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Nahverkehr auf Umwegen (6. Teil)

Zum 1., 2., 3. , 4. und 5. Teil

Ein wiederholtes Pfeifgeräusch aus der Ferne riss uns jäh aus unseren Gedanken.
„Oh!“, meinte Max (wohl insgeheim froh darüber, das Thema wechseln zu können).

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Ich fragte: „Wor des en Zuch?“, worauf Max antwortete: „Ich vermut‘ mal. Glaub kaum, dass hier a Auto oder LKW ’s Morsa aafängt.“

Verwundert fragte ich zurück: „Häh, Morsen?“
Er erklärte: „Ha no, Lang-Kurz-Lang. Des isch ein ‚K‘ in Morse-Code.“
„Ah, geh, du schbinnsd doch. Waröm solld en Zuch gemors?“, fragte ich zurück.

Aber Max beharrte darauf und fuhr fort: „Woisch, d‘ gleiche Tonsequenz hanne au schon beim Zuagfahra aus de Lautsprecher g’hört, bloß mit diaf-hoch-diaf schdatt lang-kurz-lang. Drnoch sieht ma meischdens da Schaffner zur näggschda Sprechstell‘ renna. Des ‚K‘ schdoht f’r ‚Kommen‘, däd i mol saga.“

Jetzt hatte er mir natürlich wieder eine Steilvorlage geliefert. Ich sang: „LAA – la – LAA“, schaute ihn betont herausfordernd lächelnd an, machte eine dramatische Pause und neckte ihn dann in meinen besten Berufsjargon: „Tja, bei dir scheint das Experiment fehlgeschlagen zu sein. Ich konnte deine Hypothese nicht verifizieren.“ Ich lächelte süffisant, und fügte noch hinzu: „Du bisd scho so en richdicher Dausendsassa. Jedz konnsde ah noch gemors!“

Max antwortete: „Ha noi, ned viel meh als SOS und so – manche Händis machad Dididit-Dahdah-Dididit wenna SMS kommd, des hod me neigierig gmachd, nau hanne mol guugld, was‘ sonschd no fir gengige Abkirzonga mid Morse geid.“ Er zuckte mit den Schultern. „I merk‘ mir so an Scheiß halt. Meischdens sogar, ohne dass i’s mir merka will.“

Okay. Wenn vorhin noch irgendwelche Restzweifel bestanden haben sollten, dass Max ein Nerd ist, dann waren sie hiermit ausgeräumt.

Wir zogen uns beide wieder an, und packten unsere Sachen zusammen.

Max war so umsichtig, den von uns produzierten Abfall aufzusammeln, nur wusste er scheinbar nicht so recht, wohin damit. Zum Glück fand sich in meiner Handtasche noch eine zerknüllte kleine Plastiktüte, in der ich ursprünglich einen kleinen Imbiss eingepackt hatte. Ich gab sie ihm, er steckte unseren Abfall hinein, und verstaute sie anschließend in seiner Hosentasche.

Wir tranken noch abwechselnd meine Wasserflasche leer, und machten uns dann auf den Weg zurück zum Bahnhof.

Diesmal war ich darauf vorbereitet, dass er mich vor dem Überqueren des Grabens einfach hochhob und über seine Schulter warf. Trotzdem quiekte ich albern auf, und zappelte mit gespieltem Protest.

Wieder war mein Rock ein Stückchen nach oben verrutscht, als er mich auf der anderen Seite des Grabens wieder herunterließ.

„Du wesst doch genau, dass mer kä bassende Kondome mehr gehomm!“, erklärte ich betont streng, als ich meinen Rock fast hektisch wieder nach unten schob. Max schien mich dabei schon wieder mit seinen begehrlichen Blicken – und nicht nur mit diesen – ausziehen zu wollen, so dass ich schleunigst ein paar Schritte Abstand zwischen uns brachte.

Ich musste ihn unbedingt ablenken und auf andere Gedanken bringen. So fragte ich ihn, ob er öfters mit dem Zug fahren würde, denn das war das erstbeste, das mir einfiel.

„Scho,“, sagte er, abr normalerweis andre Schdregga. Meischdns nach A. oder en ledschdr Zeid au beruflich nach H. En N. be i schbädeschdens em Herbschd widdr, do griag e a Freikardd fir d‘ N3T von meim Brötchengeb’r.“
„Zur N3T?“, hakte ich nach, von der hobich ah scho gehörd. Die könnd inderessand gewer.“

Wir unterhielten uns weiter, während wir weiter Hand in Hand in Richtung Bahnstation liefen.

Trotz des vergnüglichen Nachmittags lag mir doch sehr daran, bald wieder heimzukommen, also verzichtete ich darauf, nochmals meine Fingernägel in seiner Handfläche zum Einsatz zu bringen.

Inzwischen war 19 Uhr durch, und ich hatte bestimmt noch weit über hundert Kilometer vor mir.
So war ich nicht erfreut, als wir nach einigen Minuten sehen mussten, dass der Zug, mit dem wir angekommen waren, bereits Richtung Osten fuhr.

Doch Max beruhigte mich: „Des wird gwiaß no idd dr ledschde gwea sei. Dui fahrad ja laud Fahrblaah‘ äll halba Schdond. No koi Angschd, do kommad no a baar.“
Da nun wieder Zugverkehr herrschte, war Max der Weg über die Gleise zu riskant für uns. Deswegen nutzten wir die dafür vorgesehene Fußgängerunterführung.

„Gugg amole!“, meinte Max grinsend, und deutete auf die Wand der Unterführung. Irgendjemand mit unbestritten künstlerischer Begabung hatte da mit einigen wenigen Strichen eine Zeichnung an die Wand gemalt, die trotz ihrer Einfachheit zweifelsfrei erkennen ließ, dass sie die Futurama-Figuren Fry und Leela darstellen sollte. Dabei nahm Fry eindeutig Leela im Doggystyle, wobei sich zwischen ihnen ein bemerkenswert großer horizontaler Abstand befand, den Fry dennoch überbrückte.
„Des kommt mer irchendwie bekannd vor!“, kicherte ich, „und da is der Bender!“.

Mit einer schnellen Bewegung fasste ich Max en passant in den Schritt. Offenbar hatte ich ihn damit überrumpelt, denn er japste nach Luft, und ihm entfuhr ein überraschtes: „Urgh!“.
Seine weitere Reaktion hatte ich so in der Form nicht vorhergesehen, und da mir klar war, dass wir ja keine passenden Kondome mehr haben, hätte ich sie auch nicht absichtlich provoziert.

Jedenfalls drückte er mich ohne Vorwarnung gegen die Wand (ja, gerade an die gewisse Stelle zwischen Fry und Leela). Seine Arme waren plötzlich überall, und es fiel mir schwer, einen klaren Kopf zu behalten. Ich schloss die Augen, während Max eine Hand unter meinem Top, und die andere unter meinem Rock hatte. Seine Finger drangen bereits fordernd in mich ein, so dass mir fast der Atem stockte.

Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn nicht plötzlich zu hören gewesen wäre, dass jemand die Treppe herunterkommt. Abrupt ließ Max mich los, und ich rückte schnell meine Kleidung wieder zurecht, bevor wir weitergingen.

Wir waren noch auf den obersten Treppenstufen, als bereits eine Lautsprecherdurchsage zu vernehmen war, dass der nächste Zug in unsere Richtung bereits in wenigen Minuten einfahren würde.

Allerdings war unser Gepäck noch immer zwischen den Gleisen im Splitterschutzbunker – ein ganzes Stück von uns entfernt – aufbewahrt.
„Max, wie kommer denn jedz widder on unner Gebägg?“, fragte ich ihn.

Er schaute „unseren“ Bahnsteig entlang, und meinte: „So wias grad aussiahd, kemmr des erscht mol abhoka. Do schdandad viel z viel Leid aufam Bahnschdeig. Und schnell irgendwo a Feuerle zur Ablenkung macha, wia heut‘ mittag, isch glaub kei guter Plan.“

Er nun wieder! Während ich die Augen verdrehte, fuhr er fort: „Wart mer erscht mol ab, ob no so viel auf am Bahnschdeig los sich, wenn der Bommlzuag do hanna nausgfahra isch.“

Sein Plan war gut. Der Bahnsteig war, nachdem der aktuelle Zug abgefahren war, komplett leer.
So sah niemand, wie Max wieder um die Absperrung kletterte und unsere Sachen aus dem Bunker holte, während ich – unnötigerweise – Schmiere stand, wie er mich gebeten hatte.

„Wos wer denn dei Blan gewese, bann doch noch enner hier rumgeschdanne wer?“, fragte ich, als wir mit unserem Gepäck wieder wie zwei normale Reisende auf dem Bahnsteig standen.

„I han doch no da Müll von vorher eischdegga.“
Während Max den Müll wegwerfen ging, verstaute ich meine leere Wasserflasche wieder in meinem Gepäck.

Nachdem er vom Mülleimer zurückkam, meinte er: „Siehsch, ond wenn etz no meh los gwä wär, hädd i de da Müll wegschmeißa gschiggd, bloß am Mülloimr am andra Ende vom Bahnschdeig. Wenn da na no dei Röckle a weng höher naufzoge häddsch, häddad se älle bloß Dir nochguggd, ond i hädd onsr Zeug schnell holla kenna.“

Auch wenn der Plan vielleicht sogar funktioniert hätte, war ich froh, dass wir nicht auf ihn zurückgreifen mussten. Trotzdem gab das erst mal einen sanften Knuff in die Rippen für ihn, und ich verzog erst gespielt beleidigt, dann aber schmunzelnd das Gesicht. Er grinste nur breit, zog mich eng an sich heran, und küsste mich.

Die restliche Wartezeit, bis der Zug einfuhr, verbrachten wir im Wartehäuschen nebeneinander sitzend.
Ich hatte meine Sandalen abgestreift und mich quer auf den Sitz direkt an der Wand des Häuschens gesetzt, die Seitenwand somit als Lehne im Rücken. Meine Beine schlug ich über Max‘ Oberschenkel, so dass meine Füße auf dem Sitz neben ihm zu liegen kamen.

Max hatte sich ebenfalls zurückgelehnt. Er schloss die Augen und streichelte sanft meine Beine entlang. Zärtlich begann er, meine Waden zu kneten. Das war keine so gute Idee, denn an den Waden ist mir das irgendwie unangenehm. Ich zog also meine Beine leicht zurück, woraufhin er sich meinen Oberschenkeln zuwandte. Mir war klar, auf was das wieder hinauslaufen würde. Bevor ich jedoch noch überlegen konnte, ob ich mich trotzdem darauf einlassen wollte, fuhr bereits der Zug mit quietschenden Bremsen ein.

Wir gingen zusammen zu einer der Doppeltüren des Zuges. Als ich beim Öffnen meiner Tür Probleme hatte, da sie klemmte, half mir Max, und zog sie mir auf.

Schnell wuchtete ich mich samt meiner Tasche die steilen Stufen vor der Tür hinauf.
Max war direkt neben mir. Den Rucksack hatte er beim Einsteigen auf den Rücken genommen. Mit einer Hand hielt er sich an der Griffstange der Tür fest. Die andere Hand spürte ich unvermittelt wieder zwischen meinen Beinen. Hastig zog ich mich vollends nach oben in den Einstiegsbereich. Wir sollten wirklich erst einmal einen geeigneten Platz finden, bevor wir in dieser Hinsicht weitermachten.
Ich verpasste Max einen sanft-freundschaftlichen Stoß mit dem Ellenbogen in seine Rippen, um ihn zu etwas mehr Contenance zu ermahnen.
Fast hätte er das Gleichgewicht verloren, nur seine Standfestigkeit verhinderte dies. Ich drehte mich halb zu ihm um, und meinte herausfordernd grinsend:
„Suchemer uns doch erst ämal en bequeme Bladz, wu mer ungeschdörd sinn. Mir wolle ja den Resd der Fahrd ned nur zum Fensder nausgegugg, odder?“

Fortsetzung folgt.

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Nahverkehr auf Umwegen (5. Teil)

Zum 1., 2., 3. und 4. Teil

Er drückte meinen Oberkörper sanft wieder nach unten, so dass ich flach da lag, und begann, meinen Rücken zu streicheln und meinen Nacken zu küssen. Als seine Erregung anfing, abzuklingen, griff er kurz zwischen meine Beine, richtete sich auf, und zog dabei sein bestes Stück samt Sicherheitsverpackung aus mir heraus. Eine kleine gutturale Unmutsäußerung über die Enttäuschung, dass ich nun so leer war, konnte ich mir nicht verkneifen.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
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„Du hörsch dich ja an wie mei Katz‘ früher, wenn ‘ra was ned bassd hat!“, neckte er mich, und fügte hinzu: „No koi Angschd, i mach me bloß‘ g’schwend sauber.“

Dabei zog er sich das Kondom herunter und tupfte sich mit einem Taschentuch trocken.

Ich legte meinen Kopf auf den einen Unterarm ab, den andern zog ich unter den Körper und platzierte ihn zwischen meinen Brüsten, um diese vom Druck meines Körpers zu entlasten.

Er hatte es sichtlich eilig, wieder Körperkontakt mit mir zu suchen und schmiegte sich sanft gegen meinen Rücken. Dabei war er darauf bedacht, mich nicht die volle Gewichtskraft seiner Gesamtmasse spüren zu lassen, weswegen er sich mit seinen Armen und Beinen links und rechts von mir aufstützte.

