Nahverkehr auf Umwegen (4. Teil)

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Als ich wieder zu mir kam, saßen wir beide auf dem Boden, er direkt hinter mir, mich mit seinen Beinen seitlich fixierend. Er stützte mich mit seinen Armen ab und hielt mich, so dass ich mich beschützt und geborgen fühlen konnte. Ich spürte seine warme, behaarte Brust an meinem Rücken.

Unserer relativen Position zueinander nach zu urteilen, musste er sich wohl mit mir in seinen Armen nach hinten sinken gelassen haben, als mich die Ohnmacht (und nicht nur die) übermannte.

Bei Verständnisschwierigkeiten mit Max‘ oder Anne’s Dialekt: Einfach den Mauszeiger länger über die entsprechende Textpassage halten.
(Nutzer von Touch-Devices: Bitte in den Kommentaren schreiben, was ihr nicht versteht.)

Er reichte mir meine Flasche Wasser, und forderte mich in einem besorgt-bestimmten Tonfall auf, mehr zu trinken (da war er wieder, der Papamodus von vorhin – irgendwie aber doch sehr sympathisch, und ich genoss seine Fürsorge). Gleichzeitig schwang auch Zuneigung in seiner Stimme, als er mich aufforderte: „Mädle, Du musch mehr drenga, bei derra Hitz!“

Hastig trank ich einiges von dem lauwarmen Wasser. Dies belebte mich, und schnell ging es mir wieder deutlich besser.
Als er sah, dass ich mich zusehends erholte, meinte er – selbst noch etwas irritiert von dem soeben erlebten: „Des war jetzt äbbas neu’s. Dass I beim erschda Mal selber gar ned komm, okee, des isch mir vor Jahren schommol bassierd, aber ohnmächtig g’vögelt han ich vor Dir no koina. Ich glaub, für d‘ Runde zwoi lassa mer uns no a wenig Zeid ond gangad’s a bissel sachter ah?“

Sprach’s, gab mir einen Schmatzer auf die Backe, und zog mich noch etwas fester an sich heran, so dass er mich noch intensiver von hinten bekuscheln konnte.

Ich spürte, dass er das Kondom mittlerweile abgezogen und sich vermutlich mit dem Papiertaschentuch gesäubert hatte, das halb zerknüllt neben ihm auf dem Boden lag.
An meinem Rücken spürte ich zunehmend Druck durch seinen Freudenspender, der immer noch fast so groß und steif wie vorhin gewesen sein dürfte, und sich immer stärker in mein Bewusstsein drängte. Ich lehnte mich noch etwas fester zurück, um ihn noch näher an meinem Körper zu fühlen.

Seinen Dialekt fand ich zunehmend erfrischend, so dass ich mir vornahm, meine eigene Mundart ebenfalls noch ein wenig deutlicher durchschlagen zu lassen. Er hatte vorhin ja auch schon signalisiert, dass ihm dies gefiel.
„Des is ja lieb von dir. Aber bassd scho“, meinte ich, nachdem ich die Wasserflasche abgesetzt hatte. Ich drehte meinen Kopf und Oberkörper so, dass ich ihm ins Gesicht schauen konnte. „So viel Rücksicht brauchst du gar ned genehm. Mir geht’s scho widder ganz gut, und ich bin immer noch dodal scharf auf dich“, zwinkerte ich ihm zu.

Dabei griff ich mit einer Hand hinter mich, kraulte ein bisschen durch sein buschiges Schamhaar und fing wieder an, seinen Lustkolben zu verwöhnen. Er schmiegte sich so eng es ging an mich, rieb seine Brust an meinem Rücken, küsste meinen Nacken, und ließ mich spüren, dass auch er noch einiges mehr wollte, als er bislang bekommen hatte.

„Komm‘, ich will ämol gegugg, ob des mit denne Kondome dadsächlich so stimmt“, meinte ich – inzwischen wieder munterer geworden – streckte mich ein Stück zur Seite, und wühlte ein Kondom aus meiner Handtasche.

Er meinte grinsend: „A Erekina, ond au no eggschdra reißfeschd!“ Dann schnaubte er belustigt: „Na des ka‘ ja was werda!“, während er mir zärtlich durch die Haare wuschelte. Ich drehte mich vollständig zu ihm um, schubste ihn keck auf den Rücken und setzte mich auf seine nun ausgestreckten Beine.

