Schlagwort-Archive: Missionar

Quark-Hexalogie: Down

Meine Augen sind geschlossen.
Schwer liegst du auf mir, hältst mich fest. Überwältigend.
Mein Widerstand erlahmt.

Mit einer Hand streichst du über meine Brüste, folgst meiner hyperbolisch-konkaven Silhouette über Taille und Hüften nach unten.

Ich nehme dich in mir auf.
Du bist in mir.
Tief.

Du ahnst, dass ich es hart brauche.
Fest stößt du in mich hinunter. Ich zucke.
Du nimmst mir den Atem.
Ich spüre dein Begehren, fühle deine Lust, gebe mich deiner Leidenschaft hin.
Du lässt nicht nach. Stößt noch härter und fester.
Schneller.

Ich schlinge meine Beine eng um dich.
Ich spüre dich. Erfüllend. Hart und fordernd in meinem Innersten.
Nimm mich!

Ich komme.

Werbeanzeigen

Kleines Zwischenspiel

Mein Körper wand sich unter seinen Stößen. Zitterte. Bäumte sich auf.

Ich schloss die Augen und gab mich ganz den Empfindungen tief in meinem Leib hin.

Unkontrolliert zuckten meine Beine, ohne dass ich das verhindern konnte. Ohne dass ich es verhindern wollte.

Immer fester und schneller stieß er tief in mich hinein. Ich genoss es, wie gut er mich ausfüllte.

Der Höhepunkt war überwältigend.

Erfüllung

Spürst du meinen Körper unter dir zucken? Wie er sich aufbäumt? Wie sich dir mein Becken bei jedem Stoß entgegendrängt?
Voller Hingabe nehme ich dich in meinen Schoß auf. Umfasse dich vollständig. Leicht ziehen sich meine Muskeln rhythmisch zusammen, wenn du in mir bist.
Du stößt und stöhnst dabei. Dringst ein, und ziehst dich wieder zurück.
Tief, sehr tief. Du füllst mich aus, erfüllst mich und erfühlst mich.

Unser gemeinsames Paradies ist zwischen meinen Schenkeln.

Erzwungene Schwingungen

Die Diplomprüfungen rückten allmählich näher, so dass ich mich heute wieder mit meiner Lerngruppe treffen wollte. Wir hatten die gleichen Prüfer, und auch die Termine so gelegt, dass es sinnvoll war, zusammen den Stoff durchzugehen, miteinander Unklarheiten zu besprechen und unterschiedliche Fälle zu diskutieren.

Wir trafen uns also bei Andreas, der eine relativ große Wohnung zusammen mit seiner Freundin Tanja hatte. Als ich eintraf, war Nico bereits da. Marcus erschien kurz nach mir.

Wir setzten uns um den großen Esstisch im Wohnzimmer. Ich hatte eine Tafel Schokolade mitgebracht, die ich nach und nach an mit meinen Kommilitonen teilen wollte.

Heute stand Theoretische Mechanik auf unserem Plan. Das war zwar eigentlich Stoff für’s Vordiplom, aber unser Theo-Prüfer hatte den Ruf, gerade auch älteren Stoff gründlich abzuprüfen.

Wir stellten also die allgemeine Bewegungsgleichung für eine erzwungene Schwingung auf. Soweit waren wir noch einig. Doch dann gingen die Meinungen nach dem besten Lösungsansatz auseinander. Während Marcus und ich eine Fourier-Reihe vorschlugen, war Andreas mit der Formulierung der Bewegungsgleichung noch nicht zufrieden, und Nico hatte die anregende Funktion bereits auf einen reinen Sinus reduziert, und wollte die Lösung direkt hinschreiben. Schließlich einigten wir uns doch auf eine komplexe Fourierreihe als Ansatz.

Während ich noch dabei war, zu differenzieren und in die Bewegungsgleichung einzusetzen, spürte ich plötzlich unter dem Tisch einen Fuß (es musste der von Marcus sein, der rechts neben mir saß) an meiner Wade auf- und abstreichen. Ich sah von meinem Blatt auf und schaute in seine Richtung.

