Archiv für den Monat Mai 2014

Der Höhlenforscher

Es hatte sich so ergeben, dass ich diesmal alleine in Urlaub gefahren war.

Ich wollte mich nur ein wenig erholen, und ausruhen.

Naja, nach drei Tagen wurde es mir dann doch etwas langweilig, nur faul am Strand herumzuliegen, und so buchte ich eine Ausflugstour für den nächsten Tag.

Es handelte sich um eine Busfahrt mit diversen Zwischenstopps, bei denen es jeweils Gelegenheit gab, verschiedene Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Ich schien die einzige Teilnehmerin zu sein, die alleine reiste, aber ich legte auch gar keinen Wert darauf, mit anderen Touristen ins Gespräch zu kommen.

Die letzte Station auf unserer Tour war ein bekannter Strand, wo ein längerer Aufenthalt geplant war. Die anderen Teilnehmer stürzten sich auf die Cafés und Restaurants im Umkreis, aber ich begnügte mich mit einem Stieleis, und wollte mir lieber die Steilhänge und Klippen ansehen.

So wanderte ich mein Eis schleckend langsam einen steilen Pfad bergan. Anfangs liefen noch viele Touristen in die gleiche Richtung, es wurden aber immer weniger.

Der Pfad wurde immer unwegsamer. Längst hatte ich meine Sandalen ausgezogen. Barfuß lief es sich nämlich ganz gut.

Ich war neugierig, wo der Weg mich hinführen würde, zumal die Touristen mittlerweile alle umgekehrt waren. Vermutlich mussten sie wieder zu ihrem Bus. Ich hatte noch länger Zeit.

Mittlerweile war ich fast oben angekommen. Da sah ich, dass in den Felsen der Eingang in eine Höhle war. Da die Steine recht scharfkantig waren, zog ich meine Sandalen wieder an, und betrat den Eingang.

Innen war nur ein schmaler Pfad. Von oben muss irgendwo Licht eingedrungen sein, denn es war zwar dämmerich, aber nicht stockdunkel.

Vorsichtig ging ich weiter, und hielt mich an einer metallischen Führungsschiene fest.

„Achtung, da geht’s tief runter“, hörte ich plötzlich eine Männerstimme hinter mir. Ich hatte bisher gar nicht bemerkt, dass außer mir noch jemand in dieser Höhle war.

Da fasste er mir auch schon um die Taille, und zog mich zurück. Unter meinen Füßen hatte sich ein Brocken gelöst, und fiel in die Tiefe.

Heftig atmend lehnte ich mich zurück, als mir klar wurde, dass ich beinahe ebenfalls, abgerutscht wäre. Der Abgrund war zwar nicht so tief, dass mir ernsthaft etwas hätte passieren können, aber ein verstauchter Fuss hätte mir den Rest des Urlaubs trotzdem vermiest.

Der Mann hinter mir hielt mich fest umschlungen. Langsam begann er seine Hände unter mein Top und hinauf zu meinen Brüsten wandern zu lassen.

Ich schloss die Augen und genoss die unerwarteten Berührungen. Eine Hand schob er jetzt unter den Bund meines Rockes und tastete sich vor. Meinen Bikini hatte ich nach dem vorletzten Stopp nicht mehr angezogen, weil er nass war.

Der Unbekannte tastete mit dem Finger vor. Ich atmete tiefer, und langte mit einem Arm nach hinten. Seine Hose beulte sich hart aus. Er ließ mich einen Augenblick los, um seine Hose zu öffnen. Währenddessen klappte ich meinen Rock hinten nach oben. Dann suchte ich mir einen geeigneten Felsvorsprung, an dem ich mich festhalten konnte, und beugte mich etwas nach vorne.

Er drang von hinten ein, und das nahm mir für einen Augenblick den Atem. Mit rhythmisch-harten Stößen erhöhte er meine Erregung immer weiter, während er mit einer Hand weiterhin meine Brüste bearbeitete, und sich mit der anderen irgendwo festhielt.

Als ich immer lauter zu stöhnen begann, unterbrach er kurz, um sich umzuschauen. Aber ja, wir waren noch ungestört.

Also machte er weiter, so dass ich mich kurz danach orgasmisch aufbäumte. Er fuhr weiter fort, in mich hinein zu stoßen, und ich spürte, wie mich die nächste Welle der Erregung ergriff.

Inzwischen war es ihm ebenfalls gekommen, und wir blieben noch kurz eng aneinandergedrückt stehen, bevor er sich aus mir zurückzog.