Nachdem unsere Körper sich entlang eines Großteils ihrer Länge berührten und wir das Gefühl genossen, drehte er sich auf die Seite, und zog mich dabei sanft mit. Mit leicht angezogenen Beinen lag er löffelnderweise hinter mir.

Sein unterer Arm wurde fast ausgestreckt zu meinem Kopfkissen. Zärtlich knabberte er ein bisschen an meinem Ohrläppchen. Dabei meinte er, mit einer sehr entspannten Stimme: „Großkätzle wär eigentlich dr richtige Schbitzname für Dich. Groß, schmusig, ond scheene Kralla hat se au.“, wobei er seine Finger mit meinen verhakte, und eine meiner Hände mit der seinen vor unsere Köpfe hielt, um auf meine Fingernägel anzuspielen. Zum Beweis, dass diese Krallen nicht nur hübsch, sondern auch funktional waren, krallte ich nun in seine Handflächen. Hoppala, mit der Reaktion hätte ich nicht gerechnet – das war also seine Schwachstelle. Er stöhnte lustvoll auf, bog den Rücken wieder ins Hohlkreuz durch, und ich merkte, dass sich in seiner Körpermitte schon wieder etwas regte. Ich kicherte, hörte aber erst mal wieder auf, und er knabberte lustvoll an meinem Hals herum. Ein bisschen Erholungsphase musste ich ihm schon gönnen.

Oooh, und was für eine Erholungsphase das war! Sein Geknabber ging in Küsse über, die er über meinen ganzen Nacken und meine Schultern verteilte, während eine Hand zärtlich auf meinem Bauch lag und die andere mit meiner oberen verschränkt war.

Dann begann die Hand von meinem Bauch über meinen ganzen Körper zu wandern, wobei er sichtlich bemüht war, meine empfindlichsten Zonen eher zu vermeiden. Das wollte er sich wohl für später aufbewahren. Ganz schaffte er es allerdings nicht, und die eine oder andere lustvolle Zuckung meiner Hüften konnte ich nicht unterdrücken.

Plötzlich hielt er Abstand, rief „Ih, do grabbld ond zwiggd me äbbas!“, und sprang auf, sein Gesäß mit den Händen abbürstend. Da hatte ihn wohl glatt ein vorwitziger Ohrwurm oder eine Ameise an der Pobacke erwischt.

Wie hypnotisiert konnte ich meine Blicke nicht von seiner Körpermitte lassen, wo sein Normalenvektor jede Bewegung mit einer zeitlichen Verzögerung mitmachte, und dadurch zu einer Schwingung angeregt wurde.

Entweder hatte ich auch so eine anregende Wirkung auf ihn, oder er war genauso dauerrollig wie ich. Wobei er das dann wohl im Gegensatz zu mir nicht so intensiv auslebte, wenn ich seiner vorher im Zug getroffenen Äußerung bezüglich seines Singledaseins glauben durfte.

Egal, woran es lag – es war noch früh genug am Tag, um diesen Zustand zur beiderseitigen Befriedigung ausnutzen zu können.

Ich drehte mich auf den Rücken, setze mich halb auf, und lehnte mich entspannt nach hinten, mich mit den Ellenbogen aufstützend, und bog Schultern und Rücken durch. Damit hatte Max wieder ungehinderte Sicht auf meine sich ihm darbietenden, verlockenden Brüste.

Nun zog ich die Beine etwas an und spreizte sie noch leicht, damit er auch die Möglichkeit für einen Blick auf meine intimste Stelle erhielt.

Während ich meine Schenkel etwas gegeneinander auf- und zu schwingen ließ, fragte ich ihn so unbeteiligt, wie ich konnte: „Na? Bisde scho ferdich für die nächsde Runde? Odder mussde dich noch ä weng ausgeruh? Bisde vielleichd zu müd?“

Ich schaute ihn herausfordernd an. Als er nicht sofort reagierte, beschloss ich, ihn noch etwas provozierender zu necken: „Beschdimmd konnste no ned so gleich widder.“

„Abr wart, Dir zoig‘ e’s!“, rief er, und ihm war anzusehen, wie sich innerhalb von Sekundenbruchteilen sein Verstand in die Körpermitte verlagerte.

Die Reaktion war wohl in meinem Sinne, aber dass sie so heftig ausfallen würde, hatte ich dann doch nicht erwartet: Beinahe hätte er mich in der ersten Überraschung ohne Kondom genommen. Als er auf mich zuhechtete, schlug ich schnell die Beine zusammen, und rief laut: „Schdobb!“

Max war wie in Trance, und nahm meinen Einwurf offenbar gar nicht wahr. Jedenfalls machte er keine Anstalten, seinen Penetrationsversuch abzubrechen. Ich entschied mich für ein energischeres „Ersd ä Kondom drüber!“ und drückte mit der flachen Hand abwehrend gegen seine Brust.

Das verlagerte zum Glück temporär seinen inneren Blutfluß in ausreichender Menge und lange genug in sein derzeit minderversorgtes oberes Denkzentrum, dass er sich noch schnell eintüten konnte.

Ich nutzte die Zeit, ein paar Zentimeter zur Seite zu rutschen, denn ausgerechnet unter meinem Rücken befand sich so ein blödes Stück Baumwurzel.

Wie er danach über mich herfiel (es passt kein anderer Ausdruck: Max war ungestüm und grob – aber ich kann nicht abstreiten, dass mir das außerordentlich gut gefiel – schließlich hatte ich es geschafft, ihn in diesen Zustand zu versetzen), lässt sich bezüglich der Stellung recht einfach beschreiben – es begann als Missionarsstellung, bei der ich zunächst die Beine noch geschlossen hatte. Aufgrund unserer relativ geringen Transversalausdehnung ging das so. Besser ist es allerdings, die Beine zu spreizen. Ich drückte also beide Beine leicht nach außen, was er auf Anhieb richtig verstand. Abwechselnd hob er dann seine beiden Beine leicht an, was mir ermöglichte meine Beine unter seinen durch nach außen zu schieben.

Um ihm ein noch tieferes Eindringen zu ermöglichen, zog ich dann meine Beine an, und stellte sie seitlich von ihm auf.

„Wart no, DU griagsch’s – etzt – so richtig – feschd – bsorgd!“ rief er im Takt seiner Stöße, zog meine Hüfte noch näher an seine, und drückte sich mit Schwung vom Boden ab.

Dabei hakte er sich mit seinen Armen in meinen Kniekehlen ein, bevor er die Stellung vollends wechselte und meine Beine ganz auf seine Schultern schwang.

Ich wurde von ihm regelrecht eingerollt, und es war ihm anzumerken, wie er möglichst weit in mich einzudringen versuchte, was ich zutiefst genoss. Er fühlte sich durch meine leichte Provokation von vorhin wohl wirklich genötigt, zu beweisen, dass und wie gut er schon wieder konnte.

