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Nahverkehr auf Umwegen (7. Teil)

Zum 1., 2., 3. , 4. , 5. und 6. Teil

Hand in Hand gingen wir hintereinander durch einen Großraumwaggon, in dem schon deutlich mehr Platz war, als in unserem heute Mittag.

Aber Max zog mich sanft weiter. Er hatte wohl etwas vor. Und in der Tat, wir fanden einen Waggon – er musste Max wohl bei der Einfahrt aufgefallen sein – in dem nichts los war. Gar nichts! Wir hatten also ein Abteil ganz für uns allein! Und hoffentlich auch ungestört.
Wir legten unser Gepäck einfach auf den freien Sitzen ab, und setzten uns einander gegenüber ans Fenster.

Der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Sitzen war geringer als die Summe unserer Oberschenkellängen, so dass wir einander mit den Knien in die Quere kamen. Das störte uns allerdings nicht im Geringsten, und wir machten uns eine Weile einen Spaß daraus, jeweils ein Knie des anderen mit den eigenen Beinen zu drücken, während wir uns provozierende, grinsende Blicke zuwarfen, wer denn jetzt gerade kräftiger drückt.

Max beugte sich nach vorn und legte seine Hand zärtlich auf mein nacktes Knie.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

Ich blickte ihm direkt in die Augen und meinte herausfordernd: „Des is obber nur die Beriferie. Findesde ah den Zendralbrozessor?“
Er lachte: „Ha no, da Haubdschaldr hanne ja wohl scho gfonda!“, und ließ seine flache Hand weiter an die Innenseite meiner Schenkel entlanggleiten. Während seine Finger ihren Weg immer weiter unter meinen Rock fanden, wuchs meine Lust unaufhörlich, noch einmal mit ihm hier im Zug den Nahverkehr ganz wörtlich zu nehmen.

Wie doof nur, dass wir keine passenden Kondome mehr hatten. Verdammt! Ich sollte mich besser zusammenreißen. Andererseits läuft mir so ein Prachtexemplar im doppelten Sinn schließlich nicht jeden Tag über den Weg.

Ich drehte meine Beine also ein Stück zur Seite, um mein IO-System etwas außer Reichweite seiner Messfühler zu bringen.
Dann griff ich nach unten, zog eine meiner Sandalen aus und legte den Fuß auf seinen Schoß. Ich musste das Bein fast etwas zu sehr strecken, deshalb rutschte ich mit dem Gesäß so weit auf dem Sitz vor, wie möglich.

Mit den Zehen begann ich über seinen Schritt zu krabbeln. Max lehnte sich zurück, atmete tief ein, und schloss genießerisch seine Augen.
Als ich meinen Fuß wiederholt auf und ab gleiten ließ, bemerkte ich an einem bebenden Zucken, dass sein bestes Stück offenbar schon wieder sehnsüchtig auf seinen nächsten Einsatz wartete.

„Mädle, Du schbialsch middam Feir…“, stöhnte Max.

Er fing an, in seinem Rucksack auf dem Sitz neben ihm nach etwas zu tasten, und meinte „Warddamole, do hanna misst doch eigendlich no …“, während ich ihn weiter mit meinem Fuß provozierte.
„Do, des war a mol a Werbegschengle von ra Eiti-Sichrheidsfirma! ‚Dr ix-el-Schuddz fir Ihra eiti!‘ S isch zwar koi Big Ben, sondrn a weng greeßr, abr so ogfähr kennds scho au bassa. Als Reservefallschirm emmr no bessr wia niggs. Ond abglaufa ischs au no edd.“

Genau in diesem Moment wurde die Abteiltür aufgerissen, und der Ruf „NochzugeschtiegndieFaaahrscheinebidde!“ erschallte.

Schnell zog ich meinen Fuß wieder zu mir zurück. Max hatte das Kondom zum Glück so in der Hand, dass die Kontrolleuse – eine kleine, dralle Person – es beim Hereinkommen nicht sehen konnte, und ließ es unauffällig zurück in den Rucksack fallen.

