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Erzwungene Schwingungen

Die Diplomprüfungen rückten allmählich näher, so dass ich mich heute wieder mit meiner Lerngruppe treffen wollte. Wir hatten die gleichen Prüfer, und auch die Termine so gelegt, dass es sinnvoll war, zusammen den Stoff durchzugehen, miteinander Unklarheiten zu besprechen und unterschiedliche Fälle zu diskutieren.

Wir trafen uns also bei Andreas, der eine relativ große Wohnung zusammen mit seiner Freundin Tanja hatte. Als ich eintraf, war Nico bereits da. Marcus erschien kurz nach mir.

Wir setzten uns um den großen Esstisch im Wohnzimmer. Ich hatte eine Tafel Schokolade mitgebracht, die ich nach und nach an mit meinen Kommilitonen teilen wollte.

Heute stand Theoretische Mechanik auf unserem Plan. Das war zwar eigentlich Stoff für’s Vordiplom, aber unser Theo-Prüfer hatte den Ruf, gerade auch älteren Stoff gründlich abzuprüfen.

Wir stellten also die allgemeine Bewegungsgleichung für eine erzwungene Schwingung auf. Soweit waren wir noch einig. Doch dann gingen die Meinungen nach dem besten Lösungsansatz auseinander. Während Marcus und ich eine Fourier-Reihe vorschlugen, war Andreas mit der Formulierung der Bewegungsgleichung noch nicht zufrieden, und Nico hatte die anregende Funktion bereits auf einen reinen Sinus reduziert, und wollte die Lösung direkt hinschreiben. Schließlich einigten wir uns doch auf eine komplexe Fourierreihe als Ansatz.

Während ich noch dabei war, zu differenzieren und in die Bewegungsgleichung einzusetzen, spürte ich plötzlich unter dem Tisch einen Fuß (es musste der von Marcus sein, der rechts neben mir saß) an meiner Wade auf- und abstreichen. Ich sah von meinem Blatt auf und schaute in seine Richtung.

Er grinste mich frech an, und fragte dann in die Runde: „Machen wir heute wirklich nur Theo?“

Verständnislos erwiderte Andreas: „Professor Loring prüft nie Mechanik.“

„Ich dachte ja auch an den Carnot-Prozess“, meinte Marcus.

Ich musste leise kichern, aber Andreas antwortete: „Thermodynamik wollen wir nächste Woche lernen. Machen wir jetzt hier weiter.“

Also löste ich die Gleichung zu Ende. Wir diskutierten dann den Einfluss der Parameter auf die Koeffizienten der Lösung. Als wir gerade die Abhängigkeit der Amplitude von der Anregungsfrequenz im Resonanzfall betrachteten, spürte ich erneut Marcus‘ Fuß an meinem Bein. Er war eine Zeitlang mein Praktikumspartner gewesen, hatte aber niemals irgendwelche Annäherungsversuche gewagt, noch sonstige Andeutungen gemacht. Er war immer ein reiner Kumpeltyp gewesen.

Aber jetzt hatte ihn offenbar der Übermut gepackt. Er griff unter dem Tisch nach meinem Knie und zog ein Stück meines Rockes hoch. Ich war überrascht, da ich nicht so recht wusste, was ich jetzt davon halten sollte, aber ließ mein Bein stehen, wo es war. Und ich war auch neugierig, wie weit er gehen würde.

Während Andreas und Nico jetzt dazu übergegangen waren, als Eingangsfunktion den Spezialfall eines Delta-Peaks zu diskutieren, schob Marcus seine Hand allmählich immer weiter nach oben. Wir taten so, als seien wir noch mit unseren eigenen Berechnungen beschäftigt, so dass unser untertischliches Treiben den anderen nicht auffiel.

Unauffällig rutschte ich mit meinem Stuhl etwas mehr in Marcus‘ Richtung, und drehte mein ihm zugewandtes Bein in seine Richtung. Seine Berührungen wurden immer fester, aber Strumpfhose und Slip stellten ein Hindernis dar.

Nico und Andreas waren jetzt auf die Idee gekommen, den Delta-Peak zu falten, und besprachen das so eifrig, dass sie nicht bemerkten, dass Marcus und ich uns nicht mehr am Gespräch beteiligten.

Nylon-Strumpfhosen sind nicht sehr robust, so dass es Marcus schon bald gelang, ein Loch neben dem Zwickel hineinzureißen.

Ich legte meinen Stift auf den Tisch und tastete mit der Hand nun unter dem Tisch nach Marcus‘ Hose. Was ich unter dem Reißverschluss spürte, gefiel mir, und ich ließ meine Hand ein paar Mal auf und ab gleiten.

Marcus‘ Finger hatten inzwischen ihren Weg vorbei an meinem Slip gefunden, und begannen, mich intim zu verwöhnen.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte.

Abrupt beendeten Andreas und Nico ihre Diskussion, und schauten uns an.

Marcus zog schnell seine Hand zurück. Ich griff nach dem Stift, und muss wohl rot angelaufen sein.

„Was macht ihr denn da?“, fragte Andreas gereizt, während Nico wie gebannt auf uns sah.

Doch Marcus grinste: „Ich war gerade dabei, die Lösung experimentell zu bestätigen.“

„Hey!“, warf ich ein, „ich bin doch nicht dein Versuchsobjekt!“

„Wollt ihr lieber alleine weiterforschen?“, wollte Andreas jetzt ironisch wissen, „oder machen wir jetzt alle weiter mit dem nächsten Kapitel?“

„Warum forschen wir nicht alle weiter?“, mischte sich Nico ein. Sieh an! Ich hatte ihn bisher eher für schwul gehalten, aber sein unverwandter Blick auf mich belegte, dass meine Vermutung falsch gewesen war.