Er grinste mich frech an, und fragte dann in die Runde: „Machen wir heute wirklich nur Theo?“

Verständnislos erwiderte Andreas: „Professor Loring prüft nie Mechanik.“

„Ich dachte ja auch an den Carnot-Prozess“, meinte Marcus.

Ich musste leise kichern, aber Andreas antwortete: „Thermodynamik wollen wir nächste Woche lernen. Machen wir jetzt hier weiter.“

Also löste ich die Gleichung zu Ende. Wir diskutierten dann den Einfluss der Parameter auf die Koeffizienten der Lösung. Als wir gerade die Abhängigkeit der Amplitude von der Anregungsfrequenz im Resonanzfall betrachteten, spürte ich erneut Marcus‘ Fuß an meinem Bein. Er war eine Zeitlang mein Praktikumspartner gewesen, hatte aber niemals irgendwelche Annäherungsversuche gewagt, noch sonstige Andeutungen gemacht. Er war immer ein reiner Kumpeltyp gewesen.

Aber jetzt hatte ihn offenbar der Übermut gepackt. Er griff unter dem Tisch nach meinem Knie und zog ein Stück meines Rockes hoch. Ich war überrascht, da ich nicht so recht wusste, was ich jetzt davon halten sollte, aber ließ mein Bein stehen, wo es war. Und ich war auch neugierig, wie weit er gehen würde.

Während Andreas und Nico jetzt dazu übergegangen waren, als Eingangsfunktion den Spezialfall eines Delta-Peaks zu diskutieren, schob Marcus seine Hand allmählich immer weiter nach oben. Wir taten so, als seien wir noch mit unseren eigenen Berechnungen beschäftigt, so dass unser untertischliches Treiben den anderen nicht auffiel.

Unauffällig rutschte ich mit meinem Stuhl etwas mehr in Marcus‘ Richtung, und drehte mein ihm zugewandtes Bein in seine Richtung. Seine Berührungen wurden immer fester, aber Strumpfhose und Slip stellten ein Hindernis dar.

Nico und Andreas waren jetzt auf die Idee gekommen, den Delta-Peak zu falten, und besprachen das so eifrig, dass sie nicht bemerkten, dass Marcus und ich uns nicht mehr am Gespräch beteiligten.

Nylon-Strumpfhosen sind nicht sehr robust, so dass es Marcus schon bald gelang, ein Loch neben dem Zwickel hineinzureißen.

Ich legte meinen Stift auf den Tisch und tastete mit der Hand nun unter dem Tisch nach Marcus‘ Hose. Was ich unter dem Reißverschluss spürte, gefiel mir, und ich ließ meine Hand ein paar Mal auf und ab gleiten.

Marcus‘ Finger hatten inzwischen ihren Weg vorbei an meinem Slip gefunden, und begannen, mich intim zu verwöhnen.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte.

Abrupt beendeten Andreas und Nico ihre Diskussion, und schauten uns an.

Marcus zog schnell seine Hand zurück. Ich griff nach dem Stift, und muss wohl rot angelaufen sein.

„Was macht ihr denn da?“, fragte Andreas gereizt, während Nico wie gebannt auf uns sah.

Doch Marcus grinste: „Ich war gerade dabei, die Lösung experimentell zu bestätigen.“

„Hey!“, warf ich ein, „ich bin doch nicht dein Versuchsobjekt!“

„Wollt ihr lieber alleine weiterforschen?“, wollte Andreas jetzt ironisch wissen, „oder machen wir jetzt alle weiter mit dem nächsten Kapitel?“

„Warum forschen wir nicht alle weiter?“, mischte sich Nico ein. Sieh an! Ich hatte ihn bisher eher für schwul gehalten, aber sein unverwandter Blick auf mich belegte, dass meine Vermutung falsch gewesen war.

Unvermittelt legte Marcus seinen Arm um mich, und meinte: „Ich bin auch für praktische Forschung.“

Andreas schien noch unentschlossen. „Tanja hat noch bis fünf ein Seminar .. und wenn sie dann heim kommt ..“

„Hab ich wohl gar nichts mitzureden?“, rief ich schließlich. Es war nicht so, dass ich Einwände gehabt hätte, aber mich vor vollendete Tatsachen wollte ich mich auch nicht stellen lassen.