„Oh .. jaaa! Geb’s mer nur richdich! Jaaa! Fesd!“, stöhnte ich laut auf, während seine Stöße mich immer intensiver und hart durchrammelten.

Meine Brüste wurden dieses Mal nicht so ausgiebig von seinen Händen verwöhnt, dafür wechselte er immer wieder zwischen heftigen Stößen in mich und wollüstigem Saugen an meinen Brüsten ab.

Meine Erregung wurde immer stärker. Unkontrolliert fuchtelte ich mit meinen Armen umher.

Dann schlang ich sie fest um Max, drückte meine Fingernägel fest in seinen verschwitzten Rücken.

Max ächzte wollüstig auf. Seine Stöße wurden erneut härter. Ich war nur noch eine einzige Senke der Begierde. Bei jedem seiner Stöße entfuhr mir ein lautes Stöhnen. Mein gesamtes Sein war nur noch auf ihn und mich fokussiert. Die Welt um uns verschwand im Nichts.

Als mich der erste Orgasmus unabänderlich überrollte, zog ich laut schreiend meine Fingernägel über seinen Rücken, was er mit einem lustvollen, tiefen, gestöhnten „Jjjjjjiiiaaaaa!“, und einem kurzzeitig noch härter werdenden Lustspender quittierte.

Meine Erregung ebbte leicht ab. Unverdrossen stieß Max weiter in mich hinein. Ja! Genau das wollte ich! „Ohh .. jaaa! .. Ned aufgehör!“keuchte ich nach Luft ringend.

Schon wieder war ich so weit, dass die pure, animalische Lust einfach aus mir heraus wollte.

Auch in seinen Augen sah ich dieses wilde, unkontrollierbare Verlangen. Mein Körper begann zu zucken, und bäumte sich unter dem seinem auf.

Mit einem stöhnenden Laut (welcher sich eher nach einem verletzten Tier angehört haben muss) kam ich erneut.

Wie von Sinnen – absolut ungezügelt und hemmungslos – fuhr Max mit seinen Stößen fort. Mein Körper drängte ich ihm immer noch entgegen. Ich hatte noch nicht genug und konnte nur noch wimmern vor lauter Geilheit. Mein ganzer Körper – mit Ausnahme der Stelle, an der mich Max gerade erfolgreich um den Verstand brachte, schien zu erstarren. Es war ein Gefühl, als verschmolzen wir zu einem einzigen Körper. Meine Gedanken verschwammen. Ich spürte Max‘ Singularität noch weiter tief in mir anschwellen. Seine Stöße wurden immer schneller und fester. Er entlud sich heftigst in mir. Hörte dabei nicht auf zu stoßen. Sein lautes, gestöhntes „Jaaaaaaaaaah!“ begleitete meinen dabei einsetzenden nächsten Höhepunkt. Ich spürte, dass ich meinen noch lauter herausschreien würde als die Male zuvor.

Eher unterbewusst nahm ich Max‘ Unterarm wahr. Er befand sich nicht weit von meinem Mund entfernt. Ich drehte meinen Kopf etwas zur Seite. Ohne darüber nachzudenken, erstickte ich meine eigenen Lustschreie dadurch, dass ich fest zubiss. Das löste einen zweiten Schrei von ihm aus – aber auch dieser klang mehr nach Lust denn nach Schmerz. Erneut stieß er kräftig nach.

Sollte ein multipler Orgasmus bei Männern entgegen allem, was ich damals zu wissen glaubte, etwa doch möglich sein?

Erschöpft und atemlos lag ich da, und schaffte es gerade noch, zu keuchen: „Oaah! Du hasd mich echd ferdich gemachd!“

Er kniete – mehr als befriedigt – mit den Händen aufgestützt halb über mir, schaute mir mit triumphierendem Grinsen ins Gesicht, und schnaufte: „Glaub’sch mer’s etz?“

Ich konnte nur noch nicken und ein genüssliches „Mmmhmmm.“ von mir geben, während ich die Augen halb schloss, halb nach oben verdrehte. Für mehr reichte meine Kraft aktuell nicht mehr.

Er legte sich noch einen Moment auf mich, um den innigen Körperkontakt zu genießen, drehte sich dann aber alsbald wieder von mir herunter auf die Seite, nur seine Hand auf meiner Hüfte lassend und mich seines strammen Maxes beraubend.

Dann fiel mir ein, dass ich ihn durch Einsatz meiner Krallen und Zähne vielleicht verletzt haben könnte, und ich fragte ihn: „Hob ich dir wehgedon?“
„Wehdoa?“ – er schaut mich mit großen Augen und leicht irritiertem Blick an, während er auf hochdeutsch weiterredete – „Ver-GISS es! Das war der geilste Sex seit langem! Ich wünschte, ich hätt‘ das jeden Tag! Das Kratzen und Beißen war was neues, aber davon abgesehen, hatte ich die letzte so heftige Nummer vor grob 15 Jahren, da war ich fast noch Jungfrau, und ich war früher nicht gerade abstinent. Echt! Das eben war genial!“ (so wie sich seine Stimme anhörte, war er ebenfalls deutlich aus der Puste).

So langsam verabschiedete sich das Tier in ihm und er driftete wieder in den Modus des zärtlichen und fürsorglichen Liebhabers – wie zum Beweis bekam ich ein paar zärtliche Küsse auf meine Wangen, bevor er sich wieder das Kondom abstreifte, und es zu den anderen stummen Zeugen unserer vorangegangenen Lust legte.

Er säuberte sich, und zog wieder seine knackig engen Shorts an. Ich liebte den Anblick der sich durch den Stoff abzeichnenden Konturen seiner männlichen Hardware.

Sichtlich zerknirscht bedeutete er mir, mich aufzusetzen, während er sich ebenfalls setzte. Ihm lag wohl noch etwas auf dem Herzen.

„Anne, wegen vorhin, das tut mir leid. Ich wäre um ein Haar wirklich ohne Kondom über dich hergefallen.“, sagte er, und schaute etwas verlegen beiseite. Er fuhr fort: „Schau, es kommt selten genug vor, dass mir eine große und attraktive Frau über den Weg läuft, die dann auch noch Interesse an mir zeigt. Normalerweise habe ich mittlerweile die Beherrschung, meinen Trieben nicht immer sofort nachzugeben – bei dir ist es mir aber nicht mehr gelungen. Wobei ich mal zu behaupten wage, dass dir das zumindest bis vorhin auch ganz recht war. Nur hast du mit deiner Provokation eben einen draufgesetzt. Ich will dir da nicht die Schuld geben, es ist schließlich meine Schwäche. Aber mit so einer Nummer weckst du eben das Tier in mir. Also bitte, wenn du das nicht noch mal erleben willst, dann reiz‘ mich nicht mehr gar so dolle, ja? Ich hab‘ da selbst Angst davor, was dann passiert.“

Er gab mir noch einen zärtlichen Schmatzer auf die Stirn, wobei er meinen Kopf sanft am Kinn zu sich herzog.

