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Quark-Hexalogie: Charm

Du hast mich gegen die Wand gedrückt.
Keine Chance, zu entweichen.

Du streichst mit einer Hand meine Seite entlang, raffst den Rock nach oben.
Hast es eilig einzudringen.
Wirst ungeduldig, bis du alle Hindernisse überwunden hast.

Endlich steht nur noch dein Freudenspender,
aber nichts mehr zwischen uns.

Hart nagelst du mich gegen die Wand.

Meine Sinne schwinden halb.
Ich bin nur noch Lust und Hingabe.

Ich komme.

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Nahverkehr auf Umwegen (7. Teil)

Zum 1., 2., 3. , 4. , 5. und 6. Teil

Hand in Hand gingen wir hintereinander durch einen Großraumwaggon, in dem schon deutlich mehr Platz war, als in unserem heute Mittag.

Aber Max zog mich sanft weiter. Er hatte wohl etwas vor. Und in der Tat, wir fanden einen Waggon – er musste Max wohl bei der Einfahrt aufgefallen sein – in dem nichts los war. Gar nichts! Wir hatten also ein Abteil ganz für uns allein! Und hoffentlich auch ungestört.
Wir legten unser Gepäck einfach auf den freien Sitzen ab, und setzten uns einander gegenüber ans Fenster.

Der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Sitzen war geringer als die Summe unserer Oberschenkellängen, so dass wir einander mit den Knien in die Quere kamen. Das störte uns allerdings nicht im Geringsten, und wir machten uns eine Weile einen Spaß daraus, jeweils ein Knie des anderen mit den eigenen Beinen zu drücken, während wir uns provozierende, grinsende Blicke zuwarfen, wer denn jetzt gerade kräftiger drückt.

Max beugte sich nach vorn und legte seine Hand zärtlich auf mein nacktes Knie.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

Ich blickte ihm direkt in die Augen und meinte herausfordernd: „Des is obber nur die Beriferie. Findesde ah den Zendralbrozessor?“
Er lachte: „Ha no, da Haubdschaldr hanne ja wohl scho gfonda!“, und ließ seine flache Hand weiter an die Innenseite meiner Schenkel entlanggleiten. Während seine Finger ihren Weg immer weiter unter meinen Rock fanden, wuchs meine Lust unaufhörlich, noch einmal mit ihm hier im Zug den Nahverkehr ganz wörtlich zu nehmen.

Wie doof nur, dass wir keine passenden Kondome mehr hatten. Verdammt! Ich sollte mich besser zusammenreißen. Andererseits läuft mir so ein Prachtexemplar im doppelten Sinn schließlich nicht jeden Tag über den Weg.

Ich drehte meine Beine also ein Stück zur Seite, um mein IO-System etwas außer Reichweite seiner Messfühler zu bringen.
Dann griff ich nach unten, zog eine meiner Sandalen aus und legte den Fuß auf seinen Schoß. Ich musste das Bein fast etwas zu sehr strecken, deshalb rutschte ich mit dem Gesäß so weit auf dem Sitz vor, wie möglich.

Mit den Zehen begann ich über seinen Schritt zu krabbeln. Max lehnte sich zurück, atmete tief ein, und schloss genießerisch seine Augen.
Als ich meinen Fuß wiederholt auf und ab gleiten ließ, bemerkte ich an einem bebenden Zucken, dass sein bestes Stück offenbar schon wieder sehnsüchtig auf seinen nächsten Einsatz wartete.

„Mädle, Du schbialsch middam Feir…“, stöhnte Max.

Er fing an, in seinem Rucksack auf dem Sitz neben ihm nach etwas zu tasten, und meinte „Warddamole, do hanna misst doch eigendlich no …“, während ich ihn weiter mit meinem Fuß provozierte.
„Do, des war a mol a Werbegschengle von ra Eiti-Sichrheidsfirma! ‚Dr ix-el-Schuddz fir Ihra eiti!‘ S isch zwar koi Big Ben, sondrn a weng greeßr, abr so ogfähr kennds scho au bassa. Als Reservefallschirm emmr no bessr wia niggs. Ond abglaufa ischs au no edd.“

Genau in diesem Moment wurde die Abteiltür aufgerissen, und der Ruf „NochzugeschtiegndieFaaahrscheinebidde!“ erschallte.