„Nein, hast du nicht!“ Marcus drehte sich auf seinem Stuhl vollends in meine Richtung, zog mich an sich, und küsste mich.

Er ließ mich los, um meinen Oberkörper über den Tisch zu drücken, schob meinen Rock nach oben, und begann, mir die Strumpfhose samt Slip herunterzuziehen.

„Hey!“, protestierte ich, „Beugung am Spalt gehört aber nicht zum Prüfungsstoff!“

Marcus ließ sich nicht beirren. Er hatte sich offenbar inzwischen ebenfalls freigelegt, denn ich spürte gleich darauf, wie er in mich eindrang.

Einen Moment lang blieb mir die Luft weg. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass Nico sich inzwischen ebenfalls entblößt hatte, und damit beschäftigt war, bei sich selbst Hand anzulegen. Dabei ließ er Marcus, der mich mit beiden Händen an den Hüften festhielt, und mich nicht aus den Augen.

Marcus‘ Stöße in mich wurden immer heftiger, so dass ich mich an der Tischplatte festkrallte, und stöhnend die Augen schloss.

Kurz darauf zog eine Hand meinen Kopf an den Haaren nach oben. Es war Andreas, der irgendetwas von „mündlicher Prüfung“ murmelte. So genau konnte er sich offenbar nicht mehr artikulieren.

Ich musste meine Position etwas verlagern, um sein bestes Stück zuerst mit der Hand greifen zu können, und schließlich meinen Mund fest darum schloss.

„Gehen wir doch besser ins Schlafzimmer“, keuchte er schließlich, „und machen da weiter.“

Als Marcus sich daraufhin aus mir zurückzog, entfuhr mir ein Laut der Enttäuschung.

Alle zusammen gingen wir zum Bett. Ich zog mich schnell aus, und legte mich mit breit gespreizten Beinen in die Mitte.

Marcus legte sich auf mich, und drang missionierend in mich ein. Andreas und Nico setzten sich jeweils auf eine Seite des Bettes. Sie begannen, jeweils eine meiner Brüste zu liebkosen, während ich mit den Händen – so gut es in dieser Lage ging – ihre Lustkolben verwöhnte.

Aber schon bald konnte ich mich nicht mehr darauf konzentrieren, weil mein ganzer Körper nur noch ein einziges Zentrum der Lust war. Einerseits empfand ich die penetrativen Stöße mehr als heftig, andererseits spürte ich das süß-qualvolle Ziehen in meinen beiden Brüsten.

Mein Körper zitterte, zuckte, wurde schließlich ganz starr, als ich mit einem langgezogenen Schrei meine Erregung aus mir heraus ließ.

Marcus war offenbar auch fertig, obwohl ich das in meinem quasi mental-absenten Zustand gar nicht richtig mitgekriegt hatte. In fliegendem Wechsel tauschte er mit Nico.

Dessen erste Stöße ließen meinen Körper erneut verkrampfen. Anscheinend war diese Aktivität für Nico noch ungewohnt, aber schnell fand er eine Stoßfrequenz, die mich wieder alles um mich vergessen ließ.

Bevor ich mich noch ganz fallen lassen konnte, war Nico offenbar schon gekommen, denn er sank plötzlich auf mir zusammen.

Andreas schien zu zögern, ob er nun Nico’s Platz einnehmen sollte. Ich nutzte die Gelegenheit, drehte mich erst auf die Seite, um dann auf alle Viere zu gehen. Als ich dann noch etwas mit dem Hintern wackelte, verlor er alle Bedenken.

Er kniete sich hinter mich, hielt mich an den Hüften fest, und drang in mich ein. Seine eher sanften Stöße ließen meine Erregung wie Wellen auf- und abschwellen. Ich stützte mich auf die Unterarme und schloss die Augen.

Mein Stöhnen wurde lauter, bis sich mein Körper schließlich aufbäumte und unkontrollierbar zuckte. Mit einem letzten, tiefen Stoß kam es auch Andreas. Einen Moment lang blieb er noch in mir, dann zog er sich aus mir zurück.