Ich hatte ihm zugehört, und seine Worte zur Kenntnis genommen. Ungeschützter Geschlechtsverkehr kam für mich – zumindest, so lange mein Verstand nicht ebenfalls aussetzte – keinesphalls in Frage. Mir war bewusst, dass seine Kondome inzwischen aufgebraucht waren.

Seine Stimme schien mir – gerade jetzt, da er wieder mehr ins Hochdeutsche schwenkte – so vertraut. Irgendwie rief das auch längst verschollene Erinnerungen in mir wach.

Fortsetzung folgt.

Nahverkehr auf Umwegen (4. Teil)

Zum 1. Teil, zum 2. Teil, zum 3. Teil

Als ich wieder zu mir kam, saßen wir beide auf dem Boden, er direkt hinter mir, mich mit seinen Beinen seitlich fixierend. Er stützte mich mit seinen Armen ab und hielt mich, so dass ich mich beschützt und geborgen fühlen konnte. Ich spürte seine warme, behaarte Brust an meinem Rücken.

Unserer relativen Position zueinander nach zu urteilen, musste er sich wohl mit mir in seinen Armen nach hinten sinken gelassen haben, als mich die Ohnmacht (und nicht nur die) übermannte.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

Er reichte mir meine Flasche Wasser, und forderte mich in einem besorgt-bestimmten Tonfall auf, mehr zu trinken (da war er wieder, der Papamodus von vorhin – irgendwie aber doch sehr sympathisch, und ich genoss seine Fürsorge). Gleichzeitig schwang auch Zuneigung in seiner Stimme, als er mich aufforderte: „Mädle, Du musch mehr drenga, bei derra Hitz!“

Hastig trank ich einiges von dem lauwarmen Wasser. Dies belebte mich, und schnell ging es mir wieder deutlich besser.
Als er sah, dass ich mich zusehends erholte, meinte er – selbst noch etwas irritiert von dem soeben erlebten: „Des war jetzt äbbas neu’s. Dass I beim erschda Mal selber gar ned komm, okee, des isch mir vor Jahren schommol bassierd, aber ohnmächtig g’vögelt han ich vor Dir no koina. Ich glaub, für d‘ Runde zwoi lassa mer uns no a wenig Zeid ond gangad’s a bissel sachter ah?“

Sprach’s, gab mir einen Schmatzer auf die Backe, und zog mich noch etwas fester an sich heran, so dass er mich noch intensiver von hinten bekuscheln konnte.

Ich spürte, dass er das Kondom mittlerweile abgezogen und sich vermutlich mit dem Papiertaschentuch gesäubert hatte, das halb zerknüllt neben ihm auf dem Boden lag.
An meinem Rücken spürte ich zunehmend Druck durch seinen Freudenspender, der immer noch fast so groß und steif wie vorhin gewesen sein dürfte, und sich immer stärker in mein Bewusstsein drängte. Ich lehnte mich noch etwas fester zurück, um ihn noch näher an meinem Körper zu fühlen.

Seinen Dialekt fand ich zunehmend erfrischend, so dass ich mir vornahm, meine eigene Mundart ebenfalls noch ein wenig deutlicher durchschlagen zu lassen. Er hatte vorhin ja auch schon signalisiert, dass ihm dies gefiel.
„Des is ja lieb von dir. Aber bassd scho“, meinte ich, nachdem ich die Wasserflasche abgesetzt hatte. Ich drehte meinen Kopf und Oberkörper so, dass ich ihm ins Gesicht schauen konnte. „So viel Rücksicht brauchst du gar ned genehm. Mir geht’s scho widder ganz gut, und ich bin immer noch dodal scharf auf dich“, zwinkerte ich ihm zu.

Dabei griff ich mit einer Hand hinter mich, kraulte ein bisschen durch sein buschiges Schamhaar und fing wieder an, seinen Lustkolben zu verwöhnen. Er schmiegte sich so eng es ging an mich, rieb seine Brust an meinem Rücken, küsste meinen Nacken, und ließ mich spüren, dass auch er noch einiges mehr wollte, als er bislang bekommen hatte.

„Komm‘, ich will ämol gegugg, ob des mit denne Kondome dadsächlich so stimmt“, meinte ich – inzwischen wieder munterer geworden – streckte mich ein Stück zur Seite, und wühlte ein Kondom aus meiner Handtasche.

Er meinte grinsend: „A Erekina, ond au no eggschdra reißfeschd!“ Dann schnaubte er belustigt: „Na des ka‘ ja was werda!“, während er mir zärtlich durch die Haare wuschelte. Ich drehte mich vollständig zu ihm um, schubste ihn keck auf den Rücken und setzte mich auf seine nun ausgestreckten Beine.

Über meine Versuche, ihm das Kondom überzuziehen, mussten wir beide albern kichern – er lachte etwas schief, da es ihm sein bestes Stück wirklich sichtlich einengte, aber wir hatten beide unseren Spaß dabei. „Siehsch’s jetzt ei?“, meinte er am Schluss mit einem leicht gequälten Grinsen, als es zwar irgendwie seinen Joystick umspannte, aber nicht unbedingt formgerecht saß, worauf ich antwortete: „Eier seh ich sogar zwee, und ä schönne, heiße Boggwurschd!“

Spielerisch streichelte ich dabei mit den Fingerspitzen über die weiche Haut seines Hodensacks.
Er kam mit dem Oberkörper hoch, knuffte mir sanft in die Rippen, und meinte „Du Gsälz­äffle!“, musste dann aber auch laut lachen. Als wir uns wieder vom Lachen beruhigt hatten, ließ ich ihn das Kondom selbst herunterziehen (ich wollte ihm nicht versehentlich weh tun, denn ich hatte ja noch so einiges mit ihm vor). Zum Glück hatte er ja noch seine eigenen dabei, die besser passten.

Ich streckte mich nach seiner Kondompackung, die gerade noch in meiner Reichweite lag (wobei ich erneut über den Markennamen und die Verpackungsgestaltung schmunzeln musste).
Mit großem Bedauern wurde mir bewusst, dass die Verpackung nur noch zwei Kondome enthielt. Wir mussten also sparsam sein. Insbesondere wollte ich sicher gehen, dass ich keines versehentlich mit meinen Fingernägeln oder durch zu ungestümes Handling beschädigen würde. Um sicher zu gehen, war es wohl sinnvoll, das Überstreifen Max selbst zu überlassen.