Schnell zog ich meinen Fuß wieder zu mir zurück. Max hatte das Kondom zum Glück so in der Hand, dass die Kontrolleuse – eine kleine, dralle Person – es beim Hereinkommen nicht sehen konnte, und ließ es unauffällig zurück in den Rucksack fallen.

Wir kramten beide nach unseren Fahrkarten. Aus dem Augenwinkel sah ich, dass die Kontrolleuse dabei unentwegt auf Max‘ ausgebeulten Hosenstall starrte. Anscheinend hatten wir ihr gerade ein schönes Kopfkino beschert. Schließlich fand ich meine Fahrkarte, und reichte sie ihr. Das schien sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Max brauchte etwas länger – ihn hatte ihr Blick wohl etwas aus dem Konzept gebracht – aber auch er hatte seinen Fahrschein schließlich gefunden.

Sie betrachtete unsere Fahrkarten gründlich, und meinte, als sie sie abknipste,
„Ah, noch zwei Opfer der Streckensperrung.“ (Offenbar hatte sie bemerkt, dass diese eigentlich für einen viel früheren Zug gelöst wurden).
„Dann trotz der Verspätung noch eine gute Weiterfahrt!“ wünschte sie uns, bevor sie weiterging, um ihren Kontrollgang fortzusetzen.

Wir warteten sicherheitshalber noch wenige Minuten, bis sie wieder auf ihrem Rückweg an uns vorbeikam. Als wir die Verbindungstür zum nächsten Wagen sich öffnen und wieder schließen hörten, kannten wir allerdings kein Halten mehr.

Max zog das Kondom erneut aus der Rucksacktasche. Ich beugte mich zu ihm hinüber, und öffnete ihm die Hose. Er riss die Schutzfolie des Kondoms auf, und streifte sich dieses über. Leider saß es nicht so gut wie die Big Bens. Folglich würden wir besonders aufpassen müssen, dass es nicht versehentlich abrutschte.

Ich stand ebenfalls auf, drehte mich um, und setzte mich dann – ihn einverleibend – auf seinen Schoß.
Hoppe-Reiter-mäßig bewegte ich mich auf und ab. Max hatte schon wieder die Hände unter meinem Top. Ich stöhnte laut und lustvoll auf, als seine geschickten Hände ihr Werk taten.

Es war uns egal, dass jeder, der an unserem Abteil vorbeigekommen wäre, unfreiwillig Zuschauer unseres wilden Treibens geworden wäre. Im Gegenteil, insgeheim reizte mich die Vorstellung, dass fremde Augen uns lüstern beobachten könnten.

Nach kurzer Zeit sah ich ein, dass dieses Schoßhopping aufgrund des ungünstigen Eindringwinkels nicht zielführend war (auch wenn es Max spürbar anschärfte), und außerdem wollte ich doch noch ein bisschen ausnutzen, dass er zu den besser bestückten Kerlen gehörte, bevor ich aufgrund meiner sensitiven Brüste schon wieder willenlos würde.

Ich löste mich von ihm – vorsichtig darauf bedacht, nicht versehentlich das Kondom mit herunterzuziehen – aber nur, um mich auf einen der Sitze am Fenster zu knien. Mit den Händen hielt ich mich am Gitter der Gepäckablage über meinem Kopf fest.
Max stellte sich hinter mich, und ich sah nach hinten zu ihm. Der Anblick seines besten Stücks machte mich jedes Mal aufs neue an. Er griff nach seinem strammen Max und nestelte noch etwas am Kondom herum, um den Sitz zu korrigieren.

