Schlagwort-Archive: Öffentlichkeit

Nahverkehr auf Umwegen (7. Teil)

Zum 1., 2., 3. , 4. , 5. und 6. Teil

Hand in Hand gingen wir hintereinander durch einen Großraumwaggon, in dem schon deutlich mehr Platz war, als in unserem heute Mittag.

Aber Max zog mich sanft weiter. Er hatte wohl etwas vor. Und in der Tat, wir fanden einen Waggon – er musste Max wohl bei der Einfahrt aufgefallen sein – in dem nichts los war. Gar nichts! Wir hatten also ein Abteil ganz für uns allein! Und hoffentlich auch ungestört.
Wir legten unser Gepäck einfach auf den freien Sitzen ab, und setzten uns einander gegenüber ans Fenster.

Der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Sitzen war geringer als die Summe unserer Oberschenkellängen, so dass wir einander mit den Knien in die Quere kamen. Das störte uns allerdings nicht im Geringsten, und wir machten uns eine Weile einen Spaß daraus, jeweils ein Knie des anderen mit den eigenen Beinen zu drücken, während wir uns provozierende, grinsende Blicke zuwarfen, wer denn jetzt gerade kräftiger drückt.

Max beugte sich nach vorn und legte seine Hand zärtlich auf mein nacktes Knie.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

Ich blickte ihm direkt in die Augen und meinte herausfordernd: „Des is obber nur die Beriferie. Findesde ah den Zendralbrozessor?“
Er lachte: „Ha no, da Haubdschaldr hanne ja wohl scho gfonda!“, und ließ seine flache Hand weiter an die Innenseite meiner Schenkel entlanggleiten. Während seine Finger ihren Weg immer weiter unter meinen Rock fanden, wuchs meine Lust unaufhörlich, noch einmal mit ihm hier im Zug den Nahverkehr ganz wörtlich zu nehmen.

Wie doof nur, dass wir keine passenden Kondome mehr hatten. Verdammt! Ich sollte mich besser zusammenreißen. Andererseits läuft mir so ein Prachtexemplar im doppelten Sinn schließlich nicht jeden Tag über den Weg.

Ich drehte meine Beine also ein Stück zur Seite, um mein IO-System etwas außer Reichweite seiner Messfühler zu bringen.
Dann griff ich nach unten, zog eine meiner Sandalen aus und legte den Fuß auf seinen Schoß. Ich musste das Bein fast etwas zu sehr strecken, deshalb rutschte ich mit dem Gesäß so weit auf dem Sitz vor, wie möglich.

Mit den Zehen begann ich über seinen Schritt zu krabbeln. Max lehnte sich zurück, atmete tief ein, und schloss genießerisch seine Augen.
Als ich meinen Fuß wiederholt auf und ab gleiten ließ, bemerkte ich an einem bebenden Zucken, dass sein bestes Stück offenbar schon wieder sehnsüchtig auf seinen nächsten Einsatz wartete.

„Mädle, Du schbialsch middam Feir…“, stöhnte Max.

Er fing an, in seinem Rucksack auf dem Sitz neben ihm nach etwas zu tasten, und meinte „Warddamole, do hanna misst doch eigendlich no …“, während ich ihn weiter mit meinem Fuß provozierte.
„Do, des war a mol a Werbegschengle von ra Eiti-Sichrheidsfirma! ‚Dr ix-el-Schuddz fir Ihra eiti!‘ S isch zwar koi Big Ben, sondrn a weng greeßr, abr so ogfähr kennds scho au bassa. Als Reservefallschirm emmr no bessr wia niggs. Ond abglaufa ischs au no edd.“

Genau in diesem Moment wurde die Abteiltür aufgerissen, und der Ruf „NochzugeschtiegndieFaaahrscheinebidde!“ erschallte.

Schnell zog ich meinen Fuß wieder zu mir zurück. Max hatte das Kondom zum Glück so in der Hand, dass die Kontrolleuse – eine kleine, dralle Person – es beim Hereinkommen nicht sehen konnte, und ließ es unauffällig zurück in den Rucksack fallen.

Wir kramten beide nach unseren Fahrkarten. Aus dem Augenwinkel sah ich, dass die Kontrolleuse dabei unentwegt auf Max‘ ausgebeulten Hosenstall starrte. Anscheinend hatten wir ihr gerade ein schönes Kopfkino beschert. Schließlich fand ich meine Fahrkarte, und reichte sie ihr. Das schien sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Max brauchte etwas länger – ihn hatte ihr Blick wohl etwas aus dem Konzept gebracht – aber auch er hatte seinen Fahrschein schließlich gefunden.