Ich selektierte ohne genau hinzusehen ein beliebiges der beiden übriggebliebenen Kondome heraus, und reichte es ihm mit aufforderndem Lächeln: “Mach du des. Damit mer endlich weider geschbiel gekönne.“

„Isch ganz oifach, wenns a bassnds isch. Gugg!“, sagte er, und streifte es mit ein, zwei Handbewegungen über, nachdem er es ausgepackt hatte.

Kaum war er mit dem Überstreifen fertig, stützte ich meine Hände ein Stück vor mir auf dem weichen und trockenen Waldboden ab, nahm den Oberkörper nach vorn, und ließ mich dann auf die Knie nieder, so dass ich mich auf allen Vieren vor ihm befand.
Mein Hinterteil war ihm zugewandt, mit dem Gesäß nicht weit vor seinem Kopf. Verführerisch wackelte ich damit vor ihm hin und her.
Eigentlich wollte ich noch etwas aufforderndes sagen, aber das konnte ich mir sparen. Der Anblick meines ín Schwingungen versetzten Pos hatte ihm gereicht, um sofort über mich herzufallen.

Wer von uns beiden es wohl schon länger mal wieder so richtig nötig gehabt hatte, so leicht, wie er auf meine optischen Reize ansprang?

Diese Stellung schien ihm noch besser zu gefallen als die vorherige, und ich konnte mich definitiv auch nicht beklagen.
Ich fühlte mich jedenfalls erneut von ihm richtig gut ausgefüllt und auf eine mir angenehme Art und Weise benutzt. Um ihn noch intensiver in mir zu spüren, ließ ich mich auf die Unterarme herab. So war mir das auch bequemer. Noch einen Schwächeanfall wollte ich nicht provozieren.

Nach einer Weile legte sich mit seinem Oberkörper flach über meinen Rücken, und griff mit beiden Händen nach meinen Brüsten. „Oooooh ja!“ entfuhr es mir laut.

An seiner Reaktion merkte ich, dass er wohl auch auf akustische Reize ansprang, denn seine Stöße wurden heftiger und ich fühlte, wie sein Eindringling noch stärker anschwoll.

Max keuchte fast heiser “Oooarh, Anne, melk mi‘ leer!“, woraufhin ich meine Scheidenmuskulatur rhythmisch kontrahieren ließ.

Damit hatte ich Max wohl völlig überrumpelt , denn er stammelte: „Was – was machsch Duuuu?“
Tat ihm das etwa weh? Ich hörte lieber auf, und ließ wieder ganz locker.
„Noi, noi, ned aufheera!“, rief er jetzt hektisch hinterher und stieß umso heftiger und schneller in mich hinein.

OK. Er konnte gerne noch einer Fortsetzung meiner sehr speziellen Massagetechnik haben.
Ich konzentrierte mich darauf, mit niedriger Frequenz isometrisch anzuspannen und wieder loszulassen.
Max nahm nun wieder eine Hand an meine Hüfte, um definierter zustoßen zu können, und ich ließ ihn meine Muskulatur spüren, so gut ich noch dazu in der Lage war. Denn er verwöhnte mit der anderen Hand immer noch meine korrespondierende Brust, womit er mich ja vorhin schon gut aus dem Konzept zu bringen wusste. Ich hielt nun mit meinen Lustschreien nicht mehr hinter dem Berg – und musste feststellen, dass ich nicht nur ihn, sondern auch mich selbst damit erregte.

Ob Max gerade egoistisch sein und sich seinen Spaß holen wollte, oder ich ihn gerade mit meinen Muskelspielchen in den Wahnsinn trieb, ich weiß es nicht – aber ich spürte plötzlich tief in mir, wie sein Glücksbringer noch etwas härter wurde. Das brachte mich vollends um den Verstand und ich bekam kurzzeitig überhaupt nicht mehr mit, was um uns herum noch vor sich ging. Wir rissen einander mit in einem wilden Taumel der überwältigenden Lust.

Wir kamen zwar nicht exakt gleichzeitig (schließlich besagt die spezielle Relativitätstheorie ja auch, dass es keine wirkliche Gleichzeitigkeit geben kann – ja, ja, ist hier eigentlich nicht anwendbar, aber das war mir in diesem Moment egal), aber mit minimalem Zeitdelta – und dieses Mal  waren wir beide LAUT.

Halleluja! Wo hatte der Mann gelernt so efficktiv zu kopulieren?

Ich schob meine Hände noch weiter nach vorn, um den Oberkörper langsam auf den Boden legen zu können. Dabei war ich immer darauf bedacht, dass er schön in mir drin blieb, genoss das Gefühl, wie voluminös sein Zauberstab auch jetzt noch war, spielte noch mal ein bisschen mit meinen Muskeln, was ihm sehr zu gefallen schien, und drehte Oberkörper und Kopf leicht in seine Richtung. Wir grinsten uns wie zwei erfolgreiche Verschwörer an.

Insgeheim fürchtete ich, dass man mein langgezogenes, orgasmisches „Jjiiiiiiaaaaaaaaaoouuuuuhhh!“ vorhin noch bis zum Bahnhof gehört hatte. Sein Höhepunkt muss für ihn ähnlich intensiv gewesen sein, denn er hatte lauter rote Flecken im Gesicht und am Oberkörper.

Fortsetzung folgt.

Nahverkehr auf Umwegen (3. Teil)

Zum 1. Teil, zum 2. Teil
Ich drückte meinen Körper noch näher an seinen, und tastete nach seiner Hose. Momentan war es da zu eng, um den Gürtel zu öffnen, also entschloss ich mich, beim Hemd zu beginnen.

Oops! Beinahe hätte ich mich an seiner Krawattenklammer gepiekt (wie konnte es auch anders sein bei einem IT-Menschen: Natürlich eine mit einem Nerdmotiv, einem roten Teufelchen). Seine Krawatte trug er gelockert, und die zwei obersten Knöpfe hatte er mittlerweile geöffnet.

Während er noch meine Pobacken ausgiebig bearbeitete, dabei sich gleichzeitig immer wieder mit seinen Lippen an meinem Hals zu schaffen machte (Rrrrr!), und simultan auch noch die Finger leicht zwischen meine Beine gleiten ließ, schaffte ich es, alle seine Hemdknöpfe zu öffnen, bis auf den untersten, weil sein Hemd noch in der Hose steckte.

Da ich dort nicht weiter kam, zerrte er selbst ungeduldig das Hemd vollends aus der Hose. Hinter den Knöpfen trat eine behaarte Brust zu Tage. Mit beiden Händen fasste ich nun unter das offene Hemd und fuhr ihm langsam und geschmeidig durch die Brustbehaarung, wobei er genüsslich ein Hohlkreuz machte und scharf Luft holte.