Ich zog schnell wieder meine Kleider an, und ging dann ins Wohnzimmer zu den anderen, die inzwischen schon wieder am Diskutieren waren, zurück.

Gut, dass ich die Schokolade mitgebracht hatte. An der konnten wir uns jetzt alle wieder stärken.

Nahverkehr auf Umwegen (5. Teil)

Zum 1., 2., 3. und 4. Teil

Er drückte meinen Oberkörper sanft wieder nach unten, so dass ich flach da lag, und begann, meinen Rücken zu streicheln und meinen Nacken zu küssen. Als seine Erregung anfing, abzuklingen, griff er kurz zwischen meine Beine, richtete sich auf, und zog dabei sein bestes Stück samt Sicherheitsverpackung aus mir heraus. Eine kleine gutturale Unmutsäußerung über die Enttäuschung, dass ich nun so leer war, konnte ich mir nicht verkneifen.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

„Du hörsch dich ja an wie mei Katz‘ früher, wenn ‘ra was ned bassd hat!“, neckte er mich, und fügte hinzu: „No koi Angschd, i mach me bloß‘ g’schwend sauber.“

Dabei zog er sich das Kondom herunter und tupfte sich mit einem Taschentuch trocken.

Ich legte meinen Kopf auf den einen Unterarm ab, den andern zog ich unter den Körper und platzierte ihn zwischen meinen Brüsten, um diese vom Druck meines Körpers zu entlasten.

Er hatte es sichtlich eilig, wieder Körperkontakt mit mir zu suchen und schmiegte sich sanft gegen meinen Rücken. Dabei war er darauf bedacht, mich nicht die volle Gewichtskraft seiner Gesamtmasse spüren zu lassen, weswegen er sich mit seinen Armen und Beinen links und rechts von mir aufstützte.

Nachdem unsere Körper sich entlang eines Großteils ihrer Länge berührten und wir das Gefühl genossen, drehte er sich auf die Seite, und zog mich dabei sanft mit. Mit leicht angezogenen Beinen lag er löffelnderweise hinter mir.

Sein unterer Arm wurde fast ausgestreckt zu meinem Kopfkissen. Zärtlich knabberte er ein bisschen an meinem Ohrläppchen. Dabei meinte er, mit einer sehr entspannten Stimme: „Großkätzle wär eigentlich dr richtige Schbitzname für Dich. Groß, schmusig, ond scheene Kralla hat se au.“, wobei er seine Finger mit meinen verhakte, und eine meiner Hände mit der seinen vor unsere Köpfe hielt, um auf meine Fingernägel anzuspielen. Zum Beweis, dass diese Krallen nicht nur hübsch, sondern auch funktional waren, krallte ich nun in seine Handflächen. Hoppala, mit der Reaktion hätte ich nicht gerechnet – das war also seine Schwachstelle. Er stöhnte lustvoll auf, bog den Rücken wieder ins Hohlkreuz durch, und ich merkte, dass sich in seiner Körpermitte schon wieder etwas regte. Ich kicherte, hörte aber erst mal wieder auf, und er knabberte lustvoll an meinem Hals herum. Ein bisschen Erholungsphase musste ich ihm schon gönnen.

Oooh, und was für eine Erholungsphase das war! Sein Geknabber ging in Küsse über, die er über meinen ganzen Nacken und meine Schultern verteilte, während eine Hand zärtlich auf meinem Bauch lag und die andere mit meiner oberen verschränkt war.

Dann begann die Hand von meinem Bauch über meinen ganzen Körper zu wandern, wobei er sichtlich bemüht war, meine empfindlichsten Zonen eher zu vermeiden. Das wollte er sich wohl für später aufbewahren. Ganz schaffte er es allerdings nicht, und die eine oder andere lustvolle Zuckung meiner Hüften konnte ich nicht unterdrücken.

Plötzlich hielt er Abstand, rief „Ih, do grabbld ond zwiggd me äbbas!“, und sprang auf, sein Gesäß mit den Händen abbürstend. Da hatte ihn wohl glatt ein vorwitziger Ohrwurm oder eine Ameise an der Pobacke erwischt.