Sie betrachtete unsere Fahrkarten gründlich, und meinte, als sie sie abknipste,
„Ah, noch zwei Opfer der Streckensperrung.“ (Offenbar hatte sie bemerkt, dass diese eigentlich für einen viel früheren Zug gelöst wurden).
„Dann trotz der Verspätung noch eine gute Weiterfahrt!“ wünschte sie uns, bevor sie weiterging, um ihren Kontrollgang fortzusetzen.

Wir warteten sicherheitshalber noch wenige Minuten, bis sie wieder auf ihrem Rückweg an uns vorbeikam. Als wir die Verbindungstür zum nächsten Wagen sich öffnen und wieder schließen hörten, kannten wir allerdings kein Halten mehr.

Max zog das Kondom erneut aus der Rucksacktasche. Ich beugte mich zu ihm hinüber, und öffnete ihm die Hose. Er riss die Schutzfolie des Kondoms auf, und streifte sich dieses über. Leider saß es nicht so gut wie die Big Bens. Folglich würden wir besonders aufpassen müssen, dass es nicht versehentlich abrutschte.

Ich stand ebenfalls auf, drehte mich um, und setzte mich dann – ihn einverleibend – auf seinen Schoß.
Hoppe-Reiter-mäßig bewegte ich mich auf und ab. Max hatte schon wieder die Hände unter meinem Top. Ich stöhnte laut und lustvoll auf, als seine geschickten Hände ihr Werk taten.

Es war uns egal, dass jeder, der an unserem Abteil vorbeigekommen wäre, unfreiwillig Zuschauer unseres wilden Treibens geworden wäre. Im Gegenteil, insgeheim reizte mich die Vorstellung, dass fremde Augen uns lüstern beobachten könnten.

Nach kurzer Zeit sah ich ein, dass dieses Schoßhopping aufgrund des ungünstigen Eindringwinkels nicht zielführend war (auch wenn es Max spürbar anschärfte), und außerdem wollte ich doch noch ein bisschen ausnutzen, dass er zu den besser bestückten Kerlen gehörte, bevor ich aufgrund meiner sensitiven Brüste schon wieder willenlos würde.

Ich löste mich von ihm – vorsichtig darauf bedacht, nicht versehentlich das Kondom mit herunterzuziehen – aber nur, um mich auf einen der Sitze am Fenster zu knien. Mit den Händen hielt ich mich am Gitter der Gepäckablage über meinem Kopf fest.
Max stellte sich hinter mich, und ich sah nach hinten zu ihm. Der Anblick seines besten Stücks machte mich jedes Mal aufs neue an. Er griff nach seinem strammen Max und nestelte noch etwas am Kondom herum, um den Sitz zu korrigieren.

„Oh, mach endlich weider!“, stöhnte ich leise, als er mir den Rock nach oben klappte, und zuerst nur mit seinen Händen mein Gesäß umspielte, „besorch mer’s noch ämol! Du geiler Hengsd! Du wessdoch, dass mer nimmer viel Zeid gehomm!“

„Hey, a bissle aufgeila muss drin sei!“, lachte er, worauf mir nur ein ungeduldiges, fast schon gereiztes „Nä, bann ebbes *dinne* sei söll, dann *du* in *mir*! Los! Mach scho endlich! Schieb’en mir nei!“, entfuhr.

Der sollte mich nicht so zappeln lassen! Manchmal brauchen Männer eben klare Ansagen, Nerd hin oder her.

Bei unseren bisherigen Vergnügungen hatte er mich immer nur an der Hüfte oder an der Schulter gepackt, wenn er mich von hinten genommen hatte. Nun packte er mich mit einer Hand an den Haaren, und griff fest zu.

„Jaaaa, los! Nur kä Hemmunge! Gebs mer so richtich hadd!“ stöhnte ich, während ich endlich wieder einen Orgasmus auf mich zu rollen fühlte. Mein Körper bebte bereits bedenklich.

Dieses Mal würde er nicht so lange durchhalten wie vorhin, denn ich wollte es jetzt, und ich wollte es schnell. Ich zog alle Register. Beckenkreisen. Lautes Stöhnen. Muskulatureinsatz. Und ich hatte recht. Keine zwei Minuten später hatte ich ihn (und praktischerweise mich auch – ich hatte mich unvermeidlicherweise selbst mit heiß gemacht) so weit. Ich schaute ihm über meine Schulter zu, als er hilflos mit ansehen musste, wie er den vermutlich schnellsten Orgasmus seines Lebens verspürte, während mich die Erregungswelle meiner eigenen kleinen inneren Explosion durchflutete, ausgelöst vom heftigen Pulsieren seines Lustspenders in mir.

Max kollabierte regelrecht über mir, küsste mich sanft in den Nacken, während er meinen ganzen Oberkörper zu umklammern schien, und wir drehten uns gemeinsam auf den Sitz, auf dem ich bis eben noch kniete. So sehr ich das Gefühl auch genoß, ihn noch in mir zu spüren, mit diesem Kondom war es zu heikel.

