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Nahverkehr auf Umwegen (5. Teil)

Zum 1., 2., 3. und 4. Teil

Er drückte meinen Oberkörper sanft wieder nach unten, so dass ich flach da lag, und begann, meinen Rücken zu streicheln und meinen Nacken zu küssen. Als seine Erregung anfing, abzuklingen, griff er kurz zwischen meine Beine, richtete sich auf, und zog dabei sein bestes Stück samt Sicherheitsverpackung aus mir heraus. Eine kleine gutturale Unmutsäußerung über die Enttäuschung, dass ich nun so leer war, konnte ich mir nicht verkneifen.

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„Du hörsch dich ja an wie mei Katz‘ früher, wenn ‘ra was ned bassd hat!“, neckte er mich, und fügte hinzu: „No koi Angschd, i mach me bloß‘ g’schwend sauber.“

Dabei zog er sich das Kondom herunter und tupfte sich mit einem Taschentuch trocken.

Ich legte meinen Kopf auf den einen Unterarm ab, den andern zog ich unter den Körper und platzierte ihn zwischen meinen Brüsten, um diese vom Druck meines Körpers zu entlasten.

Er hatte es sichtlich eilig, wieder Körperkontakt mit mir zu suchen und schmiegte sich sanft gegen meinen Rücken. Dabei war er darauf bedacht, mich nicht die volle Gewichtskraft seiner Gesamtmasse spüren zu lassen, weswegen er sich mit seinen Armen und Beinen links und rechts von mir aufstützte.

Nachdem unsere Körper sich entlang eines Großteils ihrer Länge berührten und wir das Gefühl genossen, drehte er sich auf die Seite, und zog mich dabei sanft mit. Mit leicht angezogenen Beinen lag er löffelnderweise hinter mir.

Sein unterer Arm wurde fast ausgestreckt zu meinem Kopfkissen. Zärtlich knabberte er ein bisschen an meinem Ohrläppchen. Dabei meinte er, mit einer sehr entspannten Stimme: „Großkätzle wär eigentlich dr richtige Schbitzname für Dich. Groß, schmusig, ond scheene Kralla hat se au.“, wobei er seine Finger mit meinen verhakte, und eine meiner Hände mit der seinen vor unsere Köpfe hielt, um auf meine Fingernägel anzuspielen. Zum Beweis, dass diese Krallen nicht nur hübsch, sondern auch funktional waren, krallte ich nun in seine Handflächen. Hoppala, mit der Reaktion hätte ich nicht gerechnet – das war also seine Schwachstelle. Er stöhnte lustvoll auf, bog den Rücken wieder ins Hohlkreuz durch, und ich merkte, dass sich in seiner Körpermitte schon wieder etwas regte. Ich kicherte, hörte aber erst mal wieder auf, und er knabberte lustvoll an meinem Hals herum. Ein bisschen Erholungsphase musste ich ihm schon gönnen.

Oooh, und was für eine Erholungsphase das war! Sein Geknabber ging in Küsse über, die er über meinen ganzen Nacken und meine Schultern verteilte, während eine Hand zärtlich auf meinem Bauch lag und die andere mit meiner oberen verschränkt war.

Dann begann die Hand von meinem Bauch über meinen ganzen Körper zu wandern, wobei er sichtlich bemüht war, meine empfindlichsten Zonen eher zu vermeiden. Das wollte er sich wohl für später aufbewahren. Ganz schaffte er es allerdings nicht, und die eine oder andere lustvolle Zuckung meiner Hüften konnte ich nicht unterdrücken.

Plötzlich hielt er Abstand, rief „Ih, do grabbld ond zwiggd me äbbas!“, und sprang auf, sein Gesäß mit den Händen abbürstend. Da hatte ihn wohl glatt ein vorwitziger Ohrwurm oder eine Ameise an der Pobacke erwischt.

Wie hypnotisiert konnte ich meine Blicke nicht von seiner Körpermitte lassen, wo sein Normalenvektor jede Bewegung mit einer zeitlichen Verzögerung mitmachte, und dadurch zu einer Schwingung angeregt wurde.

Entweder hatte ich auch so eine anregende Wirkung auf ihn, oder er war genauso dauerrollig wie ich. Wobei er das dann wohl im Gegensatz zu mir nicht so intensiv auslebte, wenn ich seiner vorher im Zug getroffenen Äußerung bezüglich seines Singledaseins glauben durfte.

Egal, woran es lag – es war noch früh genug am Tag, um diesen Zustand zur beiderseitigen Befriedigung ausnutzen zu können.

Ich drehte mich auf den Rücken, setze mich halb auf, und lehnte mich entspannt nach hinten, mich mit den Ellenbogen aufstützend, und bog Schultern und Rücken durch. Damit hatte Max wieder ungehinderte Sicht auf meine sich ihm darbietenden, verlockenden Brüste.

Nun zog ich die Beine etwas an und spreizte sie noch leicht, damit er auch die Möglichkeit für einen Blick auf meine intimste Stelle erhielt.

Während ich meine Schenkel etwas gegeneinander auf- und zu schwingen ließ, fragte ich ihn so unbeteiligt, wie ich konnte: „Na? Bisde scho ferdich für die nächsde Runde? Odder mussde dich noch ä weng ausgeruh? Bisde vielleichd zu müd?“

Ich schaute ihn herausfordernd an. Als er nicht sofort reagierte, beschloss ich, ihn noch etwas provozierender zu necken: „Beschdimmd konnste no ned so gleich widder.“

„Abr wart, Dir zoig‘ e’s!“, rief er, und ihm war anzusehen, wie sich innerhalb von Sekundenbruchteilen sein Verstand in die Körpermitte verlagerte.

Die Reaktion war wohl in meinem Sinne, aber dass sie so heftig ausfallen würde, hatte ich dann doch nicht erwartet: Beinahe hätte er mich in der ersten Überraschung ohne Kondom genommen. Als er auf mich zuhechtete, schlug ich schnell die Beine zusammen, und rief laut: „Schdobb!“

Max war wie in Trance, und nahm meinen Einwurf offenbar gar nicht wahr. Jedenfalls machte er keine Anstalten, seinen Penetrationsversuch abzubrechen. Ich entschied mich für ein energischeres „Ersd ä Kondom drüber!“ und drückte mit der flachen Hand abwehrend gegen seine Brust.

Das verlagerte zum Glück temporär seinen inneren Blutfluß in ausreichender Menge und lange genug in sein derzeit minderversorgtes oberes Denkzentrum, dass er sich noch schnell eintüten konnte.

Ich nutzte die Zeit, ein paar Zentimeter zur Seite zu rutschen, denn ausgerechnet unter meinem Rücken befand sich so ein blödes Stück Baumwurzel.

Wie er danach über mich herfiel (es passt kein anderer Ausdruck: Max war ungestüm und grob – aber ich kann nicht abstreiten, dass mir das außerordentlich gut gefiel – schließlich hatte ich es geschafft, ihn in diesen Zustand zu versetzen), lässt sich bezüglich der Stellung recht einfach beschreiben – es begann als Missionarsstellung, bei der ich zunächst die Beine noch geschlossen hatte. Aufgrund unserer relativ geringen Transversalausdehnung ging das so. Besser ist es allerdings, die Beine zu spreizen. Ich drückte also beide Beine leicht nach außen, was er auf Anhieb richtig verstand. Abwechselnd hob er dann seine beiden Beine leicht an, was mir ermöglichte meine Beine unter seinen durch nach außen zu schieben.

Um ihm ein noch tieferes Eindringen zu ermöglichen, zog ich dann meine Beine an, und stellte sie seitlich von ihm auf.

„Wart no, DU griagsch’s – etzt – so richtig – feschd – bsorgd!“ rief er im Takt seiner Stöße, zog meine Hüfte noch näher an seine, und drückte sich mit Schwung vom Boden ab.

Dabei hakte er sich mit seinen Armen in meinen Kniekehlen ein, bevor er die Stellung vollends wechselte und meine Beine ganz auf seine Schultern schwang.

Ich wurde von ihm regelrecht eingerollt, und es war ihm anzumerken, wie er möglichst weit in mich einzudringen versuchte, was ich zutiefst genoss. Er fühlte sich durch meine leichte Provokation von vorhin wohl wirklich genötigt, zu beweisen, dass und wie gut er schon wieder konnte.

„Oh .. jaaa! Geb’s mer nur richdich! Jaaa! Fesd!“, stöhnte ich laut auf, während seine Stöße mich immer intensiver und hart durchrammelten.

Meine Brüste wurden dieses Mal nicht so ausgiebig von seinen Händen verwöhnt, dafür wechselte er immer wieder zwischen heftigen Stößen in mich und wollüstigem Saugen an meinen Brüsten ab.

Meine Erregung wurde immer stärker. Unkontrolliert fuchtelte ich mit meinen Armen umher.

Dann schlang ich sie fest um Max, drückte meine Fingernägel fest in seinen verschwitzten Rücken.

Max ächzte wollüstig auf. Seine Stöße wurden erneut härter. Ich war nur noch eine einzige Senke der Begierde. Bei jedem seiner Stöße entfuhr mir ein lautes Stöhnen. Mein gesamtes Sein war nur noch auf ihn und mich fokussiert. Die Welt um uns verschwand im Nichts.

Als mich der erste Orgasmus unabänderlich überrollte, zog ich laut schreiend meine Fingernägel über seinen Rücken, was er mit einem lustvollen, tiefen, gestöhnten „Jjjjjjiiiaaaaa!“, und einem kurzzeitig noch härter werdenden Lustspender quittierte.

Meine Erregung ebbte leicht ab. Unverdrossen stieß Max weiter in mich hinein. Ja! Genau das wollte ich! „Ohh .. jaaa! .. Ned aufgehör!“keuchte ich nach Luft ringend.

Schon wieder war ich so weit, dass die pure, animalische Lust einfach aus mir heraus wollte.

Auch in seinen Augen sah ich dieses wilde, unkontrollierbare Verlangen. Mein Körper begann zu zucken, und bäumte sich unter dem seinem auf.

Mit einem stöhnenden Laut (welcher sich eher nach einem verletzten Tier angehört haben muss) kam ich erneut.

Wie von Sinnen – absolut ungezügelt und hemmungslos – fuhr Max mit seinen Stößen fort. Mein Körper drängte ich ihm immer noch entgegen. Ich hatte noch nicht genug und konnte nur noch wimmern vor lauter Geilheit. Mein ganzer Körper – mit Ausnahme der Stelle, an der mich Max gerade erfolgreich um den Verstand brachte, schien zu erstarren. Es war ein Gefühl, als verschmolzen wir zu einem einzigen Körper. Meine Gedanken verschwammen. Ich spürte Max‘ Singularität noch weiter tief in mir anschwellen. Seine Stöße wurden immer schneller und fester. Er entlud sich heftigst in mir. Hörte dabei nicht auf zu stoßen. Sein lautes, gestöhntes „Jaaaaaaaaaah!“ begleitete meinen dabei einsetzenden nächsten Höhepunkt. Ich spürte, dass ich meinen noch lauter herausschreien würde als die Male zuvor.