Über meine Versuche, ihm das Kondom überzuziehen, mussten wir beide albern kichern – er lachte etwas schief, da es ihm sein bestes Stück wirklich sichtlich einengte, aber wir hatten beide unseren Spaß dabei. „Siehsch’s jetzt ei?“, meinte er am Schluss mit einem leicht gequälten Grinsen, als es zwar irgendwie seinen Joystick umspannte, aber nicht unbedingt formgerecht saß, worauf ich antwortete: „Eier seh ich sogar zwee, und ä schönne, heiße Boggwurschd!“

Spielerisch streichelte ich dabei mit den Fingerspitzen über die weiche Haut seines Hodensacks.
Er kam mit dem Oberkörper hoch, knuffte mir sanft in die Rippen, und meinte „Du Gsälz­äffle!“, musste dann aber auch laut lachen. Als wir uns wieder vom Lachen beruhigt hatten, ließ ich ihn das Kondom selbst herunterziehen (ich wollte ihm nicht versehentlich weh tun, denn ich hatte ja noch so einiges mit ihm vor). Zum Glück hatte er ja noch seine eigenen dabei, die besser passten.

Ich streckte mich nach seiner Kondompackung, die gerade noch in meiner Reichweite lag (wobei ich erneut über den Markennamen und die Verpackungsgestaltung schmunzeln musste).
Mit großem Bedauern wurde mir bewusst, dass die Verpackung nur noch zwei Kondome enthielt. Wir mussten also sparsam sein. Insbesondere wollte ich sicher gehen, dass ich keines versehentlich mit meinen Fingernägeln oder durch zu ungestümes Handling beschädigen würde. Um sicher zu gehen, war es wohl sinnvoll, das Überstreifen Max selbst zu überlassen.

Ich selektierte ohne genau hinzusehen ein beliebiges der beiden übriggebliebenen Kondome heraus, und reichte es ihm mit aufforderndem Lächeln: “Mach du des. Damit mer endlich weider geschbiel gekönne.“

„Isch ganz oifach, wenns a bassnds isch. Gugg!“, sagte er, und streifte es mit ein, zwei Handbewegungen über, nachdem er es ausgepackt hatte.

Kaum war er mit dem Überstreifen fertig, stützte ich meine Hände ein Stück vor mir auf dem weichen und trockenen Waldboden ab, nahm den Oberkörper nach vorn, und ließ mich dann auf die Knie nieder, so dass ich mich auf allen Vieren vor ihm befand.
Mein Hinterteil war ihm zugewandt, mit dem Gesäß nicht weit vor seinem Kopf. Verführerisch wackelte ich damit vor ihm hin und her.
Eigentlich wollte ich noch etwas aufforderndes sagen, aber das konnte ich mir sparen. Der Anblick meines ín Schwingungen versetzten Pos hatte ihm gereicht, um sofort über mich herzufallen.

Wer von uns beiden es wohl schon länger mal wieder so richtig nötig gehabt hatte, so leicht, wie er auf meine optischen Reize ansprang?

Diese Stellung schien ihm noch besser zu gefallen als die vorherige, und ich konnte mich definitiv auch nicht beklagen.
Ich fühlte mich jedenfalls erneut von ihm richtig gut ausgefüllt und auf eine mir angenehme Art und Weise benutzt. Um ihn noch intensiver in mir zu spüren, ließ ich mich auf die Unterarme herab. So war mir das auch bequemer. Noch einen Schwächeanfall wollte ich nicht provozieren.

Nach einer Weile legte sich mit seinem Oberkörper flach über meinen Rücken, und griff mit beiden Händen nach meinen Brüsten. „Oooooh ja!“ entfuhr es mir laut.

An seiner Reaktion merkte ich, dass er wohl auch auf akustische Reize ansprang, denn seine Stöße wurden heftiger und ich fühlte, wie sein Eindringling noch stärker anschwoll.

Max keuchte fast heiser “Oooarh, Anne, melk mi‘ leer!“, woraufhin ich meine Scheidenmuskulatur rhythmisch kontrahieren ließ.