Offenbar war Max dies wohl ebenso klar, denn er zog sich vorsichtig aus mir zurück, und hielt es dabei fest, sodass es nicht vorzeitig herunterrutschen konnte.
Dann streifte er es ab und warf es in den Abfallbehälter vor dem Fenster. Schließlich brachte er auch sich selbst wieder in einen jugendfrei vorzeigbaren Zustand.

Ich setzte mich anschließend auf den Platz neben ihn, um wenigstens noch etwas seine Nähe zu spüren, lehnte meinen Kopf gegen seine Schulter, und streichelte gedankenverloren an der Knopfreihe seines Hemds entlang.

So aneinandergeschmiegt verbrachten wir den nächsten Teil unserer gemeinsamen Fahrt wieder mit einem angenehmen Gespräch (Fachsimpeleien und Nerdwitze – zum Glück keine sentimental-romantische Gefühlsduselei), wie heute Mittag, als wir uns kennengelernt hatten.

In W. mussten wir beide in denselben IC umsteigen. Die Umstiegszeit war nicht gerade üppig, aber ausreichend. Bis auf ein bisschen mehr oder weniger unauffälliges gegenseitiges Aneinander-Herum-Gegrabsche verlief der Umstieg unspektakulär.

Der IC war jetzt am Abend zum Glück nicht sehr voll, und bei uns beiden hatte inzwischen die Müdigkeit eingesetzt. So hatten wir dieses Mal weniger Probleme, uns zu beherrschen, und beließen es bei etwas oberflächlicher Fummelei. Schließlich dämmerten wir nur noch aneinandergekuschelt gemeinsam vor uns hin.

„In wenigen Minuten erreichen wir F.“, riss mich die Lautsprecherdurchsage aus meinem Dösen, „Sie haben Anschluss nach …“
Sofort war ich hellwach. Dieser IC würde in F. halten. Der ICE, mit dem ich ursprünglich hätte fahren wollen, wäre bis nach N. durchgefahren. Wenn ich in F. aussteigen könnte, würde ich einige Zeit durch einen früheren Anschluss sparen.

Max rührte sich im Halbschlaf. Als ich von meinem Platz aufstand, öffnete er die Augen, und fragte: „Wasischnlos? Semmr scho en N.?“
„Nein, aber in F.“, antwortete ich kurz, „ich muss mich beeilen, um auszusteigen und meinen Anschluss zu erwischen.“
„Was? Wia? Hald, noi!“ Max wurde langsam wach, aber es war zu spät, um noch Kontaktdaten auszutauschen.

Etwas überstürzt packte ich meine Tasche, hauchte Max noch einen letzten Kuss auf die Wange (er war immer noch nicht wach genug, um wirklich zu realisieren, dass ich gerade ging), und machte mich auf den Weg zur nächsten Tür.

Der Zug fuhr bereits in den Bahnhof ein und bremste stark ab, so dass ich mich gut festhalten musste.
Nach einigen anderen Reisenden verließ ich den Zug.

Eine Weile später war ich endlich wieder zu Hause.
Dieser Nachmittag mit Max blieb mir unvergessen.

Schade, dass er so weit weg wohnte. Den Sex mit ihm gelegentlich (oder auch öfter) zu wiederholen, wäre schon verlockend gewesen.

Ende.

Werbeanzeigen

Nahverkehr auf Umwegen (2. Teil)

Zum 1. Teil

Kurze Zeit später quäkte eine Durchsage durch den Lautsprecher: „Sehr geehrte Fahrgäste, auf dem vor uns befindlichen Streckenabschnitt befindet sich ein liegengebliebener Zug. Unsere Weiterfahrt verzögert sich daher auf unbestimmte Zeit. Die Türen sind wieder freigegeben, wer will, kann aussteigen, sich die Beine vertreten oder eine rauchen gehen. Wer aussteigt, bleibt aber bitte auf dem Bahnsteig und achtet auf die Lautsprecherdurchsagen.“

Auch das noch!

Zwar hatte ich es mir hier inzwischen schon gemütlich gemacht, aber trotzdem war mir diese weitere Verzögerung nicht willkommen.

Auf jeden Fall würde es aber draußen nicht so heiß und stickig sein wie im Zug, also bemühten wir uns, unsere Kleidung notdürftig zurechtzurücken, nahmen unser Gepäck, und gingen auf den Bahnsteig hinaus.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

„Das Kuhkaff kenn‘ ich.“, murmelte Max, „Gleich hinterm Bahnhof gibt’s a schaddigs Wäldle. Magsch midkomma?“

Ich überlegte. Das war natürliche eine angenehme Alternative zu diesem stickigen Zug, der sich ohne Kühlung durch den Fahrtwind noch weiter aufheizen würde.