Unvermittelt legte Marcus seinen Arm um mich, und meinte: „Ich bin auch für praktische Forschung.“

Andreas schien noch unentschlossen. „Tanja hat noch bis fünf ein Seminar .. und wenn sie dann heim kommt ..“

„Hab ich wohl gar nichts mitzureden?“, rief ich schließlich. Es war nicht so, dass ich Einwände gehabt hätte, aber mich vor vollendete Tatsachen wollte ich mich auch nicht stellen lassen.

„Nein, hast du nicht!“ Marcus drehte sich auf seinem Stuhl vollends in meine Richtung, zog mich an sich, und küsste mich.

Er ließ mich los, um meinen Oberkörper über den Tisch zu drücken, schob meinen Rock nach oben, und begann, mir die Strumpfhose samt Slip herunterzuziehen.

„Hey!“, protestierte ich, „Beugung am Spalt gehört aber nicht zum Prüfungsstoff!“

Marcus ließ sich nicht beirren. Er hatte sich offenbar inzwischen ebenfalls freigelegt, denn ich spürte gleich darauf, wie er in mich eindrang.

Einen Moment lang blieb mir die Luft weg. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass Nico sich inzwischen ebenfalls entblößt hatte, und damit beschäftigt war, bei sich selbst Hand anzulegen. Dabei ließ er Marcus, der mich mit beiden Händen an den Hüften festhielt, und mich nicht aus den Augen.

Marcus‘ Stöße in mich wurden immer heftiger, so dass ich mich an der Tischplatte festkrallte, und stöhnend die Augen schloss.

Kurz darauf zog eine Hand meinen Kopf an den Haaren nach oben. Es war Andreas, der irgendetwas von „mündlicher Prüfung“ murmelte. So genau konnte er sich offenbar nicht mehr artikulieren.

Ich musste meine Position etwas verlagern, um sein bestes Stück zuerst mit der Hand greifen zu können, und schließlich meinen Mund fest darum schloss.

„Gehen wir doch besser ins Schlafzimmer“, keuchte er schließlich, „und machen da weiter.“

Als Marcus sich daraufhin aus mir zurückzog, entfuhr mir ein Laut der Enttäuschung.

Alle zusammen gingen wir zum Bett. Ich zog mich schnell aus, und legte mich mit breit gespreizten Beinen in die Mitte.

Marcus legte sich auf mich, und drang missionierend in mich ein. Andreas und Nico setzten sich jeweils auf eine Seite des Bettes. Sie begannen, jeweils eine meiner Brüste zu liebkosen, während ich mit den Händen – so gut es in dieser Lage ging – ihre Lustkolben verwöhnte.

Aber schon bald konnte ich mich nicht mehr darauf konzentrieren, weil mein ganzer Körper nur noch ein einziges Zentrum der Lust war. Einerseits empfand ich die penetrativen Stöße mehr als heftig, andererseits spürte ich das süß-qualvolle Ziehen in meinen beiden Brüsten.

Mein Körper zitterte, zuckte, wurde schließlich ganz starr, als ich mit einem langgezogenen Schrei meine Erregung aus mir heraus ließ.

Marcus war offenbar auch fertig, obwohl ich das in meinem quasi mental-absenten Zustand gar nicht richtig mitgekriegt hatte. In fliegendem Wechsel tauschte er mit Nico.

Dessen erste Stöße ließen meinen Körper erneut verkrampfen. Anscheinend war diese Aktivität für Nico noch ungewohnt, aber schnell fand er eine Stoßfrequenz, die mich wieder alles um mich vergessen ließ.

Bevor ich mich noch ganz fallen lassen konnte, war Nico offenbar schon gekommen, denn er sank plötzlich auf mir zusammen.

Andreas schien zu zögern, ob er nun Nico’s Platz einnehmen sollte. Ich nutzte die Gelegenheit, drehte mich erst auf die Seite, um dann auf alle Viere zu gehen. Als ich dann noch etwas mit dem Hintern wackelte, verlor er alle Bedenken.

Er kniete sich hinter mich, hielt mich an den Hüften fest, und drang in mich ein. Seine eher sanften Stöße ließen meine Erregung wie Wellen auf- und abschwellen. Ich stützte mich auf die Unterarme und schloss die Augen.

Mein Stöhnen wurde lauter, bis sich mein Körper schließlich aufbäumte und unkontrollierbar zuckte. Mit einem letzten, tiefen Stoß kam es auch Andreas. Einen Moment lang blieb er noch in mir, dann zog er sich aus mir zurück.

Ich zog schnell wieder meine Kleider an, und ging dann ins Wohnzimmer zu den anderen, die inzwischen schon wieder am Diskutieren waren, zurück.

Gut, dass ich die Schokolade mitgebracht hatte. An der konnten wir uns jetzt alle wieder stärken.