Dabei bemerkte ich wieder das Päckchen in seiner Brusttasche. Ich griff hinein – und musste kichern. Es war ein Dreierpäckchen Kondome – quietschegelb und mit dem Namen „Big Ben“. Das ließ ja schon mal hoffen, dass mich mein erster Eindruck im Zug nicht getäuscht hatte, aber trotzdem trug der Name nicht gerade zu meiner Ernsthaftigkeit in der Situation bei.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

Ich hielt ihm das Päckchen demonstrativ vor das Gesicht. „So so, ‚Big Ben‘, hm? Dann guggemer doch ämol, wie gut dein Glöbbel mei Glocke zum Klinge bringt!“ neckte ich ihn.

Er wirkte wie ertappt, und riss mir das Päckchen mit einem schnellen, fast schon groben Griff aus der Hand.

Etwas weniger selbstsicher als sonst antwortete er halblaut: „Ach, ’s isch gar nedd mal so sehr wega d’r Länge. Sonsch müsst’e ja irgendwelche XXL-Gummis kaufa. Aber normale Gommis sitzad bei m’r irgendwie unangenehm eng, des isch scho beim Drüberziaha ällaweil so a Drama.“

Max lief dabei leicht rot an. Er steckte die Packung nun in seine Hosentasche, zog sein Hemd ganz aus, und warf es zu Boden.

„Bassd scho“, schmunzelte ich, schmatzte ihm auf die Wange, und fuhr fort „Hasde etwa gedacht, ich hab‘ Angst vor gut bestückten Männern?“.

Er begann einen Satz mit „Also, ’s hadd scho Fraua gäbba, denne …“ – aber bevor er diesen zu Ende aussprechen konnte, hielt ich ihm schnell den Mund zu, und küsste ihn anschließend.

Er hielt mich einen Augenblick lang fest in seinen Armen. Dann machte er sich daran, mir mein Top über den Kopf zu ziehen. Dabei bückte er sich etwas, als ich es gerade vor dem Gesicht hatte, und verpasste meinen bereits erigierten Brustwarzen zwei schnelle Küsse. Unwillkürlich schnappte ich nach Luft, und war kurz davor, die Besinnung zu verlieren. Doch dann fing ich mich wieder, und warf das Top auf den Boden.

Hastig öffnete ich dann noch meinen Rock, an dem er auch schon seine Hände hatte – flink war er, das musste man ihm lassen – und zog ihn ebenfalls aus. Die Sandalen waren schnell abgestreift.

Jetzt fiel mir erst richtig auf, wie groß er doch eigentlich war. Durch meine nicht gerade flachen Sandalen waren wir die ganze Zeit praktisch auf Augenhöhe, aber nun musste ich etwas zu ihm aufschauen. Max grinste zu mir herab – und wäre ich nicht bereits nackt vor ihm gestanden, hätte er mich gerade mit seinen Blicken ausgezogen.

Meine Brüste hatten es ihm offenbar besonders angetan. Max‘ „festklebender“ Blick war ein nonverbales Kompliment und ließ mich spüren, dass meine schlanke Figur – mit ihren zwar nicht übermäßig großen, aber schön geformten und sehr sensitiven Brüsten – für ihn äußerst attraktiv war, ein Naturliebhaber im doppelten Sinne.

Ich nutzte das natürlich weidlich aus, drückte meine Brüste erst recht ostentativ nach vorne, und drehte meinen Oberkörper um einen kleinen Winkel langsam hin und her, um Max noch mehr Appetit zu machen, auf das, was ihn erwartete.

Am Begehren in seinen Augen und an seinem immer breiter werdenden Grinsen sah ich, dass mein Algorithmus wunderbar funktionierte.

Als nächstes war sein Gürtel dran, und Knopf sowie Reißverschluss seiner Hose. Ich schob sie noch etwas nach unten, Max erledigte den Rest, nahm dabei die Kondompackung wieder in die Hand, und zog auch Schuhe und Socken aus.

Unter seinen schwarzen, eng anliegenden Boxershorts zeichnete sich deutlich das ab, was ich wollte, auf das ich die ganze Zeit so begierig gewartet hatte.

Langsam fasste ich den Bund mit beiden Händen und schob die Shorts herunter. Sein bestes Stück ploppte heraus – ein ansehnliches, ordentliches Kaliber, so wie ich das mag.

Als ich sein herausragendes Merkmal behutsam mit der Hand packte, stöhnte Max auf. Er kniff die Augen leicht zusammen. Ich genoss, wie steif und fest es sich anfühlte, und ließ meine Hand daran vor- und zurückgleiten, was er mit einem „Ooooarh, du geils Ludr!“ quittierte.

Ich konnte es kaum erwarten, den strammen Max endlich tief in mir zu spüren.

„Los, bidde, besorch mer’s richdich!“, keuchte ich gierig in sein Ohr, mich eng an ihn schmiegend, und meinen Beckenbereich heftig an seiner Hüfte reibend, während ich nach wie vor sein bestes Stück in der Hand hielt und verwöhnte.

Max strich mir zuerst sanft über die Haare. Dann wurde sein Griff fester, und er verpasste meinem Kopf ein Drehmoment, das mich dazu brachte, ihn loszulassen, und mich um 180° um meine vertikale Körperachse zu drehen. Was hatte er vor? Er drückte meine Schulter ein Stück nach vorne, so dass ich mich leicht bücken musste, und mich an einem Ast, der in meiner Nähe hing, festhielt.

Einen erwartungsvollen Blick über meine Schulter werfend, sah ich, dass Max inzwischen eines der verpackten Kondome aus der Packung entnommen und die schützende Umhüllung aufgerissen hatte. Er ließ diese neben sich auf den Boden fallen, und zog sich das Kondom flott mit überraschender Geschicklichkeit über.

Dann wandte er sich wieder meinem nackten, zu allem bereiten Körper zu.

Er drückte meine Schulter nochmals leicht nach unten, um besser in mich eindringen zu können. Der erste Stoß ist immer etwas besonderes, und dieser war es auf ganz außergewöhnliche Weise. Überrascht hielt ich den Atem an. Ich liebe dieses ausgefüllte Gefühl. Ich liebe dieses abwechselnde Schieben und Ziehen. Aber dass der erste Stoß gleich zielgenau die richtigen Stellen erwischt, um mich halb um den Verstand zu bringen, ist selten.

Auch Max‘ weitere Stöße landeten exakt dort, wo sie den MAXimalen Effekt erzielten. Optimaler Wirkungsgrad – in jeder Hinsicht.

Nach wenigen Stößen war ich bereits mental so gut wie weggetreten. Ich konzentrierte mich nur noch auf die Empfindungen tief in meinem Körper.