Mir gefiel sein leichter Dialekt. „Mal schauen, ob er meinen auch mag“, dachte ich, und beschloss, mich nicht mehr ganz so sehr um lupenreines Hochdeutsch zu bemühen, wenn ich mit ihm sprach.

„Einverstanne!“, antwortete ich kurz, und fügte hinzu: „Was machemer mit mei Dasche und dein Ruggsagg?“

Sein drolliges Grinsen, kaum dass ich den Mund aufgemacht hatte, zeigte mir, dass mein Dialekt wohl seinen Geschmack getroffen hatte, und bevor er antwortete, küsste er mich noch mal.

Aber wir mussten jetzt erst einmal sehen, wie wir weiter kamen.

„Siehsch des flache graue Teil da hinten rechts, kurz nacham Bahnsteigende, des aussieht, als hätt‘ man so a orangschene Streusandkischd mit Beton übergosse‘?“

Da hinten war so ein kleines flaches Häuschen. Es war wirklich nicht viel höher als eine Streusandkiste, nur im Vergleich zu dieser etwas in die Länge gezogen. Aber ich wusste nicht so recht, worauf er hinaus wollte.

„Häh?“

„Des isch a alter Splitterschutzbunker für Rangierer“,, erklärte er, „noch aus’m Zweite‘ Weltkrieg. Da hen die sich bei de Luftangriff‘ drin verschteckt. In den guckt so schnell keiner nei.“ Er grinste. „Oder meinschd, der dridde Weltkrieg bricht demnächst aus?“

„Nä, aber woher weißt du des?“, staunte ich beeindruckt.

„Schwülwarme Sommernächt‘, in denne ma‘ kaum einschlafe‘ kann, und diverse Folge‘ von ‘Eisenbahn-Romantik‘ auf YouTube.“ Frotzelnd – und wieder mit hochgezogener Augenbraue – fügte er noch auf Beinahe-Hochdeutsch hinzu: „Willst Du *wirklich* die Details wissen, oder schau mer, dass mer unser Gepäck loswerdat?“

Irgendwie zögerte ich noch, so dass er nochmals nachhakte: „Wie sieht’s aus, kommst du?“

„Das werden wir seh’n“, antwortete ich augenzwinkernd, „ich hoff‘ doch.“

Er verdrehte kurz die Augen.

Wir tranken schnell einen Schluck aus unseren mitgebrachten Getränken. Ich hatte stilles Wasser dabei, er ein Spezi. Ich verstaute dann mein Notebook zusätzlich in der Reisetasche, während Max seine Anzugjacke achtlos in seinen Rucksack stopfte. Er nestelte noch kurz an einer kleineren Tasche seines Rucksacks herum, aber ich konnte nicht genau sehen, was er tat – nur, dass er sich irgendetwas kompaktes in die Brusttasche seines Hemds steckte. Zum Glück keine Zigarettenschachtel – das hätte mein Interesse an ihm schlagartig auf unter Null reduziert. Aber das hätte ich wohl vorhin schon am Geschmack seiner Küsse gemerkt.

Falls er von sich aus daran dachte, Kondome einzupacken, gäbe das schon wieder einen Pluspunkt. Für alle Fälle hatte ich ja immer ein paar in meiner Handtasche, aber besser zu viele, als zu wenige.

Dann machten wir uns auf den Weg.

Am Bahnsteig standen bereits etliche Reisende, die ihrer Nikotinsucht frönten, gehüllt in eklige Rauchschwaden.

Max nahm mich an der Hand und bahnte uns den Weg in Richtung des Splitterschutzbunkers. Uns kam zugute, dass alle in die letzte Fahrtrichtung des Zuges schauten, wo sich in einiger Entfernung eine graugelbe Rauchsäule erhob. Aus der gleichen Richtung und auch vom Dach eines nahen Gebäudes waren abgehackte Sirenenklänge zu hören.

Er ging voran, deutete mit dem Daumen über seine Schulter in Richtung der anderen Fahrgäste und der Rauchsäule, und meinte: „Liegengebliebener Zug, von wääga. Des Vehikel da vorne brennt, sonsch wär hier nedd so ein Bohei.“

Da er ein ziemliches Tempo drauf hatte, konnte ich mit meiner schweren Tasche kaum Schritt halten, so dass er mir anbot, sie mir abzunehmen. Großzügig ließ ich ihn gewähren.

Wie auf Bestellung fuhren die ersten Feuerwehrfahrzeuge am Bahnhof vorbei, als wir uns am Bahnsteigende um die Absperrung in Richtung Bunker mogelten. Die Meute war ausreichend abgelenkt und ignorierte uns.

„Siehsch, bloß d‘ Feuerwehr. Koi dritter Weltkrieg, koi Fliegeralarm. Der hätt‘ sich andersch angehört. Und frag‘ bitte nicht schon wieder, woher ich des weiß.“, frotzelte Max.