Wie hypnotisiert konnte ich meine Blicke nicht von seiner Körpermitte lassen, wo sein Normalenvektor jede Bewegung mit einer zeitlichen Verzögerung mitmachte, und dadurch zu einer Schwingung angeregt wurde.

Entweder hatte ich auch so eine anregende Wirkung auf ihn, oder er war genauso dauerrollig wie ich. Wobei er das dann wohl im Gegensatz zu mir nicht so intensiv auslebte, wenn ich seiner vorher im Zug getroffenen Äußerung bezüglich seines Singledaseins glauben durfte.

Egal, woran es lag – es war noch früh genug am Tag, um diesen Zustand zur beiderseitigen Befriedigung ausnutzen zu können.

Ich drehte mich auf den Rücken, setze mich halb auf, und lehnte mich entspannt nach hinten, mich mit den Ellenbogen aufstützend, und bog Schultern und Rücken durch. Damit hatte Max wieder ungehinderte Sicht auf meine sich ihm darbietenden, verlockenden Brüste.

Nun zog ich die Beine etwas an und spreizte sie noch leicht, damit er auch die Möglichkeit für einen Blick auf meine intimste Stelle erhielt.

Während ich meine Schenkel etwas gegeneinander auf- und zu schwingen ließ, fragte ich ihn so unbeteiligt, wie ich konnte: „Na? Bisde scho ferdich für die nächsde Runde? Odder mussde dich noch ä weng ausgeruh? Bisde vielleichd zu müd?“

Ich schaute ihn herausfordernd an. Als er nicht sofort reagierte, beschloss ich, ihn noch etwas provozierender zu necken: „Beschdimmd konnste no ned so gleich widder.“

„Abr wart, Dir zoig‘ e’s!“, rief er, und ihm war anzusehen, wie sich innerhalb von Sekundenbruchteilen sein Verstand in die Körpermitte verlagerte.

Die Reaktion war wohl in meinem Sinne, aber dass sie so heftig ausfallen würde, hatte ich dann doch nicht erwartet: Beinahe hätte er mich in der ersten Überraschung ohne Kondom genommen. Als er auf mich zuhechtete, schlug ich schnell die Beine zusammen, und rief laut: „Schdobb!“

Max war wie in Trance, und nahm meinen Einwurf offenbar gar nicht wahr. Jedenfalls machte er keine Anstalten, seinen Penetrationsversuch abzubrechen. Ich entschied mich für ein energischeres „Ersd ä Kondom drüber!“ und drückte mit der flachen Hand abwehrend gegen seine Brust.

Das verlagerte zum Glück temporär seinen inneren Blutfluß in ausreichender Menge und lange genug in sein derzeit minderversorgtes oberes Denkzentrum, dass er sich noch schnell eintüten konnte.

Ich nutzte die Zeit, ein paar Zentimeter zur Seite zu rutschen, denn ausgerechnet unter meinem Rücken befand sich so ein blödes Stück Baumwurzel.

Wie er danach über mich herfiel (es passt kein anderer Ausdruck: Max war ungestüm und grob – aber ich kann nicht abstreiten, dass mir das außerordentlich gut gefiel – schließlich hatte ich es geschafft, ihn in diesen Zustand zu versetzen), lässt sich bezüglich der Stellung recht einfach beschreiben – es begann als Missionarsstellung, bei der ich zunächst die Beine noch geschlossen hatte. Aufgrund unserer relativ geringen Transversalausdehnung ging das so. Besser ist es allerdings, die Beine zu spreizen. Ich drückte also beide Beine leicht nach außen, was er auf Anhieb richtig verstand. Abwechselnd hob er dann seine beiden Beine leicht an, was mir ermöglichte meine Beine unter seinen durch nach außen zu schieben.

Um ihm ein noch tieferes Eindringen zu ermöglichen, zog ich dann meine Beine an, und stellte sie seitlich von ihm auf.

„Wart no, DU griagsch’s – etzt – so richtig – feschd – bsorgd!“ rief er im Takt seiner Stöße, zog meine Hüfte noch näher an seine, und drückte sich mit Schwung vom Boden ab.