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Nur ein Traum

Meine ausgestreckten Arme und weit gespreizten Beine werden festgehalten. Ich höre mehrere leise Stimmen um mich herum. Meine Brüste werden gestreichelt und gedrückt. Zwischen meinen Beinen spüre ich es vibrieren. Meine Locken werden gekrault. Etwas dringt tief in mich ein. Ich höre eine Stimme sagen: „Ihr könnt sie alle haben, aber zuerst ist sie selbst dran.“ Das Gefühl zwischen meinen Beinen intensiviert sich. Meine Brustwarzen werden lang gezogen und gezwirbelt. Tief in mir spüre ich harte Stöße. Mein Becken zuckt. Zwischen meinen Beinen saugt es warm und feucht. Mein Körper bäumt sich auf vor Wonne. Aus mir heraus stöhnt und schreit es voller unkontrollierbarer Lust.
Ich bin erschöpft, aber sie gönnen mir keine Ruhe. Etwas Neues schiebt sich tief in mich hinein und füllt mich vollständig aus. Langsam zieht es sich zurück, um sich dann mit voller Wucht erneut in meinen Körper zu rammen. Meine Brüste werden geknetet. Mein Körper beginnt zu zittern. Ich bin eine willenlose Puppe. Meine inneren Muskeln kontrahieren. Zeit hat keine Bedeutung. All mein Empfinden ist konzentriert zwischen meinen Beinen. Ich lechze nach mehr. In mir explodiert es.
Sie machen weiter und gewähren mir keine Gnade. Sie saugen an meinen Brüsten. Sie stoßen immer wieder tief in mich hinein. Ich wimmere vor Erregung. Sie berühren mich hemmungslos. Ich winde mich vor Genuss. ..

Ich nutze normalerweise keinen Wecker, weil ich ohnehin meistens ziemlich um die gleiche Zeit aufwache. So endete mein Traum diesmal leider unvollendet.

Ursprünglich gebloggt am 24. Januar 2013 auf http://breakpt.blog.de/2013/01/24/dreihundertsechsunddreissig-15439685/

The Conventional Exhibition

Endlich Kaffeepause!
Zwar waren die Vorträge dieser Tagung recht interessant, aber dennoch hatte sich der Nachmittag dahingeschleppt.
Vielleicht war ich die Treppe des Hörsaals etwas hastig hinaufgeeilt. Jedenfalls stolperte ich, und fiel genau gegen einen Mann, der eben aus den Sitzbänken herausgetreten war.

„Hoppla“, meinte er, und fing mich auf.
„Ups, sorry“, erwiderte ich, „ich hätte besser aufpassen sollen.“
In seinem Schritt fühlte ich eine harte Ausbeulung. Ihm musste das wohl auch bewusst gewesen sein, denn er griff grinsend in seine Hosentasche, zog sein Handy heraus, und erklärte: „Das ist nur mein Handy.“
„Schade“, lachte ich, zwinkerte ihm noch zu, und setzte dann meinen Weg nach oben fort.

Nach einigem Schlangestehen hatte ich endlich einen Kaffee und ein Stück Kuchen ergattert. Ich fand etwas abseits noch einen Sitzplatz, an dem ich in Ruhe essen und trinken konnte.

„Haben Sie die Ausstellung im Untergeschoss schon gesehen?“, ertönte unerwartet eine männliche Stimme von der Seite. Ich blickte hoch. Der Mann, mit dem ich zusammengestoßen war, war zu mir getreten.
„Nein. Ich wusste gar nicht, dass da eine Ausstellung ist.“
„Sie ist auch nicht groß. Trotzdem interessant. Kommen Sie, ich führe Sie hin.“
Mit meinem Kaffee und Kuchen war ich fertig. So suchte ich noch einen Platz, um das leere Kaffeegedeck abzustellen, und folgte ihm dann.

Wir liefen durch mehrere Gänge, dann eine Treppe hinunter, noch ein paar weitere Gänge. Schließlich kamen wir zu einigen Schaukästen, die mit unterschiedlichen Exponaten gefüllt waren.
Niemand sonst war hier zu sehen. Offenbar wusste kaum jemand von dieser Ausstellung.
Wir betrachteten die einzelnen Exponaten, mit denen er sich sehr gut auszukennen schien, denn er zeigte immer wieder auf ein anderes, und erzählte Einzelheiten dazu.

Als er erneut auf ein bestimmtes Ausstellungsstück deutete, streifte seine Hand zufällig meine Hüfte.
Ich schaute zu ihm hoch und lächelte.
Er zog mich plötzlich mit beiden Händen an sich. „Diesmal ist es nicht das Handy“, murmelte er, bevor er begann, meinen Hals zu küssen.
Er zog meine Bluse aus dem Rocksaum, und tastete sich nach oben vor. Dabei drängte er mich in eine Ecke des Raumes, die von einer Seite durch einen Schaukasten, und von einer anderen durch eine große Zimmerpflanze sichtgeschützt war.

Ich machte mich am Reißverschluss seiner Hose zu schaffen, öffnete dann auch seinen Gürtel und den Knopf.
Zusammen streiften wir seine Hosen nach unten. Ich musste meinen Rock nur etwas nach oben raffen.

Während ich an der Wand lehnte, stieß er zunehmend heftig in mich hinein. Ich schloss meine Augen, um mich nur dem Genuss an der sich ins Unermessliche steigernden Lust hinzugegeben.
Seine Stöße wurden noch stärker und schneller, und ich konnte mein Stöhnen nicht mehr unterdrücken.

Als ich zwischendurch meine Augen öffnete, traf mein Blick durch die Glasvitrine hindurch auf ein weiteres Augenpaar.
Ich muss unwillkürlich aufgehört haben, mein Becken zu schwingen, denn auch mein Lover hielt inne, und entdeckte den Zuschauer.
Dieser hatte sich bereits entblößt und stand sich reibend hinter der Vitrine.
Es erregte mich noch mehr, einen Zuschauer zu haben, und ich machte eine einladende Handbewegung. Tatsächlich kam er näher, während wir wieder unseren ursprünglichen Rhythmus aufgenommen hatten.