Na, da hatte ich mir ja jemanden geangelt! Seine Flachwitze und meine Doppeldeutigkeiten, das kann ja nur was werden! Diesmal verdrehte *ich* amüsiert die Augen.

Unbeobachtet verstauten wir unser Gepäck. Max versicherte mir, auch mein Notebook sei dort sicher. Nur meine Handtasche behielt ich lieber doch bei mir und die Flasche Wasser war wohl auch notwendig.

Höchstgradig illegal huschten wir über die Gleise. Nun mussten wir den Bahndamm und eine kleine Böschung hinunterklettern. Max ging voran, aber ich kam mit den Keilabsätzen meiner Sandalen ins Rutschen. Er konnte mich gerade noch auffangen.

„Dir isses ja wirklich dringend!“, meinte ich lachend, als ich eng an ihn geschmiegt mein Gleichgewicht wiederfand.

„Des said d‘ Richtiga!“, lachte er, und fuhr fort: „Wer von uns zwoi hat denn nix drunter? Ernschdhaft, Mädle, läufsch Du ällaweil so rum? Kannsch froh sei, dass ich a Schwäche für Fraua han, die da erschda Schridd machad, ond dass da mir so gut g’fellsch, sonsch hätt’s me mehr abgschreckd als hoiß g’machd.“

Er schien es nicht ganz ernst zu meinen, doch ein bisschen schaute er auch besorgt. Ob er wohl verunsichert war, auf wen er sich da eingelassen hatte? Wenn er nicht vorhin im Zug hätte durchblicken lassen, dass er schon längere Zeit Single ist, hätte ich ihm in dem Moment glatt den treusorgenden Familienvater und ernsthaft besorgten Papa abgenommen.

Ich verdrehte die Augen. Er selbst war mit Krawatte und hochgeschlossenem Hemd im Zug gesessen – dass ich mich nur wettergerecht gekleidet hatte, kam ihm scheinbar nicht in den Sinn.

„Es ist Hochsommer! Mir war so furchtbar, furchtbar heiß …“, säuselte ich, „… und mit dir neben mir isses auch nicht leichter geworden. Ganz im Gegenteil, …“

Ich zwinkerte ihm vielsagend lächelnd zu, und ergänzte noch: „… da war ich fast schon einer Ohnmacht nah.“

Er zog wieder die Augenbraue hoch und blieb diesmal im Hochdeutschen, als er mit betonter Strenge sagte: „Das wäre also Deine Taktik gewesen, wenn die Beinberührung nicht bei mir gezogen hätte? Darauf zu hoffen, dass ich zur Mund-zu-Mund-Beatmung schreite? Du bist schon ein bisschen verdorben, kann das sein, hmm?“ Zum Glück sah ich an seinem Gesichtsausdruck, dass er das nun eindeutig nicht mehr ernst meinen konnte. Und er zog mich dabei wieder fest an sich heran. Es schien ihn also schon ein wenig anzuschärfen, nicht das brave Mädchen vom Lande vor sich zu haben. Seine untere Körperregion sprach in der Hinsicht Bände.

„Was hältst du von mir!“, tat ich entrüstet, drückte mich spielerisch ein Stück von ihm weg, und meinte „Ich gebe dir mein Wort, im Zug habe ich noch nie jemanden verführt! Mir war heute wirklich nur heiß!“

Es entsprach ja auch der Wahrheit – im Zug war ich bisher noch nie auf’s Ganze gegangen (schließlich war ich eher selten mit der Bahn unterwegs). Und von den anderen Gelegenheiten musste er erst recht nichts wissen …

„Na, dann hätt‘ mer des ja jetzt auch geklärt.“, meinte er mit dem drolligen Grinsen, an dem ich in so kurzer Zeit schon so viel Gefallen gefunden hatte, nahm mich an der linken Hand, und lief mit mir einen Feldweg entlang.

Nach kurzer Zeit meinte er „Sodele, da hinten isch eine schöne, ruhige Lichtung. Mir missad bloß noch ein Stückle durch den Wald.“

Also gingen wir weiter einen schmalen Pfad entlang. Er hatte mittlerweile trotz der Hitze den Arm um mich gelegt, aber hier war es schattiger, und auszuhalten.

Ich tastete mich vorsichtig von seinem Hosenbund weiter nach unten zu seiner Gesäßbacke, um leicht daran herumzudrücken. Er revanchierte sich, und tätschelte seinerseits an meinem Po herum. Zwischendurch blieben wir immer wieder stehen, um Küsse auszutauschen.

Ich hatte überhaupt nicht mehr auf den Weg geachtet, als Max mich zur Seite zog, wo ein breiter Graben verlief.