Wir kramten beide nach unseren Fahrkarten. Aus dem Augenwinkel sah ich, dass die Kontrolleuse dabei unentwegt auf Max‘ ausgebeulten Hosenstall starrte. Anscheinend hatten wir ihr gerade ein schönes Kopfkino beschert. Schließlich fand ich meine Fahrkarte, und reichte sie ihr. Das schien sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Max brauchte etwas länger – ihn hatte ihr Blick wohl etwas aus dem Konzept gebracht – aber auch er hatte seinen Fahrschein schließlich gefunden.

Sie betrachtete unsere Fahrkarten gründlich, und meinte, als sie sie abknipste,
„Ah, noch zwei Opfer der Streckensperrung.“ (Offenbar hatte sie bemerkt, dass diese eigentlich für einen viel früheren Zug gelöst wurden).
„Dann trotz der Verspätung noch eine gute Weiterfahrt!“ wünschte sie uns, bevor sie weiterging, um ihren Kontrollgang fortzusetzen.

Wir warteten sicherheitshalber noch wenige Minuten, bis sie wieder auf ihrem Rückweg an uns vorbeikam. Als wir die Verbindungstür zum nächsten Wagen sich öffnen und wieder schließen hörten, kannten wir allerdings kein Halten mehr.

Max zog das Kondom erneut aus der Rucksacktasche. Ich beugte mich zu ihm hinüber, und öffnete ihm die Hose. Er riss die Schutzfolie des Kondoms auf, und streifte sich dieses über. Leider saß es nicht so gut wie die Big Bens. Folglich würden wir besonders aufpassen müssen, dass es nicht versehentlich abrutschte.

Ich stand ebenfalls auf, drehte mich um, und setzte mich dann – ihn einverleibend – auf seinen Schoß.
Hoppe-Reiter-mäßig bewegte ich mich auf und ab. Max hatte schon wieder die Hände unter meinem Top. Ich stöhnte laut und lustvoll auf, als seine geschickten Hände ihr Werk taten.

Es war uns egal, dass jeder, der an unserem Abteil vorbeigekommen wäre, unfreiwillig Zuschauer unseres wilden Treibens geworden wäre. Im Gegenteil, insgeheim reizte mich die Vorstellung, dass fremde Augen uns lüstern beobachten könnten.

Nach kurzer Zeit sah ich ein, dass dieses Schoßhopping aufgrund des ungünstigen Eindringwinkels nicht zielführend war (auch wenn es Max spürbar anschärfte), und außerdem wollte ich doch noch ein bisschen ausnutzen, dass er zu den besser bestückten Kerlen gehörte, bevor ich aufgrund meiner sensitiven Brüste schon wieder willenlos würde.

Ich löste mich von ihm – vorsichtig darauf bedacht, nicht versehentlich das Kondom mit herunterzuziehen – aber nur, um mich auf einen der Sitze am Fenster zu knien. Mit den Händen hielt ich mich am Gitter der Gepäckablage über meinem Kopf fest.
Max stellte sich hinter mich, und ich sah nach hinten zu ihm. Der Anblick seines besten Stücks machte mich jedes Mal aufs neue an. Er griff nach seinem strammen Max und nestelte noch etwas am Kondom herum, um den Sitz zu korrigieren.

„Oh, mach endlich weider!“, stöhnte ich leise, als er mir den Rock nach oben klappte, und zuerst nur mit seinen Händen mein Gesäß umspielte, „besorch mer’s noch ämol! Du geiler Hengsd! Du wessdoch, dass mer nimmer viel Zeid gehomm!“

„Hey, a bissle aufgeila muss drin sei!“, lachte er, worauf mir nur ein ungeduldiges, fast schon gereiztes „Nä, bann ebbes *dinne* sei söll, dann *du* in *mir*! Los! Mach scho endlich! Schieb’en mir nei!“, entfuhr.

Der sollte mich nicht so zappeln lassen! Manchmal brauchen Männer eben klare Ansagen, Nerd hin oder her.