Damit hatte ich Max wohl völlig überrumpelt , denn er stammelte: „Was – was machsch Duuuu?“
Tat ihm das etwa weh? Ich hörte lieber auf, und ließ wieder ganz locker.
„Noi, noi, ned aufheera!“, rief er jetzt hektisch hinterher und stieß umso heftiger und schneller in mich hinein.

OK. Er konnte gerne noch einer Fortsetzung meiner sehr speziellen Massagetechnik haben.
Ich konzentrierte mich darauf, mit niedriger Frequenz isometrisch anzuspannen und wieder loszulassen.
Max nahm nun wieder eine Hand an meine Hüfte, um definierter zustoßen zu können, und ich ließ ihn meine Muskulatur spüren, so gut ich noch dazu in der Lage war. Denn er verwöhnte mit der anderen Hand immer noch meine korrespondierende Brust, womit er mich ja vorhin schon gut aus dem Konzept zu bringen wusste. Ich hielt nun mit meinen Lustschreien nicht mehr hinter dem Berg – und musste feststellen, dass ich nicht nur ihn, sondern auch mich selbst damit erregte.

Ob Max gerade egoistisch sein und sich seinen Spaß holen wollte, oder ich ihn gerade mit meinen Muskelspielchen in den Wahnsinn trieb, ich weiß es nicht – aber ich spürte plötzlich tief in mir, wie sein Glücksbringer noch etwas härter wurde. Das brachte mich vollends um den Verstand und ich bekam kurzzeitig überhaupt nicht mehr mit, was um uns herum noch vor sich ging. Wir rissen einander mit in einem wilden Taumel der überwältigenden Lust.

Wir kamen zwar nicht exakt gleichzeitig (schließlich besagt die spezielle Relativitätstheorie ja auch, dass es keine wirkliche Gleichzeitigkeit geben kann – ja, ja, ist hier eigentlich nicht anwendbar, aber das war mir in diesem Moment egal), aber mit minimalem Zeitdelta – und dieses Mal  waren wir beide LAUT.

Halleluja! Wo hatte der Mann gelernt so efficktiv zu kopulieren?

Ich schob meine Hände noch weiter nach vorn, um den Oberkörper langsam auf den Boden legen zu können. Dabei war ich immer darauf bedacht, dass er schön in mir drin blieb, genoss das Gefühl, wie voluminös sein Zauberstab auch jetzt noch war, spielte noch mal ein bisschen mit meinen Muskeln, was ihm sehr zu gefallen schien, und drehte Oberkörper und Kopf leicht in seine Richtung. Wir grinsten uns wie zwei erfolgreiche Verschwörer an.

Insgeheim fürchtete ich, dass man mein langgezogenes, orgasmisches „Jjiiiiiiaaaaaaaaaoouuuuuhhh!“ vorhin noch bis zum Bahnhof gehört hatte. Sein Höhepunkt muss für ihn ähnlich intensiv gewesen sein, denn er hatte lauter rote Flecken im Gesicht und am Oberkörper.

Fortsetzung folgt.

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18 Kommentare zu „Nahverkehr auf Umwegen (4. Teil)

      1. Du extrapolierst aus einem Datum, das ich rein wegen einer Textzeile und dem Vorhandensein Deines Namens als Substring des Titels ausgewählt habe, meinen kompletten Musikgeschmack?

        Da fällt mir nur ein: http://xkcd.com/605/

        😛

        Männer mögen einfacher gestrickt sein als Frauen,
        doch Anne, so leicht bin ich nicht zu durchschauen!
        Du weißt, ich bin für Überraschungen gut,
        Ich hoffe, Dich packt wegen mir nie die Wut,
        und wenn doch, darfst mir gern in die Rippen hauen.

        (Sorry, spontan gelimerickt, ohne große Prüfung, ob’s „Bassd“ ;-))

        :-*

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  1. Sehr geehrte Nühmphe,

    so sehr ich deine Nahverkehrserzählungen mag, so einfallsreich finde ich deinen Weg, den Lesern Dialekte verständlich zu machen. 🙂 Diesen Weg, Anmerkungen zu hinterlegen, kannte ich noch nicht. Würdest du mich an deinem Wissen wie man das zustande bekommt teilhaben lassen? Das wäre supernett!