Eher unterbewusst nahm ich Max‘ Unterarm wahr. Er befand sich nicht weit von meinem Mund entfernt. Ich drehte meinen Kopf etwas zur Seite. Ohne darüber nachzudenken, erstickte ich meine eigenen Lustschreie dadurch, dass ich fest zubiss. Das löste einen zweiten Schrei von ihm aus – aber auch dieser klang mehr nach Lust denn nach Schmerz. Erneut stieß er kräftig nach.

Sollte ein multipler Orgasmus bei Männern entgegen allem, was ich damals zu wissen glaubte, etwa doch möglich sein?

Erschöpft und atemlos lag ich da, und schaffte es gerade noch, zu keuchen: „Oaah! Du hasd mich echd ferdich gemachd!“

Er kniete – mehr als befriedigt – mit den Händen aufgestützt halb über mir, schaute mir mit triumphierendem Grinsen ins Gesicht, und schnaufte: „Glaub’sch mer’s etz?“

Ich konnte nur noch nicken und ein genüssliches „Mmmhmmm.“ von mir geben, während ich die Augen halb schloss, halb nach oben verdrehte. Für mehr reichte meine Kraft aktuell nicht mehr.

Er legte sich noch einen Moment auf mich, um den innigen Körperkontakt zu genießen, drehte sich dann aber alsbald wieder von mir herunter auf die Seite, nur seine Hand auf meiner Hüfte lassend und mich seines strammen Maxes beraubend.

Dann fiel mir ein, dass ich ihn durch Einsatz meiner Krallen und Zähne vielleicht verletzt haben könnte, und ich fragte ihn: „Hob ich dir wehgedon?“
„Wehdoa?“ – er schaut mich mit großen Augen und leicht irritiertem Blick an, während er auf hochdeutsch weiterredete – „Ver-GISS es! Das war der geilste Sex seit langem! Ich wünschte, ich hätt‘ das jeden Tag! Das Kratzen und Beißen war was neues, aber davon abgesehen, hatte ich die letzte so heftige Nummer vor grob 15 Jahren, da war ich fast noch Jungfrau, und ich war früher nicht gerade abstinent. Echt! Das eben war genial!“ (so wie sich seine Stimme anhörte, war er ebenfalls deutlich aus der Puste).

So langsam verabschiedete sich das Tier in ihm und er driftete wieder in den Modus des zärtlichen und fürsorglichen Liebhabers – wie zum Beweis bekam ich ein paar zärtliche Küsse auf meine Wangen, bevor er sich wieder das Kondom abstreifte, und es zu den anderen stummen Zeugen unserer vorangegangenen Lust legte.

Er säuberte sich, und zog wieder seine knackig engen Shorts an. Ich liebte den Anblick der sich durch den Stoff abzeichnenden Konturen seiner männlichen Hardware.

Sichtlich zerknirscht bedeutete er mir, mich aufzusetzen, während er sich ebenfalls setzte. Ihm lag wohl noch etwas auf dem Herzen.

„Anne, wegen vorhin, das tut mir leid. Ich wäre um ein Haar wirklich ohne Kondom über dich hergefallen.“, sagte er, und schaute etwas verlegen beiseite. Er fuhr fort: „Schau, es kommt selten genug vor, dass mir eine große und attraktive Frau über den Weg läuft, die dann auch noch Interesse an mir zeigt. Normalerweise habe ich mittlerweile die Beherrschung, meinen Trieben nicht immer sofort nachzugeben – bei dir ist es mir aber nicht mehr gelungen. Wobei ich mal zu behaupten wage, dass dir das zumindest bis vorhin auch ganz recht war. Nur hast du mit deiner Provokation eben einen draufgesetzt. Ich will dir da nicht die Schuld geben, es ist schließlich meine Schwäche. Aber mit so einer Nummer weckst du eben das Tier in mir. Also bitte, wenn du das nicht noch mal erleben willst, dann reiz‘ mich nicht mehr gar so dolle, ja? Ich hab‘ da selbst Angst davor, was dann passiert.“

Er gab mir noch einen zärtlichen Schmatzer auf die Stirn, wobei er meinen Kopf sanft am Kinn zu sich herzog.

Ich hatte ihm zugehört, und seine Worte zur Kenntnis genommen. Ungeschützter Geschlechtsverkehr kam für mich – zumindest, so lange mein Verstand nicht ebenfalls aussetzte – keinesphalls in Frage. Mir war bewusst, dass seine Kondome inzwischen aufgebraucht waren.

Seine Stimme schien mir – gerade jetzt, da er wieder mehr ins Hochdeutsche schwenkte – so vertraut. Irgendwie rief das auch längst verschollene Erinnerungen in mir wach.

Fortsetzung folgt.

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Nahverkehr auf Umwegen (4. Teil)

Zum 1. Teil, zum 2. Teil, zum 3. Teil

Als ich wieder zu mir kam, saßen wir beide auf dem Boden, er direkt hinter mir, mich mit seinen Beinen seitlich fixierend. Er stützte mich mit seinen Armen ab und hielt mich, so dass ich mich beschützt und geborgen fühlen konnte. Ich spürte seine warme, behaarte Brust an meinem Rücken.

Unserer relativen Position zueinander nach zu urteilen, musste er sich wohl mit mir in seinen Armen nach hinten sinken gelassen haben, als mich die Ohnmacht (und nicht nur die) übermannte.

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Er reichte mir meine Flasche Wasser, und forderte mich in einem besorgt-bestimmten Tonfall auf, mehr zu trinken (da war er wieder, der Papamodus von vorhin – irgendwie aber doch sehr sympathisch, und ich genoss seine Fürsorge). Gleichzeitig schwang auch Zuneigung in seiner Stimme, als er mich aufforderte: „Mädle, Du musch mehr drenga, bei derra Hitz!“

Hastig trank ich einiges von dem lauwarmen Wasser. Dies belebte mich, und schnell ging es mir wieder deutlich besser.
Als er sah, dass ich mich zusehends erholte, meinte er – selbst noch etwas irritiert von dem soeben erlebten: „Des war jetzt äbbas neu’s. Dass I beim erschda Mal selber gar ned komm, okee, des isch mir vor Jahren schommol bassierd, aber ohnmächtig g’vögelt han ich vor Dir no koina. Ich glaub, für d‘ Runde zwoi lassa mer uns no a wenig Zeid ond gangad’s a bissel sachter ah?“

Sprach’s, gab mir einen Schmatzer auf die Backe, und zog mich noch etwas fester an sich heran, so dass er mich noch intensiver von hinten bekuscheln konnte.

Ich spürte, dass er das Kondom mittlerweile abgezogen und sich vermutlich mit dem Papiertaschentuch gesäubert hatte, das halb zerknüllt neben ihm auf dem Boden lag.
An meinem Rücken spürte ich zunehmend Druck durch seinen Freudenspender, der immer noch fast so groß und steif wie vorhin gewesen sein dürfte, und sich immer stärker in mein Bewusstsein drängte. Ich lehnte mich noch etwas fester zurück, um ihn noch näher an meinem Körper zu fühlen.

Seinen Dialekt fand ich zunehmend erfrischend, so dass ich mir vornahm, meine eigene Mundart ebenfalls noch ein wenig deutlicher durchschlagen zu lassen. Er hatte vorhin ja auch schon signalisiert, dass ihm dies gefiel.
„Des is ja lieb von dir. Aber bassd scho“, meinte ich, nachdem ich die Wasserflasche abgesetzt hatte. Ich drehte meinen Kopf und Oberkörper so, dass ich ihm ins Gesicht schauen konnte. „So viel Rücksicht brauchst du gar ned genehm. Mir geht’s scho widder ganz gut, und ich bin immer noch dodal scharf auf dich“, zwinkerte ich ihm zu.

Dabei griff ich mit einer Hand hinter mich, kraulte ein bisschen durch sein buschiges Schamhaar und fing wieder an, seinen Lustkolben zu verwöhnen. Er schmiegte sich so eng es ging an mich, rieb seine Brust an meinem Rücken, küsste meinen Nacken, und ließ mich spüren, dass auch er noch einiges mehr wollte, als er bislang bekommen hatte.

„Komm‘, ich will ämol gegugg, ob des mit denne Kondome dadsächlich so stimmt“, meinte ich – inzwischen wieder munterer geworden – streckte mich ein Stück zur Seite, und wühlte ein Kondom aus meiner Handtasche.

Er meinte grinsend: „A Erekina, ond au no eggschdra reißfeschd!“ Dann schnaubte er belustigt: „Na des ka‘ ja was werda!“, während er mir zärtlich durch die Haare wuschelte. Ich drehte mich vollständig zu ihm um, schubste ihn keck auf den Rücken und setzte mich auf seine nun ausgestreckten Beine.

Über meine Versuche, ihm das Kondom überzuziehen, mussten wir beide albern kichern – er lachte etwas schief, da es ihm sein bestes Stück wirklich sichtlich einengte, aber wir hatten beide unseren Spaß dabei. „Siehsch’s jetzt ei?“, meinte er am Schluss mit einem leicht gequälten Grinsen, als es zwar irgendwie seinen Joystick umspannte, aber nicht unbedingt formgerecht saß, worauf ich antwortete: „Eier seh ich sogar zwee, und ä schönne, heiße Boggwurschd!“

Spielerisch streichelte ich dabei mit den Fingerspitzen über die weiche Haut seines Hodensacks.
Er kam mit dem Oberkörper hoch, knuffte mir sanft in die Rippen, und meinte „Du Gsälz­äffle!“, musste dann aber auch laut lachen. Als wir uns wieder vom Lachen beruhigt hatten, ließ ich ihn das Kondom selbst herunterziehen (ich wollte ihm nicht versehentlich weh tun, denn ich hatte ja noch so einiges mit ihm vor). Zum Glück hatte er ja noch seine eigenen dabei, die besser passten.

Ich streckte mich nach seiner Kondompackung, die gerade noch in meiner Reichweite lag (wobei ich erneut über den Markennamen und die Verpackungsgestaltung schmunzeln musste).
Mit großem Bedauern wurde mir bewusst, dass die Verpackung nur noch zwei Kondome enthielt. Wir mussten also sparsam sein. Insbesondere wollte ich sicher gehen, dass ich keines versehentlich mit meinen Fingernägeln oder durch zu ungestümes Handling beschädigen würde. Um sicher zu gehen, war es wohl sinnvoll, das Überstreifen Max selbst zu überlassen.

