Schlagwort-Archive: Dreier

The Conventional Exhibition

Endlich Kaffeepause!
Zwar waren die Vorträge dieser Tagung recht interessant, aber dennoch hatte sich der Nachmittag dahingeschleppt.
Vielleicht war ich die Treppe des Hörsaals etwas hastig hinaufgeeilt. Jedenfalls stolperte ich, und fiel genau gegen einen Mann, der eben aus den Sitzbänken herausgetreten war.

„Hoppla“, meinte er, und fing mich auf.
„Ups, sorry“, erwiderte ich, „ich hätte besser aufpassen sollen.“
In seinem Schritt fühlte ich eine harte Ausbeulung. Ihm musste das wohl auch bewusst gewesen sein, denn er griff grinsend in seine Hosentasche, zog sein Handy heraus, und erklärte: „Das ist nur mein Handy.“
„Schade“, lachte ich, zwinkerte ihm noch zu, und setzte dann meinen Weg nach oben fort.

Nach einigem Schlangestehen hatte ich endlich einen Kaffee und ein Stück Kuchen ergattert. Ich fand etwas abseits noch einen Sitzplatz, an dem ich in Ruhe essen und trinken konnte.

„Haben Sie die Ausstellung im Untergeschoss schon gesehen?“, ertönte unerwartet eine männliche Stimme von der Seite. Ich blickte hoch. Der Mann, mit dem ich zusammengestoßen war, war zu mir getreten.
„Nein. Ich wusste gar nicht, dass da eine Ausstellung ist.“
„Sie ist auch nicht groß. Trotzdem interessant. Kommen Sie, ich führe Sie hin.“
Mit meinem Kaffee und Kuchen war ich fertig. So suchte ich noch einen Platz, um das leere Kaffeegedeck abzustellen, und folgte ihm dann.

Wir liefen durch mehrere Gänge, dann eine Treppe hinunter, noch ein paar weitere Gänge. Schließlich kamen wir zu einigen Schaukästen, die mit unterschiedlichen Exponaten gefüllt waren.
Niemand sonst war hier zu sehen. Offenbar wusste kaum jemand von dieser Ausstellung.
Wir betrachteten die einzelnen Exponaten, mit denen er sich sehr gut auszukennen schien, denn er zeigte immer wieder auf ein anderes, und erzählte Einzelheiten dazu.

Als er erneut auf ein bestimmtes Ausstellungsstück deutete, streifte seine Hand zufällig meine Hüfte.
Ich schaute zu ihm hoch und lächelte.
Er zog mich plötzlich mit beiden Händen an sich. „Diesmal ist es nicht das Handy“, murmelte er, bevor er begann, meinen Hals zu küssen.
Er zog meine Bluse aus dem Rocksaum, und tastete sich nach oben vor. Dabei drängte er mich in eine Ecke des Raumes, die von einer Seite durch einen Schaukasten, und von einer anderen durch eine große Zimmerpflanze sichtgeschützt war.

Ich machte mich am Reißverschluss seiner Hose zu schaffen, öffnete dann auch seinen Gürtel und den Knopf.
Zusammen streiften wir seine Hosen nach unten. Ich musste meinen Rock nur etwas nach oben raffen.

Während ich an der Wand lehnte, stieß er zunehmend heftig in mich hinein. Ich schloss meine Augen, um mich nur dem Genuss an der sich ins Unermessliche steigernden Lust hinzugegeben.
Seine Stöße wurden noch stärker und schneller, und ich konnte mein Stöhnen nicht mehr unterdrücken.

Als ich zwischendurch meine Augen öffnete, traf mein Blick durch die Glasvitrine hindurch auf ein weiteres Augenpaar.
Ich muss unwillkürlich aufgehört haben, mein Becken zu schwingen, denn auch mein Lover hielt inne, und entdeckte den Zuschauer.
Dieser hatte sich bereits entblößt und stand sich reibend hinter der Vitrine.
Es erregte mich noch mehr, einen Zuschauer zu haben, und ich machte eine einladende Handbewegung. Tatsächlich kam er näher, während wir wieder unseren ursprünglichen Rhythmus aufgenommen hatten.

Nach einem besonders tiefen Stoß sackte mein Lover in sich zusammen, lehnte sich dann einen Augenblick an mich, bevor er sich zurückzog.

Ich sah zu unserem Zuschauer. Sein bestes Stück hatte ein beachtliches Format, das ich so gerne in mir gespürt hätte. In meinem Unterleib zog es gierig.
Also wandte ich mich lächelnd ihm zu. Er verstand auch sofort, und kam näher, um in mein Innerstes einzudringen.
Im ersten Moment nahm es mir den Atem, doch schnell fanden wir unseren eigenen, sich beschleunigenden Rhythmus.