„Da müssen wir drüber.“ Und in seinem niedlichen Schwäbisch, auf das ich inzwischen schon fast süchtig war, fragte er nach: „Schaffsch des alloi?“

„Ich glaub‘ ned. Hilfst du mir?“

Eigentlich hätte ich erwartet, dass er mir die Hand gibt, um den Schwung, den ich nehmen müsste, zu steuern und abzusichern. Stattdessen packte er mich, und warf mich wie einen Mehlsack über seine linke Schulter. So unvorbereitet konnte ich nicht verhindern, dass mir ein überraschtes Quietschen entfuhr.

Er machte einen großen Schritt über den Graben, und setzte mich erst nach ein paar weiteren Schritten ab.

Nach der ersten Überraschung wollte ich protestierten, denn das war unbequem gewesen, und mein Rock war bei der Aktion hochgerutscht.

Aber er erstickte meine Worte mit einem Kuss, nahm dann meine nackten Pobacken in die Hände, drückte sie, zog mich näher an sich, und gab dabei ein genießerisches, langes „mmmmmmmh“ von sich.

Fortsetzung folgt.

 

Nahverkehr auf Umwegen (1. Teil)

Na toll!

Eigentlich wollte ich nur noch heim. Die Präsentation beim Kunden war anstrengend gewesen. Zum Glück hatte ich außer meinem Notebook nur das Notwendigste dabei.

Die Sonne schien heiß an jenem Spätnachmittag im Sommer 2008, als ich am Hauptbahnhof in S. stand, und meinen Zug nach N. suchte.

Da kam eine Durchsage, dass mein ICE was-weiß-ich-warum ausfiele. Der Zug, der als Alternative genannt wurde, würde erst in über einer Stunde fahren.

Auf der elektronischen Abfahrtstafel sah ich, dass die nächste Verbindung in meine Richtung irgend so ein Bummelzug über eine bedeutungslose Nebenstrecke war, die mir gar nichts sagte. Aber auch dieser Zug war noch nicht am Gleis.

Also hatte ich noch ein paar Minuten Zeit, so dass ich auf der Toilette erst mal das Businesskostüm auszog. Unterwäsche und Strümpfe klebten fast an der Haut. Darauf verzichtete ich, und zog ein bequemes Top (eigentlich ein ganz durchschnittlich langes und normal ausgeschnittenes Top – bei den meisten Frauen würde es Einblick ins Dekolleté zulassen, während es bei mir einen gelegentlichen Blick auf meinen Nabel gewährte), und einen kurzen Jeansrock an. Die Pumps ersetzte ich durch bequeme Sandalen.

Nun machte ich mich auf den Weg zum angegebenen Gleis. Inzwischen war ich schon etwas knapp in der Zeit. Der Zug war bereits gut gefüllt, so dass ich die Hoffnung auf einen Platz für mich alleine aufgeben musste.

Dann wollte ich wenigstens einen Platz auf der Schattenseite, denn dieser Zug schien nicht klimatisiert und war bereits stark aufgeheizt.

Es war – wie gesagt – Spätnachmittag. Ich wollte mehr oder weniger nach Osten. Das heißt, der Zug müsste die Sonne während der Fahrt eher von hinten haben, vielleicht mit einer kleinen Komponente von rechts. Da ich wusste, in welche Richtung der Zug fahren würde, suchte ich einen freien Platz auf der linken Seite.

Davon gab es nur einen. Daneben ein Mann, vermutlich etwas älter als ich, der vertieft in einer Computerzeitschrift las.

Ich fragte ihn, ob der Platz neben ihm noch frei sei.

Er gab ein freundliches „Aber natürlich!“ von sich, räumte, ohne mich des geringsten Blickes zu würdigen, den Rucksack auf den Boden, und beachtete mich nicht weiter.

Ich machte es mir so weit wie möglich bequem. Die Reisetasche hatte ich zwar im Gepäckfach verstaut, aber für das Notebook war kein Platz mehr. Leider war der Akku inzwischen fast leer, so dass ich davon absah, es in Betrieb zu nehmen.

So saß ich dann da, mit der Notebooktasche auf dem Schoß. Die Beine konnte ich nicht ausstrecken, weil die Sitze vor mir kaum Beinfreiheit ließen. Da mein Sitznachbar allem Anschein nach auch nicht gerade klein geraten war, und nun noch seinen Rucksack zwischen den Füßen hatte, saß er recht breitbeinig da. So blieb mir gar nichts anderes übrig, als mich schräg hinzusetzen.

Trotz meiner verdrehten Sitzposition zum Gang hin sah ich, dass er in seiner Zeitschrift gerade einen sehr interessanten Artikel las, den ich mir selbst gerne angesehen hätte. Ich ärgerte mich, dass ich nicht daran gedacht hatte, mir selbst in der Bahnhofsbuchhandlung die Zeitschrift zu kaufen, und begann, die Zeitschrift meines Nachbarn mitzulesen (was, bedingt durch die Sitzhaltung, auf Dauer immer unbequemer wurde).