Bei unseren bisherigen Vergnügungen hatte er mich immer nur an der Hüfte oder an der Schulter gepackt, wenn er mich von hinten genommen hatte. Nun packte er mich mit einer Hand an den Haaren, und griff fest zu.

„Jaaaa, los! Nur kä Hemmunge! Gebs mer so richtich hadd!“ stöhnte ich, während ich endlich wieder einen Orgasmus auf mich zu rollen fühlte. Mein Körper bebte bereits bedenklich.

Dieses Mal würde er nicht so lange durchhalten wie vorhin, denn ich wollte es jetzt, und ich wollte es schnell. Ich zog alle Register. Beckenkreisen. Lautes Stöhnen. Muskulatureinsatz. Und ich hatte recht. Keine zwei Minuten später hatte ich ihn (und praktischerweise mich auch – ich hatte mich unvermeidlicherweise selbst mit heiß gemacht) so weit. Ich schaute ihm über meine Schulter zu, als er hilflos mit ansehen musste, wie er den vermutlich schnellsten Orgasmus seines Lebens verspürte, während mich die Erregungswelle meiner eigenen kleinen inneren Explosion durchflutete, ausgelöst vom heftigen Pulsieren seines Lustspenders in mir.

Max kollabierte regelrecht über mir, küsste mich sanft in den Nacken, während er meinen ganzen Oberkörper zu umklammern schien, und wir drehten uns gemeinsam auf den Sitz, auf dem ich bis eben noch kniete. So sehr ich das Gefühl auch genoß, ihn noch in mir zu spüren, mit diesem Kondom war es zu heikel.

Offenbar war Max dies wohl ebenso klar, denn er zog sich vorsichtig aus mir zurück, und hielt es dabei fest, sodass es nicht vorzeitig herunterrutschen konnte.
Dann streifte er es ab und warf es in den Abfallbehälter vor dem Fenster. Schließlich brachte er auch sich selbst wieder in einen jugendfrei vorzeigbaren Zustand.

Ich setzte mich anschließend auf den Platz neben ihn, um wenigstens noch etwas seine Nähe zu spüren, lehnte meinen Kopf gegen seine Schulter, und streichelte gedankenverloren an der Knopfreihe seines Hemds entlang.

So aneinandergeschmiegt verbrachten wir den nächsten Teil unserer gemeinsamen Fahrt wieder mit einem angenehmen Gespräch (Fachsimpeleien und Nerdwitze – zum Glück keine sentimental-romantische Gefühlsduselei), wie heute Mittag, als wir uns kennengelernt hatten.

In W. mussten wir beide in denselben IC umsteigen. Die Umstiegszeit war nicht gerade üppig, aber ausreichend. Bis auf ein bisschen mehr oder weniger unauffälliges gegenseitiges Aneinander-Herum-Gegrabsche verlief der Umstieg unspektakulär.

Der IC war jetzt am Abend zum Glück nicht sehr voll, und bei uns beiden hatte inzwischen die Müdigkeit eingesetzt. So hatten wir dieses Mal weniger Probleme, uns zu beherrschen, und beließen es bei etwas oberflächlicher Fummelei. Schließlich dämmerten wir nur noch aneinandergekuschelt gemeinsam vor uns hin.

„In wenigen Minuten erreichen wir F.“, riss mich die Lautsprecherdurchsage aus meinem Dösen, „Sie haben Anschluss nach …“
Sofort war ich hellwach. Dieser IC würde in F. halten. Der ICE, mit dem ich ursprünglich hätte fahren wollen, wäre bis nach N. durchgefahren. Wenn ich in F. aussteigen könnte, würde ich einige Zeit durch einen früheren Anschluss sparen.

Max rührte sich im Halbschlaf. Als ich von meinem Platz aufstand, öffnete er die Augen, und fragte: „Wasischnlos? Semmr scho en N.?“
„Nein, aber in F.“, antwortete ich kurz, „ich muss mich beeilen, um auszusteigen und meinen Anschluss zu erwischen.“
„Was? Wia? Hald, noi!“ Max wurde langsam wach, aber es war zu spät, um noch Kontaktdaten auszutauschen.