„Oh, mach endlich weider!“, stöhnte ich leise, als er mir den Rock nach oben klappte, und zuerst nur mit seinen Händen mein Gesäß umspielte, „besorch mer’s noch ämol! Du geiler Hengsd! Du wessdoch, dass mer nimmer viel Zeid gehomm!“

„Hey, a bissle aufgeila muss drin sei!“, lachte er, worauf mir nur ein ungeduldiges, fast schon gereiztes „Nä, bann ebbes *dinne* sei söll, dann *du* in *mir*! Los! Mach scho endlich! Schieb’en mir nei!“, entfuhr.

Der sollte mich nicht so zappeln lassen! Manchmal brauchen Männer eben klare Ansagen, Nerd hin oder her.

Bei unseren bisherigen Vergnügungen hatte er mich immer nur an der Hüfte oder an der Schulter gepackt, wenn er mich von hinten genommen hatte. Nun packte er mich mit einer Hand an den Haaren, und griff fest zu.

„Jaaaa, los! Nur kä Hemmunge! Gebs mer so richtich hadd!“ stöhnte ich, während ich endlich wieder einen Orgasmus auf mich zu rollen fühlte. Mein Körper bebte bereits bedenklich.

Dieses Mal würde er nicht so lange durchhalten wie vorhin, denn ich wollte es jetzt, und ich wollte es schnell. Ich zog alle Register. Beckenkreisen. Lautes Stöhnen. Muskulatureinsatz. Und ich hatte recht. Keine zwei Minuten später hatte ich ihn (und praktischerweise mich auch – ich hatte mich unvermeidlicherweise selbst mit heiß gemacht) so weit. Ich schaute ihm über meine Schulter zu, als er hilflos mit ansehen musste, wie er den vermutlich schnellsten Orgasmus seines Lebens verspürte, während mich die Erregungswelle meiner eigenen kleinen inneren Explosion durchflutete, ausgelöst vom heftigen Pulsieren seines Lustspenders in mir.

Max kollabierte regelrecht über mir, küsste mich sanft in den Nacken, während er meinen ganzen Oberkörper zu umklammern schien, und wir drehten uns gemeinsam auf den Sitz, auf dem ich bis eben noch kniete. So sehr ich das Gefühl auch genoß, ihn noch in mir zu spüren, mit diesem Kondom war es zu heikel.

Offenbar war Max dies wohl ebenso klar, denn er zog sich vorsichtig aus mir zurück, und hielt es dabei fest, sodass es nicht vorzeitig herunterrutschen konnte.
Dann streifte er es ab und warf es in den Abfallbehälter vor dem Fenster. Schließlich brachte er auch sich selbst wieder in einen jugendfrei vorzeigbaren Zustand.

Ich setzte mich anschließend auf den Platz neben ihn, um wenigstens noch etwas seine Nähe zu spüren, lehnte meinen Kopf gegen seine Schulter, und streichelte gedankenverloren an der Knopfreihe seines Hemds entlang.

So aneinandergeschmiegt verbrachten wir den nächsten Teil unserer gemeinsamen Fahrt wieder mit einem angenehmen Gespräch (Fachsimpeleien und Nerdwitze – zum Glück keine sentimental-romantische Gefühlsduselei), wie heute Mittag, als wir uns kennengelernt hatten.

In W. mussten wir beide in denselben IC umsteigen. Die Umstiegszeit war nicht gerade üppig, aber ausreichend. Bis auf ein bisschen mehr oder weniger unauffälliges gegenseitiges Aneinander-Herum-Gegrabsche verlief der Umstieg unspektakulär.

Der IC war jetzt am Abend zum Glück nicht sehr voll, und bei uns beiden hatte inzwischen die Müdigkeit eingesetzt. So hatten wir dieses Mal weniger Probleme, uns zu beherrschen, und beließen es bei etwas oberflächlicher Fummelei. Schließlich dämmerten wir nur noch aneinandergekuschelt gemeinsam vor uns hin.

„In wenigen Minuten erreichen wir F.“, riss mich die Lautsprecherdurchsage aus meinem Dösen, „Sie haben Anschluss nach …“
Sofort war ich hellwach. Dieser IC würde in F. halten. Der ICE, mit dem ich ursprünglich hätte fahren wollen, wäre bis nach N. durchgefahren. Wenn ich in F. aussteigen könnte, würde ich einige Zeit durch einen früheren Anschluss sparen.