Meine Erregung steigerte sich weiter. An der Wand lehnend, wand ich mich stöhnend. Ich war fast besinnungslos, als ich schließlich unausweichlich den Höhepunkt erreichte. Kurz danach kam es auch ihm.
Einen Moment lang noch blieben wir so stehen.

„Danke – das war toll“, meinte er schließlich, noch leicht atemlos.
„Gerne doch“, erwiderte ich, „mir hat’s auch Spaß gemacht.“

Ich steckte meine Bluse wieder in den Rockbund und zog meine halterlosen Strümpfe zurecht.
Schweigend liefen wir durch die Gänge zurück zum Hörsaal. Inzwischen war die Kaffeepause schon längst beendet. Sonst bin ja immer pünktlich. Diesmal nahm ich meinen Platz verspätet wieder ein.
Die beiden Männer, mit denen ich mich vergnügt hatte, sah ich später nur noch flüchtig.

Werbeanzeigen

Die Ritter der Kokosnuss

Was ist Realität? Was ist Fiktion?

Die Rahmenhandlung der folgenden Geschichte ist tatsächlich – so ähnlich – passiert. Der Rest ist meiner Fantasie entsprungen, aber es hätte so sein können.

Etwa einmal im Monat ging ich zu meinen Studentenzeiten ins Kino. Ich suchte mir jedesmal aus dem aktuellen Programm den Film aus, der mich am meisten interessierte. Diesmal hatte ich mich nicht für einen aktuellen, sondern einen schon älteren Film entschieden: „Die Ritter der Kokosnuss“ von den Monty Pythons.

Der Kinosaal war recht spärlich besetzt. Außer mir sah ich nur Männer. Naja, den speziellen Humor der Monty Pythons muss man mögen.

Als die Werbung bereits lief, kamen noch zwei Nachzügler, die sich direkt rechts von mir hinsetzten. Ich ignorierte sie erst mal, hätte ich doch lieber meine Ruhe gehabt. Sie unterhielten sich leise untereinander, bis mich mein direkter Nachbar mich irgendetwas belangloses fragte – ich glaube, wie lange der Film dauern würde. Das wusste ich aber auch nicht.

Der Film begann.

Nach vielleicht zehn Minuten spürte ich eine Hand auf meinem rechten Oberschenkel. Ich war damals nicht aufreizend gekleidet. Es war so weit ich mich erinnere sogar Winter, so dass ich einen längeren Rock und eine Strumpfhose trug.

Ich entschied, dass mir die Hand nicht unangenehm war, und ließ meinen Nachbarn gewähren.

Allmählich wanderte die Hand höher, raffte dann meinen Rock hoch und griff darunter zwischen meine Beine. Ich begann, nichts mehr vom Film mitzukriegen.

Mittlerweile hatte er seine Hand ganz oben in meinem Schritt. Meine Strumpfhose war noch ein Hindernis, aber irgendwie schaffte er es, ein kleines Loch hineinzureißen, durch das er seine Finger stecken konnte. Am Slip vorbei strich er zunächst mehrmals langsam über meine Vulva. Seine Berührungen wurden allmählich intensiver und fordernder. Ein Finger kreiste zunächst um meine Klitoris, dann drang er mit ihm in mich ein.

Den Film hatte ich inzwischen völlig ausgeblendet. Er flüsterte mir zu, dass ich den Platz mit ihm tauschen solle, so dass ich zwischen ihm und seinem Kumpel sitzen würde. Ich hatte zu dieser Zeit noch nicht viel Erfahrung, und stimmte zu.

Jetzt saß ich also in der Mitte. Während mein nun linker Nachbar mir wieder gleich unter den Rock fasste, und weitermachte, wo er aufgehört hatte, schob sein Kumpel seine Hand unter meinen Pulli, und begann, meine Brüste zu streicheln. Irgendwie kam er dann unter den BH und drückte vorsichtig meine Mamillen, die schon längst steif geworden waren.

Das hier war mein eigener Film. Ich wurde zunehmend erregt, aber die beiden machten langsam, und ließen sich Zeit. Zwischendurch stoppten sie sogar einige Male ganz, nämlich immer dann, wenn ich ein wollüstiges Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte.

Irgendwann ist jeder Film zu Ende. Und dieser war es auch.

Wir verließen das Kino. Wir machten etwas banalen Smalltalk. Die beiden waren ebenfalls Studenten, wenn auch an einer anderen Fakultät, so dass sie mir bisher noch nie über den Weg gelaufen waren.

Abends fuhren die Busse nur noch selten. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass  ich den nächsten noch kriegen würde, wenn ich sofort zur Haltestelle lief. Ansonsten würde ich länger warten müssen. Ich versuchte mich also zu verabschieden, und schlug den Weg Richtung Bushaltestelle ein.

Die beiden liefen in die gleiche Richtung, und stiegen dann sogar in den nächsten Bus. OK – das ist ja nicht verboten. Sie stiegen auch an der gleichen Haltestelle aus wie ich.