Dabei hakte er sich mit seinen Armen in meinen Kniekehlen ein, bevor er die Stellung vollends wechselte und meine Beine ganz auf seine Schultern schwang.

Ich wurde von ihm regelrecht eingerollt, und es war ihm anzumerken, wie er möglichst weit in mich einzudringen versuchte, was ich zutiefst genoss. Er fühlte sich durch meine leichte Provokation von vorhin wohl wirklich genötigt, zu beweisen, dass und wie gut er schon wieder konnte.

„Oh .. jaaa! Geb’s mer nur richdich! Jaaa! Fesd!“, stöhnte ich laut auf, während seine Stöße mich immer intensiver und hart durchrammelten.

Meine Brüste wurden dieses Mal nicht so ausgiebig von seinen Händen verwöhnt, dafür wechselte er immer wieder zwischen heftigen Stößen in mich und wollüstigem Saugen an meinen Brüsten ab.

Meine Erregung wurde immer stärker. Unkontrolliert fuchtelte ich mit meinen Armen umher.

Dann schlang ich sie fest um Max, drückte meine Fingernägel fest in seinen verschwitzten Rücken.

Max ächzte wollüstig auf. Seine Stöße wurden erneut härter. Ich war nur noch eine einzige Senke der Begierde. Bei jedem seiner Stöße entfuhr mir ein lautes Stöhnen. Mein gesamtes Sein war nur noch auf ihn und mich fokussiert. Die Welt um uns verschwand im Nichts.

Als mich der erste Orgasmus unabänderlich überrollte, zog ich laut schreiend meine Fingernägel über seinen Rücken, was er mit einem lustvollen, tiefen, gestöhnten „Jjjjjjiiiaaaaa!“, und einem kurzzeitig noch härter werdenden Lustspender quittierte.

Meine Erregung ebbte leicht ab. Unverdrossen stieß Max weiter in mich hinein. Ja! Genau das wollte ich! „Ohh .. jaaa! .. Ned aufgehör!“keuchte ich nach Luft ringend.

Schon wieder war ich so weit, dass die pure, animalische Lust einfach aus mir heraus wollte.

Auch in seinen Augen sah ich dieses wilde, unkontrollierbare Verlangen. Mein Körper begann zu zucken, und bäumte sich unter dem seinem auf.

Mit einem stöhnenden Laut (welcher sich eher nach einem verletzten Tier angehört haben muss) kam ich erneut.

Wie von Sinnen – absolut ungezügelt und hemmungslos – fuhr Max mit seinen Stößen fort. Mein Körper drängte ich ihm immer noch entgegen. Ich hatte noch nicht genug und konnte nur noch wimmern vor lauter Geilheit. Mein ganzer Körper – mit Ausnahme der Stelle, an der mich Max gerade erfolgreich um den Verstand brachte, schien zu erstarren. Es war ein Gefühl, als verschmolzen wir zu einem einzigen Körper. Meine Gedanken verschwammen. Ich spürte Max‘ Singularität noch weiter tief in mir anschwellen. Seine Stöße wurden immer schneller und fester. Er entlud sich heftigst in mir. Hörte dabei nicht auf zu stoßen. Sein lautes, gestöhntes „Jaaaaaaaaaah!“ begleitete meinen dabei einsetzenden nächsten Höhepunkt. Ich spürte, dass ich meinen noch lauter herausschreien würde als die Male zuvor.

Eher unterbewusst nahm ich Max‘ Unterarm wahr. Er befand sich nicht weit von meinem Mund entfernt. Ich drehte meinen Kopf etwas zur Seite. Ohne darüber nachzudenken, erstickte ich meine eigenen Lustschreie dadurch, dass ich fest zubiss. Das löste einen zweiten Schrei von ihm aus – aber auch dieser klang mehr nach Lust denn nach Schmerz. Erneut stieß er kräftig nach.

Sollte ein multipler Orgasmus bei Männern entgegen allem, was ich damals zu wissen glaubte, etwa doch möglich sein?