Etwas überstürzt packte ich meine Tasche, hauchte Max noch einen letzten Kuss auf die Wange (er war immer noch nicht wach genug, um wirklich zu realisieren, dass ich gerade ging), und machte mich auf den Weg zur nächsten Tür.

Der Zug fuhr bereits in den Bahnhof ein und bremste stark ab, so dass ich mich gut festhalten musste.
Nach einigen anderen Reisenden verließ ich den Zug.

Eine Weile später war ich endlich wieder zu Hause.
Dieser Nachmittag mit Max blieb mir unvergessen.

Schade, dass er so weit weg wohnte. Den Sex mit ihm gelegentlich (oder auch öfter) zu wiederholen, wäre schon verlockend gewesen.

Ende.

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Nahverkehr auf Umwegen (3. Teil)

Zum 1. Teil, zum 2. Teil
Ich drückte meinen Körper noch näher an seinen, und tastete nach seiner Hose. Momentan war es da zu eng, um den Gürtel zu öffnen, also entschloss ich mich, beim Hemd zu beginnen.

Oops! Beinahe hätte ich mich an seiner Krawattenklammer gepiekt (wie konnte es auch anders sein bei einem IT-Menschen: Natürlich eine mit einem Nerdmotiv, einem roten Teufelchen). Seine Krawatte trug er gelockert, und die zwei obersten Knöpfe hatte er mittlerweile geöffnet.

Während er noch meine Pobacken ausgiebig bearbeitete, dabei sich gleichzeitig immer wieder mit seinen Lippen an meinem Hals zu schaffen machte (Rrrrr!), und simultan auch noch die Finger leicht zwischen meine Beine gleiten ließ, schaffte ich es, alle seine Hemdknöpfe zu öffnen, bis auf den untersten, weil sein Hemd noch in der Hose steckte.

Da ich dort nicht weiter kam, zerrte er selbst ungeduldig das Hemd vollends aus der Hose. Hinter den Knöpfen trat eine behaarte Brust zu Tage. Mit beiden Händen fasste ich nun unter das offene Hemd und fuhr ihm langsam und geschmeidig durch die Brustbehaarung, wobei er genüsslich ein Hohlkreuz machte und scharf Luft holte.

Dabei bemerkte ich wieder das Päckchen in seiner Brusttasche. Ich griff hinein – und musste kichern. Es war ein Dreierpäckchen Kondome – quietschegelb und mit dem Namen „Big Ben“. Das ließ ja schon mal hoffen, dass mich mein erster Eindruck im Zug nicht getäuscht hatte, aber trotzdem trug der Name nicht gerade zu meiner Ernsthaftigkeit in der Situation bei.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

Ich hielt ihm das Päckchen demonstrativ vor das Gesicht. „So so, ‚Big Ben‘, hm? Dann guggemer doch ämol, wie gut dein Glöbbel mei Glocke zum Klinge bringt!“ neckte ich ihn.

Er wirkte wie ertappt, und riss mir das Päckchen mit einem schnellen, fast schon groben Griff aus der Hand.

Etwas weniger selbstsicher als sonst antwortete er halblaut: „Ach, ’s isch gar nedd mal so sehr wega d’r Länge. Sonsch müsst’e ja irgendwelche XXL-Gummis kaufa. Aber normale Gommis sitzad bei m’r irgendwie unangenehm eng, des isch scho beim Drüberziaha ällaweil so a Drama.“

Max lief dabei leicht rot an. Er steckte die Packung nun in seine Hosentasche, zog sein Hemd ganz aus, und warf es zu Boden.

„Bassd scho“, schmunzelte ich, schmatzte ihm auf die Wange, und fuhr fort „Hasde etwa gedacht, ich hab‘ Angst vor gut bestückten Männern?“.

Er begann einen Satz mit „Also, ’s hadd scho Fraua gäbba, denne …“ – aber bevor er diesen zu Ende aussprechen konnte, hielt ich ihm schnell den Mund zu, und küsste ihn anschließend.