Max rührte sich im Halbschlaf. Als ich von meinem Platz aufstand, öffnete er die Augen, und fragte: „Wasischnlos? Semmr scho en N.?“
„Nein, aber in F.“, antwortete ich kurz, „ich muss mich beeilen, um auszusteigen und meinen Anschluss zu erwischen.“
„Was? Wia? Hald, noi!“ Max wurde langsam wach, aber es war zu spät, um noch Kontaktdaten auszutauschen.

Etwas überstürzt packte ich meine Tasche, hauchte Max noch einen letzten Kuss auf die Wange (er war immer noch nicht wach genug, um wirklich zu realisieren, dass ich gerade ging), und machte mich auf den Weg zur nächsten Tür.

Der Zug fuhr bereits in den Bahnhof ein und bremste stark ab, so dass ich mich gut festhalten musste.
Nach einigen anderen Reisenden verließ ich den Zug.

Eine Weile später war ich endlich wieder zu Hause.
Dieser Nachmittag mit Max blieb mir unvergessen.

Schade, dass er so weit weg wohnte. Den Sex mit ihm gelegentlich (oder auch öfter) zu wiederholen, wäre schon verlockend gewesen.

Ende.

The Conventional Exhibition

Endlich Kaffeepause!
Zwar waren die Vorträge dieser Tagung recht interessant, aber dennoch hatte sich der Nachmittag dahingeschleppt.
Vielleicht war ich die Treppe des Hörsaals etwas hastig hinaufgeeilt. Jedenfalls stolperte ich, und fiel genau gegen einen Mann, der eben aus den Sitzbänken herausgetreten war.

„Hoppla“, meinte er, und fing mich auf.
„Ups, sorry“, erwiderte ich, „ich hätte besser aufpassen sollen.“
In seinem Schritt fühlte ich eine harte Ausbeulung. Ihm musste das wohl auch bewusst gewesen sein, denn er griff grinsend in seine Hosentasche, zog sein Handy heraus, und erklärte: „Das ist nur mein Handy.“
„Schade“, lachte ich, zwinkerte ihm noch zu, und setzte dann meinen Weg nach oben fort.

Nach einigem Schlangestehen hatte ich endlich einen Kaffee und ein Stück Kuchen ergattert. Ich fand etwas abseits noch einen Sitzplatz, an dem ich in Ruhe essen und trinken konnte.

„Haben Sie die Ausstellung im Untergeschoss schon gesehen?“, ertönte unerwartet eine männliche Stimme von der Seite. Ich blickte hoch. Der Mann, mit dem ich zusammengestoßen war, war zu mir getreten.
„Nein. Ich wusste gar nicht, dass da eine Ausstellung ist.“
„Sie ist auch nicht groß. Trotzdem interessant. Kommen Sie, ich führe Sie hin.“
Mit meinem Kaffee und Kuchen war ich fertig. So suchte ich noch einen Platz, um das leere Kaffeegedeck abzustellen, und folgte ihm dann.

Wir liefen durch mehrere Gänge, dann eine Treppe hinunter, noch ein paar weitere Gänge. Schließlich kamen wir zu einigen Schaukästen, die mit unterschiedlichen Exponaten gefüllt waren.
Niemand sonst war hier zu sehen. Offenbar wusste kaum jemand von dieser Ausstellung.
Wir betrachteten die einzelnen Exponaten, mit denen er sich sehr gut auszukennen schien, denn er zeigte immer wieder auf ein anderes, und erzählte Einzelheiten dazu.

Als er erneut auf ein bestimmtes Ausstellungsstück deutete, streifte seine Hand zufällig meine Hüfte.
Ich schaute zu ihm hoch und lächelte.
Er zog mich plötzlich mit beiden Händen an sich. „Diesmal ist es nicht das Handy“, murmelte er, bevor er begann, meinen Hals zu küssen.
Er zog meine Bluse aus dem Rocksaum, und tastete sich nach oben vor. Dabei drängte er mich in eine Ecke des Raumes, die von einer Seite durch einen Schaukasten, und von einer anderen durch eine große Zimmerpflanze sichtgeschützt war.