    Bis dahin lese ich gespannt weiter, was ihr dort bei sommerlichen Temperaturen in freier Natur („freie Natur“ erklärt sich hier mit einem Schmunzeln aufs Neue….) erlebt. Was für ein Glück, dass die Bahn zahlreiche technische Probleme hat, kann sie doch dadurch aktiv beitragen, „Spannungen“ abzubauen.
    Nicht dran denken will ich allerdings, was passieren könnte, würden die Klimaanlagen erneut versagen und die Türen nicht zu öffnen sein…..

    lG 15ft.

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    1. Hallo Fünfzehnfüßler, ich hoffe, Du gibst Dich auch est mal mit einer Antwort von mir zufrieden. 🙂 WordPress hat einen „Hybridmodus“, in welchem man nicht nur reinen Text, sondern auch HTML-Tags eingeben kann (dazu kann Anne vielleicht noch mehr erklären bzw. auf vorhandene Dokumentation verweisen).
      Wir verwenden für die Übersetzungen folgendes HTML-Tag:

      „Dialekttext-Zitat hier.“

      Ich habe diese Befehle ehrlich gesagt noch nie in der Kommentarfunktion eintippen versucht, und leider gibt es hier auch keine Vorschau. Für den Fall, dass sie hier auch interpretiert werden (ich hoffe nicht, das wäre ein böser Bug), tippe ich sie hier noch mal, mit anderen Klammern:

      (span title=“Hochdeutscher Text hier.“)“Dialekttext-Zitat hier.“(/span)

      Wenn Du das lesen kannst, das da oben aber nicht – die runten Klammern einfach durch spitze Klammern ersetzen (die links vom Y auf der deutschen Tastatur).

      Wichtig:
      1) Innerhalb der klammern musst Du darauf achten, die Anführungszeichen zu verwenden, die Du (wiederum von der deutschen Tastatur ausgehend) auf der Taste 2 mit der Großschrifttaste erreichst, und Du *musst* – wie im Beispiel gezeigt – Anführungszeichen um den hochdeutschen Text verwenden, auch wenn es kein Zitat, wörtliche Rede etc ist.
      2) Wenn Du Deinen Text in einem Schreibprogramm wie Word offline vorbereitest, kann das Programm auf die Idee kommen, diese durch ähnlich aussehende „ ´´ oder ,, ´´ zu ersetzen. Da musst Du aufpassen und entweder, bevor Du den Text in WordPress einfügst, die Suchen-und-Ersetzen-Funktion entsprechend nutzen, oder Du tippst die Übersetzungen erst nach dem Kopieren im WordPress-Editor ein.
      3) Du darfst nie das „/span“-Tag am Ende des jeweiligen Texts vergessen
      4) Computer sind dumm. Passiert Dir bei den oben genannten Punkten ein Fehler, gibt das ganz bösen Murks. Deshalb unbedingt die Vorschau-Funktion von WordPress verwenden und prüfen, ob der Text a) überhaupt angezeigt wird und b) nur dort angezeigt wird, wo er soll.
      5) Die Anführungszeichen um den Dialekttext im Beispiel sind dagegen nicht zwingend, die stehen nur dort, weil wir eben wörtliche Rede wiedergeben. Willst Du etwas anderes wiedergeben (weil Du z.B. nur einen Begriff erläutern willst), dann mach dort keine.

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    2. Hallo Fünfzehnfüßler, zum Bahnthema noch: Seit dem Drama vor ein paar Jahren, als es mehrere medizinische Notfälle in Zügen mit defekter Klimaanlage gab, gibt es seitens der Bahn wohl die Anweisung, dass bei in so einer Situation bei Halt im Bahnhof die Türen nicht versperrt werden dürfen, wenn die Fahrt nicht bald fortgesetzt werden kann. Das haben wir uns für die Geschichte zu Nutze gemacht. Ist also kein Deus ex Machina – wobei unser Bummelzügle sowieso noch gar keine Klimaanlage hat. Aber auch da wird es im Stillstand noch gut warm, selbst mit offenen Fenstern.

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