Ich selektierte ohne genau hinzusehen ein beliebiges der beiden übriggebliebenen Kondome heraus, und reichte es ihm mit aufforderndem Lächeln: “Mach du des. Damit mer endlich weider geschbiel gekönne.“

„Isch ganz oifach, wenns a bassnds isch. Gugg!“, sagte er, und streifte es mit ein, zwei Handbewegungen über, nachdem er es ausgepackt hatte.

Kaum war er mit dem Überstreifen fertig, stützte ich meine Hände ein Stück vor mir auf dem weichen und trockenen Waldboden ab, nahm den Oberkörper nach vorn, und ließ mich dann auf die Knie nieder, so dass ich mich auf allen Vieren vor ihm befand.
Mein Hinterteil war ihm zugewandt, mit dem Gesäß nicht weit vor seinem Kopf. Verführerisch wackelte ich damit vor ihm hin und her.
Eigentlich wollte ich noch etwas aufforderndes sagen, aber das konnte ich mir sparen. Der Anblick meines ín Schwingungen versetzten Pos hatte ihm gereicht, um sofort über mich herzufallen.

Wer von uns beiden es wohl schon länger mal wieder so richtig nötig gehabt hatte, so leicht, wie er auf meine optischen Reize ansprang?

Diese Stellung schien ihm noch besser zu gefallen als die vorherige, und ich konnte mich definitiv auch nicht beklagen.
Ich fühlte mich jedenfalls erneut von ihm richtig gut ausgefüllt und auf eine mir angenehme Art und Weise benutzt. Um ihn noch intensiver in mir zu spüren, ließ ich mich auf die Unterarme herab. So war mir das auch bequemer. Noch einen Schwächeanfall wollte ich nicht provozieren.

Nach einer Weile legte sich mit seinem Oberkörper flach über meinen Rücken, und griff mit beiden Händen nach meinen Brüsten. „Oooooh ja!“ entfuhr es mir laut.

An seiner Reaktion merkte ich, dass er wohl auch auf akustische Reize ansprang, denn seine Stöße wurden heftiger und ich fühlte, wie sein Eindringling noch stärker anschwoll.

Max keuchte fast heiser “Oooarh, Anne, melk mi‘ leer!“, woraufhin ich meine Scheidenmuskulatur rhythmisch kontrahieren ließ.

Damit hatte ich Max wohl völlig überrumpelt , denn er stammelte: „Was – was machsch Duuuu?“
Tat ihm das etwa weh? Ich hörte lieber auf, und ließ wieder ganz locker.
„Noi, noi, ned aufheera!“, rief er jetzt hektisch hinterher und stieß umso heftiger und schneller in mich hinein.

OK. Er konnte gerne noch einer Fortsetzung meiner sehr speziellen Massagetechnik haben.
Ich konzentrierte mich darauf, mit niedriger Frequenz isometrisch anzuspannen und wieder loszulassen.
Max nahm nun wieder eine Hand an meine Hüfte, um definierter zustoßen zu können, und ich ließ ihn meine Muskulatur spüren, so gut ich noch dazu in der Lage war. Denn er verwöhnte mit der anderen Hand immer noch meine korrespondierende Brust, womit er mich ja vorhin schon gut aus dem Konzept zu bringen wusste. Ich hielt nun mit meinen Lustschreien nicht mehr hinter dem Berg – und musste feststellen, dass ich nicht nur ihn, sondern auch mich selbst damit erregte.

Ob Max gerade egoistisch sein und sich seinen Spaß holen wollte, oder ich ihn gerade mit meinen Muskelspielchen in den Wahnsinn trieb, ich weiß es nicht – aber ich spürte plötzlich tief in mir, wie sein Glücksbringer noch etwas härter wurde. Das brachte mich vollends um den Verstand und ich bekam kurzzeitig überhaupt nicht mehr mit, was um uns herum noch vor sich ging. Wir rissen einander mit in einem wilden Taumel der überwältigenden Lust.

Wir kamen zwar nicht exakt gleichzeitig (schließlich besagt die spezielle Relativitätstheorie ja auch, dass es keine wirkliche Gleichzeitigkeit geben kann – ja, ja, ist hier eigentlich nicht anwendbar, aber das war mir in diesem Moment egal), aber mit minimalem Zeitdelta – und dieses Mal  waren wir beide LAUT.

Halleluja! Wo hatte der Mann gelernt so efficktiv zu kopulieren?

Ich schob meine Hände noch weiter nach vorn, um den Oberkörper langsam auf den Boden legen zu können. Dabei war ich immer darauf bedacht, dass er schön in mir drin blieb, genoss das Gefühl, wie voluminös sein Zauberstab auch jetzt noch war, spielte noch mal ein bisschen mit meinen Muskeln, was ihm sehr zu gefallen schien, und drehte Oberkörper und Kopf leicht in seine Richtung. Wir grinsten uns wie zwei erfolgreiche Verschwörer an.

Insgeheim fürchtete ich, dass man mein langgezogenes, orgasmisches „Jjiiiiiiaaaaaaaaaoouuuuuhhh!“ vorhin noch bis zum Bahnhof gehört hatte. Sein Höhepunkt muss für ihn ähnlich intensiv gewesen sein, denn er hatte lauter rote Flecken im Gesicht und am Oberkörper.

Fortsetzung folgt.

Nahverkehr auf Umwegen (3. Teil)

Zum 1. Teil, zum 2. Teil
Ich drückte meinen Körper noch näher an seinen, und tastete nach seiner Hose. Momentan war es da zu eng, um den Gürtel zu öffnen, also entschloss ich mich, beim Hemd zu beginnen.

Oops! Beinahe hätte ich mich an seiner Krawattenklammer gepiekt (wie konnte es auch anders sein bei einem IT-Menschen: Natürlich eine mit einem Nerdmotiv, einem roten Teufelchen). Seine Krawatte trug er gelockert, und die zwei obersten Knöpfe hatte er mittlerweile geöffnet.

Während er noch meine Pobacken ausgiebig bearbeitete, dabei sich gleichzeitig immer wieder mit seinen Lippen an meinem Hals zu schaffen machte (Rrrrr!), und simultan auch noch die Finger leicht zwischen meine Beine gleiten ließ, schaffte ich es, alle seine Hemdknöpfe zu öffnen, bis auf den untersten, weil sein Hemd noch in der Hose steckte.

Da ich dort nicht weiter kam, zerrte er selbst ungeduldig das Hemd vollends aus der Hose. Hinter den Knöpfen trat eine behaarte Brust zu Tage. Mit beiden Händen fasste ich nun unter das offene Hemd und fuhr ihm langsam und geschmeidig durch die Brustbehaarung, wobei er genüsslich ein Hohlkreuz machte und scharf Luft holte.

Dabei bemerkte ich wieder das Päckchen in seiner Brusttasche. Ich griff hinein – und musste kichern. Es war ein Dreierpäckchen Kondome – quietschegelb und mit dem Namen „Big Ben“. Das ließ ja schon mal hoffen, dass mich mein erster Eindruck im Zug nicht getäuscht hatte, aber trotzdem trug der Name nicht gerade zu meiner Ernsthaftigkeit in der Situation bei.

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Ich hielt ihm das Päckchen demonstrativ vor das Gesicht. „So so, ‚Big Ben‘, hm? Dann guggemer doch ämol, wie gut dein Glöbbel mei Glocke zum Klinge bringt!“ neckte ich ihn.

Er wirkte wie ertappt, und riss mir das Päckchen mit einem schnellen, fast schon groben Griff aus der Hand.

Etwas weniger selbstsicher als sonst antwortete er halblaut: „Ach, ’s isch gar nedd mal so sehr wega d’r Länge. Sonsch müsst’e ja irgendwelche XXL-Gummis kaufa. Aber normale Gommis sitzad bei m’r irgendwie unangenehm eng, des isch scho beim Drüberziaha ällaweil so a Drama.“

Max lief dabei leicht rot an. Er steckte die Packung nun in seine Hosentasche, zog sein Hemd ganz aus, und warf es zu Boden.

„Bassd scho“, schmunzelte ich, schmatzte ihm auf die Wange, und fuhr fort „Hasde etwa gedacht, ich hab‘ Angst vor gut bestückten Männern?“.

Er begann einen Satz mit „Also, ’s hadd scho Fraua gäbba, denne …“ – aber bevor er diesen zu Ende aussprechen konnte, hielt ich ihm schnell den Mund zu, und küsste ihn anschließend.

Er hielt mich einen Augenblick lang fest in seinen Armen. Dann machte er sich daran, mir mein Top über den Kopf zu ziehen. Dabei bückte er sich etwas, als ich es gerade vor dem Gesicht hatte, und verpasste meinen bereits erigierten Brustwarzen zwei schnelle Küsse. Unwillkürlich schnappte ich nach Luft, und war kurz davor, die Besinnung zu verlieren. Doch dann fing ich mich wieder, und warf das Top auf den Boden.

Hastig öffnete ich dann noch meinen Rock, an dem er auch schon seine Hände hatte – flink war er, das musste man ihm lassen – und zog ihn ebenfalls aus. Die Sandalen waren schnell abgestreift.

Jetzt fiel mir erst richtig auf, wie groß er doch eigentlich war. Durch meine nicht gerade flachen Sandalen waren wir die ganze Zeit praktisch auf Augenhöhe, aber nun musste ich etwas zu ihm aufschauen. Max grinste zu mir herab – und wäre ich nicht bereits nackt vor ihm gestanden, hätte er mich gerade mit seinen Blicken ausgezogen.

Meine Brüste hatten es ihm offenbar besonders angetan. Max‘ „festklebender“ Blick war ein nonverbales Kompliment und ließ mich spüren, dass meine schlanke Figur – mit ihren zwar nicht übermäßig großen, aber schön geformten und sehr sensitiven Brüsten – für ihn äußerst attraktiv war, ein Naturliebhaber im doppelten Sinne.

Ich nutzte das natürlich weidlich aus, drückte meine Brüste erst recht ostentativ nach vorne, und drehte meinen Oberkörper um einen kleinen Winkel langsam hin und her, um Max noch mehr Appetit zu machen, auf das, was ihn erwartete.

Am Begehren in seinen Augen und an seinem immer breiter werdenden Grinsen sah ich, dass mein Algorithmus wunderbar funktionierte.

Als nächstes war sein Gürtel dran, und Knopf sowie Reißverschluss seiner Hose. Ich schob sie noch etwas nach unten, Max erledigte den Rest, nahm dabei die Kondompackung wieder in die Hand, und zog auch Schuhe und Socken aus.

Unter seinen schwarzen, eng anliegenden Boxershorts zeichnete sich deutlich das ab, was ich wollte, auf das ich die ganze Zeit so begierig gewartet hatte.

Langsam fasste ich den Bund mit beiden Händen und schob die Shorts herunter. Sein bestes Stück ploppte heraus – ein ansehnliches, ordentliches Kaliber, so wie ich das mag.