Nach einem besonders tiefen Stoß sackte mein Lover in sich zusammen, lehnte sich dann einen Augenblick an mich, bevor er sich zurückzog.

Ich sah zu unserem Zuschauer. Sein bestes Stück hatte ein beachtliches Format, das ich so gerne in mir gespürt hätte. In meinem Unterleib zog es gierig.
Also wandte ich mich lächelnd ihm zu. Er verstand auch sofort, und kam näher, um in mein Innerstes einzudringen.
Im ersten Moment nahm es mir den Atem, doch schnell fanden wir unseren eigenen, sich beschleunigenden Rhythmus.

Meine Erregung steigerte sich weiter. An der Wand lehnend, wand ich mich stöhnend. Ich war fast besinnungslos, als ich schließlich unausweichlich den Höhepunkt erreichte. Kurz danach kam es auch ihm.
Einen Moment lang noch blieben wir so stehen.

„Danke – das war toll“, meinte er schließlich, noch leicht atemlos.
„Gerne doch“, erwiderte ich, „mir hat’s auch Spaß gemacht.“

Ich steckte meine Bluse wieder in den Rockbund und zog meine halterlosen Strümpfe zurecht.
Schweigend liefen wir durch die Gänge zurück zum Hörsaal. Inzwischen war die Kaffeepause schon längst beendet. Sonst bin ja immer pünktlich. Diesmal nahm ich meinen Platz verspätet wieder ein.
Die beiden Männer, mit denen ich mich vergnügt hatte, sah ich später nur noch flüchtig.

Wild im Wald

Nach der Schule ging ich ab und zu zum Wildschweingehege, um dem Treiben der Rotte zuzusehen. Zuerst verfütterte ich ein paar alte Brot- und Gemüsereste, die ich von zu Hause mitgebracht hatte.

Eine der Bachen hatte kürzlich Frischlinge geworfen, und trottete mit ihnen im Schlepptau durch das Gehege.

Ich saß gemütlich auf dem Hochsitz und beobachtete das Verhalten der Tiere.

Irgendwann wurde es mir zu langweilig, und ich wollte wieder hinunterklettern. Aber – oh Schreck! – bereits die zweite Sprosse löste sich auf einer Seite der Leiter, und ich hing einen Moment lang in der Luft. Zum Glück konnte ich mich gerade noch festhalten.

Ich muss wohl kurz aufgeschrien haben, denn bevor ich noch überlegen konnte, wie ich sicher hinunterklettern könne, stand unten plötzlich ein Mann, den ich bereits gelegentlich im Bus gesehen hatte.

„Spring runter! Ich fang dich auf“, rief er mir zu.

Die oberste Sprosse, auf der ich stand, knarzte bedenklich. So drehte ich mich vorsichtig um, stieß mich ab, und ließ mich nach unten in seine Richtung fallen.

Ich landete in seinen Armen. Er hielt mich einen Moment länger fest, als nötig gewesen wäre, und ich spürte die harte Beule zwischen seinen Beinen.

„Danke“, meinte ich etwas verlegen, „das Holz ist doch schon morscher, als ich gedacht hatte.“

„Der Wald hier birgt so einige Gefahren“, grinste er zurück, „insbesondere für so ein junges, hübsches Mädchen, das ganz alleine unterwegs ist.“

Ohne Vorwarnung schob er mich plötzlich gegen den Stamm eines Baums. Irgendwie gelang es mir, mich von ihm loszureißen. Aus einem Impuls heraus begann ich zu rennen. Er war knapp hinter mir und hatte mich schnell eingeholt. Als ich bei einer Wurzel ausweichen musste, warf er sich auf mich und riss mich mit zu Boden.

Ich versuchte, mich mit Armen und Beinen zur Wehr zu setzen, aber sein Gewicht drückte mich zu Boden. Seine Hand schob sich unter meinen Rock und zog den Slip ein Stück nach unten.

Meine Bewegungsfreiheit war stark eingeschränkt, so dass ich mich nicht unter ihm vorwinden konnte. Mit einer Hand öffnete er seine Hose.

Als er in mich eindrang, nahm es mir für einen Augenblick den Atem.

„Nein .. oh .. nicht“, stöhnte ich auf und schloss die Augen.

Er begann – zuerst langsam, dann zunehmend heftiger – in mich hineinzustoßen. Als meine Schreie immer lauter wurden, hielt er mir den Mund zu.

Mein Körper begann zu zittern und bäumte sich unter ihm auf. Er stieß noch härter und schneller, bis er schließlich schwer atmend in sich zusammensank.

Einen Moment lang blieb er auf mir liegen, dann rollte er sich zur Seite und stand wieder auf. Auch ich rappelte mich auf.

Wir hatten hatten beide Laub und Baumnadeln in Kleidern und Haaren, und halfen uns gegenseitig unter den wachsamen Augen des Keilers beim Säubern.

Ziemlich plötzlich und kurzangebunden verabschiedete sich jener von mir, und verschwand zwischen den Bäumen.

Ich warf den Wildschweinen noch ein paar Eicheln, die ich auf dem Boden fand, ins Gehege. Dann ging ich müde und zufrieden nach Hause.

 

Ein paar Tage später sah ich ihn im Bus wieder. Er zwinkerte mir zu. Beim Aussteigen kam ich in seine Nähe und raunte ihm leise zu: „Heute Nachmittag gehe ich wieder zu den Wildschweinen.“

Der Höhlenforscher

Es hatte sich so ergeben, dass ich diesmal alleine in Urlaub gefahren war.