Ich machte mich am Reißverschluss seiner Hose zu schaffen, öffnete dann auch seinen Gürtel und den Knopf.
Zusammen streiften wir seine Hosen nach unten. Ich musste meinen Rock nur etwas nach oben raffen.

Während ich an der Wand lehnte, stieß er zunehmend heftig in mich hinein. Ich schloss meine Augen, um mich nur dem Genuss an der sich ins Unermessliche steigernden Lust hinzugegeben.
Seine Stöße wurden noch stärker und schneller, und ich konnte mein Stöhnen nicht mehr unterdrücken.

Als ich zwischendurch meine Augen öffnete, traf mein Blick durch die Glasvitrine hindurch auf ein weiteres Augenpaar.
Ich muss unwillkürlich aufgehört haben, mein Becken zu schwingen, denn auch mein Lover hielt inne, und entdeckte den Zuschauer.
Dieser hatte sich bereits entblößt und stand sich reibend hinter der Vitrine.
Es erregte mich noch mehr, einen Zuschauer zu haben, und ich machte eine einladende Handbewegung. Tatsächlich kam er näher, während wir wieder unseren ursprünglichen Rhythmus aufgenommen hatten.

Nach einem besonders tiefen Stoß sackte mein Lover in sich zusammen, lehnte sich dann einen Augenblick an mich, bevor er sich zurückzog.

Ich sah zu unserem Zuschauer. Sein bestes Stück hatte ein beachtliches Format, das ich so gerne in mir gespürt hätte. In meinem Unterleib zog es gierig.
Also wandte ich mich lächelnd ihm zu. Er verstand auch sofort, und kam näher, um in mein Innerstes einzudringen.
Im ersten Moment nahm es mir den Atem, doch schnell fanden wir unseren eigenen, sich beschleunigenden Rhythmus.

Meine Erregung steigerte sich weiter. An der Wand lehnend, wand ich mich stöhnend. Ich war fast besinnungslos, als ich schließlich unausweichlich den Höhepunkt erreichte. Kurz danach kam es auch ihm.
Einen Moment lang noch blieben wir so stehen.

„Danke – das war toll“, meinte er schließlich, noch leicht atemlos.
„Gerne doch“, erwiderte ich, „mir hat’s auch Spaß gemacht.“

Ich steckte meine Bluse wieder in den Rockbund und zog meine halterlosen Strümpfe zurecht.
Schweigend liefen wir durch die Gänge zurück zum Hörsaal. Inzwischen war die Kaffeepause schon längst beendet. Sonst bin ja immer pünktlich. Diesmal nahm ich meinen Platz verspätet wieder ein.
Die beiden Männer, mit denen ich mich vergnügt hatte, sah ich später nur noch flüchtig.

Wild im Wald

Nach der Schule ging ich ab und zu zum Wildschweingehege, um dem Treiben der Rotte zuzusehen. Zuerst verfütterte ich ein paar alte Brot- und Gemüsereste, die ich von zu Hause mitgebracht hatte.

Eine der Bachen hatte kürzlich Frischlinge geworfen, und trottete mit ihnen im Schlepptau durch das Gehege.

Ich saß gemütlich auf dem Hochsitz und beobachtete das Verhalten der Tiere.

Irgendwann wurde es mir zu langweilig, und ich wollte wieder hinunterklettern. Aber – oh Schreck! – bereits die zweite Sprosse löste sich auf einer Seite der Leiter, und ich hing einen Moment lang in der Luft. Zum Glück konnte ich mich gerade noch festhalten.

Ich muss wohl kurz aufgeschrien haben, denn bevor ich noch überlegen konnte, wie ich sicher hinunterklettern könne, stand unten plötzlich ein Mann, den ich bereits gelegentlich im Bus gesehen hatte.

„Spring runter! Ich fang dich auf“, rief er mir zu.