Als ich sein herausragendes Merkmal behutsam mit der Hand packte, stöhnte Max auf. Er kniff die Augen leicht zusammen. Ich genoss, wie steif und fest es sich anfühlte, und ließ meine Hand daran vor- und zurückgleiten, was er mit einem „Ooooarh, du geils Ludr!“ quittierte.

Ich konnte es kaum erwarten, den strammen Max endlich tief in mir zu spüren.

„Los, bidde, besorch mer’s richdich!“, keuchte ich gierig in sein Ohr, mich eng an ihn schmiegend, und meinen Beckenbereich heftig an seiner Hüfte reibend, während ich nach wie vor sein bestes Stück in der Hand hielt und verwöhnte.

Max strich mir zuerst sanft über die Haare. Dann wurde sein Griff fester, und er verpasste meinem Kopf ein Drehmoment, das mich dazu brachte, ihn loszulassen, und mich um 180° um meine vertikale Körperachse zu drehen. Was hatte er vor? Er drückte meine Schulter ein Stück nach vorne, so dass ich mich leicht bücken musste, und mich an einem Ast, der in meiner Nähe hing, festhielt.

Einen erwartungsvollen Blick über meine Schulter werfend, sah ich, dass Max inzwischen eines der verpackten Kondome aus der Packung entnommen und die schützende Umhüllung aufgerissen hatte. Er ließ diese neben sich auf den Boden fallen, und zog sich das Kondom flott mit überraschender Geschicklichkeit über.

Dann wandte er sich wieder meinem nackten, zu allem bereiten Körper zu.

Er drückte meine Schulter nochmals leicht nach unten, um besser in mich eindringen zu können. Der erste Stoß ist immer etwas besonderes, und dieser war es auf ganz außergewöhnliche Weise. Überrascht hielt ich den Atem an. Ich liebe dieses ausgefüllte Gefühl. Ich liebe dieses abwechselnde Schieben und Ziehen. Aber dass der erste Stoß gleich zielgenau die richtigen Stellen erwischt, um mich halb um den Verstand zu bringen, ist selten.

Auch Max‘ weitere Stöße landeten exakt dort, wo sie den MAXimalen Effekt erzielten. Optimaler Wirkungsgrad – in jeder Hinsicht.

Nach wenigen Stößen war ich bereits mental so gut wie weggetreten. Ich konzentrierte mich nur noch auf die Empfindungen tief in meinem Körper.

Max hatte sich bisher an meinen Hüften festgehalten. Nun tastete er mit beiden Händen zuerst nach oben, dann nach vorn, und griff schließlich mit jeder Hand jeweils eine meiner Brüste. (Mist, und ich dachte, ich hätte meinen Schwachpunkt vorhin noch nicht so deutlich offenbart.) Er schob die Hände langsam und mit leichtem Druck abwechselnd ein Stück nach oben und nach unten. Das machte mich dann vollends kirre.

Einerseits diese tiefen, rhythmischen Stöße, die meinen gesamten Unterleib erschütterten, andererseits seine Liebkosungen an meinen Brüsten, trieben meine Erregung immer weiter empor. Immer öfter entfuhr mir ein unwillkürliches Stöhnen. Mein gesamter Körper lebte nur noch für diese Lust, für diese einzigartige, unermessliche Lust, die mir den Verstand aus dem Kopf trieb und mich als sein willenloses Spielzeug zurückließ, das nur noch ein Ziel hatte: „Mehr!“

Unerwartet früh für ein erstes gemeinsames Mal kam es mir, und sogar überraschend heftig für diese eher ungünstige Stellung. Ich krallte mich fester in das Holz des Baumes, um nicht noch unter seinen Stößen das Gleichgewicht zu verlieren. Ich schloss die Augen, und sank danach erschöpft etwas in mich zusammen, während Max seine Stöße kurzzeitig sanfter und langsamer werden ließ. Er hatte wohl bemerkt, was er gerade in mir ausgelöst hatte.

Schon wieder begann meine Erregungskurve anzusteigen.

Max war sich dessen offenbar bewusst, denn er stieß wieder zunehmend heftig in mich hinein.

Ich gab mich ganz diesem wundervollen Gefühl hin. Mit Max hatte ich wirklich einen guten Treffer gelandet. Wer hätte gedacht, dass sich im Zug hinter dieser Zeitschrift so ein verdammt guter Liebhaber verbarg!

Genießend mit geschlossenen Augen nahm ich die Stoßimpulse wieder in mich auf. Meinen Kopf hatte ich etwas auf meinem Arm abgestützt, und hing mehr an dem Ast, als richtig fest auf dem Boden zu stehen.

Max gab tiefe, wollüstige Laute von sich, die belegten, dass ihm unsere Interaktionen genauso gut gefielen wie mir.

Während ich einfach nur genoss, begannen plötzlich meine Beine zu zittern, teils aufgrund der Erregung, teils wegen der Hitze und Anstrengung (ich stand leicht auf den Zehenspitzen, um den Eindringwinkel zu optimieren).

Er muss das bemerkt haben, denn er bremste seinen aktuellen Stoß abrupt ab, hielt besorgt inne, und umschlang meinen Oberkörper mit seinen Armen, eine Hand auf meinem Bauch, die andere mittig knapp oberhalb meiner Brüste, als hätte er eine Vorahnung.

„He, isch älles OK bei dir?“, fragte er besorgt.
„Mir .. is .. schwindlich“, brachte ich gerade noch hervor. Dann wurde mir schwarz vor den Augen.

Fortsetzung folgt.

Nahverkehr auf Umwegen (2. Teil)

Zum 1. Teil

Kurze Zeit später quäkte eine Durchsage durch den Lautsprecher: „Sehr geehrte Fahrgäste, auf dem vor uns befindlichen Streckenabschnitt befindet sich ein liegengebliebener Zug. Unsere Weiterfahrt verzögert sich daher auf unbestimmte Zeit. Die Türen sind wieder freigegeben, wer will, kann aussteigen, sich die Beine vertreten oder eine rauchen gehen. Wer aussteigt, bleibt aber bitte auf dem Bahnsteig und achtet auf die Lautsprecherdurchsagen.“

Auch das noch!

Zwar hatte ich es mir hier inzwischen schon gemütlich gemacht, aber trotzdem war mir diese weitere Verzögerung nicht willkommen.

Auf jeden Fall würde es aber draußen nicht so heiß und stickig sein wie im Zug, also bemühten wir uns, unsere Kleidung notdürftig zurechtzurücken, nahmen unser Gepäck, und gingen auf den Bahnsteig hinaus.

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„Das Kuhkaff kenn‘ ich.“, murmelte Max, „Gleich hinterm Bahnhof gibt’s a schaddigs Wäldle. Magsch midkomma?“

Ich überlegte. Das war natürliche eine angenehme Alternative zu diesem stickigen Zug, der sich ohne Kühlung durch den Fahrtwind noch weiter aufheizen würde.

Mir gefiel sein leichter Dialekt. „Mal schauen, ob er meinen auch mag“, dachte ich, und beschloss, mich nicht mehr ganz so sehr um lupenreines Hochdeutsch zu bemühen, wenn ich mit ihm sprach.

„Einverstanne!“, antwortete ich kurz, und fügte hinzu: „Was machemer mit mei Dasche und dein Ruggsagg?“

Sein drolliges Grinsen, kaum dass ich den Mund aufgemacht hatte, zeigte mir, dass mein Dialekt wohl seinen Geschmack getroffen hatte, und bevor er antwortete, küsste er mich noch mal.

Aber wir mussten jetzt erst einmal sehen, wie wir weiter kamen.

„Siehsch des flache graue Teil da hinten rechts, kurz nacham Bahnsteigende, des aussieht, als hätt‘ man so a orangschene Streusandkischd mit Beton übergosse‘?“

Da hinten war so ein kleines flaches Häuschen. Es war wirklich nicht viel höher als eine Streusandkiste, nur im Vergleich zu dieser etwas in die Länge gezogen. Aber ich wusste nicht so recht, worauf er hinaus wollte.

„Häh?“

„Des isch a alter Splitterschutzbunker für Rangierer“,, erklärte er, „noch aus’m Zweite‘ Weltkrieg. Da hen die sich bei de Luftangriff‘ drin verschteckt. In den guckt so schnell keiner nei.“ Er grinste. „Oder meinschd, der dridde Weltkrieg bricht demnächst aus?“

„Nä, aber woher weißt du des?“, staunte ich beeindruckt.

„Schwülwarme Sommernächt‘, in denne ma‘ kaum einschlafe‘ kann, und diverse Folge‘ von ‘Eisenbahn-Romantik‘ auf YouTube.“ Frotzelnd – und wieder mit hochgezogener Augenbraue – fügte er noch auf Beinahe-Hochdeutsch hinzu: „Willst Du *wirklich* die Details wissen, oder schau mer, dass mer unser Gepäck loswerdat?“

Irgendwie zögerte ich noch, so dass er nochmals nachhakte: „Wie sieht’s aus, kommst du?“

„Das werden wir seh’n“, antwortete ich augenzwinkernd, „ich hoff‘ doch.“

Er verdrehte kurz die Augen.

Wir tranken schnell einen Schluck aus unseren mitgebrachten Getränken. Ich hatte stilles Wasser dabei, er ein Spezi. Ich verstaute dann mein Notebook zusätzlich in der Reisetasche, während Max seine Anzugjacke achtlos in seinen Rucksack stopfte. Er nestelte noch kurz an einer kleineren Tasche seines Rucksacks herum, aber ich konnte nicht genau sehen, was er tat – nur, dass er sich irgendetwas kompaktes in die Brusttasche seines Hemds steckte. Zum Glück keine Zigarettenschachtel – das hätte mein Interesse an ihm schlagartig auf unter Null reduziert. Aber das hätte ich wohl vorhin schon am Geschmack seiner Küsse gemerkt.

Falls er von sich aus daran dachte, Kondome einzupacken, gäbe das schon wieder einen Pluspunkt. Für alle Fälle hatte ich ja immer ein paar in meiner Handtasche, aber besser zu viele, als zu wenige.

Dann machten wir uns auf den Weg.

Am Bahnsteig standen bereits etliche Reisende, die ihrer Nikotinsucht frönten, gehüllt in eklige Rauchschwaden.

Max nahm mich an der Hand und bahnte uns den Weg in Richtung des Splitterschutzbunkers. Uns kam zugute, dass alle in die letzte Fahrtrichtung des Zuges schauten, wo sich in einiger Entfernung eine graugelbe Rauchsäule erhob. Aus der gleichen Richtung und auch vom Dach eines nahen Gebäudes waren abgehackte Sirenenklänge zu hören.

Er ging voran, deutete mit dem Daumen über seine Schulter in Richtung der anderen Fahrgäste und der Rauchsäule, und meinte: „Liegengebliebener Zug, von wääga. Des Vehikel da vorne brennt, sonsch wär hier nedd so ein Bohei.“

Da er ein ziemliches Tempo drauf hatte, konnte ich mit meiner schweren Tasche kaum Schritt halten, so dass er mir anbot, sie mir abzunehmen. Großzügig ließ ich ihn gewähren.