Erschöpft und atemlos lag ich da, und schaffte es gerade noch, zu keuchen: „Oaah! Du hasd mich echd ferdich gemachd!“

Er kniete – mehr als befriedigt – mit den Händen aufgestützt halb über mir, schaute mir mit triumphierendem Grinsen ins Gesicht, und schnaufte: „Glaub’sch mer’s etz?“

Ich konnte nur noch nicken und ein genüssliches „Mmmhmmm.“ von mir geben, während ich die Augen halb schloss, halb nach oben verdrehte. Für mehr reichte meine Kraft aktuell nicht mehr.

Er legte sich noch einen Moment auf mich, um den innigen Körperkontakt zu genießen, drehte sich dann aber alsbald wieder von mir herunter auf die Seite, nur seine Hand auf meiner Hüfte lassend und mich seines strammen Maxes beraubend.

Dann fiel mir ein, dass ich ihn durch Einsatz meiner Krallen und Zähne vielleicht verletzt haben könnte, und ich fragte ihn: „Hob ich dir wehgedon?“
„Wehdoa?“ – er schaut mich mit großen Augen und leicht irritiertem Blick an, während er auf hochdeutsch weiterredete – „Ver-GISS es! Das war der geilste Sex seit langem! Ich wünschte, ich hätt‘ das jeden Tag! Das Kratzen und Beißen war was neues, aber davon abgesehen, hatte ich die letzte so heftige Nummer vor grob 15 Jahren, da war ich fast noch Jungfrau, und ich war früher nicht gerade abstinent. Echt! Das eben war genial!“ (so wie sich seine Stimme anhörte, war er ebenfalls deutlich aus der Puste).

So langsam verabschiedete sich das Tier in ihm und er driftete wieder in den Modus des zärtlichen und fürsorglichen Liebhabers – wie zum Beweis bekam ich ein paar zärtliche Küsse auf meine Wangen, bevor er sich wieder das Kondom abstreifte, und es zu den anderen stummen Zeugen unserer vorangegangenen Lust legte.

Er säuberte sich, und zog wieder seine knackig engen Shorts an. Ich liebte den Anblick der sich durch den Stoff abzeichnenden Konturen seiner männlichen Hardware.

Sichtlich zerknirscht bedeutete er mir, mich aufzusetzen, während er sich ebenfalls setzte. Ihm lag wohl noch etwas auf dem Herzen.

„Anne, wegen vorhin, das tut mir leid. Ich wäre um ein Haar wirklich ohne Kondom über dich hergefallen.“, sagte er, und schaute etwas verlegen beiseite. Er fuhr fort: „Schau, es kommt selten genug vor, dass mir eine große und attraktive Frau über den Weg läuft, die dann auch noch Interesse an mir zeigt. Normalerweise habe ich mittlerweile die Beherrschung, meinen Trieben nicht immer sofort nachzugeben – bei dir ist es mir aber nicht mehr gelungen. Wobei ich mal zu behaupten wage, dass dir das zumindest bis vorhin auch ganz recht war. Nur hast du mit deiner Provokation eben einen draufgesetzt. Ich will dir da nicht die Schuld geben, es ist schließlich meine Schwäche. Aber mit so einer Nummer weckst du eben das Tier in mir. Also bitte, wenn du das nicht noch mal erleben willst, dann reiz‘ mich nicht mehr gar so dolle, ja? Ich hab‘ da selbst Angst davor, was dann passiert.“

Er gab mir noch einen zärtlichen Schmatzer auf die Stirn, wobei er meinen Kopf sanft am Kinn zu sich herzog.

Ich hatte ihm zugehört, und seine Worte zur Kenntnis genommen. Ungeschützter Geschlechtsverkehr kam für mich – zumindest, so lange mein Verstand nicht ebenfalls aussetzte – keinesphalls in Frage. Mir war bewusst, dass seine Kondome inzwischen aufgebraucht waren.

Seine Stimme schien mir – gerade jetzt, da er wieder mehr ins Hochdeutsche schwenkte – so vertraut. Irgendwie rief das auch längst verschollene Erinnerungen in mir wach.

Fortsetzung folgt.