Nur ein Traum

Meine ausgestreckten Arme und weit gespreizten Beine werden festgehalten. Ich höre mehrere leise Stimmen um mich herum. Meine Brüste werden gestreichelt und gedrückt. Zwischen meinen Beinen spüre ich es vibrieren. Meine Locken werden gekrault. Etwas dringt tief in mich ein. Ich höre eine Stimme sagen: „Ihr könnt sie alle haben, aber zuerst ist sie selbst dran.“ Das Gefühl zwischen meinen Beinen intensiviert sich. Meine Brustwarzen werden lang gezogen und gezwirbelt. Tief in mir spüre ich harte Stöße. Mein Becken zuckt. Zwischen meinen Beinen saugt es warm und feucht. Mein Körper bäumt sich auf vor Wonne. Aus mir heraus stöhnt und schreit es voller unkontrollierbarer Lust.
Ich bin erschöpft, aber sie gönnen mir keine Ruhe. Etwas Neues schiebt sich tief in mich hinein und füllt mich vollständig aus. Langsam zieht es sich zurück, um sich dann mit voller Wucht erneut in meinen Körper zu rammen. Meine Brüste werden geknetet. Mein Körper beginnt zu zittern. Ich bin eine willenlose Puppe. Meine inneren Muskeln kontrahieren. Zeit hat keine Bedeutung. All mein Empfinden ist konzentriert zwischen meinen Beinen. Ich lechze nach mehr. In mir explodiert es.
Sie machen weiter und gewähren mir keine Gnade. Sie saugen an meinen Brüsten. Sie stoßen immer wieder tief in mich hinein. Ich wimmere vor Erregung. Sie berühren mich hemmungslos. Ich winde mich vor Genuss. ..

Ich nutze normalerweise keinen Wecker, weil ich ohnehin meistens ziemlich um die gleiche Zeit aufwache. So endete mein Traum diesmal leider unvollendet.

Ursprünglich gebloggt am 24. Januar 2013 auf http://breakpt.blog.de/2013/01/24/dreihundertsechsunddreissig-15439685/

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16 Kommentare zu „Nur ein Traum

      1. Okay, das kann ich sofort nachvollziehen. Sex in Worten ausdrücken zu wollen, wird ganz schnell recht platt und es fehlt auch die Ebene der Empfindung. Ich kann nicht ansatzweise einen Orgasmus so beschreiben, dass der Leser es als einen solchen Genuss empfindet. Da ist für mein Empfinden eine klare Grenze des Machbaren vorhanden.

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        1. Ja, das ist der eine Punkt.

          Ein anderer ist die ständige Wiederholung. Ich habe ja inzwischen schon einige (sowohl erfundene als auch reale) Erotikgeschichten geschrieben.
          Die Formulierungen wiederholen sich einfach. Da ist die Sprache bei weitem nicht so vielfältig wie die Realität.

          Und auch wenn der Sex immer wieder neu und aufregend ist, wird es trotzdem schon bald langweilig, ihn mit immer ähnlichen Worten zu beschreiben.

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          1. Jepp. Zumal die Suche nach Synonymen es auch nicht besser macht. Es gibt gute Gründe, warum Sex in der ernsthaften Literatur nicht zu finden und die fehlende Umsetzung durch die Sprache ist nach meinem Verständnis der stärkste. Schade, denn Sex und Kunst passt ansonsten ausgezeichnet zusammen.

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  1. Nun, ein wahrlich aufregender Traum, der vieles erzählt. Sicherlich nicht nur über blossen Sex, sondern auch von viel Gefühl.

    Manchmal frage ich mich, ob es gut ist, das ich nicht nur Nachts träume………. !?

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      1. Nun ganz ehrlich zurück. Selbst bei meinen Geschichten, bei all dem was ich so schreibe, stellt sich mir die Frage, würde ich dies alles in Real erleben wollen. Nun, ein klares Ja erfolgt darauf jedenfalls nicht.

        Die Träume und Fantasien zeigen uns ja nur was uns gefällt oder gefallen könnte. Oft helfen sie uns auch unsere Richtung zu finden. Was aber nicht bedeutet das wir davon alles erreichen wollen.

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          1. Nun, das möchte ich nicht immer behaupten. Aber man stürtzt sich mit Sicherheit dann nicht direkt darein.
            Aber auf der anderen Seite ist es wohl wahr, in der Fantasie sind manche Sachen immer am schönsten.

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