Wie auf Bestellung fuhren die ersten Feuerwehrfahrzeuge am Bahnhof vorbei, als wir uns am Bahnsteigende um die Absperrung in Richtung Bunker mogelten. Die Meute war ausreichend abgelenkt und ignorierte uns.

„Siehsch, bloß d‘ Feuerwehr. Koi dritter Weltkrieg, koi Fliegeralarm. Der hätt‘ sich andersch angehört. Und frag‘ bitte nicht schon wieder, woher ich des weiß.“, frotzelte Max.

Na, da hatte ich mir ja jemanden geangelt! Seine Flachwitze und meine Doppeldeutigkeiten, das kann ja nur was werden! Diesmal verdrehte *ich* amüsiert die Augen.

Unbeobachtet verstauten wir unser Gepäck. Max versicherte mir, auch mein Notebook sei dort sicher. Nur meine Handtasche behielt ich lieber doch bei mir und die Flasche Wasser war wohl auch notwendig.

Höchstgradig illegal huschten wir über die Gleise. Nun mussten wir den Bahndamm und eine kleine Böschung hinunterklettern. Max ging voran, aber ich kam mit den Keilabsätzen meiner Sandalen ins Rutschen. Er konnte mich gerade noch auffangen.

„Dir isses ja wirklich dringend!“, meinte ich lachend, als ich eng an ihn geschmiegt mein Gleichgewicht wiederfand.

„Des said d‘ Richtiga!“, lachte er, und fuhr fort: „Wer von uns zwoi hat denn nix drunter? Ernschdhaft, Mädle, läufsch Du ällaweil so rum? Kannsch froh sei, dass ich a Schwäche für Fraua han, die da erschda Schridd machad, ond dass da mir so gut g’fellsch, sonsch hätt’s me mehr abgschreckd als hoiß g’machd.“

Er schien es nicht ganz ernst zu meinen, doch ein bisschen schaute er auch besorgt. Ob er wohl verunsichert war, auf wen er sich da eingelassen hatte? Wenn er nicht vorhin im Zug hätte durchblicken lassen, dass er schon längere Zeit Single ist, hätte ich ihm in dem Moment glatt den treusorgenden Familienvater und ernsthaft besorgten Papa abgenommen.

Ich verdrehte die Augen. Er selbst war mit Krawatte und hochgeschlossenem Hemd im Zug gesessen – dass ich mich nur wettergerecht gekleidet hatte, kam ihm scheinbar nicht in den Sinn.

„Es ist Hochsommer! Mir war so furchtbar, furchtbar heiß …“, säuselte ich, „… und mit dir neben mir isses auch nicht leichter geworden. Ganz im Gegenteil, …“

Ich zwinkerte ihm vielsagend lächelnd zu, und ergänzte noch: „… da war ich fast schon einer Ohnmacht nah.“

Er zog wieder die Augenbraue hoch und blieb diesmal im Hochdeutschen, als er mit betonter Strenge sagte: „Das wäre also Deine Taktik gewesen, wenn die Beinberührung nicht bei mir gezogen hätte? Darauf zu hoffen, dass ich zur Mund-zu-Mund-Beatmung schreite? Du bist schon ein bisschen verdorben, kann das sein, hmm?“ Zum Glück sah ich an seinem Gesichtsausdruck, dass er das nun eindeutig nicht mehr ernst meinen konnte. Und er zog mich dabei wieder fest an sich heran. Es schien ihn also schon ein wenig anzuschärfen, nicht das brave Mädchen vom Lande vor sich zu haben. Seine untere Körperregion sprach in der Hinsicht Bände.

„Was hältst du von mir!“, tat ich entrüstet, drückte mich spielerisch ein Stück von ihm weg, und meinte „Ich gebe dir mein Wort, im Zug habe ich noch nie jemanden verführt! Mir war heute wirklich nur heiß!“

Es entsprach ja auch der Wahrheit – im Zug war ich bisher noch nie auf’s Ganze gegangen (schließlich war ich eher selten mit der Bahn unterwegs). Und von den anderen Gelegenheiten musste er erst recht nichts wissen …

„Na, dann hätt‘ mer des ja jetzt auch geklärt.“, meinte er mit dem drolligen Grinsen, an dem ich in so kurzer Zeit schon so viel Gefallen gefunden hatte, nahm mich an der linken Hand, und lief mit mir einen Feldweg entlang.

Nach kurzer Zeit meinte er „Sodele, da hinten isch eine schöne, ruhige Lichtung. Mir missad bloß noch ein Stückle durch den Wald.“

Also gingen wir weiter einen schmalen Pfad entlang. Er hatte mittlerweile trotz der Hitze den Arm um mich gelegt, aber hier war es schattiger, und auszuhalten.

Ich tastete mich vorsichtig von seinem Hosenbund weiter nach unten zu seiner Gesäßbacke, um leicht daran herumzudrücken. Er revanchierte sich, und tätschelte seinerseits an meinem Po herum. Zwischendurch blieben wir immer wieder stehen, um Küsse auszutauschen.

Ich hatte überhaupt nicht mehr auf den Weg geachtet, als Max mich zur Seite zog, wo ein breiter Graben verlief.

„Da müssen wir drüber.“ Und in seinem niedlichen Schwäbisch, auf das ich inzwischen schon fast süchtig war, fragte er nach: „Schaffsch des alloi?“

„Ich glaub‘ ned. Hilfst du mir?“

Eigentlich hätte ich erwartet, dass er mir die Hand gibt, um den Schwung, den ich nehmen müsste, zu steuern und abzusichern. Stattdessen packte er mich, und warf mich wie einen Mehlsack über seine linke Schulter. So unvorbereitet konnte ich nicht verhindern, dass mir ein überraschtes Quietschen entfuhr.

Er machte einen großen Schritt über den Graben, und setzte mich erst nach ein paar weiteren Schritten ab.

Nach der ersten Überraschung wollte ich protestierten, denn das war unbequem gewesen, und mein Rock war bei der Aktion hochgerutscht.

Aber er erstickte meine Worte mit einem Kuss, nahm dann meine nackten Pobacken in die Hände, drückte sie, zog mich näher an sich, und gab dabei ein genießerisches, langes „mmmmmmmh“ von sich.

Fortsetzung folgt.

 

Nahverkehr auf Umwegen (1. Teil)

Na toll!

Eigentlich wollte ich nur noch heim. Die Präsentation beim Kunden war anstrengend gewesen. Zum Glück hatte ich außer meinem Notebook nur das Notwendigste dabei.

Die Sonne schien heiß an jenem Spätnachmittag im Sommer 2008, als ich am Hauptbahnhof in S. stand, und meinen Zug nach N. suchte.

Da kam eine Durchsage, dass mein ICE was-weiß-ich-warum ausfiele. Der Zug, der als Alternative genannt wurde, würde erst in über einer Stunde fahren.

Auf der elektronischen Abfahrtstafel sah ich, dass die nächste Verbindung in meine Richtung irgend so ein Bummelzug über eine bedeutungslose Nebenstrecke war, die mir gar nichts sagte. Aber auch dieser Zug war noch nicht am Gleis.

Also hatte ich noch ein paar Minuten Zeit, so dass ich auf der Toilette erst mal das Businesskostüm auszog. Unterwäsche und Strümpfe klebten fast an der Haut. Darauf verzichtete ich, und zog ein bequemes Top (eigentlich ein ganz durchschnittlich langes und normal ausgeschnittenes Top – bei den meisten Frauen würde es Einblick ins Dekolleté zulassen, während es bei mir einen gelegentlichen Blick auf meinen Nabel gewährte), und einen kurzen Jeansrock an. Die Pumps ersetzte ich durch bequeme Sandalen.

Nun machte ich mich auf den Weg zum angegebenen Gleis. Inzwischen war ich schon etwas knapp in der Zeit. Der Zug war bereits gut gefüllt, so dass ich die Hoffnung auf einen Platz für mich alleine aufgeben musste.

Dann wollte ich wenigstens einen Platz auf der Schattenseite, denn dieser Zug schien nicht klimatisiert und war bereits stark aufgeheizt.

Es war – wie gesagt – Spätnachmittag. Ich wollte mehr oder weniger nach Osten. Das heißt, der Zug müsste die Sonne während der Fahrt eher von hinten haben, vielleicht mit einer kleinen Komponente von rechts. Da ich wusste, in welche Richtung der Zug fahren würde, suchte ich einen freien Platz auf der linken Seite.

Davon gab es nur einen. Daneben ein Mann, vermutlich etwas älter als ich, der vertieft in einer Computerzeitschrift las.

Ich fragte ihn, ob der Platz neben ihm noch frei sei.

Er gab ein freundliches „Aber natürlich!“ von sich, räumte, ohne mich des geringsten Blickes zu würdigen, den Rucksack auf den Boden, und beachtete mich nicht weiter.

Ich machte es mir so weit wie möglich bequem. Die Reisetasche hatte ich zwar im Gepäckfach verstaut, aber für das Notebook war kein Platz mehr. Leider war der Akku inzwischen fast leer, so dass ich davon absah, es in Betrieb zu nehmen.

So saß ich dann da, mit der Notebooktasche auf dem Schoß. Die Beine konnte ich nicht ausstrecken, weil die Sitze vor mir kaum Beinfreiheit ließen. Da mein Sitznachbar allem Anschein nach auch nicht gerade klein geraten war, und nun noch seinen Rucksack zwischen den Füßen hatte, saß er recht breitbeinig da. So blieb mir gar nichts anderes übrig, als mich schräg hinzusetzen.

Trotz meiner verdrehten Sitzposition zum Gang hin sah ich, dass er in seiner Zeitschrift gerade einen sehr interessanten Artikel las, den ich mir selbst gerne angesehen hätte. Ich ärgerte mich, dass ich nicht daran gedacht hatte, mir selbst in der Bahnhofsbuchhandlung die Zeitschrift zu kaufen, und begann, die Zeitschrift meines Nachbarn mitzulesen (was, bedingt durch die Sitzhaltung, auf Dauer immer unbequemer wurde).

Als er umblätterte, war ich noch nicht ganz mit der Seite fertig. Ich zögerte kurz, bat ihn aber dann, noch einmal zurückzublättern.

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Zum ersten Mal sah er mich an. Braune Haare, braune Augen, und ein offenes, sympathisches Gesicht. „Nanu, eine so hübsche Frau mit IT-Interesse. Die Kombination isch selten.“

Ich lachte. Solche Sprüche kannte ich zu genüge. Trotz seiner Anzugjacke, die neben dem Fenster hing, unterdrückte ich eine anzügliche Bemerkung, und erwiderte nur: „Interesse ist der falsche Ausdruck“. Ich zwinkerte ihm ermunternd zu, und fuhr fort: „Ich mache das beruflich.“

„Ich hatte Sie eigentlich für eine Studentin gehalten“, meinte er.