Er hielt mich einen Augenblick lang fest in seinen Armen. Dann machte er sich daran, mir mein Top über den Kopf zu ziehen. Dabei bückte er sich etwas, als ich es gerade vor dem Gesicht hatte, und verpasste meinen bereits erigierten Brustwarzen zwei schnelle Küsse. Unwillkürlich schnappte ich nach Luft, und war kurz davor, die Besinnung zu verlieren. Doch dann fing ich mich wieder, und warf das Top auf den Boden.

Hastig öffnete ich dann noch meinen Rock, an dem er auch schon seine Hände hatte – flink war er, das musste man ihm lassen – und zog ihn ebenfalls aus. Die Sandalen waren schnell abgestreift.

Jetzt fiel mir erst richtig auf, wie groß er doch eigentlich war. Durch meine nicht gerade flachen Sandalen waren wir die ganze Zeit praktisch auf Augenhöhe, aber nun musste ich etwas zu ihm aufschauen. Max grinste zu mir herab – und wäre ich nicht bereits nackt vor ihm gestanden, hätte er mich gerade mit seinen Blicken ausgezogen.

Meine Brüste hatten es ihm offenbar besonders angetan. Max‘ „festklebender“ Blick war ein nonverbales Kompliment und ließ mich spüren, dass meine schlanke Figur – mit ihren zwar nicht übermäßig großen, aber schön geformten und sehr sensitiven Brüsten – für ihn äußerst attraktiv war, ein Naturliebhaber im doppelten Sinne.

Ich nutzte das natürlich weidlich aus, drückte meine Brüste erst recht ostentativ nach vorne, und drehte meinen Oberkörper um einen kleinen Winkel langsam hin und her, um Max noch mehr Appetit zu machen, auf das, was ihn erwartete.

Am Begehren in seinen Augen und an seinem immer breiter werdenden Grinsen sah ich, dass mein Algorithmus wunderbar funktionierte.

Als nächstes war sein Gürtel dran, und Knopf sowie Reißverschluss seiner Hose. Ich schob sie noch etwas nach unten, Max erledigte den Rest, nahm dabei die Kondompackung wieder in die Hand, und zog auch Schuhe und Socken aus.

Unter seinen schwarzen, eng anliegenden Boxershorts zeichnete sich deutlich das ab, was ich wollte, auf das ich die ganze Zeit so begierig gewartet hatte.

Langsam fasste ich den Bund mit beiden Händen und schob die Shorts herunter. Sein bestes Stück ploppte heraus – ein ansehnliches, ordentliches Kaliber, so wie ich das mag.

Als ich sein herausragendes Merkmal behutsam mit der Hand packte, stöhnte Max auf. Er kniff die Augen leicht zusammen. Ich genoss, wie steif und fest es sich anfühlte, und ließ meine Hand daran vor- und zurückgleiten, was er mit einem „Ooooarh, du geils Ludr!“ quittierte.

Ich konnte es kaum erwarten, den strammen Max endlich tief in mir zu spüren.

„Los, bidde, besorch mer’s richdich!“, keuchte ich gierig in sein Ohr, mich eng an ihn schmiegend, und meinen Beckenbereich heftig an seiner Hüfte reibend, während ich nach wie vor sein bestes Stück in der Hand hielt und verwöhnte.

Max strich mir zuerst sanft über die Haare. Dann wurde sein Griff fester, und er verpasste meinem Kopf ein Drehmoment, das mich dazu brachte, ihn loszulassen, und mich um 180° um meine vertikale Körperachse zu drehen. Was hatte er vor? Er drückte meine Schulter ein Stück nach vorne, so dass ich mich leicht bücken musste, und mich an einem Ast, der in meiner Nähe hing, festhielt.

Einen erwartungsvollen Blick über meine Schulter werfend, sah ich, dass Max inzwischen eines der verpackten Kondome aus der Packung entnommen und die schützende Umhüllung aufgerissen hatte. Er ließ diese neben sich auf den Boden fallen, und zog sich das Kondom flott mit überraschender Geschicklichkeit über.