Max hatte sich bisher an meinen Hüften festgehalten. Nun tastete er mit beiden Händen zuerst nach oben, dann nach vorn, und griff schließlich mit jeder Hand jeweils eine meiner Brüste. (Mist, und ich dachte, ich hätte meinen Schwachpunkt vorhin noch nicht so deutlich offenbart.) Er schob die Hände langsam und mit leichtem Druck abwechselnd ein Stück nach oben und nach unten. Das machte mich dann vollends kirre.

Einerseits diese tiefen, rhythmischen Stöße, die meinen gesamten Unterleib erschütterten, andererseits seine Liebkosungen an meinen Brüsten, trieben meine Erregung immer weiter empor. Immer öfter entfuhr mir ein unwillkürliches Stöhnen. Mein gesamter Körper lebte nur noch für diese Lust, für diese einzigartige, unermessliche Lust, die mir den Verstand aus dem Kopf trieb und mich als sein willenloses Spielzeug zurückließ, das nur noch ein Ziel hatte: „Mehr!“

Unerwartet früh für ein erstes gemeinsames Mal kam es mir, und sogar überraschend heftig für diese eher ungünstige Stellung. Ich krallte mich fester in das Holz des Baumes, um nicht noch unter seinen Stößen das Gleichgewicht zu verlieren. Ich schloss die Augen, und sank danach erschöpft etwas in mich zusammen, während Max seine Stöße kurzzeitig sanfter und langsamer werden ließ. Er hatte wohl bemerkt, was er gerade in mir ausgelöst hatte.

Schon wieder begann meine Erregungskurve anzusteigen.

Max war sich dessen offenbar bewusst, denn er stieß wieder zunehmend heftig in mich hinein.

Ich gab mich ganz diesem wundervollen Gefühl hin. Mit Max hatte ich wirklich einen guten Treffer gelandet. Wer hätte gedacht, dass sich im Zug hinter dieser Zeitschrift so ein verdammt guter Liebhaber verbarg!

Genießend mit geschlossenen Augen nahm ich die Stoßimpulse wieder in mich auf. Meinen Kopf hatte ich etwas auf meinem Arm abgestützt, und hing mehr an dem Ast, als richtig fest auf dem Boden zu stehen.

Max gab tiefe, wollüstige Laute von sich, die belegten, dass ihm unsere Interaktionen genauso gut gefielen wie mir.

Während ich einfach nur genoss, begannen plötzlich meine Beine zu zittern, teils aufgrund der Erregung, teils wegen der Hitze und Anstrengung (ich stand leicht auf den Zehenspitzen, um den Eindringwinkel zu optimieren).

Er muss das bemerkt haben, denn er bremste seinen aktuellen Stoß abrupt ab, hielt besorgt inne, und umschlang meinen Oberkörper mit seinen Armen, eine Hand auf meinem Bauch, die andere mittig knapp oberhalb meiner Brüste, als hätte er eine Vorahnung.

„He, isch älles OK bei dir?“, fragte er besorgt.
„Mir .. is .. schwindlich“, brachte ich gerade noch hervor. Dann wurde mir schwarz vor den Augen.

Fortsetzung folgt.

Wild im Wald

Nach der Schule ging ich ab und zu zum Wildschweingehege, um dem Treiben der Rotte zuzusehen. Zuerst verfütterte ich ein paar alte Brot- und Gemüsereste, die ich von zu Hause mitgebracht hatte.

Eine der Bachen hatte kürzlich Frischlinge geworfen, und trottete mit ihnen im Schlepptau durch das Gehege.

Ich saß gemütlich auf dem Hochsitz und beobachtete das Verhalten der Tiere.

Irgendwann wurde es mir zu langweilig, und ich wollte wieder hinunterklettern. Aber – oh Schreck! – bereits die zweite Sprosse löste sich auf einer Seite der Leiter, und ich hing einen Moment lang in der Luft. Zum Glück konnte ich mich gerade noch festhalten.

Ich muss wohl kurz aufgeschrien haben, denn bevor ich noch überlegen konnte, wie ich sicher hinunterklettern könne, stand unten plötzlich ein Mann, den ich bereits gelegentlich im Bus gesehen hatte.

„Spring runter! Ich fang dich auf“, rief er mir zu.

Die oberste Sprosse, auf der ich stand, knarzte bedenklich. So drehte ich mich vorsichtig um, stieß mich ab, und ließ mich nach unten in seine Richtung fallen.

Ich landete in seinen Armen. Er hielt mich einen Moment länger fest, als nötig gewesen wäre, und ich spürte die harte Beule zwischen seinen Beinen.

„Danke“, meinte ich etwas verlegen, „das Holz ist doch schon morscher, als ich gedacht hatte.“

„Der Wald hier birgt so einige Gefahren“, grinste er zurück, „insbesondere für so ein junges, hübsches Mädchen, das ganz alleine unterwegs ist.“

Ohne Vorwarnung schob er mich plötzlich gegen den Stamm eines Baums. Irgendwie gelang es mir, mich von ihm loszureißen. Aus einem Impuls heraus begann ich zu rennen. Er war knapp hinter mir und hatte mich schnell eingeholt. Als ich bei einer Wurzel ausweichen musste, warf er sich auf mich und riss mich mit zu Boden.

Ich versuchte, mich mit Armen und Beinen zur Wehr zu setzen, aber sein Gewicht drückte mich zu Boden. Seine Hand schob sich unter meinen Rock und zog den Slip ein Stück nach unten.

Meine Bewegungsfreiheit war stark eingeschränkt, so dass ich mich nicht unter ihm vorwinden konnte. Mit einer Hand öffnete er seine Hose.

Als er in mich eindrang, nahm es mir für einen Augenblick den Atem.

„Nein .. oh .. nicht“, stöhnte ich auf und schloss die Augen.

Er begann – zuerst langsam, dann zunehmend heftiger – in mich hineinzustoßen. Als meine Schreie immer lauter wurden, hielt er mir den Mund zu.

Mein Körper begann zu zittern und bäumte sich unter ihm auf. Er stieß noch härter und schneller, bis er schließlich schwer atmend in sich zusammensank.

Einen Moment lang blieb er auf mir liegen, dann rollte er sich zur Seite und stand wieder auf. Auch ich rappelte mich auf.

Wir hatten hatten beide Laub und Baumnadeln in Kleidern und Haaren, und halfen uns gegenseitig unter den wachsamen Augen des Keilers beim Säubern.

Ziemlich plötzlich und kurzangebunden verabschiedete sich jener von mir, und verschwand zwischen den Bäumen.

Ich warf den Wildschweinen noch ein paar Eicheln, die ich auf dem Boden fand, ins Gehege. Dann ging ich müde und zufrieden nach Hause.

 

Ein paar Tage später sah ich ihn im Bus wieder. Er zwinkerte mir zu. Beim Aussteigen kam ich in seine Nähe und raunte ihm leise zu: „Heute Nachmittag gehe ich wieder zu den Wildschweinen.“