„Nein, ich habe mich selbständig gemacht, und bin auf dem Heimweg von einem Kunden.“

Er stellte sich als Max vor, und erzählte, dass er gleichfalls IT-Professional sei, und hier in der Region arbeitete. So kamen wir ins Gespräch, und unterhielten uns recht anregend. Wenigstens hatte ich nun einen angenehmen Gesprächspartner für die Zugfahrt.

Ich saß schon sehr unbequem, und als ich versuchte, mich in eine bequemere Sitzstellung zu drehen, ließ es sich nicht vermeiden, dass mein nackter Oberschenkel sich gegen sein langes, in einer Anzughose steckendes Bein drückte.

Entschuldigend lächelte ich ihm zu.

Er grinste und meinte verschmitzt: „Mmmh, steht da jemand auf Körperkontakt?“

Ich musste lachen, und antwortete leicht anzüglich: „Tja, ‚Stehen‘ ist ein gutes Stichwort.“

Er hob die Augenbraue wie weiland Mr. Spock (uhh, darauf fahre ich total ab!). Das ermutigte mich, mit meinem Bein noch etwas fester gegen seines zu drücken.
Die erwünschte Reaktion blieb nicht aus: Mit verschmitztem Grinsen legte er seine Hand auf meinen Oberschenkel. Fest und doch zärtlich.

Als ich keine Anstalten machte, mein Bein zurückzuziehen, sondern ihm stattdessen direkt und herausfordernd in die Augen schaute, drehte er sich weiter zu mir, fasste mit einer Hand meine Schulter und zog mich näher in seine Richtung.

Wir hielten Blickkontakt, bis er mich küsste, und ich unwillkürlich die Augen schloss. Die Pheromone in seinem leichten Schweißgeruch verursachten ein kleines Schwindelgefühl bei mir (dazu trug bestimmt auch die Hitze bei).

Sein Kuss wurde fordernder. Mit seiner Zunge erforschte er mich intraoral, so dass ich nur noch den einen Gedanken hatte: „Ich will mehr!“

Innerlich verfluchte ich es, dass uns das vollbesetzte Zugabteil die Möglichkeit verwehrte, uns sofort auszuziehen, und übereinander herzufallen.

Vorsichtig tastete ich mit einer Hand nach dem Reißverschluss seiner Hose, unter dem bereits eine beachtliche Schwellung vorhanden war.

Er ließ mich los, aber nur um seinen Rucksack so über seinem Schoß zu platzieren, dass man von außen nicht erkennen konnte, was ich da machte.

Auf meinem Schoß erfüllte die Notebooktasche diese Funktion.

Während wir uns so gegenseitig ertasteten, zuckelte der Zug gemütlich von Dorf zu Dorf. Ansage, Bremsen, Tür auf, Tür zu, und wieder weiter. Der Weg war das Ziel – für den Zug wie für uns.

Doch an einer winzigen Bahnstation, mitten im Nirgendwo – in Reiseführern wird so etwas meist „landschaftlich reizvolle Gegend“ genannt – fuhr er nach dem Schließen der Türen nicht wieder an.

Fortsetzung folgt.

Nur ein Traum

Meine ausgestreckten Arme und weit gespreizten Beine werden festgehalten. Ich höre mehrere leise Stimmen um mich herum. Meine Brüste werden gestreichelt und gedrückt. Zwischen meinen Beinen spüre ich es vibrieren. Meine Locken werden gekrault. Etwas dringt tief in mich ein. Ich höre eine Stimme sagen: „Ihr könnt sie alle haben, aber zuerst ist sie selbst dran.“ Das Gefühl zwischen meinen Beinen intensiviert sich. Meine Brustwarzen werden lang gezogen und gezwirbelt. Tief in mir spüre ich harte Stöße. Mein Becken zuckt. Zwischen meinen Beinen saugt es warm und feucht. Mein Körper bäumt sich auf vor Wonne. Aus mir heraus stöhnt und schreit es voller unkontrollierbarer Lust.
Ich bin erschöpft, aber sie gönnen mir keine Ruhe. Etwas Neues schiebt sich tief in mich hinein und füllt mich vollständig aus. Langsam zieht es sich zurück, um sich dann mit voller Wucht erneut in meinen Körper zu rammen. Meine Brüste werden geknetet. Mein Körper beginnt zu zittern. Ich bin eine willenlose Puppe. Meine inneren Muskeln kontrahieren. Zeit hat keine Bedeutung. All mein Empfinden ist konzentriert zwischen meinen Beinen. Ich lechze nach mehr. In mir explodiert es.
Sie machen weiter und gewähren mir keine Gnade. Sie saugen an meinen Brüsten. Sie stoßen immer wieder tief in mich hinein. Ich wimmere vor Erregung. Sie berühren mich hemmungslos. Ich winde mich vor Genuss. ..

Ich nutze normalerweise keinen Wecker, weil ich ohnehin meistens ziemlich um die gleiche Zeit aufwache. So endete mein Traum diesmal leider unvollendet.

Ursprünglich gebloggt am 24. Januar 2013 auf http://breakpt.blog.de/2013/01/24/dreihundertsechsunddreissig-15439685/

The Conventional Exhibition

Endlich Kaffeepause!
Zwar waren die Vorträge dieser Tagung recht interessant, aber dennoch hatte sich der Nachmittag dahingeschleppt.
Vielleicht war ich die Treppe des Hörsaals etwas hastig hinaufgeeilt. Jedenfalls stolperte ich, und fiel genau gegen einen Mann, der eben aus den Sitzbänken herausgetreten war.

„Hoppla“, meinte er, und fing mich auf.
„Ups, sorry“, erwiderte ich, „ich hätte besser aufpassen sollen.“
In seinem Schritt fühlte ich eine harte Ausbeulung. Ihm musste das wohl auch bewusst gewesen sein, denn er griff grinsend in seine Hosentasche, zog sein Handy heraus, und erklärte: „Das ist nur mein Handy.“
„Schade“, lachte ich, zwinkerte ihm noch zu, und setzte dann meinen Weg nach oben fort.

Nach einigem Schlangestehen hatte ich endlich einen Kaffee und ein Stück Kuchen ergattert. Ich fand etwas abseits noch einen Sitzplatz, an dem ich in Ruhe essen und trinken konnte.

„Haben Sie die Ausstellung im Untergeschoss schon gesehen?“, ertönte unerwartet eine männliche Stimme von der Seite. Ich blickte hoch. Der Mann, mit dem ich zusammengestoßen war, war zu mir getreten.
„Nein. Ich wusste gar nicht, dass da eine Ausstellung ist.“
„Sie ist auch nicht groß. Trotzdem interessant. Kommen Sie, ich führe Sie hin.“
Mit meinem Kaffee und Kuchen war ich fertig. So suchte ich noch einen Platz, um das leere Kaffeegedeck abzustellen, und folgte ihm dann.

Wir liefen durch mehrere Gänge, dann eine Treppe hinunter, noch ein paar weitere Gänge. Schließlich kamen wir zu einigen Schaukästen, die mit unterschiedlichen Exponaten gefüllt waren.
Niemand sonst war hier zu sehen. Offenbar wusste kaum jemand von dieser Ausstellung.
Wir betrachteten die einzelnen Exponaten, mit denen er sich sehr gut auszukennen schien, denn er zeigte immer wieder auf ein anderes, und erzählte Einzelheiten dazu.

Als er erneut auf ein bestimmtes Ausstellungsstück deutete, streifte seine Hand zufällig meine Hüfte.
Ich schaute zu ihm hoch und lächelte.
Er zog mich plötzlich mit beiden Händen an sich. „Diesmal ist es nicht das Handy“, murmelte er, bevor er begann, meinen Hals zu küssen.
Er zog meine Bluse aus dem Rocksaum, und tastete sich nach oben vor. Dabei drängte er mich in eine Ecke des Raumes, die von einer Seite durch einen Schaukasten, und von einer anderen durch eine große Zimmerpflanze sichtgeschützt war.

Ich machte mich am Reißverschluss seiner Hose zu schaffen, öffnete dann auch seinen Gürtel und den Knopf.
Zusammen streiften wir seine Hosen nach unten. Ich musste meinen Rock nur etwas nach oben raffen.

Während ich an der Wand lehnte, stieß er zunehmend heftig in mich hinein. Ich schloss meine Augen, um mich nur dem Genuss an der sich ins Unermessliche steigernden Lust hinzugegeben.
Seine Stöße wurden noch stärker und schneller, und ich konnte mein Stöhnen nicht mehr unterdrücken.

Als ich zwischendurch meine Augen öffnete, traf mein Blick durch die Glasvitrine hindurch auf ein weiteres Augenpaar.
Ich muss unwillkürlich aufgehört haben, mein Becken zu schwingen, denn auch mein Lover hielt inne, und entdeckte den Zuschauer.
Dieser hatte sich bereits entblößt und stand sich reibend hinter der Vitrine.
Es erregte mich noch mehr, einen Zuschauer zu haben, und ich machte eine einladende Handbewegung. Tatsächlich kam er näher, während wir wieder unseren ursprünglichen Rhythmus aufgenommen hatten.

Nach einem besonders tiefen Stoß sackte mein Lover in sich zusammen, lehnte sich dann einen Augenblick an mich, bevor er sich zurückzog.

Ich sah zu unserem Zuschauer. Sein bestes Stück hatte ein beachtliches Format, das ich so gerne in mir gespürt hätte. In meinem Unterleib zog es gierig.
Also wandte ich mich lächelnd ihm zu. Er verstand auch sofort, und kam näher, um in mein Innerstes einzudringen.
Im ersten Moment nahm es mir den Atem, doch schnell fanden wir unseren eigenen, sich beschleunigenden Rhythmus.

Meine Erregung steigerte sich weiter. An der Wand lehnend, wand ich mich stöhnend. Ich war fast besinnungslos, als ich schließlich unausweichlich den Höhepunkt erreichte. Kurz danach kam es auch ihm.
Einen Moment lang noch blieben wir so stehen.

„Danke – das war toll“, meinte er schließlich, noch leicht atemlos.
„Gerne doch“, erwiderte ich, „mir hat’s auch Spaß gemacht.“

Ich steckte meine Bluse wieder in den Rockbund und zog meine halterlosen Strümpfe zurecht.
Schweigend liefen wir durch die Gänge zurück zum Hörsaal. Inzwischen war die Kaffeepause schon längst beendet. Sonst bin ja immer pünktlich. Diesmal nahm ich meinen Platz verspätet wieder ein.
Die beiden Männer, mit denen ich mich vergnügt hatte, sah ich später nur noch flüchtig.

Der Höhlenforscher

Es hatte sich so ergeben, dass ich diesmal alleine in Urlaub gefahren war.

Ich wollte mich nur ein wenig erholen, und ausruhen.

