes Top – bei den meisten Frauen würde es Einblick ins Dekolleté zulassen, während es bei mir einen gelegentlichen Blick auf meinen Nabel gewährte), und einen kurzen Jeansrock an. Die Pumps ersetzte ich durch bequeme Sandalen.

Nun machte ich mich auf den Weg zum angegebenen Gleis. Inzwischen war ich schon etwas knapp in der Zeit. Der Zug war bereits gut gefüllt, so dass ich die Hoffnung auf einen Platz für mich alleine aufgeben musste.

Dann wollte ich wenigstens einen Platz auf der Schattenseite, denn dieser Zug schien nicht klimatisiert und war bereits stark aufgeheizt.

Es war – wie gesagt – Spätnachmittag. Ich wollte mehr oder weniger nach Osten. Das heißt, der Zug müsste die Sonne während der Fahrt eher von hinten haben, vielleicht mit einer kleinen Komponente von rechts. Da ich wusste, in welche Richtung der Zug fahren würde, suchte ich einen freien Platz auf der linken Seite.

Davon gab es nur einen. Daneben ein Mann, vermutlich etwas älter als ich, der vertieft in einer Computerzeitschrift las.

Ich fragte ihn, ob der Platz neben ihm noch frei sei.

Er gab ein freundliches „Aber natürlich!“ von sich, räumte, ohne mich des geringsten Blickes zu würdigen, den Rucksack auf den Boden, und beachtete mich nicht weiter.

Ich machte es mir so weit wie möglich bequem. Die Reisetasche hatte ich zwar im Gepäckfach verstaut, aber für das Notebook war kein Platz mehr. Leider war der Akku inzwischen fast leer, so dass ich davon absah, es in Betrieb zu nehmen.

So saß ich dann da, mit der Notebooktasche auf dem Schoß. Die Beine konnte ich nicht ausstrecken, weil die Sitze vor mir kaum Beinfreiheit ließen. Da mein Sitznachbar allem Anschein nach auch nicht gerade klein geraten war, und nun noch seinen Rucksack zwischen den Füßen hatte, saß er recht breitbeinig da. So blieb mir gar nichts anderes übrig, als mich schräg hinzusetzen.

Trotz meiner verdrehten Sitzposition zum Gang hin sah ich, dass er in seiner Zeitschrift gerade einen sehr interessanten Artikel las, den ich mir selbst gerne angesehen hätte. Ich ärgerte mich, dass ich nicht daran gedacht hatte, mir selbst in der Bahnhofsbuchhandlung die Zeitschrift zu kaufen, und begann, die Zeitschrift meines Nachbarn mitzulesen (was, bedingt durch die Sitzhaltung, auf Dauer immer unbequemer wurde).

Als er umblätterte, war ich noch nicht ganz mit der Seite fertig. Ich zögerte kurz, bat ihn aber dann, noch einmal zurückzublättern.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

Zum ersten Mal sah er mich an. Braune Haare, braune Augen, und ein offenes, sympathisches Gesicht. „Nanu, eine so hübsche Frau mit IT-Interesse. Die Kombination isch selten.“

Ich lachte. Solche Sprüche kannte ich zu genüge. Trotz seiner Anzugjacke, die neben dem Fenster hing, unterdrückte ich eine anzügliche Bemerkung, und erwiderte nur: „Interesse ist der falsche Ausdruck“. Ich zwinkerte ihm ermunternd zu, und fuhr fort: „Ich mache das beruflich.“

„Ich hatte Sie eigentlich für eine Studentin gehalten“, meinte er.

„Nein, ich habe mich selbständig gemacht, und bin auf dem Heimweg von einem Kunden.“

Er stellte sich als Max vor, und erzählte, dass er gleichfalls IT-Professional sei, und hier in der Region arbeitete. So kamen wir ins Gespräch, und unterhielten uns recht anregend. Wenigstens hatte ich nun einen angenehmen Gesprächspartner für die Zugfahrt.

Ich saß schon sehr unbequem, und als ich versuchte, mich in eine bequemere Sitzstellung zu drehen, ließ es sich nicht vermeiden, dass mein nackter Oberschenkel sich gegen sein langes, in einer Anzughose steckendes Bein drückte.

Entschuldigend lächelte ich ihm zu.

Er grinste und meinte verschmitzt: „Mmmh, steht da jemand auf Körperkontakt?“

Ich musste lachen, und antwortete leicht anzüglich: „Tja, ‚Stehen‘ ist ein gutes Stichwort.“

Er hob die Augenbraue wie weiland Mr. Spock (uhh, darauf fahre ich total ab!). Das ermutigte mich, mit meinem Bein noch etwas fester gegen seines zu drücken.
Die erwünschte Reaktion blieb nicht aus: Mit verschmitztem Grinsen legte er seine Hand auf meinen Oberschenkel. Fest und doch zärtlich.

Als ich keine Anstalten machte, mein Bein zurückzuziehen, sondern ihm stattdessen direkt und herausfordernd in die Augen schaute, drehte er sich weiter zu mir, fasste mit einer Hand meine Schulter und zog mich näher in seine Richtung.

Wir hielten Blickkontakt, bis er mich küsste, und ich unwillkürlich die Augen schloss. Die Pheromone in seinem leichten Schweißgeruch verursachten ein kleines Schwindelgefühl bei mir (dazu trug bestimmt auch die Hitze bei).

Sein Kuss wurde fordernder. Mit seiner Zunge erforschte er mich intraoral, so dass ich nur noch den einen Gedanken hatte: „Ich will mehr!“

Innerlich verfluchte ich es, dass uns das vollbesetzte Zugabteil die Möglichkeit verwehrte, uns sofort auszuziehen, und übereinander herzufallen.

Vorsichtig tastete ich mit einer Hand nach dem Reißverschluss seiner Hose, unter dem bereits eine beachtliche Schwellung vorhanden war.

Er ließ mich los, aber nur um seinen Rucksack so über seinem Schoß zu platzieren, dass man von außen nicht erkennen konnte, was ich da machte.

Auf meinem Schoß erfüllte die Notebooktasche diese Funktion.

Während wir uns so gegenseitig ertasteten, zuckelte der Zug gemütlich von Dorf zu Dorf. Ansage, Bremsen, Tür auf, Tür zu, und wieder weiter. Der Weg war das Ziel – für den Zug wie für uns.

Doch an einer winzigen Bahnstation, mitten im Nirgendwo – in Reiseführern wird so etwas meist „landschaftlich reizvolle Gegend“ genannt – fuhr er nach dem Schließen der Türen nicht wieder an.

Fortsetzung folgt.