Ich wollte mich nur ein wenig erholen, und ausruhen.

Naja, nach drei Tagen wurde es mir dann doch etwas langweilig, nur faul am Strand herumzuliegen, und so buchte ich eine Ausflugstour für den nächsten Tag.

Es handelte sich um eine Busfahrt mit diversen Zwischenstopps, bei denen es jeweils Gelegenheit gab, verschiedene Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Ich schien die einzige Teilnehmerin zu sein, die alleine reiste, aber ich legte auch gar keinen Wert darauf, mit anderen Touristen ins Gespräch zu kommen.

Die letzte Station auf unserer Tour war ein bekannter Strand, wo ein längerer Aufenthalt geplant war. Die anderen Teilnehmer stürzten sich auf die Cafés und Restaurants im Umkreis, aber ich begnügte mich mit einem Stieleis, und wollte mir lieber die Steilhänge und Klippen ansehen.

So wanderte ich mein Eis schleckend langsam einen steilen Pfad bergan. Anfangs liefen noch viele Touristen in die gleiche Richtung, es wurden aber immer weniger.

Der Pfad wurde immer unwegsamer. Längst hatte ich meine Sandalen ausgezogen. Barfuß lief es sich nämlich ganz gut.

Ich war neugierig, wo der Weg mich hinführen würde, zumal die Touristen mittlerweile alle umgekehrt waren. Vermutlich mussten sie wieder zu ihrem Bus. Ich hatte noch länger Zeit.

Mittlerweile war ich fast oben angekommen. Da sah ich, dass in den Felsen der Eingang in eine Höhle war. Da die Steine recht scharfkantig waren, zog ich meine Sandalen wieder an, und betrat den Eingang.

Innen war nur ein schmaler Pfad. Von oben muss irgendwo Licht eingedrungen sein, denn es war zwar dämmerich, aber nicht stockdunkel.

Vorsichtig ging ich weiter, und hielt mich an einer metallischen Führungsschiene fest.

„Achtung, da geht’s tief runter“, hörte ich plötzlich eine Männerstimme hinter mir. Ich hatte bisher gar nicht bemerkt, dass außer mir noch jemand in dieser Höhle war.

Da fasste er mir auch schon um die Taille, und zog mich zurück. Unter meinen Füßen hatte sich ein Brocken gelöst, und fiel in die Tiefe.

Heftig atmend lehnte ich mich zurück, als mir klar wurde, dass ich beinahe ebenfalls, abgerutscht wäre. Der Abgrund war zwar nicht so tief, dass mir ernsthaft etwas hätte passieren können, aber ein verstauchter Fuss hätte mir den Rest des Urlaubs trotzdem vermiest.

Der Mann hinter mir hielt mich fest umschlungen. Langsam begann er seine Hände unter mein Top und hinauf zu meinen Brüsten wandern zu lassen.

Ich schloss die Augen und genoss die unerwarteten Berührungen. Eine Hand schob er jetzt unter den Bund meines Rockes und tastete sich vor. Meinen Bikini hatte ich nach dem vorletzten Stopp nicht mehr angezogen, weil er nass war.

Der Unbekannte tastete mit dem Finger vor. Ich atmete tiefer, und langte mit einem Arm nach hinten. Seine Hose beulte sich hart aus. Er ließ mich einen Augenblick los, um seine Hose zu öffnen. Währenddessen klappte ich meinen Rock hinten nach oben. Dann suchte ich mir einen geeigneten Felsvorsprung, an dem ich mich festhalten konnte, und beugte mich etwas nach vorne.

Er drang von hinten ein, und das nahm mir für einen Augenblick den Atem. Mit rhythmisch-harten Stößen erhöhte er meine Erregung immer weiter, während er mit einer Hand weiterhin meine Brüste bearbeitete, und sich mit der anderen irgendwo festhielt.

Als ich immer lauter zu stöhnen begann, unterbrach er kurz, um sich umzuschauen. Aber ja, wir waren noch ungestört.

Also machte er weiter, so dass ich mich kurz danach orgasmisch aufbäumte. Er fuhr weiter fort, in mich hinein zu stoßen, und ich spürte, wie mich die nächste Welle der Erregung ergriff.

Inzwischen war es ihm ebenfalls gekommen, und wir blieben noch kurz eng aneinandergedrückt stehen, bevor er sich aus mir zurückzog.

Jetzt drehte ich mich um. Da sein Gesicht im Schatten lag, konnte ich ihn kaum erkennen, mir fiel aber siedheiß ein, dass der Ausflugsbus nicht warten würde.

In leichter Hektik machte ich mich auf den Rückweg. Der unbekannte Höhlenforscher war anfangs noch wenige Schritte hinter mir.

Als ich die Höhle wieder verließ, war er – vermutlich über einen anderen Ausgang – verschwunden. Ich hätte ihn vermutlich nicht mehr wiedererkannt, wenn ich ihm wieder begegnet wäre.

 

So ein ähnliches Urlaubserlebnis hatte ich tatsächlich einmal, allerdings mit einem Mann, den ich schon vorher kennengelernt hatte.

Und selbstverständlich haben wir ein Kondom benutzt.

Online

Ich kenne Heiner gut genug, um zu wissen, dass man ihm nicht immer trauen kann. Aber im Bett ist er nahezu genial, so dass wir uns wieder einmal getroffen hatten, um uns gemeinsam einen Nachmittag lang zu vergnügen.