Die oberste Sprosse, auf der ich stand, knarzte bedenklich. So drehte ich mich vorsichtig um, stieß mich ab, und ließ mich nach unten in seine Richtung fallen.

Ich landete in seinen Armen. Er hielt mich einen Moment länger fest, als nötig gewesen wäre, und ich spürte die harte Beule zwischen seinen Beinen.

„Danke“, meinte ich etwas verlegen, „das Holz ist doch schon morscher, als ich gedacht hatte.“

„Der Wald hier birgt so einige Gefahren“, grinste er zurück, „insbesondere für so ein junges, hübsches Mädchen, das ganz alleine unterwegs ist.“

Ohne Vorwarnung schob er mich plötzlich gegen den Stamm eines Baums. Irgendwie gelang es mir, mich von ihm loszureißen. Aus einem Impuls heraus begann ich zu rennen. Er war knapp hinter mir und hatte mich schnell eingeholt. Als ich bei einer Wurzel ausweichen musste, warf er sich auf mich und riss mich mit zu Boden.

Ich versuchte, mich mit Armen und Beinen zur Wehr zu setzen, aber sein Gewicht drückte mich zu Boden. Seine Hand schob sich unter meinen Rock und zog den Slip ein Stück nach unten.

Meine Bewegungsfreiheit war stark eingeschränkt, so dass ich mich nicht unter ihm vorwinden konnte. Mit einer Hand öffnete er seine Hose.

Als er in mich eindrang, nahm es mir für einen Augenblick den Atem.

„Nein .. oh .. nicht“, stöhnte ich auf und schloss die Augen.

Er begann – zuerst langsam, dann zunehmend heftiger – in mich hineinzustoßen. Als meine Schreie immer lauter wurden, hielt er mir den Mund zu.

Mein Körper begann zu zittern und bäumte sich unter ihm auf. Er stieß noch härter und schneller, bis er schließlich schwer atmend in sich zusammensank.

Einen Moment lang blieb er auf mir liegen, dann rollte er sich zur Seite und stand wieder auf. Auch ich rappelte mich auf.

Wir hatten hatten beide Laub und Baumnadeln in Kleidern und Haaren, und halfen uns gegenseitig unter den wachsamen Augen des Keilers beim Säubern.

Ziemlich plötzlich und kurzangebunden verabschiedete sich jener von mir, und verschwand zwischen den Bäumen.

Ich warf den Wildschweinen noch ein paar Eicheln, die ich auf dem Boden fand, ins Gehege. Dann ging ich müde und zufrieden nach Hause.

 

Ein paar Tage später sah ich ihn im Bus wieder. Er zwinkerte mir zu. Beim Aussteigen kam ich in seine Nähe und raunte ihm leise zu: „Heute Nachmittag gehe ich wieder zu den Wildschweinen.“

Der Höhlenforscher

Es hatte sich so ergeben, dass ich diesmal alleine in Urlaub gefahren war.

Ich wollte mich nur ein wenig erholen, und ausruhen.

Naja, nach drei Tagen wurde es mir dann doch etwas langweilig, nur faul am Strand herumzuliegen, und so buchte ich eine Ausflugstour für den nächsten Tag.

Es handelte sich um eine Busfahrt mit diversen Zwischenstopps, bei denen es jeweils Gelegenheit gab, verschiedene Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Ich schien die einzige Teilnehmerin zu sein, die alleine reiste, aber ich legte auch gar keinen Wert darauf, mit anderen Touristen ins Gespräch zu kommen.

Die letzte Station auf unserer Tour war ein bekannter Strand, wo ein längerer Aufenthalt geplant war. Die anderen Teilnehmer stürzten sich auf die Cafés und Restaurants im Umkreis, aber ich begnügte mich mit einem Stieleis, und wollte mir lieber die Steilhänge und Klippen ansehen.

So wanderte ich mein Eis schleckend langsam einen steilen Pfad bergan. Anfangs liefen noch viele Touristen in die gleiche Richtung, es wurden aber immer weniger.