Als er umblätterte, war ich noch nicht ganz mit der Seite fertig. Ich zögerte kurz, bat ihn aber dann, noch einmal zurückzublättern.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

Zum ersten Mal sah er mich an. Braune Haare, braune Augen, und ein offenes, sympathisches Gesicht. „Nanu, eine so hübsche Frau mit IT-Interesse. Die Kombination isch selten.“

Ich lachte. Solche Sprüche kannte ich zu genüge. Trotz seiner Anzugjacke, die neben dem Fenster hing, unterdrückte ich eine anzügliche Bemerkung, und erwiderte nur: „Interesse ist der falsche Ausdruck“. Ich zwinkerte ihm ermunternd zu, und fuhr fort: „Ich mache das beruflich.“

„Ich hatte Sie eigentlich für eine Studentin gehalten“, meinte er.

„Nein, ich habe mich selbständig gemacht, und bin auf dem Heimweg von einem Kunden.“

Er stellte sich als Max vor, und erzählte, dass er gleichfalls IT-Professional sei, und hier in der Region arbeitete. So kamen wir ins Gespräch, und unterhielten uns recht anregend. Wenigstens hatte ich nun einen angenehmen Gesprächspartner für die Zugfahrt.

Ich saß schon sehr unbequem, und als ich versuchte, mich in eine bequemere Sitzstellung zu drehen, ließ es sich nicht vermeiden, dass mein nackter Oberschenkel sich gegen sein langes, in einer Anzughose steckendes Bein drückte.

Entschuldigend lächelte ich ihm zu.

Er grinste und meinte verschmitzt: „Mmmh, steht da jemand auf Körperkontakt?“

Ich musste lachen, und antwortete leicht anzüglich: „Tja, ‚Stehen‘ ist ein gutes Stichwort.“

Er hob die Augenbraue wie weiland Mr. Spock (uhh, darauf fahre ich total ab!). Das ermutigte mich, mit meinem Bein noch etwas fester gegen seines zu drücken.
Die erwünschte Reaktion blieb nicht aus: Mit verschmitztem Grinsen legte er seine Hand auf meinen Oberschenkel. Fest und doch zärtlich.

Als ich keine Anstalten machte, mein Bein zurückzuziehen, sondern ihm stattdessen direkt und herausfordernd in die Augen schaute, drehte er sich weiter zu mir, fasste mit einer Hand meine Schulter und zog mich näher in seine Richtung.

Wir hielten Blickkontakt, bis er mich küsste, und ich unwillkürlich die Augen schloss. Die Pheromone in seinem leichten Schweißgeruch verursachten ein kleines Schwindelgefühl bei mir (dazu trug bestimmt auch die Hitze bei).

Sein Kuss wurde fordernder. Mit seiner Zunge erforschte er mich intraoral, so dass ich nur noch den einen Gedanken hatte: „Ich will mehr!“

Innerlich verfluchte ich es, dass uns das vollbesetzte Zugabteil die Möglichkeit verwehrte, uns sofort auszuziehen, und übereinander herzufallen.

Vorsichtig tastete ich mit einer Hand nach dem Reißverschluss seiner Hose, unter dem bereits eine beachtliche Schwellung vorhanden war.

Er ließ mich los, aber nur um seinen Rucksack so über seinem Schoß zu platzieren, dass man von außen nicht erkennen konnte, was ich da machte.

Auf meinem Schoß erfüllte die Notebooktasche diese Funktion.

Während wir uns so gegenseitig ertasteten, zuckelte der Zug gemütlich von Dorf zu Dorf. Ansage, Bremsen, Tür auf, Tür zu, und wieder weiter. Der Weg war das Ziel – für den Zug wie für uns.

Doch an einer winzigen Bahnstation, mitten im Nirgendwo – in Reiseführern wird so etwas meist „landschaftlich reizvolle Gegend“ genannt – fuhr er nach dem Schließen der Türen nicht wieder an.

Fortsetzung folgt.

The Conventional Exhibition

Endlich Kaffeepause!
Zwar waren die Vorträge dieser Tagung recht interessant, aber dennoch hatte sich der Nachmittag dahingeschleppt.
Vielleicht war ich die Treppe des Hörsaals etwas hastig hinaufgeeilt. Jedenfalls stolperte ich, und fiel genau gegen einen Mann, der eben aus den Sitzbänken herausgetreten war.

„Hoppla“, meinte er, und fing mich auf.
„Ups, sorry“, erwiderte ich, „ich hätte besser aufpassen sollen.“
In seinem Schritt fühlte ich eine harte Ausbeulung. Ihm musste das wohl auch bewusst gewesen sein, denn er griff grinsend in seine Hosentasche, zog sein Handy heraus, und erklärte: „Das ist nur mein Handy.“
„Schade“, lachte ich, zwinkerte ihm noch zu, und setzte dann meinen Weg nach oben fort.