Dann wandte er sich wieder meinem nackten, zu allem bereiten Körper zu.

Er drückte meine Schulter nochmals leicht nach unten, um besser in mich eindringen zu können. Der erste Stoß ist immer etwas besonderes, und dieser war es auf ganz außergewöhnliche Weise. Überrascht hielt ich den Atem an. Ich liebe dieses ausgefüllte Gefühl. Ich liebe dieses abwechselnde Schieben und Ziehen. Aber dass der erste Stoß gleich zielgenau die richtigen Stellen erwischt, um mich halb um den Verstand zu bringen, ist selten.

Auch Max‘ weitere Stöße landeten exakt dort, wo sie den MAXimalen Effekt erzielten. Optimaler Wirkungsgrad – in jeder Hinsicht.

Nach wenigen Stößen war ich bereits mental so gut wie weggetreten. Ich konzentrierte mich nur noch auf die Empfindungen tief in meinem Körper.

Max hatte sich bisher an meinen Hüften festgehalten. Nun tastete er mit beiden Händen zuerst nach oben, dann nach vorn, und griff schließlich mit jeder Hand jeweils eine meiner Brüste. (Mist, und ich dachte, ich hätte meinen Schwachpunkt vorhin noch nicht so deutlich offenbart.) Er schob die Hände langsam und mit leichtem Druck abwechselnd ein Stück nach oben und nach unten. Das machte mich dann vollends kirre.

Einerseits diese tiefen, rhythmischen Stöße, die meinen gesamten Unterleib erschütterten, andererseits seine Liebkosungen an meinen Brüsten, trieben meine Erregung immer weiter empor. Immer öfter entfuhr mir ein unwillkürliches Stöhnen. Mein gesamter Körper lebte nur noch für diese Lust, für diese einzigartige, unermessliche Lust, die mir den Verstand aus dem Kopf trieb und mich als sein willenloses Spielzeug zurückließ, das nur noch ein Ziel hatte: „Mehr!“

Unerwartet früh für ein erstes gemeinsames Mal kam es mir, und sogar überraschend heftig für diese eher ungünstige Stellung. Ich krallte mich fester in das Holz des Baumes, um nicht noch unter seinen Stößen das Gleichgewicht zu verlieren. Ich schloss die Augen, und sank danach erschöpft etwas in mich zusammen, während Max seine Stöße kurzzeitig sanfter und langsamer werden ließ. Er hatte wohl bemerkt, was er gerade in mir ausgelöst hatte.

Schon wieder begann meine Erregungskurve anzusteigen.

Max war sich dessen offenbar bewusst, denn er stieß wieder zunehmend heftig in mich hinein.

Ich gab mich ganz diesem wundervollen Gefühl hin. Mit Max hatte ich wirklich einen guten Treffer gelandet. Wer hätte gedacht, dass sich im Zug hinter dieser Zeitschrift so ein verdammt guter Liebhaber verbarg!

Genießend mit geschlossenen Augen nahm ich die Stoßimpulse wieder in mich auf. Meinen Kopf hatte ich etwas auf meinem Arm abgestützt, und hing mehr an dem Ast, als richtig fest auf dem Boden zu stehen.

Max gab tiefe, wollüstige Laute von sich, die belegten, dass ihm unsere Interaktionen genauso gut gefielen wie mir.

Während ich einfach nur genoss, begannen plötzlich meine Beine zu zittern, teils aufgrund der Erregung, teils wegen der Hitze und Anstrengung (ich stand leicht auf den Zehenspitzen, um den Eindringwinkel zu optimieren).

Er muss das bemerkt haben, denn er bremste seinen aktuellen Stoß abrupt ab, hielt besorgt inne, und umschlang meinen Oberkörper mit seinen Armen, eine Hand auf meinem Bauch, die andere mittig knapp oberhalb meiner Brüste, als hätte er eine Vorahnung.

„He, isch älles OK bei dir?“, fragte er besorgt.
„Mir .. is .. schwindlich“, brachte ich gerade noch hervor. Dann wurde mir schwarz vor den Augen.

Fortsetzung folgt.