Schon öfters hatten wir leichte Fesselspiele praktiziert, so dass ich mir auch diesmal nichts dabei dachte, als er mich auf dem Rücken liegend auf dem Bett fixierte. Meine Hände und Füße waren dabei jeweils an einen Bettpfosten gebunden.

Ich war splitternackt und bereit.

Heiner hatte sich zwar ebenfalls bis auf seine Boxershorts ausgezogen, aber statt zu mir aufs Bett zu kommen, verließ er kurz den Raum. Er kam wieder zurück mit seinem Notebook und einem kleinen Kästchen. Er schloss das Notebook an, und ließ es hoch fahren.

„Hey, was ist los? Wo bleibst du? Was hast du noch vor?“

„Einen Moment noch, Baby, ich bin gleich soweit. Ich muss noch die Webcam einstellen.“

„Eine Webcam?“

„Du weißt schon. Dann können alle meine Freunde uns zusehen.“

„Was?? Spinnst du jetzt?“

Er lachte: „Warum sollen nicht auch die Zuschauer etwas Spaß haben?“

„Mach mich sofort los! Das war nicht abgesprochen.“

Er schüttelte den Kopf. „Einen Moment noch. Ich verschicke nur noch schnell den Link.“

„Mach mich los, du Mistkerl!“ Ich riss an den Fesseln, aber das hatte natürlich keine Wirkung.

Völlig unbeeindruckt holte Heiner stattdessen einen kapitalen Dildo aus der Tasche. „Fangen wir damit an“, meinte er, warf einen kurzen Blick auf das Notebookdisplay und fuhr fort: „Sieh an, schon drei Zuschauer online. Dabei ist noch gar nichts passiert.“

Ich hatte mich mittlerweile mit meinem Schicksal abgefunden. Ein bisschen erregte mich der Gedanke sogar, dass fremde Augen mich beobachteten, und ich spürte bereits ein angenehmes Ziehen im Unterleib.

Heiner setzte sich neben mich aufs Bett und strich langsam über meine Brüste. Dann schob er seine Hand weiter über meinen Bauch nach unten. Er fuhr mit den Fingern durch meine Locken wie mit einem Kamm. Vorsichtig öffnete er meine Spalte und setzte den Dildo an. Er schob ihn zunächst nur bis etwa zur Hälfte hinein, um ihn gleich wieder herauszuziehen. Das wiederholte er mehrmals. Jedesmal drang der Dildo ein Stück tiefer in mich ein, bis er schließlich bis zum Anschlag in mich hineinglitt.

Heiner erhöhte die Geschwindigkeit. Der Dildo dehnte mich und fühlte sich hart und riesengroß in mir an. Meine Erregung stieg an und wurde immer stärker. Als ich kurz vor dem Kommen war, zog Heiner den Dildo plötzlich ohne Vorwarnung heraus.

Ich konnte einen Laut der Enttäuschung nicht unterdrücken.

„Gleich geht’s weiter, Baby. Aber wir wollen unseren Zuschauern doch auch etwas bieten. Jetzt sehen uns schon 17 zu.“

Er legte den Dildo zur Seite und wandte sich wieder meinen Brüsten zu. Die Mamillen standen so steif ab, dass er sie wie ein Stehaufmännchen immer wieder umbog, um sie dann zurückschnalzen zu lassen. „Schade, dass die Webcam das nicht genug auflösen kann.“

Er beugte sich über meine eine Brust, und begann, sie mit der Zunge zu umspielen. Dann saugte er die Brust soweit ein, wie es möglich war. Mit einer Hand knetete er meine andere Brust.

Er ließ los und raunte mir ins Ohr: „Denk immer daran, sie schauen dir zu. Jetzt sind es schon 22. Und sie wollen dich alle haben. Aber nur ich kann mit dir machen, was ich will. Sie sehen dich zwar, aber sie müssen sich selbst einen herunterholen.“

Ich atmete schwer. Der Gedanke an zig Augen, die mich in meiner Geilheit sahen, erregte mich fast noch mehr als Heiner, der begonnen hatte, mich zwischen meinen gespreizten Beinen zu streicheln und zu reiben.

Ich musste immer mehr stöhnen, als Heiner fortfuhr, mich mit seinen geschickten Fingern zu befriedigen. Das Ziehen in meinem Beckenboden war so stark geworden, dass ich versuchte, den fordernden Fingern zu entkommen. Mein Körper bäumte sich auf, aber die Fesseln ließen nicht viel Spielraum.

Heiner drückte jetzt mein Becken mit beiden Händen fest auf die Unterlage, und drückte sein Gesicht zwischen meine Beine. Dann setzte er seine Zunge ein, um meine empfindlichsten Stellen zu umspielen. Abwechseln leckte und saugte er an mir, bis es plötzlich wie eine Urgewalt aus mir herausbrach. Sekundenlang zuckte mein Körper unkontrolliert und laute Schreie entwichen mir, bis ich schließlich völlig erschöpft zurücksank.

Heiner hatte sich aufgesetzt. Wieder blickte er auf das Notebook. „29 Zuschauer. Nicht schlecht. Jetzt gibt es eine kleine Erholungspause.“

Schon hatte er den Dildo wieder angesetzt und eingeführt. Er zog seine Boxershorts aus und legte sich zunächst seitlich zu mir auf das Bett. Dann drehte er sich halb auf mich und schob mir auch noch seinen steifen Lustbringer hinein. Mit langsamen Stößen steigerte er wieder meine Erregung. Er musste dabei auch den Dildo festhalten, der dazu neigte, wieder herauszurutschen. Ich spürte ein ziemliches Spannen, aber es war mir nicht unangenehm.