Nach einigem Schlangestehen hatte ich endlich einen Kaffee und ein Stück Kuchen ergattert. Ich fand etwas abseits noch einen Sitzplatz, an dem ich in Ruhe essen und trinken konnte.

„Haben Sie die Ausstellung im Untergeschoss schon gesehen?“, ertönte unerwartet eine männliche Stimme von der Seite. Ich blickte hoch. Der Mann, mit dem ich zusammengestoßen war, war zu mir getreten.
„Nein. Ich wusste gar nicht, dass da eine Ausstellung ist.“
„Sie ist auch nicht groß. Trotzdem interessant. Kommen Sie, ich führe Sie hin.“
Mit meinem Kaffee und Kuchen war ich fertig. So suchte ich noch einen Platz, um das leere Kaffeegedeck abzustellen, und folgte ihm dann.

Wir liefen durch mehrere Gänge, dann eine Treppe hinunter, noch ein paar weitere Gänge. Schließlich kamen wir zu einigen Schaukästen, die mit unterschiedlichen Exponaten gefüllt waren.
Niemand sonst war hier zu sehen. Offenbar wusste kaum jemand von dieser Ausstellung.
Wir betrachteten die einzelnen Exponaten, mit denen er sich sehr gut auszukennen schien, denn er zeigte immer wieder auf ein anderes, und erzählte Einzelheiten dazu.

Als er erneut auf ein bestimmtes Ausstellungsstück deutete, streifte seine Hand zufällig meine Hüfte.
Ich schaute zu ihm hoch und lächelte.
Er zog mich plötzlich mit beiden Händen an sich. „Diesmal ist es nicht das Handy“, murmelte er, bevor er begann, meinen Hals zu küssen.
Er zog meine Bluse aus dem Rocksaum, und tastete sich nach oben vor. Dabei drängte er mich in eine Ecke des Raumes, die von einer Seite durch einen Schaukasten, und von einer anderen durch eine große Zimmerpflanze sichtgeschützt war.

Ich machte mich am Reißverschluss seiner Hose zu schaffen, öffnete dann auch seinen Gürtel und den Knopf.
Zusammen streiften wir seine Hosen nach unten. Ich musste meinen Rock nur etwas nach oben raffen.

Während ich an der Wand lehnte, stieß er zunehmend heftig in mich hinein. Ich schloss meine Augen, um mich nur dem Genuss an der sich ins Unermessliche steigernden Lust hinzugegeben.
Seine Stöße wurden noch stärker und schneller, und ich konnte mein Stöhnen nicht mehr unterdrücken.

Als ich zwischendurch meine Augen öffnete, traf mein Blick durch die Glasvitrine hindurch auf ein weiteres Augenpaar.
Ich muss unwillkürlich aufgehört haben, mein Becken zu schwingen, denn auch mein Lover hielt inne, und entdeckte den Zuschauer.
Dieser hatte sich bereits entblößt und stand sich reibend hinter der Vitrine.
Es erregte mich noch mehr, einen Zuschauer zu haben, und ich machte eine einladende Handbewegung. Tatsächlich kam er näher, während wir wieder unseren ursprünglichen Rhythmus aufgenommen hatten.

Nach einem besonders tiefen Stoß sackte mein Lover in sich zusammen, lehnte sich dann einen Augenblick an mich, bevor er sich zurückzog.

Ich sah zu unserem Zuschauer. Sein bestes Stück hatte ein beachtliches Format, das ich so gerne in mir gespürt hätte. In meinem Unterleib zog es gierig.
Also wandte ich mich lächelnd ihm zu. Er verstand auch sofort, und kam näher, um in mein Innerstes einzudringen.
Im ersten Moment nahm es mir den Atem, doch schnell fanden wir unseren eigenen, sich beschleunigenden Rhythmus.

Meine Erregung steigerte sich weiter. An der Wand lehnend, wand ich mich stöhnend. Ich war fast besinnungslos, als ich schließlich unausweichlich den Höhepunkt erreichte. Kurz danach kam es auch ihm.
Einen Moment lang noch blieben wir so stehen.

„Danke – das war toll“, meinte er schließlich, noch leicht atemlos.
„Gerne doch“, erwiderte ich, „mir hat’s auch Spaß gemacht.“

Ich steckte meine Bluse wieder in den Rockbund und zog meine halterlosen Strümpfe zurecht.
Schweigend liefen wir durch die Gänge zurück zum Hörsaal. Inzwischen war die Kaffeepause schon längst beendet. Sonst bin ja immer pünktlich. Diesmal nahm ich meinen Platz verspätet wieder ein.
Die beiden Männer, mit denen ich mich vergnügt hatte, sah ich später nur noch flüchtig.