Naja, nach drei Tagen wurde es mir dann doch etwas langweilig, nur faul am Strand herumzuliegen, und so buchte ich eine Ausflugstour für den nächsten Tag.

Es handelte sich um eine Busfahrt mit diversen Zwischenstopps, bei denen es jeweils Gelegenheit gab, verschiedene Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Ich schien die einzige Teilnehmerin zu sein, die alleine reiste, aber ich legte auch gar keinen Wert darauf, mit anderen Touristen ins Gespräch zu kommen.

Die letzte Station auf unserer Tour war ein bekannter Strand, wo ein längerer Aufenthalt geplant war. Die anderen Teilnehmer stürzten sich auf die Cafés und Restaurants im Umkreis, aber ich begnügte mich mit einem Stieleis, und wollte mir lieber die Steilhänge und Klippen ansehen.

So wanderte ich mein Eis schleckend langsam einen steilen Pfad bergan. Anfangs liefen noch viele Touristen in die gleiche Richtung, es wurden aber immer weniger.

Der Pfad wurde immer unwegsamer. Längst hatte ich meine Sandalen ausgezogen. Barfuß lief es sich nämlich ganz gut.

Ich war neugierig, wo der Weg mich hinführen würde, zumal die Touristen mittlerweile alle umgekehrt waren. Vermutlich mussten sie wieder zu ihrem Bus. Ich hatte noch länger Zeit.

Mittlerweile war ich fast oben angekommen. Da sah ich, dass in den Felsen der Eingang in eine Höhle war. Da die Steine recht scharfkantig waren, zog ich meine Sandalen wieder an, und betrat den Eingang.

Innen war nur ein schmaler Pfad. Von oben muss irgendwo Licht eingedrungen sein, denn es war zwar dämmerich, aber nicht stockdunkel.

Vorsichtig ging ich weiter, und hielt mich an einer metallischen Führungsschiene fest.

„Achtung, da geht’s tief runter“, hörte ich plötzlich eine Männerstimme hinter mir. Ich hatte bisher gar nicht bemerkt, dass außer mir noch jemand in dieser Höhle war.

Da fasste er mir auch schon um die Taille, und zog mich zurück. Unter meinen Füßen hatte sich ein Brocken gelöst, und fiel in die Tiefe.

Heftig atmend lehnte ich mich zurück, als mir klar wurde, dass ich beinahe ebenfalls, abgerutscht wäre. Der Abgrund war zwar nicht so tief, dass mir ernsthaft etwas hätte passieren können, aber ein verstauchter Fuss hätte mir den Rest des Urlaubs trotzdem vermiest.

Der Mann hinter mir hielt mich fest umschlungen. Langsam begann er seine Hände unter mein Top und hinauf zu meinen Brüsten wandern zu lassen.

Ich schloss die Augen und genoss die unerwarteten Berührungen. Eine Hand schob er jetzt unter den Bund meines Rockes und tastete sich vor. Meinen Bikini hatte ich nach dem vorletzten Stopp nicht mehr angezogen, weil er nass war.

Der Unbekannte tastete mit dem Finger vor. Ich atmete tiefer, und langte mit einem Arm nach hinten. Seine Hose beulte sich hart aus. Er ließ mich einen Augenblick los, um seine Hose zu öffnen. Währenddessen klappte ich meinen Rock hinten nach oben. Dann suchte ich mir einen geeigneten Felsvorsprung, an dem ich mich festhalten konnte, und beugte mich etwas nach vorne.

Er drang von hinten ein, und das nahm mir für einen Augenblick den Atem. Mit rhythmisch-harten Stößen erhöhte er meine Erregung immer weiter, während er mit einer Hand weiterhin meine Brüste bearbeitete, und sich mit der anderen irgendwo festhielt.

Als ich immer lauter zu stöhnen begann, unterbrach er kurz, um sich umzuschauen. Aber ja, wir waren noch ungestört.

Also machte er weiter, so dass ich mich kurz danach orgasmisch aufbäumte. Er fuhr weiter fort, in mich hinein zu stoßen, und ich spürte, wie mich die nächste Welle der Erregung ergriff.

Inzwischen war es ihm ebenfalls gekommen, und wir blieben noch kurz eng aneinandergedrückt stehen, bevor er sich aus mir zurückzog.

Jetzt drehte ich mich um. Da sein Gesicht im Schatten lag, konnte ich ihn kaum erkennen, mir fiel aber siedheiß ein, dass der Ausflugsbus nicht warten würde.

In leichter Hektik machte ich mich auf den Rückweg. Der unbekannte Höhlenforscher war anfangs noch wenige Schritte hinter mir.

Als ich die Höhle wieder verließ, war er – vermutlich über einen anderen Ausgang – verschwunden. Ich hätte ihn vermutlich nicht mehr wiedererkannt, wenn ich ihm wieder begegnet wäre.

 

So ein ähnliches Urlaubserlebnis hatte ich tatsächlich einmal, allerdings mit einem Mann, den ich schon vorher kennengelernt hatte.

Und selbstverständlich haben wir ein Kondom benutzt.

Online

Ich kenne Heiner gut genug, um zu wissen, dass man ihm nicht immer trauen kann. Aber im Bett ist er nahezu genial, so dass wir uns wieder einmal getroffen hatten, um uns gemeinsam einen Nachmittag lang zu vergnügen.

Schon öfters hatten wir leichte Fesselspiele praktiziert, so dass ich mir auch diesmal nichts dabei dachte, als er mich auf dem Rücken liegend auf dem Bett fixierte. Meine Hände und Füße waren dabei jeweils an einen Bettpfosten gebunden.

Ich war splitternackt und bereit.

Heiner hatte sich zwar ebenfalls bis auf seine Boxershorts ausgezogen, aber statt zu mir aufs Bett zu kommen, verließ er kurz den Raum. Er kam wieder zurück mit seinem Notebook und einem kleinen Kästchen. Er schloss das Notebook an, und ließ es hoch fahren.

„Hey, was ist los? Wo bleibst du? Was hast du noch vor?“

„Einen Moment noch, Baby, ich bin gleich soweit. Ich muss noch die Webcam einstellen.“

„Eine Webcam?“

„Du weißt schon. Dann können alle meine Freunde uns zusehen.“

„Was?? Spinnst du jetzt?“

Er lachte: „Warum sollen nicht auch die Zuschauer etwas Spaß haben?“

„Mach mich sofort los! Das war nicht abgesprochen.“

Er schüttelte den Kopf. „Einen Moment noch. Ich verschicke nur noch schnell den Link.“

„Mach mich los, du Mistkerl!“ Ich riss an den Fesseln, aber das hatte natürlich keine Wirkung.

Völlig unbeeindruckt holte Heiner stattdessen einen kapitalen Dildo aus der Tasche. „Fangen wir damit an“, meinte er, warf einen kurzen Blick auf das Notebookdisplay und fuhr fort: „Sieh an, schon drei Zuschauer online. Dabei ist noch gar nichts passiert.“

Ich hatte mich mittlerweile mit meinem Schicksal abgefunden. Ein bisschen erregte mich der Gedanke sogar, dass fremde Augen mich beobachteten, und ich spürte bereits ein angenehmes Ziehen im Unterleib.

Heiner setzte sich neben mich aufs Bett und strich langsam über meine Brüste. Dann schob er seine Hand weiter über meinen Bauch nach unten. Er fuhr mit den Fingern durch meine Locken wie mit einem Kamm. Vorsichtig öffnete er meine Spalte und setzte den Dildo an. Er schob ihn zunächst nur bis etwa zur Hälfte hinein, um ihn gleich wieder herauszuziehen. Das wiederholte er mehrmals. Jedesmal drang der Dildo ein Stück tiefer in mich ein, bis er schließlich bis zum Anschlag in mich hineinglitt.

Heiner erhöhte die Geschwindigkeit. Der Dildo dehnte mich und fühlte sich hart und riesengroß in mir an. Meine Erregung stieg an und wurde immer stärker. Als ich kurz vor dem Kommen war, zog Heiner den Dildo plötzlich ohne Vorwarnung heraus.

Ich konnte einen Laut der Enttäuschung nicht unterdrücken.

„Gleich geht’s weiter, Baby. Aber wir wollen unseren Zuschauern doch auch etwas bieten. Jetzt sehen uns schon 17 zu.“

Er legte den Dildo zur Seite und wandte sich wieder meinen Brüsten zu. Die Mamillen standen so steif ab, dass er sie wie ein Stehaufmännchen immer wieder umbog, um sie dann zurückschnalzen zu lassen. „Schade, dass die Webcam das nicht genug auflösen kann.“

Er beugte sich über meine eine Brust, und begann, sie mit der Zunge zu umspielen. Dann saugte er die Brust soweit ein, wie es möglich war. Mit einer Hand knetete er meine andere Brust.

Er ließ los und raunte mir ins Ohr: „Denk immer daran, sie schauen dir zu. Jetzt sind es schon 22. Und sie wollen dich alle haben. Aber nur ich kann mit dir machen, was ich will. Sie sehen dich zwar, aber sie müssen sich selbst einen herunterholen.“

Ich atmete schwer. Der Gedanke an zig Augen, die mich in meiner Geilheit sahen, erregte mich fast noch mehr als Heiner, der begonnen hatte, mich zwischen meinen gespreizten Beinen zu streicheln und zu reiben.

Ich musste immer mehr stöhnen, als Heiner fortfuhr, mich mit seinen geschickten Fingern zu befriedigen. Das Ziehen in meinem Beckenboden war so stark geworden, dass ich versuchte, den fordernden Fingern zu entkommen. Mein Körper bäumte sich auf, aber die Fesseln ließen nicht viel Spielraum.

Heiner drückte jetzt mein Becken mit beiden Händen fest auf die Unterlage, und drückte sein Gesicht zwischen meine Beine. Dann setzte er seine Zunge ein, um meine empfindlichsten Stellen zu umspielen. Abwechseln leckte und saugte er an mir, bis es plötzlich wie eine Urgewalt aus mir herausbrach. Sekundenlang zuckte mein Körper unkontrolliert und laute Schreie entwichen mir, bis ich schließlich völlig erschöpft zurücksank.

Heiner hatte sich aufgesetzt. Wieder blickte er auf das Notebook. „29 Zuschauer. Nicht schlecht. Jetzt gibt es eine kleine Erholungspause.“

Schon hatte er den Dildo wieder angesetzt und eingeführt. Er zog seine Boxershorts aus und legte sich zunächst seitlich zu mir auf das Bett. Dann drehte er sich halb auf mich und schob mir auch noch seinen steifen Lustbringer hinein. Mit langsamen Stößen steigerte er wieder meine Erregung. Er musste dabei auch den Dildo festhalten, der dazu neigte, wieder herauszurutschen. Ich spürte ein ziemliches Spannen, aber es war mir nicht unangenehm.