Ich war nicht mehr so stark erregt, aber genoss seine tiefen und harten Stöße.

Unvermittelt hörte er auf.

„Was ist?“, flüsterte ich erstaunt und enttäuscht.

„Du hattest jetzt genug Spaß“, damit löste er erst die Fuß- und dann die Handfesseln. „Jetzt bin ich mal dran. Ich hoffe, du revanchierst dich angemessen.“

Er legte sich entspannt auf dem Rücken. Seine Erektion war immer noch beeindruckend. Ich setzte mich rittlings auf ihn, mit dem Rücken zur Webcam, nahm seinen harten Penis erst in die Hand und ließ mich dann einfach darauf nieder, so dass er in mich eindrang.

Langsam begann ich mich zu erheben, um mich dann gleich wieder herabfallen zu lassen. Das wiederholte ich mehrmals. Mir gefiel das Gefühl, das das Herabfallenlassen in mir auslöste. Ich bewegte mich auf und ab, und meine Erregung steigerte sich wieder in extreme Höhen. Heiner hob die Hände und umfasste mich an der Taille. Dann ließ er seine Hände hochwandern bis zu meinen Brüsten. Als er die Warzen zwischen den Fingern drückte, ergriff mich wieder eine unbeschreibliche Geilheit und ich kam erneut, so dass ich kaum zur Kenntnis nahm, dass Heiner sich ebenfalls aufbäumte, und sich in mich ergoss.

Erschöpft ließ ich meinen Oberkörper nach vorn sinken. Auch Heiner war befriedigt. „Wenn du mich auflässt, baue ich die Webcam wieder ab.“

Gerne wäre ich noch etwas auf ihm liegengeblieben. So aber ließ ich mich auf die Seite kippen. Heiner stand sofort auf und ging zum Notebook. „34 Zuschauer sind noch online. Maximal waren es 42. Ob wir das das nächste Mal noch steigern können?“

„Ganz bestimmt“, antwortete ich entspannt lächelnd, „was könnte spannender sein?“

 

Auch diese Story hatte ich bereits am 6. April 2013 im Dirty-Writing-Blog veröffentlicht.

Die nächste Geschichte wird neu sein. Versprochen.

Die Ritter der Kokosnuss

Was ist Realität? Was ist Fiktion?

Die Rahmenhandlung der folgenden Geschichte ist tatsächlich – so ähnlich – passiert. Der Rest ist meiner Fantasie entsprungen, aber es hätte so sein können.

Etwa einmal im Monat ging ich zu meinen Studentenzeiten ins Kino. Ich suchte mir jedesmal aus dem aktuellen Programm den Film aus, der mich am meisten interessierte. Diesmal hatte ich mich nicht für einen aktuellen, sondern einen schon älteren Film entschieden: „Die Ritter der Kokosnuss“ von den Monty Pythons.

Der Kinosaal war recht spärlich besetzt. Außer mir sah ich nur Männer. Naja, den speziellen Humor der Monty Pythons muss man mögen.

Als die Werbung bereits lief, kamen noch zwei Nachzügler, die sich direkt rechts von mir hinsetzten. Ich ignorierte sie erst mal, hätte ich doch lieber meine Ruhe gehabt. Sie unterhielten sich leise untereinander, bis mich mein direkter Nachbar mich irgendetwas belangloses fragte – ich glaube, wie lange der Film dauern würde. Das wusste ich aber auch nicht.

Der Film begann.

Nach vielleicht zehn Minuten spürte ich eine Hand auf meinem rechten Oberschenkel. Ich war damals nicht aufreizend gekleidet. Es war so weit ich mich erinnere sogar Winter, so dass ich einen längeren Rock und eine Strumpfhose trug.

Ich entschied, dass mir die Hand nicht unangenehm war, und ließ meinen Nachbarn gewähren.

Allmählich wanderte die Hand höher, raffte dann meinen Rock hoch und griff darunter zwischen meine Beine. Ich begann, nichts mehr vom Film mitzukriegen.

Mittlerweile hatte er seine Hand ganz oben in meinem Schritt. Meine Strumpfhose war noch ein Hindernis, aber irgendwie schaffte er es, ein kleines Loch hineinzureißen, durch das er seine Finger stecken konnte. Am Slip vorbei strich er zunächst mehrmals langsam über meine Vulva. Seine Berührungen wurden allmählich intensiver und fordernder. Ein Finger kreiste zunächst um meine Klitoris, dann drang er mit ihm in mich ein.

Den Film hatte ich inzwischen völlig ausgeblendet. Er flüsterte mir zu, dass ich den Platz mit ihm tauschen solle, so dass ich zwischen ihm und seinem Kumpel sitzen würde. Ich hatte zu dieser Zeit noch nicht viel Erfahrung, und stimmte zu.

Jetzt saß ich also in der Mitte. Während mein nun linker Nachbar mir wieder gleich unter den Rock fasste, und weitermachte, wo er aufgehört hatte, schob sein Kumpel seine Hand unter meinen Pulli, und begann, meine Brüste zu streicheln. Irgendwie kam er dann unter den BH und drückte vorsichtig meine Mamillen, die schon längst steif geworden waren.

Das hier war mein eigener Film. Ich wurde zunehmend erregt, aber die beiden machten langsam, und ließen sich Zeit. Zwischendurch stoppten sie sogar einige Male ganz, nämlich immer dann, wenn ich ein wollüstiges Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte.

Irgendwann ist jeder Film zu Ende. Und dieser war es auch.