Ich hatte nur wenige hundert Meter zu laufen bis zu meiner Studentenbude. Die beiden ließen sich  nicht abschütteln. Das kam mir schon etwas seltsam vor.

Vor der Haustür wollte ich mich endgültig verabschieden, aber sie fragten mich, ob sie noch mit hinein dürften.

Heutzutage ist meine Wohnung für neue Bekanntschaften erst einmal tabu, aber damals dachte ich noch nicht so weit, und ich war schließlich auch nicht abgeneigt, die Kommunikation fortzusetzen und zu vertiefen.

Ich schloss also die Tür auf und ließ sie mit herein. Wir zogen unsere Jacken aus. ich schlüpfte in meine Hausschuhe. So richtig wusste ich nicht, was ich jetzt sagen oder tun sollte.

Viel Platz hatte ich nicht. Schreibtisch und zwei Stühle, Schrank, Regale und das Bett, alles im selben Raum.

„Hat dir der Film gefallen?“, fragte mich der eine, der zuerst neben mir gesessen hatte – nennen wir ihn Markus.

Ich lachte: „Ich habe doch gar nicht mitgekriegt, um was es bei dem Film überhaupt ging.“

„Hat dir gefallen, was wir gemacht haben?“

Ich muss wohl rot angelaufen sein, und gab keine Antwort.

„Wenn du willst, dass wir weitermachen, leg dich einfach auf’s Bett und überlass uns den Rest.“

Der andere, Roland, mischte sich ein: „Es wäre einfacher, wenn du dich vorher ausziehst.“

In meiner Bude war zum Glück gut geheizt. Allerdings genierte ich mich etwas, weil ich damals statt schicker Dessous völlig unerotische, dafür aber warme Unterwäsche trug. An einen aufreizenden Strip war also nicht zu denken. Ich zog mich zügig aus und legte mich auf mein Bett.

 

Roland setzte sich nach oben, Markus ans Fußende des Bettes. Während Roland meine Brüste massierte, und später auch meinen Hals und meine Ohren küsste, machte Markus sich wieder zwischen meinen Beinen zu schaffen.

Er begann langsam, obwohl ich schon längst feucht wie ein heftiger Frühlingsregen war, und streichelte mich zuerst nur außen an meinen Labien, reizte dann meine Klitoris, bis ich vor lauter Geilheit nur noch stöhnen konnte. Dann begann er, an meinen Lippen zu saugen, umkreiste meine Klitoris mit der Zunge und drang mit ihr ein. Ich war längst völlig willenlos. Wenn Markus etwas langsamer wurde, verstärkte dafür Roland die Stimulation an meinen Brüsten. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, als an die grenzenlose Lust, die ich empfand. Die Zusammenarbeit zwischen beiden war einfach genial. Das habe ich später so nie wieder erlebt. Ich wurde immer erregter und noch erregte, obwohl eine Steigerung schon längst nicht mehr möglich schien. Ohne Vorwarnung kam es mir dann irgendwann so intensiv, dass es nur noch aus mir herausschrie.

Während ich wieder zu Atem kam, streifte Markus seine Hose herunter und drang mit seinem steifen,  ansehnlichen Luststab in mich ein. Seine Stöße fühlten sich gut an. Nach dem intensiven Orgasmus brauchte ich genau das. Roland fuhr unterdessen fort, meine Brüste zu streicheln, aber jetzt zarter, da meine Erregung nachgelassen hatte.

Während Markus immer wieder in mich hineinstieß, kam meine Erregung wieder zurück und ich genoss das wunderbare Gefühl, das er in mir verursachte. Irgendwann ergoss er sich in mich. Er zog sich gleich zurück und übergab an Roland.

Dieser zog endlich seine Hose aus. Die Größe seines besten Stücks überraschte mich etwas, aber ich hatte nicht lange Gelegenheit, es zu bewundern. Als er in mich eindrang, musste ich erst nach Luft schnappen. Er füllte mich reichlich aus. Er begann mit langsamen Stößen, beschleunigte dann immer mehr. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, als an die Empfindungen, die seine Stöße in mir auslösen. Gemeinsam kam es uns dann. Er blieb noch kurz auf mir liegen, stand aber dann auf, um sich wieder anzuziehen. Markus war bereits angezogen und zusammen verabschiedeten sich die beiden und gingen.

Ich habe die beiden nie mehr wiedergesehen. Aber wann immer ich „Die Ritter der Kokosnuss“ irgendwo sehe, erinnere ich mich an dieses Erlebnis aus meiner Studentenzeit. Und ich kann mich bis heute nicht auf die Handlung konzentrieren, weil immer wieder andere Erinnerungen hochkommen.

 

Diese Kurzgeschichte hatte ich bereits am 22. März 2013 im damaligen Dirty-Writing-Blog veröffentlicht, der einige Zeit später leider gelöscht wurde.