Jetzt drehte ich mich um. Da sein Gesicht im Schatten lag, konnte ich ihn kaum erkennen, mir fiel aber siedheiß ein, dass der Ausflugsbus nicht warten würde.

In leichter Hektik machte ich mich auf den Rückweg. Der unbekannte Höhlenforscher war anfangs noch wenige Schritte hinter mir.

Als ich die Höhle wieder verließ, war er – vermutlich über einen anderen Ausgang – verschwunden. Ich hätte ihn vermutlich nicht mehr wiedererkannt, wenn ich ihm wieder begegnet wäre.

 

So ein ähnliches Urlaubserlebnis hatte ich tatsächlich einmal, allerdings mit einem Mann, den ich schon vorher kennengelernt hatte.

Und selbstverständlich haben wir ein Kondom benutzt.

Online

Ich kenne Heiner gut genug, um zu wissen, dass man ihm nicht immer trauen kann. Aber im Bett ist er nahezu genial, so dass wir uns wieder einmal getroffen hatten, um uns gemeinsam einen Nachmittag lang zu vergnügen.

Schon öfters hatten wir leichte Fesselspiele praktiziert, so dass ich mir auch diesmal nichts dabei dachte, als er mich auf dem Rücken liegend auf dem Bett fixierte. Meine Hände und Füße waren dabei jeweils an einen Bettpfosten gebunden.

Ich war splitternackt und bereit.

Heiner hatte sich zwar ebenfalls bis auf seine Boxershorts ausgezogen, aber statt zu mir aufs Bett zu kommen, verließ er kurz den Raum. Er kam wieder zurück mit seinem Notebook und einem kleinen Kästchen. Er schloss das Notebook an, und ließ es hoch fahren.

„Hey, was ist los? Wo bleibst du? Was hast du noch vor?“

„Einen Moment noch, Baby, ich bin gleich soweit. Ich muss noch die Webcam einstellen.“

„Eine Webcam?“

„Du weißt schon. Dann können alle meine Freunde uns zusehen.“

„Was?? Spinnst du jetzt?“

Er lachte: „Warum sollen nicht auch die Zuschauer etwas Spaß haben?“

„Mach mich sofort los! Das war nicht abgesprochen.“

Er schüttelte den Kopf. „Einen Moment noch. Ich verschicke nur noch schnell den Link.“

„Mach mich los, du Mistkerl!“ Ich riss an den Fesseln, aber das hatte natürlich keine Wirkung.

Völlig unbeeindruckt holte Heiner stattdessen einen kapitalen Dildo aus der Tasche. „Fangen wir damit an“, meinte er, warf einen kurzen Blick auf das Notebookdisplay und fuhr fort: „Sieh an, schon drei Zuschauer online. Dabei ist noch gar nichts passiert.“

Ich hatte mich mittlerweile mit meinem Schicksal abgefunden. Ein bisschen erregte mich der Gedanke sogar, dass fremde Augen mich beobachteten, und ich spürte bereits ein angenehmes Ziehen im Unterleib.

Heiner setzte sich neben mich aufs Bett und strich langsam über meine Brüste. Dann schob er seine Hand weiter über meinen Bauch nach unten. Er fuhr mit den Fingern durch meine Locken wie mit einem Kamm. Vorsichtig öffnete er meine Spalte und setzte den Dildo an. Er schob ihn zunächst nur bis etwa zur Hälfte hinein, um ihn gleich wieder herauszuziehen. Das wiederholte er mehrmals. Jedesmal drang der Dildo ein Stück tiefer in mich ein, bis er schließlich bis zum Anschlag in mich hineinglitt.

Heiner erhöhte die Geschwindigkeit. Der Dildo dehnte mich und fühlte sich hart und riesengroß in mir an. Meine Erregung stieg an und wurde immer stärker. Als ich kurz vor dem Kommen war, zog Heiner den Dildo plötzlich ohne Vorwarnung heraus.

Ich konnte einen Laut der Enttäuschung nicht unterdrücken.

„Gleich geht’s weiter, Baby. Aber wir wollen unseren Zuschauern doch auch etwas bieten. Jetzt sehen uns schon 17 zu.“

Er legte den Dildo zur Seite und wandte sich wieder meinen Brüsten zu. Die Mamillen standen so steif ab, dass er sie wie ein Stehaufmännchen immer wieder umbog, um sie dann zurückschnalzen zu lassen. „Schade, dass die Webcam das nicht genug auflösen kann.“

Er beugte sich über meine eine Brust, und begann, sie mit der Zunge zu umspielen. Dann saugte er die Brust soweit ein, wie es möglich war. Mit einer Hand knetete er meine andere Brust.