Wir verließen das Kino. Wir machten etwas banalen Smalltalk. Die beiden waren ebenfalls Studenten, wenn auch an einer anderen Fakultät, so dass sie mir bisher noch nie über den Weg gelaufen waren.

Abends fuhren die Busse nur noch selten. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass  ich den nächsten noch kriegen würde, wenn ich sofort zur Haltestelle lief. Ansonsten würde ich länger warten müssen. Ich versuchte mich also zu verabschieden, und schlug den Weg Richtung Bushaltestelle ein.

Die beiden liefen in die gleiche Richtung, und stiegen dann sogar in den nächsten Bus. OK – das ist ja nicht verboten. Sie stiegen auch an der gleichen Haltestelle aus wie ich.

Ich hatte nur wenige hundert Meter zu laufen bis zu meiner Studentenbude. Die beiden ließen sich  nicht abschütteln. Das kam mir schon etwas seltsam vor.

Vor der Haustür wollte ich mich endgültig verabschieden, aber sie fragten mich, ob sie noch mit hinein dürften.

Heutzutage ist meine Wohnung für neue Bekanntschaften erst einmal tabu, aber damals dachte ich noch nicht so weit, und ich war schließlich auch nicht abgeneigt, die Kommunikation fortzusetzen und zu vertiefen.

Ich schloss also die Tür auf und ließ sie mit herein. Wir zogen unsere Jacken aus. ich schlüpfte in meine Hausschuhe. So richtig wusste ich nicht, was ich jetzt sagen oder tun sollte.

Viel Platz hatte ich nicht. Schreibtisch und zwei Stühle, Schrank, Regale und das Bett, alles im selben Raum.

„Hat dir der Film gefallen?“, fragte mich der eine, der zuerst neben mir gesessen hatte – nennen wir ihn Markus.

Ich lachte: „Ich habe doch gar nicht mitgekriegt, um was es bei dem Film überhaupt ging.“

„Hat dir gefallen, was wir gemacht haben?“

Ich muss wohl rot angelaufen sein, und gab keine Antwort.

„Wenn du willst, dass wir weitermachen, leg dich einfach auf’s Bett und überlass uns den Rest.“

Der andere, Roland, mischte sich ein: „Es wäre einfacher, wenn du dich vorher ausziehst.“

In meiner Bude war zum Glück gut geheizt. Allerdings genierte ich mich etwas, weil ich damals statt schicker Dessous völlig unerotische, dafür aber warme Unterwäsche trug. An einen aufreizenden Strip war also nicht zu denken. Ich zog mich zügig aus und legte mich auf mein Bett.

 

Roland setzte sich nach oben, Markus ans Fußende des Bettes. Während Roland meine Brüste massierte, und später auch meinen Hals und meine Ohren küsste, machte Markus sich wieder zwischen meinen Beinen zu schaffen.

Er begann langsam, obwohl ich schon längst feucht wie ein heftiger Frühlingsregen war, und streichelte mich zuerst nur außen an meinen Labien, reizte dann meine Klitoris, bis ich vor lauter Geilheit nur noch stöhnen konnte. Dann begann er, an meinen Lippen zu saugen, umkreiste meine Klitoris mit der Zunge und drang mit ihr ein. Ich war längst völlig willenlos. Wenn Markus etwas langsamer wurde, verstärkte dafür Roland die Stimulation an meinen Brüsten. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, als an die grenzenlose Lust, die ich empfand. Die Zusammenarbeit zwischen beiden war einfach genial. Das habe ich später so nie wieder erlebt. Ich wurde immer erregter und noch erregte, obwohl eine Steigerung schon längst nicht mehr möglich schien. Ohne Vorwarnung kam es mir dann irgendwann so intensiv, dass es nur noch aus mir herausschrie.

Während ich wieder zu Atem kam, streifte Markus seine Hose herunter und drang mit seinem steifen,  ansehnlichen Luststab in mich ein. Seine Stöße fühlten sich gut an. Nach dem intensiven Orgasmus brauchte ich genau das. Roland fuhr unterdessen fort, meine Brüste zu streicheln, aber jetzt zarter, da meine Erregung nachgelassen hatte.

Während Markus immer wieder in mich hineinstieß, kam meine Erregung wieder zurück und ich genoss das wunderbare Gefühl, das er in mir verursachte. Irgendwann ergoss er sich in mich. Er zog sich gleich zurück und übergab an Roland.

Dieser zog endlich seine Hose aus. Die Größe seines besten Stücks überraschte mich etwas, aber ich hatte nicht lange Gelegenheit, es zu bewundern. Als er in mich eindrang, musste ich erst nach Luft schnappen. Er füllte mich reichlich aus. Er begann mit langsamen Stößen, beschleunigte dann immer mehr. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, als an die Empfindungen, die seine Stöße in mir auslösen. Gemeinsam kam es uns dann. Er blieb noch kurz auf mir liegen, stand aber dann auf, um sich wieder anzuziehen. Markus war bereits angezogen und zusammen verabschiedeten sich die beiden und gingen.

Ich habe die beiden nie mehr wiedergesehen. Aber wann immer ich „Die Ritter der Kokosnuss“ irgendwo sehe, erinnere ich mich an dieses Erlebnis aus meiner Studentenzeit. Und ich kann mich bis heute nicht auf die Handlung konzentrieren, weil immer wieder andere Erinnerungen hochkommen.

 

Diese Kurzgeschichte hatte ich bereits am 22. März 2013 im damaligen Dirty-Writing-Blog veröffentlicht, der einige Zeit später leider gelöscht wurde.