Ich war nicht mehr so stark erregt, aber genoss seine tiefen und harten Stöße.

Unvermittelt hörte er auf.

„Was ist?“, flüsterte ich erstaunt und enttäuscht.

„Du hattest jetzt genug Spaß“, damit löste er erst die Fuß- und dann die Handfesseln. „Jetzt bin ich mal dran. Ich hoffe, du revanchierst dich angemessen.“

Er legte sich entspannt auf dem Rücken. Seine Erektion war immer noch beeindruckend. Ich setzte mich rittlings auf ihn, mit dem Rücken zur Webcam, nahm seinen harten Penis erst in die Hand und ließ mich dann einfach darauf nieder, so dass er in mich eindrang.

Langsam begann ich mich zu erheben, um mich dann gleich wieder herabfallen zu lassen. Das wiederholte ich mehrmals. Mir gefiel das Gefühl, das das Herabfallenlassen in mir auslöste. Ich bewegte mich auf und ab, und meine Erregung steigerte sich wieder in extreme Höhen. Heiner hob die Hände und umfasste mich an der Taille. Dann ließ er seine Hände hochwandern bis zu meinen Brüsten. Als er die Warzen zwischen den Fingern drückte, ergriff mich wieder eine unbeschreibliche Geilheit und ich kam erneut, so dass ich kaum zur Kenntnis nahm, dass Heiner sich ebenfalls aufbäumte, und sich in mich ergoss.

Erschöpft ließ ich meinen Oberkörper nach vorn sinken. Auch Heiner war befriedigt. „Wenn du mich auflässt, baue ich die Webcam wieder ab.“

Gerne wäre ich noch etwas auf ihm liegengeblieben. So aber ließ ich mich auf die Seite kippen. Heiner stand sofort auf und ging zum Notebook. „34 Zuschauer sind noch online. Maximal waren es 42. Ob wir das das nächste Mal noch steigern können?“

„Ganz bestimmt“, antwortete ich entspannt lächelnd, „was könnte spannender sein?“

 

Auch diese Story hatte ich bereits am 6. April 2013 im Dirty-Writing-Blog veröffentlicht.

Die nächste Geschichte wird neu sein. Versprochen.

Die Ritter der Kokosnuss

Was ist Realität? Was ist Fiktion?

Die Rahmenhandlung der folgenden Geschichte ist tatsächlich – so ähnlich – passiert. Der Rest ist meiner Fantasie entsprungen, aber es hätte so sein können.

Etwa einmal im Monat ging ich zu meinen Studentenzeiten ins Kino. Ich suchte mir jedesmal aus dem aktuellen Programm den Film aus, der mich am meisten interessierte. Diesmal hatte ich mich nicht für einen aktuellen, sondern einen schon älteren Film entschieden: „Die Ritter der Kokosnuss“ von den Monty Pythons.

Der Kinosaal war recht spärlich besetzt. Außer mir sah ich nur Männer. Naja, den speziellen Humor der Monty Pythons muss man mögen.

Als die Werbung bereits lief, kamen noch zwei Nachzügler, die sich direkt rechts von mir hinsetzten. Ich ignorierte sie erst mal, hätte ich doch lieber meine Ruhe gehabt. Sie unterhielten sich leise untereinander, bis mich mein direkter Nachbar mich irgendetwas belangloses fragte – ich glaube, wie lange der Film dauern würde. Das wusste ich aber auch nicht.

Der Film begann.

Nach vielleicht zehn Minuten spürte ich eine Hand auf meinem rechten Oberschenkel. Ich war damals nicht aufreizend gekleidet. Es war so weit ich mich erinnere sogar Winter, so dass ich einen längeren Rock und eine Strumpfhose trug.

Ich entschied, dass mir die Hand nicht unangenehm war, und ließ meinen Nachbarn gewähren.

Allmählich wanderte die Hand höher, raffte dann meinen Rock hoch und griff darunter zwischen meine Beine. Ich begann, nichts mehr vom Film mitzukriegen.

Mittlerweile hatte er seine Hand ganz oben in meinem Schritt. Meine Strumpfhose war noch ein Hindernis, aber irgendwie schaffte er es, ein kleines Loch hineinzureißen, durch das er seine Finger stecken konnte. Am Slip vorbei strich er zunächst mehrmals langsam über meine Vulva. Seine Berührungen wurden allmählich intensiver und fordernder. Ein Finger kreiste zunächst um meine Klitoris, dann drang er mit ihm in mich ein.

Den Film hatte ich inzwischen völlig ausgeblendet. Er flüsterte mir zu, dass ich den Platz mit ihm tauschen solle, so dass ich zwischen ihm und seinem Kumpel sitzen würde. Ich hatte zu dieser Zeit noch nicht viel Erfahrung, und stimmte zu.

Jetzt saß ich also in der Mitte. Während mein nun linker Nachbar mir wieder gleich unter den Rock fasste, und weitermachte, wo er aufgehört hatte, schob sein Kumpel seine Hand unter meinen Pulli, und begann, meine Brüste zu streicheln. Irgendwie kam er dann unter den BH und drückte vorsichtig meine Mamillen, die schon längst steif geworden waren.

Das hier war mein eigener Film. Ich wurde zunehmend erregt, aber die beiden machten langsam, und ließen sich Zeit. Zwischendurch stoppten sie sogar einige Male ganz, nämlich immer dann, wenn ich ein wollüstiges Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte.

Irgendwann ist jeder Film zu Ende. Und dieser war es auch.

Wir verließen das Kino. Wir machten etwas banalen Smalltalk. Die beiden waren ebenfalls Studenten, wenn auch an einer anderen Fakultät, so dass sie mir bisher noch nie über den Weg gelaufen waren.

Abends fuhren die Busse nur noch selten. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass  ich den nächsten noch kriegen würde, wenn ich sofort zur Haltestelle lief. Ansonsten würde ich länger warten müssen. Ich versuchte mich also zu verabschieden, und schlug den Weg Richtung Bushaltestelle ein.

Die beiden liefen in die gleiche Richtung, und stiegen dann sogar in den nächsten Bus. OK – das ist ja nicht verboten. Sie stiegen auch an der gleichen Haltestelle aus wie ich.

Ich hatte nur wenige hundert Meter zu laufen bis zu meiner Studentenbude. Die beiden ließen sich  nicht abschütteln. Das kam mir schon etwas seltsam vor.

Vor der Haustür wollte ich mich endgültig verabschieden, aber sie fragten mich, ob sie noch mit hinein dürften.

Heutzutage ist meine Wohnung für neue Bekanntschaften erst einmal tabu, aber damals dachte ich noch nicht so weit, und ich war schließlich auch nicht abgeneigt, die Kommunikation fortzusetzen und zu vertiefen.

Ich schloss also die Tür auf und ließ sie mit herein. Wir zogen unsere Jacken aus. ich schlüpfte in meine Hausschuhe. So richtig wusste ich nicht, was ich jetzt sagen oder tun sollte.

Viel Platz hatte ich nicht. Schreibtisch und zwei Stühle, Schrank, Regale und das Bett, alles im selben Raum.

„Hat dir der Film gefallen?“, fragte mich der eine, der zuerst neben mir gesessen hatte – nennen wir ihn Markus.

Ich lachte: „Ich habe doch gar nicht mitgekriegt, um was es bei dem Film überhaupt ging.“

„Hat dir gefallen, was wir gemacht haben?“

Ich muss wohl rot angelaufen sein, und gab keine Antwort.

„Wenn du willst, dass wir weitermachen, leg dich einfach auf’s Bett und überlass uns den Rest.“

Der andere, Roland, mischte sich ein: „Es wäre einfacher, wenn du dich vorher ausziehst.“

In meiner Bude war zum Glück gut geheizt. Allerdings genierte ich mich etwas, weil ich damals statt schicker Dessous völlig unerotische, dafür aber warme Unterwäsche trug. An einen aufreizenden Strip war also nicht zu denken. Ich zog mich zügig aus und legte mich auf mein Bett.

 

Roland setzte sich nach oben, Markus ans Fußende des Bettes. Während Roland meine Brüste massierte, und später auch meinen Hals und meine Ohren küsste, machte Markus sich wieder zwischen meinen Beinen zu schaffen.

Er begann langsam, obwohl ich schon längst feucht wie ein heftiger Frühlingsregen war, und streichelte mich zuerst nur außen an meinen Labien, reizte dann meine Klitoris, bis ich vor lauter Geilheit nur noch stöhnen konnte. Dann begann er, an meinen Lippen zu saugen, umkreiste meine Klitoris mit der Zunge und drang mit ihr ein. Ich war längst völlig willenlos. Wenn Markus etwas langsamer wurde, verstärkte dafür Roland die Stimulation an meinen Brüsten. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, als an die grenzenlose Lust, die ich empfand. Die Zusammenarbeit zwischen beiden war einfach genial. Das habe ich später so nie wieder erlebt. Ich wurde immer erregter und noch erregte, obwohl eine Steigerung schon längst nicht mehr möglich schien. Ohne Vorwarnung kam es mir dann irgendwann so intensiv, dass es nur noch aus mir herausschrie.

Während ich wieder zu Atem kam, streifte Markus seine Hose herunter und drang mit seinem steifen,  ansehnlichen Luststab in mich ein. Seine Stöße fühlten sich gut an. Nach dem intensiven Orgasmus brauchte ich genau das. Roland fuhr unterdessen fort, meine Brüste zu streicheln, aber jetzt zarter, da meine Erregung nachgelassen hatte.

Während Markus immer wieder in mich hineinstieß, kam meine Erregung wieder zurück und ich genoss das wunderbare Gefühl, das er in mir verursachte. Irgendwann ergoss er sich in mich. Er zog sich gleich zurück und übergab an Roland.

Dieser zog endlich seine Hose aus. Die Größe seines besten Stücks überraschte mich etwas, aber ich hatte nicht lange Gelegenheit, es zu bewundern. Als er in mich eindrang, musste ich erst nach Luft schnappen. Er füllte mich reichlich aus. Er begann mit langsamen Stößen, beschleunigte dann immer mehr. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, als an die Empfindungen, die seine Stöße in mir auslösen. Gemeinsam kam es uns dann. Er blieb noch kurz auf mir liegen, stand aber dann auf, um sich wieder anzuziehen. Markus war bereits angezogen und zusammen verabschiedeten sich die beiden und gingen.

Ich habe die beiden nie mehr wiedergesehen. Aber wann immer ich „Die Ritter der Kokosnuss“ irgendwo sehe, erinnere ich mich an dieses Erlebnis aus meiner Studentenzeit. Und ich kann mich bis heute nicht auf die Handlung konzentrieren, weil immer wieder andere Erinnerungen hochkommen.

 

Diese Kurzgeschichte hatte ich bereits am 22. März 2013 im damaligen Dirty-Writing-Blog veröffentlicht, der einige Zeit später leider gelöscht wurde.