Er ließ los und raunte mir ins Ohr: „Denk immer daran, sie schauen dir zu. Jetzt sind es schon 22. Und sie wollen dich alle haben. Aber nur ich kann mit dir machen, was ich will. Sie sehen dich zwar, aber sie müssen sich selbst einen herunterholen.“

Ich atmete schwer. Der Gedanke an zig Augen, die mich in meiner Geilheit sahen, erregte mich fast noch mehr als Heiner, der begonnen hatte, mich zwischen meinen gespreizten Beinen zu streicheln und zu reiben.

Ich musste immer mehr stöhnen, als Heiner fortfuhr, mich mit seinen geschickten Fingern zu befriedigen. Das Ziehen in meinem Beckenboden war so stark geworden, dass ich versuchte, den fordernden Fingern zu entkommen. Mein Körper bäumte sich auf, aber die Fesseln ließen nicht viel Spielraum.

Heiner drückte jetzt mein Becken mit beiden Händen fest auf die Unterlage, und drückte sein Gesicht zwischen meine Beine. Dann setzte er seine Zunge ein, um meine empfindlichsten Stellen zu umspielen. Abwechseln leckte und saugte er an mir, bis es plötzlich wie eine Urgewalt aus mir herausbrach. Sekundenlang zuckte mein Körper unkontrolliert und laute Schreie entwichen mir, bis ich schließlich völlig erschöpft zurücksank.

Heiner hatte sich aufgesetzt. Wieder blickte er auf das Notebook. „29 Zuschauer. Nicht schlecht. Jetzt gibt es eine kleine Erholungspause.“

Schon hatte er den Dildo wieder angesetzt und eingeführt. Er zog seine Boxershorts aus und legte sich zunächst seitlich zu mir auf das Bett. Dann drehte er sich halb auf mich und schob mir auch noch seinen steifen Lustbringer hinein. Mit langsamen Stößen steigerte er wieder meine Erregung. Er musste dabei auch den Dildo festhalten, der dazu neigte, wieder herauszurutschen. Ich spürte ein ziemliches Spannen, aber es war mir nicht unangenehm.

Ich war nicht mehr so stark erregt, aber genoss seine tiefen und harten Stöße.

Unvermittelt hörte er auf.

„Was ist?“, flüsterte ich erstaunt und enttäuscht.

„Du hattest jetzt genug Spaß“, damit löste er erst die Fuß- und dann die Handfesseln. „Jetzt bin ich mal dran. Ich hoffe, du revanchierst dich angemessen.“

Er legte sich entspannt auf dem Rücken. Seine Erektion war immer noch beeindruckend. Ich setzte mich rittlings auf ihn, mit dem Rücken zur Webcam, nahm seinen harten Penis erst in die Hand und ließ mich dann einfach darauf nieder, so dass er in mich eindrang.

Langsam begann ich mich zu erheben, um mich dann gleich wieder herabfallen zu lassen. Das wiederholte ich mehrmals. Mir gefiel das Gefühl, das das Herabfallenlassen in mir auslöste. Ich bewegte mich auf und ab, und meine Erregung steigerte sich wieder in extreme Höhen. Heiner hob die Hände und umfasste mich an der Taille. Dann ließ er seine Hände hochwandern bis zu meinen Brüsten. Als er die Warzen zwischen den Fingern drückte, ergriff mich wieder eine unbeschreibliche Geilheit und ich kam erneut, so dass ich kaum zur Kenntnis nahm, dass Heiner sich ebenfalls aufbäumte, und sich in mich ergoss.

Erschöpft ließ ich meinen Oberkörper nach vorn sinken. Auch Heiner war befriedigt. „Wenn du mich auflässt, baue ich die Webcam wieder ab.“

Gerne wäre ich noch etwas auf ihm liegengeblieben. So aber ließ ich mich auf die Seite kippen. Heiner stand sofort auf und ging zum Notebook. „34 Zuschauer sind noch online. Maximal waren es 42. Ob wir das das nächste Mal noch steigern können?“

„Ganz bestimmt“, antwortete ich entspannt lächelnd, „was könnte spannender sein?“

 

Auch diese Story hatte ich bereits am 6. April 2013 im Dirty-Writing-Blog veröffentlicht.

Die nächste Geschichte wird neu sein. Versprochen.