Der Pfad wurde immer unwegsamer. Längst hatte ich meine Sandalen ausgezogen. Barfuß lief es sich nämlich ganz gut.

Ich war neugierig, wo der Weg mich hinführen würde, zumal die Touristen mittlerweile alle umgekehrt waren. Vermutlich mussten sie wieder zu ihrem Bus. Ich hatte noch länger Zeit.

Mittlerweile war ich fast oben angekommen. Da sah ich, dass in den Felsen der Eingang in eine Höhle war. Da die Steine recht scharfkantig waren, zog ich meine Sandalen wieder an, und betrat den Eingang.

Innen war nur ein schmaler Pfad. Von oben muss irgendwo Licht eingedrungen sein, denn es war zwar dämmerich, aber nicht stockdunkel.

Vorsichtig ging ich weiter, und hielt mich an einer metallischen Führungsschiene fest.

„Achtung, da geht’s tief runter“, hörte ich plötzlich eine Männerstimme hinter mir. Ich hatte bisher gar nicht bemerkt, dass außer mir noch jemand in dieser Höhle war.

Da fasste er mir auch schon um die Taille, und zog mich zurück. Unter meinen Füßen hatte sich ein Brocken gelöst, und fiel in die Tiefe.

Heftig atmend lehnte ich mich zurück, als mir klar wurde, dass ich beinahe ebenfalls, abgerutscht wäre. Der Abgrund war zwar nicht so tief, dass mir ernsthaft etwas hätte passieren können, aber ein verstauchter Fuss hätte mir den Rest des Urlaubs trotzdem vermiest.

Der Mann hinter mir hielt mich fest umschlungen. Langsam begann er seine Hände unter mein Top und hinauf zu meinen Brüsten wandern zu lassen.

Ich schloss die Augen und genoss die unerwarteten Berührungen. Eine Hand schob er jetzt unter den Bund meines Rockes und tastete sich vor. Meinen Bikini hatte ich nach dem vorletzten Stopp nicht mehr angezogen, weil er nass war.

Der Unbekannte tastete mit dem Finger vor. Ich atmete tiefer, und langte mit einem Arm nach hinten. Seine Hose beulte sich hart aus. Er ließ mich einen Augenblick los, um seine Hose zu öffnen. Währenddessen klappte ich meinen Rock hinten nach oben. Dann suchte ich mir einen geeigneten Felsvorsprung, an dem ich mich festhalten konnte, und beugte mich etwas nach vorne.

Er drang von hinten ein, und das nahm mir für einen Augenblick den Atem. Mit rhythmisch-harten Stößen erhöhte er meine Erregung immer weiter, während er mit einer Hand weiterhin meine Brüste bearbeitete, und sich mit der anderen irgendwo festhielt.

Als ich immer lauter zu stöhnen begann, unterbrach er kurz, um sich umzuschauen. Aber ja, wir waren noch ungestört.

Also machte er weiter, so dass ich mich kurz danach orgasmisch aufbäumte. Er fuhr weiter fort, in mich hinein zu stoßen, und ich spürte, wie mich die nächste Welle der Erregung ergriff.

Inzwischen war es ihm ebenfalls gekommen, und wir blieben noch kurz eng aneinandergedrückt stehen, bevor er sich aus mir zurückzog.

Jetzt drehte ich mich um. Da sein Gesicht im Schatten lag, konnte ich ihn kaum erkennen, mir fiel aber siedheiß ein, dass der Ausflugsbus nicht warten würde.

In leichter Hektik machte ich mich auf den Rückweg. Der unbekannte Höhlenforscher war anfangs noch wenige Schritte hinter mir.

Als ich die Höhle wieder verließ, war er – vermutlich über einen anderen Ausgang – verschwunden. Ich hätte ihn vermutlich nicht mehr wiedererkannt, wenn ich ihm wieder begegnet wäre.

 

So ein ähnliches Urlaubserlebnis hatte ich tatsächlich einmal, allerdings mit einem Mann, den ich schon vorher kennengelernt hatte.

Und selbstverständlich haben wir ein Kondom benutzt.